Test: Ableton Live 4.01

7. August 2004

Ableton Live 4.01

Als ich vor einigen Jahren die Version 1.0 von Abletons Live auf der Frankfurter Musikmesse vorgeführt bekommen habe, war ich vom Konzept ziemlich begeistert, mir war aber als Logic User der ersten Stunde klar, dass ich mit dem „Spielzeug“ nichts anfangen konnte, weil es halt eben mit Audio-Clips und nicht mit MIDI dealte.
Als dann die Version 2.0 die Möglichkeit des Rewire-Slaves in sich trug, wurde auch ich zum Live-Freak bekehrt. Ab diesem Zeitpunkt lief Ableton bei mir synchron zu Logic, und über Rewire wurde nicht nur bei mir der „Missing-Link“ zu vielen Set-Ups geschlossen.
Ab der Version 3.0 aber wurde der Wunsch immer größer, eigentlich nur noch mit Abletons Software zu produzieren – weil sie einfach direkter zu sehr viel Spaß führte, als in Logics Environments rumzufrickeln. Wie wäre es doch wunderbar, wenn man sein externes Equipment oder die vielen schönen Softwaresynthesizer direkt in Live einbinden könnte… und dann kam die Pressemeldung: Live 4.0 mit integriertem MIDI-Sequencing…

Also habe ich mich vorgedrängelt wie noch nie, um unbedingt diesen Testbericht schreiben zu dürfen und um natürlich möglichst schnell die neuste Version auf dem Laptop installieren zu können. Beim Installationsprozess hat sich nichts verändert: Man registriert sich online oder bekommt über Abletons Homepage einen Challenge-Code und lässt sich dann die Demoversion freischalten. Nach nicht einmal 10 Minuten inklusive Download hatte ich dann die Attraktion des Sequenzermarktes ratzfatz auf meinem Desktop liegen. Mac- und Windows -Rechner werden gleichermaßen unterstützt, und man benötigt mittlerweile mindestens 256 MB Arbeitsspeicher und eine CPU ab 600 MHZ, um befriedigende Ergebnisse erzielen zu können.

Wer die grundlegenden Funktionen von Live bisher noch nicht kennt, dem sei zunächst der äußerst ausführliche und informative Test von Thilo Goldschmitz auf Amazona.de unter http://www.amazona.de/content/musictools/software/sequenzer-hdr/ableton/ableton.htm wärmstens empfohlen. Dank Thilos Vorarbeit darf ich mich gleich auf die Neuerungen stürzen – danke dafür!

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Für die Infotainment-Elite mal hier ganz quick und dirty die Übersicht, was sich denn alles in die neue Version eingeschlichen hat:

– MIDI-Sequencing (inklusive VSTi- und AU-Anbindung)
– integrierte Instrumente (Sampler und One-Shot Drumsampler mit Drag + Drop Sampling)
– SampleReverse
– Pattern-Recording
– Groove/Swing-Funktion für Audio- und MIDI-Clips

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