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Test: Ableton Push, Controller


Controller für Ableton Live 9

Ableton hat mit Push einen eigenen Controller auf den Markt gebracht, der sich in die hauseigene Software „Live“ integriert und die Kontrolle dieser Digital Audio Workstation übernimmt. Anders als bisherige Controller, die für Live (und auch andere DAWs) konzipiert wurden, verfügt Ableton Push über ein neuartiges Bedienkonzept und eine eigene Herangehensweise beim Musikmachen. Schauen wir uns das an.

Ableton Push

Ableton Push

 Oberfläche

Push kommt in einem schicken schwarzen Gehäuse daher und bringt knappe 3 Kilogramm auf die Waage. Das Gehäuse wirkt sehr solide und scheint auch für den harten Bühnenalltag konzipiert worden zu sein. Die Unterseite besteht aus einer Metallplatte, die Oberseite ist aus beschichtetem Kunststoff gefertigt. Die Taster, Pads und Regler machen einen stabilen Eindruck.

Push wurde von Ableton entwickelt und wird von AKAI Professional hergestellt.

Rückseitig sind ein USB-Anschluss, zwei Klinkenbuchsen für Fußtaster, ein Netzschalter (!) und ein Netzgeräteeingang zu finden. Letzteren braucht es zum Glück nicht, wenn der angeschlossene Rechner „bus-powered“ Energie über das USB-Kabel liefert. Einschalten und loslegen. Das Netzteil kann auch angeschlossen werden, wenn die Helligkeit des Displays und der Tasten zu schwach sein sollte.

Die Oberfläche von Push teilt sich in ein zentrales Feld mit 64 LED-Pads, ein großes Display und zahlreiche Taster und Drehgeber ringsherum. Die 64 Pads sind anschlagsdynamisch und liefern auch Aftertouch. Die Pads sind in eine 8 mal 8 Matrix unterteilt und können mehrfarbig leuchten, was die Funktionsweise von Push unterstützt.

Rundherum befinden sich zahlreiche Taster zum Aufrufen von DAW-Funktionen. Hier werden zum Beispiel auf der rechten Tastenseite Mixerfunktionen wie Volume oder Pan & Send ausgewählt, die Auswahl zwischen Tracks und Clips, Oktave rauf und runter oder Repeat- und Accentfunktionen. Linksseitig finden sich Transportfunktionen, Undo, Delete, Quantisierung, Metronom und einige weitere Funktionen. Das Augenmerk richtet sich neben den farbig leuchtenden Pads jedoch vor allem auf das große 4-zeilige Display im oberen Bereich der Oberfläche. Diese orangefarbige Anzeige dient als zentrale Auskunftsstelle der jeweiligen Funktionen. Oberhalb und seitlich des Displays befinden sich insgesamt 11 berührungsempfindliche  Endlos-Drehregler. Unterhalb gibt es noch 16 Soft-Buttons zur Steuerung von angezeigten Funktionen.

Kaum auffällig befindet sich links von der Pad-Matrix ein 17 cm langer Touch-Strip für Pitchbending und Scrolling-Funktionen.

Die Spielbarkeit der Pads ist sehr gut, hier ist die AKAI-Qualität zu spüren. Auch Aftertouch funktioniert ganz ausgezeichnet, es ist ein sehr ausdrucksstarkes Spiel der Pads möglich.

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  1. Profilbild
    Steinklopfer

    Der Autor beschreibt sehr ehrlich seine Mühe mit den harmonischen Möglichkeiten von Push. Ich sehe die Schwierigkeiten, die der Autor ansprechen will, doch bin ich persönlich grundsätzlich anderer Meinung. Ich habe das Gefühl, dass ich bis dato in keiner Schule auf so ein tief gehendes Verständnis gestossen bin, wie es der Push Controller vermitteln kann. Das Unbehagen, dass die Subdominante nicht gefunden werden kann, hab ich persönlich so nicht – obwohl ich mich als Person bezeichnen täte, „mit Harmonielehre im Kopf“. Vielleicht liegt es daran, dass ich ursprünglich von der Gitarre her komme – ich mir also seit jeher das harmonische Konstrukt über die Abstände der Töne verinnerlichte und die jeweiligen Halbtonschritte mir das Wissen über Tonleitern generierten. Das Bilden der jeweiligen Akkorde war mir daher noch nie so logisch wie mit dem Push – dies natürlich im Gegensatz zu einem Spieler, der vom Klavier her sein harmonisches Wissen hat.

    Der Melodiestepsequencer ist hingegen zwar nett gedacht, doch dünkt er mich aufgrund mangelnder Übersichtlichkeit nicht wirklich brauchbar. (zum Glück habe ich noch den Cirklon rumstehen :-)

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    Tropper

    Ich benutzt Live nun schon ein paar Jahre hab Push direkt gekauft als es endlich verfügbar war.

    Unterm Strich bin ich mit dem Teil nicht so richtig glücklich geworden:

    Zum herum Spielen ist es ganz witzig. Aber besonders als Controller hatte ich mir mehr versprochen. Das Ding ist buggy, man kann nur Live Devices Steuern oder zum Track hinzufügen. Stellenweise ist sehr intuitiv (z.B. die Delete funktion).

    Qualitativ ist es auch ein wenig durchwachsen. Die Pad sind super (wenn man mal davon absieht das sie unterschiedlich leuchten – was mir aber egal ist). Die Endlosregler sind auch gut, die restlichen Taster sind grauenhaft. Das Display ist auch eher „Retro“.

    Wie gesagt, ich mag Live. Aber wie alles von Ableton in letzter Zeit ist die Grundidee toll, die Umsetzung eher „Naja“ und das Produkt selber überteuert.

    Ich würde nun nicht unbedingt von einem Kauf abraten – nur gebe ich den Tipp sich das Ding vorher mal anzuschauen.

    Tropper

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      Marc-Michael Müller

      Hallo,
      inwiefern leuchten die Pads unterschiedlich? Von der leuchtstärke her? und inwieweit sind die taster schlecht? sind damit die buttons um die padmatrix gemeint?

      Gruß :)

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        Tropper

        Naja, auf dem Bild von Push auf Seite 1 von diesem Artikel leuchten die Pads blau und weiß. Allerdings sieht das mit mir (und laut Ableton Forum bei allen anderen) nicht so aus:

        das weiß hat leichte Verfärbungen. Mal ein paar haben einen Rotstich, ein paar einen Gelb/Grünstich. Ist nicht wirklich tragisch da man immer noch klar erkennen kann das es weiß sein soll. Hat im Ableton Forum aber einen Riesenaufschrei gegen weil man auf den Produktbildern (wie in diesen Artikel halt auch) nichts davon sieht.

        Wenn danach sucht findet man auch Bilder in Netz dazu wie dieses hier:
        http://i.imgur.com/fDASwHT.jpg

        Aber wie gesagt, mich stören da eher andere Dinge.

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          Joghurt AHU

          Nun, im Forum von Ableton machen gewisse Leute einen Riesenaufschrei um alles! Wenn man das alles liest, könnte man meinen, Ableton ist an allem Elend auf dieser Erde verantwortlich. Meine Pads sind klasse so wie sind.

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          Marc-Michael Müller

          Mh okay, ja das find ich jetzt auch nicht weiter tragisch, wenn du das so schilderst. Wie sind denn die restlichen Tasten so verarbeitet? Überlege selbst auch schon länger ob ich mir nicht son push holen soll.. aber 500 tacken und dann abstriche in der verarbeitung machen müssen, fänd ich nicht so schön. Wenn man so den restlichen Tests glaubt und sich so die videos zu dem ding anschaut, könnte man ja fast meinen es sei der beste controller zum musik machen. Sollte mir das ding wohl doch mal in nem musikgeschäft anschaun.

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            Joghurt AHU

            Ich finde, dass Push qualitativ besser ist als das APC40. Ich hau auf den Pads rum wie ein Bekloppter, der Push steht dabei da wie eine Eins. Ich verstehe nicht, was man an der Verarbeitung bemängeln könnte. Auch die anderen Tasten sind einwandfrei.

            Und mal so angemerkt: Ich finde den Push kostet weniger als er Wert ist.

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            Tropper

            Die Pads zum spielen sind super! Steinhart im Vergleich zur Maschine – was ich gut finde.

            Die restlichen Tasten und auch obigen 2 Reihen mit den weißen schmalen Tasten finde ich persönlich zum Kotzen. Die sind Wackelig und haben absolut keinen spürbaren Druckpunkt. Die Taster sind ein Punkt warum ich den Tipp gebe sich das Ding vorher anzuschauen.

            Man muss allerdings fairerweise sagen das wenn das Ding runter fällt wohl eher Fußboden kaputt geht als Push.

  3. Profilbild
    zm33

    Auf macProVideo.com gibt es Tutorials, die von einem Pianisten gemacht worden sind, also aus der Sicht eines ausgebildeten Musikers das Interessante am Push-Konzept beleuchten. Jordan Rudess – Pushing the limits.
    In Englisch. Lohnt sich anzuschauen, wenn man das Ding vielleicht kaufen will oder auch schon besitzt.

  4. Profilbild
    Soundreverend

    Moin Moin

    ich habe den Push jetzt seit ein paar Monaten, vorher hatte ich den APC40. Der (Das?) Push ist schon ein grosser Schritt nach vorne. Man muss den halt – wie im Bericht angedeutet – wie ein neues Instrument erlernen und die ganzen Funktionen erst mal verstehen. Hab mir dazu ne Menge Tutorials angeschaut und immer wieder etwas spannendes gefunden Und ich glaube ich kenne nicht mal 10% von dem was das kann.

    Verarbeitung finde ich super, und dass er über BUS Power läuft. Hab auch ein wunderbares Laptop TriPod gefunden wo er genau drauf passt.

    Viel Wichtiger: Natürlich kann man viele VSTs oder AUs komplett damit steuern, dazu legt man ein Instrument Rack an, darin ein Plugin und dort kann man wenn vom Plugin unterstützt alle Parameter zuordnen. 8 Parameter kann man auf den Rack legen und die tauchen sofort im Display des Push auf, aber man hat dann noch über einen Taster (Pfeil nach unten rechts) die Möglichkeit, 8 (ACHT) Bänke mit jeweils 8 Parametern zu steuern. Das finde ich schon der Hammer. Kann man wunderbar mit FreeAlpha testen, oder allen anderen.

    Den Tastaturersatz finde ich auch sehr interessant, weil man hier einfach mal andere Akkorde spielt als die, die man sonst einsetzt (muscle memory). Wenns dann nix wird schnell wieder ans Masterkeyboard :-)

    Noch einen schönen Tag

    SR

    ach ja: es scheint wohl ein Tool von Ableton zu geben mit dem man die ungleichmässigen Farben der Pads nachziehen kann. Googlelt mal, ich hab das Problem zum Glück nicht.

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      chain AHU

      hauptsache BUs-Powered…nicht wie bei den APCs noch…aber die werden derzeit ja auch verramscht :)

  5. Profilbild
    bimba

    Soundbeispiele an Hand von Parameteränderungen im Drumbereich wären nett und hilfreich gewesen.

  6. Profilbild
    Joghurt AHU

    Juhui. Push 2 ist draussen und auf dem weg zu mir. Da haben die Jungs von Ableton mal wieder ordentlich zugelegt. Ich feue mich drauf.

  7. Profilbild
    chain AHU

    Ich habe noch nie einen Controller, durch eine Neuankündigung des Nachfolgers, im Preis sinken sehen. Momentan versuchen Händler, diesen künstlich auf über 250€zu halten … WTF … nur mal so

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