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Test: Ableton Push 2, DAW-Controller

(ID: 139385)

Das Äußere

Das Äußere des Ableton Push 2 hat sich zu seinem Vorgänger auf den ersten Blick nicht großartig verändert, schaut man aber genauer hin, fallen einem doch einige Änderungen auf.
Das Gehäuse ist minimal größer ausgefallen, um dem großen OLED-Display Platz zu bieten, ist dabei aber leicht flacher und gute 300 Gramm leichter geworden. Alle Knöpfe stehen deutlich weniger hoch aus dem Gehäuse hervor und haben eine angenehm dünne Gummierung, durch die die darunter liegenden LEDs sehr gut durchscheinen. Man kann die Beschriftungen der Knöpfe so auch in heller Umgebung sehr gut ablesen.

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Push2 vs. Push1

Doch ein deutlicher Unterschied

Ableton hat wohl gemerkt, dass das sogenannte Soft-Touch Finish des Push 1 für Oberflächen, die oft mit eventuell verschwitzten Fingern berührt werden, einfach komplett ungeeignet ist, da diese sich dadurch sehr schnell ablöst und den Controller schäbig und abgegrabbelt aussehen lässt. Danke!
Die anschlagdynamischen Buttons wurden auch überarbeitet und fühlen sich nun um einiges weicher an und laden zum Fingerdrummen ein.
Überhaupt merkt man, dass Ableton den Push 2 selber weiterentwickelt hat und nun im Gegensatz zum ersten Push, der von AKAI Professional produziert wurde, auch selber herstellt, denn die Verarbeitung ist wirklich sehr wertig ausgefallen. Vor allem die Encoder am oberen Rand sind wohl die besten, die ich seit langem zwischen den Fingern hatte. Diese haben einen hohen Widerstand beim Drehen, der aber sehr angenehm, statt störend auffällt. Der Abstand zwischen den Encodern wurde zum Vorgänger ein wenig erhöht, der Mastervolume-Encoder ist nach ganz rechts gewandert, damit dieser nun nicht mehr aus Versehen beim Bedienen eines anderen Encoders berührt werden kann. Der Encoder, mit dem man in Ableton Live das Tempo einstellt hat eine Rasterung verpasst bekommen, die für meinen Geschmack etwas grob ausgefallen ist.

Anschlussseitig hat sich nichts großartig verändert. Es gibt zwei Fußschalter-Eingänge einen Stromanschluss und einen USB-Anschluss. Letzterer wurde tief in das Gehäuse versenkt, um ein versehentliches Herausziehen zu verhindern. Die Öffnung ist allerdings extrem klein ausgefallen und man sollte unbedingt überprüfen, ob das USB-Kabel, das man benutzen möchte, in die Öffnung passt, wenn das mitgelieferte Kabel einmal seinen Dienst quittieren oder nicht den eigenen Ansprüchen entsprechen sollte.

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Push 2 Anschlüsse

Fußschalter, USB, Strom, Kensington Lock

Man kann den Ableton Push 2 mit, aber auch ohne das Netzteil betreiben, womit ich bei dem großen Display nicht gerechnet hätte. Cool!

Die Helligkeit vom Display und den LEDs unter allen Knöpfen und der Pads ist dann natürlich nicht so hell wie mit verbundenem Netzteil, reicht aber für meinen Geschmack bei einem Einsatz in dunklen Umgebungen wie in einer Clubumgebung völlig aus. Allein bei direkter Sonneneinstrahlung, die man aber selbst im Studio meist nicht findet, wird das Ablesen des Display schwierig und man ist auf das Netzteil angewiesen.

Push 2 ohne und mit Netzteil

Push 2 ohne und mit Netzteil

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Forum
  1. Profilbild
    Dalai Galama

    Den „Master-Volume-Encoder“ dürfen Sie für meinen Geschmack abmontieren. Mich würde interessieren, wer in seiner DAW tatsächlich am Masterfader rum spielt – außer für Fade In/Out.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Der test ist fuer mich als Nutzer nachvollziehbar, das Geraet ist schön ausgereift . man braucht eben noch die Ableton suite live 9 und ne vernünftige soundkarte. Damit stehen einem dann, wie ich finde unendlich Möglichkeiten offen.

  3. Profilbild
    chain AHU

    Also, wenn ich keine festen Gigs hätte, wo das Geld wieder rein kommt, dann würde ich mich von NI sehr veralbert fühlen. OLED ist Toll, aber warum nicht gleich irgend einen ARM-Shark-DSP rein und das ganz Stand-alone und die Display Multitouch haben. Wenn der Link bleiben darf, kommt demnächst wohl so ein Multitouch um die Ecke: http://www.....GwodfpgHXA

      • Profilbild
        chain AHU

        @Max Neumann ach, Entschuldigung und danke…verschrieben…meinte natürlich Ableton-Controller. (glaub kam gerade aus dem DJ Bereich) Vielleicht kann das jemand korrigieren, bitte. Also ich bin schon etwas „erschrocken“, was aus der APC geworden ist und wie die Preise sich etwickeln…danke Ableton, jetzt hab ich nen PUSH 1 unter 250, das war es mir dann doch Wert

  4. Profilbild
    Max Neumann

    Die Entwicklung in Richtung autarken Geräten ist denke ich Gange.
    Allerdings wären solche Geräte im Moment in Punkto Preis/Leistung verglichen zu Laptop mit einem Controller einfach noch nicht konkurrenzfähig.

  5. Profilbild
    digital-synthologie AHU

    Da mein Studio Tageslicht hat, war die hellere Beleuchtung Grund genug, auf die Push2 umzusteigen.
    Gekauft hatte ich die Push, weil die Lauflichtprogrammierung von Drums einfach mehr Spaß macht, als am Monitor. Dafür hat es sich schon gelohnt.

  6. Profilbild
    Kittieyo

    ich oute mich hier auch mal als push 2 fanboy. w
    wie gesagt, zusammen mit ableton 9 suite hat man quasi unendliche schaffenskraft.
    für mich ist die push 2 auch mehr als nur ein schnöder DAW controller, da man sich den blick auf den bildschirm und die mausschubserei (was bei vielen controllern leider noch nötig ist) vollkommen sparen kann.
    ansich arbeitet dieses instrument! schon sehr autark.

  7. Profilbild
    Buchendorf

    Hab das Push jetzt auch endlich auf meinem Tisch liegen und bin begeistert. Ableton macht wirklich super viel Spaß und ist auch intuitiv.
    Mega gut verarbeitet, einziger negativer Punkt ist die Soft Beschichtung, die bei vielen Geräte oftmals abgeht….

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