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Terraphones Nymira, Harmonieinstrument

Rund um den Quintenzirkel

26. Januar 2026

Terraphones Nymira Synthesizer am

Terraphones Nymira ist ein Synthesizer, dessen Spielweise auf dem Quintenzirkel basiert. Zusammen mit der auf Klangerzeugung, die auf die Obertonreihe ausgerichtet ist, bieten sich hier ausdrucksstarke Möglichkeiten, um komplexe harmonische Texturen zu erzeugen.

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Terraphones Nymira – Synthesizer mit Quintenzirkel

Das optisch ansprechend gestaltete Instrument erinnert vom Konzept her ein wenig an das Omnichord. Allerdings nimmt Nymira den Quintenzirkel auf ein physisches Interface. Das Instrument basiert auf der traditionellen, westlichen Harmonielehre und ermöglicht es, Akkordfolgen zu entdecken, die auf anderen Instrumenten nicht so einfach zu spielen sind.

Anstelle einer herkömmlichen Tastatur gibt es hier zwei Ringe mit unterschiedlich geformten Tasten für Dreiklänge, die mit zusätzlich gedrückten Tasten des inneren Rings zwischen Dur und Moll wechseln können.
Die Besonderheit des Systems wird klar, wenn mehrere Dreiklang-Tasten gleichzeitig gedrückt werden. Es gibt viele Tastenkombinationen, die erweiterte Akkorde, wie Septimen, Nonen etc. erzeugen.
Über einen horizontalen Fader lassen sich die Akkorde mit einem quasi manuellem Arppegiatur spielen.

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Die Klangerzeugung von Nymira bietet drei verschiedene Modelle: additive FM-Synthese, subtraktive Synthese und Granularsynthese. Das additive Synthesemodell, das auf den ersten sieben Obertönen der harmonischen Reihe basiert, kann mit sieben Fadern die sieben einzelnen Oszillatoren steuern, die jeweils auf die ersten sieben Teiltöne einer bestimmten Grundfrequenz abgestimmt sind.
Bei Subtraktiv und Granular übernehmen die sieben Fader adäquate Funktionen.

Von Terraphones Nymira werden zunächst nur 50 Einheiten von Hand gefertigt werden, denn die Firma ist eine One-Man-Show. Der Preis beträgt 1.200,- US-Dollar, Vorbestellungen werden bereits angenommen.

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Über den Autor
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der jim RED

Ich habe viele Seiten der Musikbranche und Technik kennengelernt: Handel, Vertrieb, Entwicklung, Konzeption, Produktion, Beta-Tests, Programmierung, Studioarbeit, Live-Gigs... daher betrachte ich einen Testkandidaten immer aus mehreren Blickwinkeln.

Forum
  1. Profilbild
    Gero van Apen

    Ich finde es gut, dass hier hin und wieder auch recht skurrile Instrumente vorgestellt werden!
    Aber – abgesehen davon, dass das Teil meiner Meinung nach furchtbar klingt und nicht gerade günstig ist: wozu braucht man das??? Wenn man wenigstens irgendwo sehen würde, welcher Akkord gerade erklingt, könnte man vielleicht sein Gehör damit trainieren. Aber das ist ja nicht der Fall, oder? Merkwürdiges Gerät. 🤔

  2. Profilbild
    UAP

    Das wäre ein schönes, didaktisch wertvolles Teil für Musikschulen usw. Jedoch mit nur 50 Exemplaren Gesamtproduktion und 1.200 US-$ Preisschild wohl leider außer Reichweite derselben. 🤷‍♂️ Vom musikalischen Einsatz her stelle ich mir das Teil hingegen nicht wesentlich aufregender vor, als eine Autoharp. Ich frage mich, wer das kauft.

    • Profilbild
      Gero van Apen

      @UAP Didaktisch wertvoll wäre es aber doch nur, wenn die Akkorde irgendwie identifizierbar wären. Man hört die Akkorde, weiß aber null, ob da jetzt eine None oder sonst etwas enthalten ist… steht das evtl. in einem dazugehörigen Handbuch etc.? Das wäre dann aber ne ziemlich lange Liste, wenn da sämtliche Tastenkombinationen vermerkt wären. Für mich sehr weird, aber vielleicht raffe ich es auch einfach nicht 🙄

      • Profilbild
        Mac Abre AHU

        @Gero van Apen Das Klavier zeigt die Intervalle auch nicht an und wird dennoch regelmäßig in Musikschulen verwendet. Solange der Lehrer sieht und hört, was gespielt wird, muss das Instrument es nicht anzeigen.

        Zu teuer finde ich das Instrument allerdings auch.

        • Profilbild
          CC

          @Mac Abre naja. ich glaube der Vergleich hinkt etwas, man kann am Klavier aufgrund der gedrückten Tasten den Akkord ziemlich gut nur optisch nachvollziehen

          • Profilbild
            Gero van Apen

            @CC Sehr richtig!
            Es ist ja hier vom Quintenzirkel die Rede… aber der hat eben nur 12 Elemente. Bei dem Gerät sind es viel mehr im äußeren Ring. Und sind es im inneren Kreis die Moll-Parallelen? Wie der Hesse sagen würde: Mer waases net 🤔
            Aber sicherlich ist das alles irgendwie irgendwo dokumentiert. Ich kaufe es mir dennoch nicht, aber genug jetzt hierzu 😜

          • Profilbild
            Mac Abre AHU

            @CC Nehmen wir einmal an, man kenne sich mit der Klaviatur genausowenig aus wie mit der Tastatur des Nymira. Dann ist es auf einem Klavier ebenso schwierig oder leicht, einen Akkord zu erkennen.

            Aber wenn Du einen anderen Vergleich möchtest, wie steht es mit der Gitarre? Davon gibt es in Musikschulen noch mehr als Klaviere.

  3. Profilbild
    Numitron AHU

    mutig finde ich diese kleinen „Boutique“ Hersteller schon.
    immerhin nur 50 Stück.
    in der heutigen Zeit.😲

  4. Profilbild
    Schallplan

    Sieht ja schon jetzt aus wie ein Ziffernblatt.
    Fehlen eigentlich nur noch die Uhrzeiger.
    Vielleicht hat die nächste Version ja ein eingebautes Uhrwerk –
    und wenn einem das Spielen zu langweilig wird, hängt man’s einfach als Wanduhr auf. ⏰🎹

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