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Test: ACE Studio 2.0, KI-basierte DAW

Ersetzt diese Software Komponisten und Songwriter?

16. Februar 2026
ace studio 2.0 digital audio workstation mit KI

Test: ACE Studio 2.0, KI-basierte DAW

Das Thema künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben. Ob uns das nun passt oder nicht, es wird auf absehbare Zeit immer mehr Tools geben, die auch in unserer Branche der Musikproduktion Einzug halten werden. Anlass genug, sich mit den aktuellen Entwicklungen auseinanderzusetzen. Stellvertretend schauen wir uns dazu heute das ACE Studio 2.0 an. Es handelt sich dabei um eine komplette DAW mit vielfältigen Möglichkeiten, wie dem Erstellen von KI-Vocals, virtuellen Instrumenten auf KI-Basis und der Möglichkeit, auch ganze Songs per Prompt zu erstellen.

Kurz & knapp
Was ist es? Acesound, ACE Studio 2.0, KI-DAW, lokal laufende Software zum Erstellen von KI-Vocals, Instrumenten und kompletten Songs.
  • Konzept: Kombination aus DAW, Session-Musiker und Ideenlieferant mit starkem Fokus auf KI-gestützte Kreativprozesse.
  • Vocal-Funktionen: Über 140 KI-Gesangsmodelle, Vocal Synth, Voice Changer und eigene Stimmmodelle mit detaillierten Editiermöglichkeiten.
  • KI-Instrumente: Streicher- und Blasinstrumente mit automatischer Artikulation, Ensemble-Funktion und MIDI-Steuerung.
  • Song-Tools: Inspire Me, Music Enhancer und Add a Layer ermöglichen schnelles Erstellen und Erweitern von Songs per Prompt.
  • Eindruck: Sehr großes Potenzial für Komposition und Arrangement, aktuell aber noch mit hörbaren Schwächen und teils unausgereiften Features.

Bewertung

Time Domain Ace Studio

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Was ist ACE Studio 2.0?

ACE Studio 2.0 ist eine vollständige KI-DAW, die lokal auf dem eigenen Rechner läuft und nicht im Browser wie etwa Suno. Angefangen hat Ace Studio mit der Möglichkeit, KI-Vocals zu erstellen. Seit Version 2 sind noch einige weitere Features hinzugekommen, die potenziell im Produktionsalltag sehr hilfreich sein können. Ich sehe ACE Studio 2.0 daher als eine Mischung aus Session-Musiker und Ideenlieferant.

Die Ki Vocals von Ace Studio

Bietet über 140 verschiedene Gesangsmodelle auf Basis von KI: ACE Studio 2.0

Grundlage und zentraler Hingucker von ACE Studio 2.0 ist das sogenannte Canvas, also eine Art Leinwand oder ein Arrangement-Bereich, wie man das auch von anderen DAWs kennt. Auf Wunsch kann man sich links einen rudimentären Mixer einblenden lassen, mit dem man Lautstärke, Panorama, Solo und Mute einstellen kann. Außerdem gibt es einfache und rudimentäre Effekte wie Hall, 3-Band-Equalizer, De-Esser und Kompressor.

Das sind alles hilfreiche Werkzeuge, um mal eben den Klang anzupassen. Ich würde jetzt aber nicht damit beginnen, in ACE Studio 2.0 einen kompletten Mixdown zu machen. Dafür würde ich die Spuren exportieren und in der gewohnten DAW weiter werkeln.

Alternativ bietet Ace Studio auch an, die Software mittels der hauseigenen Bridge und dem ARA-Format mit der eigenen DAW zu koppeln. Das wäre mir im Alltag aber zu umständlich. Hier muss jeder selbst entscheiden, welcher Workflow besser zu einem passt.

Angeboten wird ACE Studio 2.0 in den zwei Versionen Artist und Artist Pro. Technisch sind die beiden identisch, es gibt jedoch Unterschiede bei der Nutzungsdauer der KI-Features sowie der Vocal Synth und Vocal Changer Slots:

ace studio 2.0 pro artist

Nutzungsdauer der KI-Features und Voice Cloning Slots in ACE Studio 2.0: Artist (links), Artist Pro (rechts)

Schauen wir uns jetzt an, welche Funktionen Ace Studio 2.0 im Einzelnen für uns bereithält.

Ace Studio: Vocal Synth

Kernstück der Software ist der sogenannte Vocal Synth. Hier liefert Ace Studio mittlerweile 140 Stimmen in acht Sprachen (Deutsch ist leider bis jetzt nicht dabei), mit denen man künstlich Gesangsparts erstellen kann. Dies ist auf mehrere Arten und Weisen möglich. Zum einen kann man eine bestehende Gesangsaufnahme importieren oder in ACE Studio aufnehmen und diese mithilfe der Ace Studio-Technologie in eine KI-Stimme verwandeln.

Die Software analysiert dazu Pitch, Ausdruck und natürlich auch den Text, den man gesungen hat, und überträgt das auf eines seiner KI-Modelle. Die andere Möglichkeit besteht darin, sozusagen von Grund auf Spuren zu erstellen, indem man MIDI-Noten einzeichnet und einen Text eingibt. Danach hat man vielfältige Möglichkeiten über Vibrato- und Pitchkurven, die Performance noch weiter zu optimieren.

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Optional können Nutzer auch eigene KI-Stimmmodelle erstellen. Hierfür speist man die Software mit einer Reihe von Sprachaufnahmen, um ein persönliches Stimmmodell zu generieren. Dieses kann anschließend für andere Songs verwendet werden, wodurch das erneute Einsingen entfällt.

Midi to Vocals Mod in Ace Studio

Auch über MIDI und Texteingabe lassen sich Gesangspuren erstellen

ACE Studio: AI Instruments

Eine weitere Möglichkeit, Ace Studio zu nutzen, sind die sogenannten AI-Instruments. Dabei handelt es sich um eine Sammlung von virtuellen Instrumenten. Diese lassen sich per MIDI ansteuern, ähnlich wie man das von VST-Instrumenten in Cubase, Logic etc. kennt. Der Clou dabei: Die Software kann den einzelnen Noten automatisch Artikulationen zuordnen und so eine kohärente, flüssige Spur erstellen. Übergänge werden direkt und expressiv angelegt und müssen nicht von Hand nacheditiert werden, wie man das sonst typischerweise mit einer Orchester-Library machen würde.

Trotzdem hat man auch die Möglichkeit, im Nachhinein einzugreifen und Artikulationen, die falsch erkannt wurden, anzupassen. Zur Auswahl stehen bisher Streichinstrumente wie Violine, Viola und Cello sowie einige Blasinstrumente (Saxophon, Trompete, Duduk etc.). Bisher gibt es nur Soloinstrumente. Man kann aber natürlich mehrere Instrumente zu einem Ensemble kombinieren. Dies erfolgt im sogenannten Ensemble- bzw. Chormodus. Das geht übrigens auch für Stimmen. Wie das genau geht, werden wir uns im Praxisteil anschauen.

Music Enhancer (Beta) in ACE Studio 2.0

Der Music Enhancer (Beta) soll helfen, auf Ideen zu bestehender Musik zu kommen. Dazu wählt man eine bestehende Aufnahme und gibt über ein Texteingabefeld in natürlicher Sprache ein, was man gerne geändert hätte oder wohin die musikalische Reise prinzipiell gehen soll. Über drei Buttons kann man dabei auswählen, wie stark sich die neuen Variationen an das Original halten sollen – von sehr eng bis eher locker angelehnt.

Dieses Feature kann man zum Beispiel auch nutzen, um nur eine Gesangsmelodie oder Textphrase, die man im Kopf hat, einzusingen und sich dann inspirieren zu lassen, wie das Ganze mit diesem oder jenem Arrangement klingen würde. Das kann ich mir sehr gut zum Erstellen von Demos vorstellen.

Music Enhancer von Ace Studio

Die Funktion Music Enhancer kann zur Inspiration beim Produzieren genutzt werden

Add a layer (Beta)

Diese Funktion finde ich persönlich potenziell am spannendsten. Leider scheint sie noch in der Beta-Version zu sein und die Ergebnisse lassen manchmal noch zu wünschen übrig. Es funktioniert folgendermaßen: Man importiert ein bestehendes Stück und bittet die Software dann, eine Ebene, sprich einen neuen Track oder eine neue Spur, hinzuzufügen. Das kann alles sein, von zusätzlichen Shakers, einem kompletten Drum-Kit, einer Basslinie oder einem String-Arrangement. Man kann, ähnlich wie bei ChatGPT, in natürlicher Sprache eingeben, was man möchte, und erhält nach einiger Zeit ein Ergebnis.

Hier sehe ich, wie gesagt, großes Potenzial, um Arrangements auszuarbeiten, gerade auch mit Instrumenten, die man vielleicht nicht gut beherrscht oder mangels fehlender Harmonielehre nicht umsetzen kann, wie etwa ein Streicharrangement. Das Ergebnis kann man sich dann in die eigene DAW kopieren und dort weiterverwenden. Im Moment empfinde ich die Ergebnisse noch etwas als generisch.

Fügt man etwa ein Harmonieinstrument hinzu, kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es versuchen wird, die Gesangsstimme zu imitieren und mitzuspielen, was natürlich nur in den seltensten Fällen gewünscht ist. Auch das klangliche Ergebnis hat noch Luft nach oben. Oft klingen die Spuren, als seien sie mit einem schlechten MP3-Algorithmus kodiert worden.

ACE Studio 2.0: Inspire me

Diese Funktion erlaubt es, komplette Songs von Grund auf per Prompt zu erstellen. Man kann wählen, ob man ein Instrumentalstück oder ein Stück mit Gesang haben möchte. Dazu lässt sich eigener Gesang eingeben oder man lässt sich diesen erstellen. Und dann ebenfalls über natürliche Sprache dem Algorithmus erzählen, was man gerne hätte. Innerhalb kürzester Zeit werden dann zwei, drei Varianten basierend auf diesem Prompt erstellt, die man dann im ACE Studio weiterbearbeiten kann.

Ace Studio AI Instruments Library

An KI Instrumenten stehen vor allem Streich- und Blasinstrumente zur Verfügung

Stem Splitter in ACE Studio 2.0

Stem Separation kennt man mittlerweile von unzähligen anderen Anbietern. Dieser hier ist ungefähr auf dem Niveau gängiger Lösungen der Konkurrenz angesiedelt. Sehr hilfreich ist er zusammen mit der Inspire me-Funktion, die ich im Absatz vorher vorgestellt habe, sodass sich ein damit erstellter Song ganz einfach in seine Einzelteile zerlegen lässt. Und man hat dann zum Beispiel die Möglichkeit, ein Playback zu erstellen oder einzelne Parts wie etwa die Stimme durch eine andere auszutauschen.

Voice Changer

Mit dem Modul Voice Changer kann man den Klang einer bestehenden Stimme ganz einfach auf eines der mitgelieferten KI-Modelle übertragen. Man markiert eine bestehende Gesangsaufnahme, wählt einen neuen Sänger oder eine neue Sängerin und ruckzuck klingt es, als ob dieses KI-Modell die Spur gesungen hätte. Eine sehr hilfreiche Funktion, zum Beispiel um Backing-Vocals oder Doppelungen von bestehenden Aufnahmen zu erstellen. Für sich allein genommen klingen die Modelle immer noch ein wenig künstlich, im Kontext fällt das aber nicht weiter auf.

Creative Library

Zu guter Letzt gibt es noch eine Creative Library. Hier findet man vom Hersteller und von der Community vorgefertigte Musikdateien. Das reicht von ganzen Songs bis zu einzelnen Loops, ähnlich wie man das zum Beispiel von Splice kennt. Außerdem kann man hier ganze Song-Templates suchen und zur Weiterbearbeitung nutzen.

Was leistet ACE Studio 2.0 in der Praxis?

Das sind ganz schön viele Möglichkeiten, wie wir gesehen haben. Ich werde nun versuchen, den praktischen Nutzen des Ganzen einzuordnen. Wie immer, wenn man solche KI-Tools zunächst betrachtet, ist man erst einmal erschlagen und beeindruckt, wie gut das mittlerweile alles ist. Beschäftigt man sich dann näher damit, sieht man relativ schnell, wo die Grenzen liegen.

Ich würde ACE Studio 2.0 noch nicht als kompletten Ersatz für einen Komponisten oder Songwriter sehen, sondern eher als Werkzeug für eben diese Berufsgruppen. Man kann sehr schnell mit Ideen herumspielen, sich inspirieren lassen und Erweiterungen zu bestehenden Projekten ausprobieren.

ACE Studio 2.0: Klangbeispiele

Wir beginnen mit einer einfachen Vocal-Idee, die ich direkt in ACE Studio aufgenommen habe. Wie man hören kann, habe ich mir nicht groß überlegt, was ich da mache und auch nicht auf Phrasierung, Timing und Pitch geachtet. Das Ganze soll uns jetzt als Ausgangspunkt dienen, um mit ACE Studio einen Song zu erstellen. Ich habe also die Spur markiert, die Funktion Inspire Me ausgewählt und eingegeben, dass ich gerne einen rockigen Song mit Gitarre, Schlagzeug und Bass hätte. Das Ergebnis könnt ihr in Beispiel 2 hören.

Canvas von ACE Studio

Die Oberfläche von ACE Studio wirkt wie eine herkömmliche DAW

Im Beispiel 3 hört ihr den gleichen Song mit einer anderen Stimme. Ich habe dazu den Stem-Splitter benutzt, um die Vocals zu separieren und dann einfach ein anderes Vocal-AI-Modell gewählt.

Danach dachte ich, es wäre noch nett, ein Piano im Song zu haben, und habe die Funktion „Add a Layer“ genutzt. Wie man aber unschwer erkennen kann, passt das Piano nicht hundertprozentig zum Song, weder rhythmisch noch harmonisch. Im nächsten Beispiel habe ich euch das Piano dazu auch noch mal Solo ausgespielt. Da kann man deutlich einige Artefakte hören. Das ist qualitativ noch lange nicht da, wo heutige Sample-Librarys sind.

Anschließend habe ich in Logic mit einer Kontakt-Solo-Violine eine kleine Melodiephrase eingespielt. Ihr hört zunächst die Version von Kontakt, dann eine der AI-Instrumente aus ACE Studio. Und im nächsten Beispiel habe ich die Ensemble-Funktion von ACE Studio genutzt, um aus der Solo-Violine ein kleines Ensemble zu machen – mit drei Violinen, einer Viola und einem Cello, die alle dasselbe Unisono spielen.

Zu guter Letzt habe ich noch versucht, mithilfe der MIDI-Eingabe eine Gesangsspur aus dem Nichts herzustellen. Dazu gibt man, ähnlich wie in einer DAW, MIDI-Noten ein, wählt eine der künstlichen Stimmen, die in Ace Studio enthalten sind, und gibt per Texteingabe die gewünschten Lyrics ein. Diese werden dann automatisch auf die erzeugten Noten verteilt.

Ist man mit dem Ergebnis nicht zufrieden, kann man hier aber noch sehr im Detail nacharbeiten und auch definieren, wo etwa Atemgeräusche sitzen sollen. Auch Vibrato kann nachträglich erzeugt werden, genauso lässt sich die Pitch-Hüllkurve detailliert einstellen. Möchte man richtig professionelle Ergebnisse erhalten, muss man schon eine gewisse Zeit investieren. Wenn man das nicht tut und mit den Default-Einstellungen arbeitet, klingt es so wie in den beiden Beispielen, die ich euch zuletzt hier angehängt habe.

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Klangbeispiele
Fazit

ACE Studio 2.0 ist eine wirklich interessante Software, die viele Features bietet, die einem die Arbeit im Tonstudio, vor allem beim Komponieren und Arrangieren, erleichtern können. Trotzdem hinterlässt das Tool einen gemischten Eindruck bei mir, weil viele Funktionen einfach noch nicht ausgereift sind. Ich kann mir aber vorstellen, wenn man die exponentielle Entwicklung der KI, die wir zurzeit alle erleben, im Hinterkopf behält, dass ACE Studio 2.0 in nicht allzu ferner Zukunft ein wertvoller Begleiter im Studio sein kann.

Plus

  • DAW auf lokalem Rechner statt im Browser
  • viele nützliche Tools wie Music Enhancer, Voice Changer und Inspire me

Minus

  • Qualität noch teilweise mangelhaft
  • manche Funktionen dauern recht lange, bis man ein Ergebnis erhält

Preis

  • ACE Studio 2.0 Artist: 399,- Euro
  • ACE Studio 2.0 Artist Pro: 529,- Euro
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Über den Autor
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Moritz Maier RED

Mein Name ist Moritz, ich bin Toningenieur und betreibe ein Tonstudio für Mixing und Mastering in Köln. Da ich früher viel als Gitarrist in diversen Bands gespielt habe, kam ich früh mit Mixing und Mastering in Berührung und habe diese Arbeit lieben gelernt. Über ein Studium der audiovisuellen Medien (Dipl.-Ing. FH) habe ich dann mein Hobby zum Beruf gemacht.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tai AHU

    Ja, hört euch die Beispiele an und prüft, ob ihr das genau so hinbekommen würdet. Klar, es gibt welche, die das auf dem Weg zur Küche so hinbekommen, bei anderen könnten Zweifel aufkommen. Und die Programme werden besser, verlasst euch drauf. Es ist nicht so, dass ich davon begeistert bin, ich muss es aber akzeptieren.

    • Profilbild
      Joerg

      @Tai Das ist die Zukunft.
      Und es rast mit großen Schritten auf uns zu.
      Nicht mehr auf zu halten

      Gerade integriert in DAW – das wird es sein.

      Und wenn man weiter „spinnt“: wie wäre es z. B. als Begleitautomatik in Echtzeit. Im GENOS 3 evtl.?

      Usw.

      Und wer noch hofft, da noch Jahre Zeit zu haben, bevor es einen überholt, den bestraft das Leben.

      Ich persönlich habe keine Angst davor.

      • Profilbild
        Filterpad AHU

        @Joerg Das ist eine sehr gute Idee, AI Voices in realtime in ein Genos, Tyros etc. zu verpacken. Schlau! Wäre mir tausend mal lieber als die ganzen Songs, die zukünftig erscheinen, ohne jegliche Kennzeichnung und als neue Whitney Houston und Top Producer verkauft werden. So würde AI im Musikbusiness einen einigermaßen ehrlichen Mehrwert bieten. Kritisch wäre dieser Idee nur dann, wenn bei einer (weiblichen) Voice jemand neben dem Alleinunterhalter/in seine Lippen dazu bewegt. Quasi Milli Vanilli im kurörtlichen Schlagerstadl. Aber da dies heute schon eh alles Playback ist, who cares!

  2. Profilbild
    lookandlisten

    Die vielbeschriebene Degression in der Qualität der Ergebnisse solcher Tools wird auch hier leider sehr deutlich. Es wird halt immer mehr Wasser in den Wein geschüttet.
    Das hilft doch keinem wirklich weiter.

    Man muss keine Angst davor haben, da stimme ich voll zu. Es ist eher so, dass die, die ihr Handwerk beherrschen, diese KI-Blasen wunderbar als Grundlage nutzen können, neue Kunden mit echter Qualität gewinnen zu können.

    Schlimm ist nur, dass es die finanzielle Grundlage vieler Kreativer weiter aushöhlt. Denn wer solche Tools nutzt, genießt keinen rechtlichen Schutz bei Copyright, Urheberrecht und Monetarisierung.
    Und wie sehr man mit KI auf die Nase fällt, haben McDo und Coca Cola ja großartig demonstriert.

    • Profilbild
      masterBlasterFX AHU

      @lookandlisten Dass Musik, die mit künstlicher Intelligenz erstellt wird, frei von Lizenzrechten ist, ist ein Irrtum.

      „Es wird halt immer mehr Wasser in den Wein geschüttet“ –
      das wäre dann einen „Gespŕizten“.

      • Profilbild
        lookandlisten

        @masterBlasterFX Es ist mehr auf diese Software bezogen. Es ist ja keine Software für Musiker, sondern Werbetreibende, die keine Ahnung von Musikproduktion haben und Geld sparen wollen.

        Lizenzrechte ist was anderes als Copyright und Urheberrecht. Ich kann mit der aus dieser Software generierten Musik als dritter machen was ich will. Die Firma oder Person, die dieses Ergebnis zuerst veröffentlicht hat, kann sich eben nicht auf diese Schutzrechte berufen.

        Der Erstveröffentlicher kann seinen Kunden berechnen, was er will. Das ist ihm natürlich unbenommen. Aber ein Kunde wird sich wundern, wenn dritte fröhlich Copy&Pasten.

        Wenn die geistige Schöpfungshöhe nicht mehr gegeben ist, ist somit auch großer Teil des Nutzen dahin.

        • Profilbild
          Tai AHU

          @lookandlisten „Es ist ja keine Software für Musiker, sondern Werbetreibende, die keine Ahnung von Musikproduktion haben und Geld sparen wollen.“

          Keine Ahnung von Musikproduktion zu haben sollte man denen nicht vorwerfen. Schlimmer wäre, keinen Stil zu haben. Wenn ich mir alleine Warteschleifenmusik anhöre.

          Btw. ich glaube, mein Händi hat eine Funktion bekommen, mich zu benachrichtigen, wenn der Angerufene sich meldet. Gleich recherchieren…

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @lookandlisten Nachtrag :

          a)
          Ein Werk kann nur durch eine menschliche gestalterische Tätigkeit. eines Urhebers entstehen.

          b)
          Es wird ein Minimum an menschlicher Kreativität verlangt.

          – Beides ist meiner Meinung im Grundsatz mit dieser SW gegeben.
          (mögliche länderspezfische Interpretationen davon noch ausgenommen)

          Denn :

          Nur Werke, die völlig autonom durch KI, also rein maschinell erzeugt werden,
          können urheberrechtlich nicht geschützt werden.

          • Profilbild
            lookandlisten

            @masterBlasterFX Nicht ein Minimum, sondern der überwiegende Teil. In den USA gelten 2/3 menschliche Leistung als ausreichend. Ein Song mit durchgehenden AI-Vocals ist nach Auffassung einiger Experten schon nicht mehr schutzwürdig.

            In der EU gibt es noch keinen Konsens, allerdings geht man von mind. 51% (also formal überwiegend) bis zu 70-80% aus.

            Nicht Minimum – sondern eher Maximum. Der Begriff der geistigen Schöpfungshöhe ist da ziemlich unmissverständlich.

            Wenn du also alle Instrumente selber akustisch spielst und aufnimmst,
            am Ende aber eine AI-Vocalspur als Themenmittler verwendest, könnte das den Schutzstatus des ganzen Song antasten.

            Ein Prompt gilt nicht als geistige Schöpfungshöhe. Lediglich, wenn du einen Prompt hättest, der immer das gleiche Ergebnis auswirft.

            Dann wäre selber einspielen sicherlich schneller gewesen. Ob das überhaupt möglich ist…? Unwahrscheinlich.

            Nochmal, klar kannst du das verkaufen. Aber Schutzrechte hast du bzw. dein Kunde dann halt nicht. Spielt ab August 2026 keine Rolle, weil dann die Kennzeichnungspflicht kommt.

            https://artificialintelligenceact.eu/de/article/50/

            „Primäre KI-Erstellung
            Die Erstellung von Inhalten durch ein KI-System, sodass der Eindruck entsteht, der Beitrag sei ausschließlich von einem Menschen verfasst worden, unterliegt grundsätzlich der Kennzeichnungspflicht.“

            • Profilbild
              emba

              @lookandlisten Der Gesetzestext, der verlinkt ist, bezieht sich aber in erster Linie auf Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Ob jemand, der die DAW einsetzt, schon Betreiber ist, sei dahingestellt. Generierte Audiodateien und Texte müssen, so weit ich das lese, nur gekennzeichnet sein, wenn sie der Information dienen (journalistische Texte sind wohl gemeint) oder Deepfakes sind. Ich denke, für partiell KI-generierte Songs ist das Gesetz keinesfalls anwendbar.

      • Profilbild
        Tim

        @masterBlasterFX Mit Premium-Funktionen sind gewerbiche Nutzen offiziell erlaubt. Ist doch auch klar, dass die das erlauben. Premium-Abos sind doch der Traum einer jeden Software-Schmiede!

    • Profilbild
      Olaf Strassen AHU

      @lookandlisten Wenn man KI-generierte Elemente ähnlich wie Loops und Samples nutzt und daraus einen eigenen Song bastelt, hat man den „üblichen“ rechtlichen Schutz, nicht? Auch, wenn man sich ein Thema (zB Bassline & Perkussion) erstellen lässt und mit seinem Können darüber einen (komplexeren) Song zusammenschustert. Ich denke, genau da wird’s lang gehen. Und die „Gewinner“ werden jene sein, die das Beste aus beiden Welten („Tradition“ & KI) schlau zu verbinden wissen.

      • Profilbild
        lookandlisten

        @Olaf Strassen Das sehe ich mit Samples auch so wie du. Wie oben geschrieben, geht es vor Gericht um die geistige Schöpfungshöhe. Bei dieser Software wäre das aber nicht mehr gegeben.
        Für das Beispiel Samples würde ich unterscheiden, ob es eine Vocalline oder Drumline ist.

        Wenn der Song als Keyhook „How much is the fish“ im Stile Scooters hätte, könnte es schwierig werden, selbst wenn der Rest aus einer klassischen (echten) DAW käme.
        Das kommt auf den Einzelfall und den Wiedererkennungswert oder Wiedererkennungsmerkmale des Songs an.

        Kritisch könnte es werden, (und das jetzt als Theorie-Grundlage verstehen) wenn der Kunde gegen jemanden geklagt hat, der die Musik anderweitig kommerziell wiederverwendet. Wenn dem Klagenden nicht klar ist, dass KI (zu großen oder überwiegenden Teilen) verwendet wurde , könnte gegen den, der den Song an den Kunden verkauft hat, sogar Regressanspruch entstehen. Deshalb ist das KI-Label schon alleine im professionellen Bereich so wichtig.

        Ich habe schon Verträge gesehen, wo KI kategorisch ausgeschlossen wurde, wenn sie einen überwiegenden Teil der Arbeit ausmacht.

    • Profilbild
      Mixit

      @lookandlisten Da kann ich nur zustimmen. Über KI ist schon viel gesagt bzw. geschrieben worden, jeder muss für sich entscheiden, ob er das nutzt oder nicht.

      Angst vor KI habe auch ich nicht. Von den Ergebnissen vieler KI Tools nehme ich dann doch lieber Abstand. Wobei man vielleicht noch zwischen KI unterstützen Analysetools und KI generierten Content unterscheiden solle.

      Es gibt auch brauchbare Tool wie z.B. ein Mastering Assistant. Er kann bestenfalls Schwächen in einem Mix aufzeigen, wenn einem zusagt, der vorgeschlagen wird. Dann kann man zurück in den Mix um das zu verbessern. Danach kann der Assistant wieder weg.

      Und ja, sollen Sie doch alle in Massen diese Tools nutzen, dann haben diejenigen, die den Hype nicht aufgesessen sind, wieder bessere Chancen.

  3. Profilbild
    ukm

    Das wird dann noch langweiliger, als es ohnehin schon seit Jahren ist. Keine charakteristischen Stimmen mehr, immer die gleichen Akkordfolgen (evtl. mit Variationen, die es schon längst gab).
    Man wird es nutzen, um das zu tun, was in dem gesellschaftlichen Umfeld am Wichtigsten ist: Mit wenig Aufwand und schnell viel Geld zu machen.

    • Profilbild
      Tim

      @ukm Ist das nicht das, was POP-LABELS seit Jahren machen? Ich finde es eigentlich geil, dass die KI den Pop-Labels einfach mal den Boden unter den Füßen wegzieht. Verdient hätten sie es. Und langweiliger als der 0815 einheitsbrei der Charts kann es ja wohl nicht werden?? :D

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @Tim Ich nicht. Und, ja, ich bin erst einmal echt aber voll bei Dir, wenn die Pop-Labels mit ihrem Einheitsbrei (und Rap und so weiter) tatsächlich mal eins auf’s Dach bekämen. Das ist der Grund, warum ich seit Jahren kein Radio mehr höre. Unhörbar, unaushaltbar.

        Aber: Es arbeiten dort immer noch Künstler – oder zumindest bezeichnen sie sich als solche – die dann doch ein wenig Geld verdienen. Wenn die einmal weg sind, dann verdienen nur Labels die Kohle.

  4. Profilbild
    Tilliboy

    Hm, also ich sehe den Sinn hinter dieser Software nicht – 99% von uns auf Amazona machen doch Hobby-mäßig Musik, weil wir das toll finden und sehr befriedigend ist, etwas eigenes zu erschaffen – und nicht um Geld damit zu verdienen. Diese Malen nach Zahlen Software wiederspricht dem doch irgendwie – wenn ich nur Musik hören will, kann ich auch das Radio einschalten.

    • Profilbild
      Tim

      @Tilliboy Prompte doch mal auf Suno.AI bevor Du urteilst. Pack mal Deine eigenen Fieldrecordings in den Upload, prompte ein paar Ideen, wie Du es gerne hättest und hör Dir die Ergebnisse an.

      Ich finde das Handwerk selber schrecklich, aber die Ergenisse sind so gut, dass man nicht abstreiten kann, das das nicht auch spaß machen kann. Und am Ende hat man nach 2 Std Session nicht nur einen Track halbfertig sondern quasi so 5-10 Tracks, die man als Mix beim Joggen hören kann.

      Unterschätze nicht die Effizienz, wir sind grade mal am Anfang.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @Tim ich finde das aber furchtbar.
        will selber Musik machen.
        wird dann noch schwieriger werden, gehört zu werden.
        und Geld verdienen mit ai finde ich noch ärger.

      • Profilbild
        Tilliboy

        @Tim Das mag schon sein – ich halte es aber trotzdem nicht für sinnvoll – gerne kann KI meine Steuererklärung machen oder mein Klo putzen – warum sollte man es aber dafür einsetzen, was Menschen Spaß macht ? Musik ist doch dafür da, den Menschen zu beseelen – die Ergebnisse auch von Suno klingen doch direkt wie aus der Hölle! Nein danke !

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @Tim Wenn ich Field-Aufnahmen mache und diese verwende, dann habe ich einen eigenen Blick auf die Welt und diesem speziellen Augenblick. Alles was ich dann damit mache folgt diesem Pfad und ist natürlicherweise kompatibel mit anderen Menschen.

        Es mag faszinierend sein aber es ist fernab jeder, wie nannte es hier einer, „geistiger Schöpfungshöhe“ und damit auch fernab jeder persönlichen Befriedigung. Jedenfalls ist es bei mir so.

        Am Ende ist diese Entwicklung kaum aufzuhalten. Was für eine Geringschätzung seiner selbst, sich sowas zu unterwerfen.

        Es mag anmaßend wirken aber ich gehöre zu denen, die jeden Menschen als Entität/Individuum betrachtet und nicht als Masse, Werkzeug oder Konsumdrohne. Ist wohl eine sehr europäische Denkweise. Wenn man nach Ost und West schaut wird einem schnell klar, welchen Wert es haben kann „Mensch“ zu sein.

  5. Profilbild
    Tim

    Auf lange Sicht wird KI generierte Musik dort die Musik ersetzen, wo die Zuhöhrerschaft nicht drauf achtet, dass Kunst aka Menschliches Schaffen im Spiel ist. Musik war schon immer pattern Musik. Pop Musik ist von wenigen Labels doch im Endeffekt genauso böse durchgespielt, wie KI das tut.
    KI kann im Endeffekt exakt das am besten: Patterns nutzen, und aufbrechen. Dagegen wird die Musik nichts machen können.

    In Restaurants, wo leute im Hintergrund beschallt werden müssen, Fahrstühlen oder dort wo Musik als solches als Instrument funktioniert oder in vielen Diskotheken, wo leute nur wegen Drogen hingehen. Ja, dort zählt immer noch der Impact von Künstlern auf Flyern, aber die Mehrheit der Zuschauerschaft interessiert einfach nicht, wie das gemacht wird. Testet alle mal Suno.AI / Mureka.AI, die Ergebnisse sind innerhalb von 10 Sek besser als 10 Std Studiosession.

    In Werbungen etc wird das auch einfach so krasse EK-Kosten reduzieren und problemlosere Umsetzungen ermöglichen. Kein Cutten mehr zu Musik, sondern ein gegenseitiges editen, Musik passt sich einfach dem Schnitt an.

    Die Leute hören den Unterschied nicht! Und dann zählt es: es kostet nur noch einen Bruchteil der Zeit und Gebühren für Copyrights etc sind günstiger.

    Jede DAW , die KI nicht einbaut, wird abgelöst.

    • Profilbild
      plumperquatsch AHU

      @Tim „Kein Cutten mehr zu Musik“
      heute wird einfach ausgeblendet, nix Schlussakkord – neue scene.
      dann noch die Musik viel zu laut um der mangelnden Handlung leben einzuhauchen, Hauptsache ballert …
      dazu flüsterleise Dialoge …

      eine schande was aus gutem Filmton in den letzten 25 jahren geworden ist.
      ich find das echt zum kotzen 🤢

    • Profilbild
      swellkoerper AHU

      @Tim Für mich ist klar, sobald meine DAW mich zwangsweise mit diesem Quatsch belästigt, wird auf die letzte KI-freie Version zurückgegradet, jegliche Lizenzkäufe eingestellt und der Rechner offline gestellt.

    • Profilbild
      lookandlisten

      @Tim „Jede DAW , die KI nicht einbaut, wird abgelöst.“

      KI ist schon jetzt ein tot gerittenes Pferd. Es ist ein Bundle bunter Bildchen, um Geld für die Rechenfarmen zu ernten. KI wird sich nicht um sowas banales wie Mediengenerierung drehen.

      Neuronale Netzwerke gibt es schon seit 25 Jahren. Prosoniq mit Stephan Bernsee hat Anfang der
      2000er schon einiges auf den Markt gebraucht. Als Tools sinnvoll und manchmal spart es wirklich Zeit und bereichert das Ergebnis.

      Akkord-Progressionstools zähle ich auch nicht dazu. Ein einzelnes Instrument zu klonen, wäre ja noch ok. Wer aber lieber 20 Euro monatlich für ein bestenfalls zweitklassiges KI Tool zahlt, anstelle 9 Euro für ein East-West Complete hat halt keine Ahnung oder Lust. Und Lust auf Schaffen eh´ nicht.

      Suno ist akustisch ziemlich flach. Zwar besser als das meiste aus den 90ern. Aber das, was als Trending gelistet wird, ist so voll von Fehlern. Jede 3. weibliche Stimme klingt wie Sadie Winters (Rick Beatos AI Projekt)
      Ich empfehle meinen Kunden immer, sich die Listen bei Suno anzuhören, ob da etwas stilistisch passen würde. Guess what?

      Ja, für TikToks oder Instas als kostenlose Hintergrundmusik mag manches funktionieren.
      Aber ansonsten?

  6. Profilbild
    Flowwater AHU

    Nichts von dem, was hier als Beispiele präsentiert wird, würde ich mir anhören wollen. Ich habe den Test jetzt nur überflogen, weiß also nicht, ob die »dumpfe« Klangqualität irgend etwas mit der zur Verfügung stehenden Version der Software zu tun hat (Demo-Mode oder so). Aber das klingt alles Dumpf und Frequenzbeschränkt. Ein Hörerlebnis ist das nicht. Es ist eher anstrengend, das hören zu müssen.

    Ähnlich empfinde ich die Stimmen: Fürchterlich. Man hört teilweise eine Art Antialiasing »Sägen« (Beispiel 8 »MIDI Voice 2«). Die anderen Stimmen klingen wir durch ein Kissen vor’m Mikro gesungen und leicht roboterhaft (Beispiel 1 & 2). Die einzige Stimme, die mir gefallen hat, war die in Beispiel 7 »MIDI Voice 1«.

    Das Fazit des Tests sehe ich deswegen genau so wie geschrieben: Noch völlig unausgereift. Als Ideengeber: Ja, brauchbar. Aber das gibt es deutlich Besseres (zum Beispiel auch das eigene Gehirn; und ja, ich weiß, es ist nicht mehr hipp, selber zu denken).

    PS: Hoffentlich kommt bald der KI-Crash damit dieser (sorry) Scheißdreck endlich ein Ende hat.

    • Profilbild
      masterBlasterFX AHU

      @Flowwater Der KI Finanz Crash kommt bestimmt.

      Nach dem Crash geht es dann vielleicht unter anderem Namen weiter, dann stört es dich evtl. weniger.

      Sing mir doch mal etwas vor,
      so dass ich mir davon ein Ohr machen kann, was du meinst.

      Das Mic hast du ja schon zur Hand.

      • Profilbild
        Kazimoto AHU

        @masterBlasterFX „Der KI Finanz Crash“, was soll das sein? Das Finanzsystem ist auch ohne KI geschrottet und vollkommen überstreckt, eine Korrektur jederzeit möglich, das hat aber nichts mit KI zu tun. Aber, es muss nicht so kommen! Faule Billionen an verzockten Krediten werden über Jahrzehnte gestreckt und versteckt, siehe die bankrotte Credit Suisse, von der UBS nach dem Prinzip „Trustmebro“ übernommen, jetzt ist alles gut. Du hingegen wirst still enteignet, lebst in einer schönen Illusion, für Brot, Familie, Kinder und Unterkunft.

        Natürlich „geht es weiter“, aber so will ich es nicht haben. Rumzicken und den Zyniker mimen kenne ich, bringt aber nichts.

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @Kazimoto Zynisch ist an meinem Kommentar gar nichts.
          Im Gegenteil, es ist nur eine Warnung, an die die investiert sind,
          nicht an dich.

          Dein Kommentar zeigt mir, dass du null Ahnung von Finanzindustrie und Wirtschaft hast.
          Du musst mir nicht zustimmen – ich will dir deine Illusion ja auch nicht zerstören.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @masterBlasterFX Es wird danach garantiert unter anderem Namen weiter gehen. Und es wird mich danach vermutlich nicht mehr stören … weil mir diese sog. generativen KIs massiv auf den Sack gehen. Und genau die brauchen diese extremen Rechenzentren. Und genau die verursachen diesen ganzen hirnverbrannten Wahnsinn.

        Ich hoffe darauf – ab jetzt also Orakeln – dass nach dem Crash der Begriff »KI« (AI) so verbrannt ist, dass alle Investoren reißaus nehmen, sollte jemand noch mal von der Technologie reden. Nach dem Crash liegt vermutlich auch wieder die Weltwirtschaft am Boden (wie bei der Bankenkrise in 2007, vermutlich sogar deutlich schlimmer). Dann müssen sich erst einmal alle wieder erholen.

        Und danach … dann kommt vielleicht endlich mal eine sinnvolle Anwendung für diese an sich faszinierende Technik. Und wenn wir ganz viel Glück haben – man darf sich ja auch mal was wünschen – verrotten Altmann und Zuckerberg wegen Börsenmanipulation im Knast.

        • Profilbild
          masterBlasterFX AHU

          @Flowwater Differenzierter Kommentar, danke 👍

          Betreffend KI :
          Das hat gar nichts mit „Ìntelligenz“ zu tun.

          Z.B.
          Übersetzungs Programme konnten vor über20 Jahren
          korrekte Ergebnisse abliefern.
          Heute kann man KI Übersetzer benutzen und als Ergebniss kommt nur Müll.

          Gesetzesbrecher müssen selbstverständlich zur Verantwortung herangezogen werden.
          Wer an der Börse investiert darf sich über Verlust nicht beklagen.
          Wie du sagst, das Problem ist das es die Weltwirtschaft herunter zieht und uns alle zurückwirft.

          • Profilbild
            Flowwater AHU

            @masterBlasterFX
            > […] Das hat gar nichts mit „Ìntelligenz“ zu tun. […]

            Da bin ich sowas von voll bei Dir. Eine »KI« ist mehr oder minder eine Ansammlung von – zugegeben höchst ausgeklügelten und technisch faszinierenden – statistischen Bewertungsmethoden, um eine mögliche Antwort vorher zu sehen. Die kann weder »denken« noch ist sie »intelligent« noch ist sie zu irgend einer geplanten kreativen Leistung fähig. Das können weiterhin nur Lebewesen. Wenn solche Firmen wie OpenAI da etwas von einer »Allgemeinen Globalen Intelligenz« (AGI) faseln … dann gilt es die Pfründe in Form von Investoren zu sichern (aka »zu belügen«), damit das Kartenhaus nicht zusammen stürzt.

  7. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    das ist doch alles kindergarten 🤷🏻‍♂️
    man macht was möglich ist ohne sinn & verstand 🤡

    „KI“ vocals sind total fürn arsch …
    so und jetzt sing die Zeile mal traurig und mal euphorisch
    ja kannste nicht, blöder Roboter 👾

    Weder gute Sprecher noch Sänger lassen sich durch „KI“ ersetzten. ;)
    Punkt.

  8. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    Gesang ist schon mehr als eine stimme die Worte sagt und Noten 😂 🙄
    absurde idee 🛑
    selbst „spocken word“ Zeugs funktioniert nicht
    Kein Mensch redet so, das fällt einem spätestens nach dem 3. Satz auf. 👾🤷🏻‍♂️

  9. Profilbild
    Mick AHU

    Ach Leute!
    Es interessiert niemanden ob Ihr Angst vor einer KI habt, oder Peng!…Fakt ist, die IPhone Kids interessiert das nicht, wer oder was die Musik in ihren In-Ears generiert hat.
    Das kommt unaufhörlich und immer besser, es wird die ganze Rock/Pop-Szene aufmische und ein Wasteland hinterlassen.
    Wir alten 80/90er Jahre-Säcke (und das ist nun einmal ein Großteil hier) werden eh keine Superstars mehr…für wen auch?…unser Publikum hört und sieht jetzt schon nicht mehr richtig.
    Ich werde die DAW benutzen, die auf KI verzichtet, oder die man zumindest optional wegschalten kann und schön mit analog Gear arbeiten, einfach so und nur für mich…vielleicht liegt da auch der Ausweg.
    Ein Zertifikat auf jedem Tonträger, das ausschließlich ohne KI gearbeitet wurde und am besten noch unter Strafe stellen.
    Solange unsere Generation lebt, könnte das funktionieren, zurück zu analog, zurück zu Vinyl, wir wissen das noch zu schätzen.
    Ich mag die Kelly Family ja nicht so und auch nicht die Musik von Angelo Kelly, aber sein neues Album werde ich kaufen…warum?
    Er bestand darauf, dass alles komplett analog und in Echtzeit eingespielt wird, eine Live-Performance im Studio, nicht mal digitale Bodentreter durften drauf.
    Analoge Bandmaschine, Mischpult und und und bis zum Mastering und erste Veröffentlichung nur auf Vinyl 33er/45er Pressung
    Für mich und das ist n.m.M., ist das was, was ich mir bis zum kürzesten Tag vorstellen und unterstützen kann.

    • Profilbild
      ollo AHU

      @Mick „Er bestand darauf, dass alles komplett analog und in Echtzeit eingespielt wird, eine Live-Performance im Studio, nicht mal digitale Bodentreter durften drauf.
      Analoge Bandmaschine, Mischpult und und und bis zum Mastering und erste Veröffentlichung nur auf Vinyl 33er/45er Pressung“

      Nur auf analog setzen, weil man auf analog setzen will, finde ich richtig gekünstelt.

      Eigentlich ist das auch immer nur Marketing, spätestens beim Vinyl-Master wird das Signal digital vorbereitet. Und Vinyl kann man schön teuer verkaufen.

      Da gab es doch diesen Skandal, mit der Firma die angeblich nur analog produzierte Vinyls erstellt hat die völlig überteuert für hunderte Euros pro Stück verkauft wurden und die Leute haben den ach so tollen Klang geliebt. Und dann kam raus, dass sie natürlich doch digital gemastert haben.

      • Profilbild
        Mick AHU

        @plumperquatsch bitte informieren!

        Angelo Kelly ist Hifi Freak und schwört auf Vinyl…auch darum hat er es gemacht.
        Einfach mal googeln statt bashen! 😉

        • Profilbild
          plumperquatsch AHU

          @Mick blah blah blah
          kann mir keiner erzählen daß der der hall nicht aus der dose kommt ;)
          aber dem normalen Musikmagazinleser kann man jeden mist erzählen der sich dann ein audiophiles Loch in den Bauch freut ;)
          Vinyl kann noch nicht mal echtes stereo und wird mit jedem abspielen schlechter, geiles audio, wa?

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @Mick
      a) Natürlich interessiert es
      Ja öfter wir darüber sprechen, dass KI Scheißdreck ist und den Leute erklären, dass diese ihr Gehirn abtötet, je öfters wird jemand ins Grübeln kommen. Die Bankrotterklärung ist dieses übliche »Wir können ja sowieso nix machen«.

      b) Wozu ist KI da?
      Vor allem dazu, um ein paar ganz wenige pervers reiche Leute noch reicher zu machen. Das kann niemand auf diesem Planeten wollen (wegen der damit einhergehenden Machtvermehrung, Geld = Macht).

      c) Abtöten des Denkens und der Kreativität
      Auch das passiert mit KI. Die Leute denken immer weniger, Sie werden geradezu dazu erzogen, nicht mehr zu denken. KI beschleunigt das noch.

      d) Energiebedarf für KI
      Da wollen wir gar nicht mit Anfangen. In den USA steigen die Strompreise – und zwar drastisch – weil der Strom für die pervers großen Rechenzentren benötigt wird. Dort werden auch wieder Atomkraftwerke in Betrieb genommen – mit allen ihren Nachteilen – eben wegen KI. Geil, oder?

      Und das sind nur mal eben so aus dem Handgelenk geschüttelt ein paar Fakten. Ich könnte aus dem Stand eine Stunde lang referieren, was KI für ein Wahnsinn bedeutet.

      Natürlich wird es immer Menschen geben, die blöde sind, blöde bleiben wollen und darauf auch noch stolz sind. Völlig klar. Deswegen gibt es die BILD-Zeitung. Aber das sind nicht diejenigen, die die Geschicke dieses Planeten steuern. Die anderen sind die, die wir aufklären müssen.

      • Profilbild
        plumperquatsch AHU

        @Flowwater der Energiebedarf ist eigentlich nicht das Problem, das problem ist wie diese Energie erzeugt wird und wofür sie verbraucht wird;
        50% der „KI“ antworten sind schlicht falsch.

        Die hälfte der Energie wird für freierfunden Quatsch rausgeblasen!!!
        das ist wirklich ein Problem zu dem es keine Lösung gibt, mehr Rechenzentren draufwerfen ist definitiv keine Lösung.

        Niemand würde einen menschlichen Assistenten bezahlen der den halben tag nur scheiße baut … kann nicht allzulange dauern bis daß auch dem rest der Menschheit auffällt, unabhängig davon was einem die Industrie als neues Heilversprechen aufs Auge drücken will.

        nach dem Jesus-Tablet kam dann der KI Jesus 😆

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          @plumperquatsch Dein letzter Satz erinnert mich daran, dass vorgestern Robert Duval gestorben ist. Denn kenne ich auch aus George Lucas Frühwerk »THX 1138«. Und auch dort gab es bereits so eine Art KI-Selenhilfe … die immer den den selben Quatsch gefaselt hat.

      • Profilbild
        Mick AHU

        @Flowwater von a bis d…ist das nur Hoffnung, Wunschdenken und Kopf in den Sand stecken!
        …in Analogie dazu „die Käsereibe wird nie das menschliche Gehirn ersetzen (Mac)“, „ein Rechner wird niemals ein Tonstudio ersetzen“! 😉

        • Profilbild
          plumperquatsch AHU

          @Mick da wir das menschliche Gehirn immer noch nicht ganz verstanden haben ist da noch jede menge Luft nach oben in alle Richtungen 😁

  10. Profilbild
    plumperquatsch AHU

    Nur weil jeder noch so talentfreie Mensch jetzt Bilder, Videos und Musik erstellen kann muss man jetzt auch nicht gleich die Sinnkrise kriegen. 🤷🏻‍♂️
    Der Masse kann man jeden langweiligen Mist servieren und es wird gefressen, fragt mal Dieter Bohlen oder so, das ist also nichts neues.
    Es legt nur die Latte noch etwas höher, stumpfes Zeug gabs schon immer, genau wie Menschen die auf sanfte Berieselung ohne weitere Bedeutung aus sind. 🤷🏻‍♂️

  11. Profilbild
    Mixit

    Thema Energie ist schon interessant:

    2.8 Mrd Chat-Nachrichten werden allein in Deutschland jeden Tag versendet! Umgerechnet auf die Bevölkerung zwischen 10 und 65 Jahren sind das in etwa 45 Nachrichten pro Person und Tag! Ich komme in der Woche vielleicht auf 5!

    Der Sinn bzw. Inhalt einiger Textnachrichten ist derart fraglich, dass man sich langsam schon Sorgen über den geistigen Zustand macher machen müsste.

    Durch KI wird das jetzt noch gesteigert werden, der massenhafte und oft fragliche Content sind das eigentliche Problem dabei.

    Durch die hohe Nachfrage von Speichermedien haben sich innerhalb von 12 Monaten die Preise fast verdoppelt, weil KI Rechenzentren RAM und Speicher in großen Mengen benötigen, was zu einem Engpass in der Versorgung führte. Und wofür? Schlechtklingende KI-Vocals, KI-Slop auf Spotify oder haarsträubende KI-Online Beratung?

    Es geht nicht darum die Möglichkeiten der Technik abzulehnen, es ist der Umgang damit, durch den irrsinnige Mengen Datenmüll jeden Tag generiert wird.

    Früher haben wir uns in Studio getroffen um know how zu bekommen, haben Bücher gekauft und uns durch Bedienungsanleitungen gearbeitet. Das war nicht immer schön, aber sehr gut für den kognitiven Horizont. Smartphones, Socials, KI reißt diese Entwicklungsstufe in vielen Bereichen mit der Abrissbirne wieder ein. Aufhalten können wir das nicht, aber wir haben zum Glück die Wahl, ob wir mitmachen oder nicht.

    • Profilbild
      plumperquatsch AHU

      @TomH das wird noch sehr heiter, ich halte schonmal ne tüte popcorn auf Vorrat.
      irgendjemand hat schonmal a-moll und c-dur nacheinander gespielt , au weiha 😂😈

      mit nur 12 Noten im system und ein paar hundert jahren Musikgeschichte dürften längst alle mögliche Kombinationen schon einmal gespielt worden sein. ;)
      copyright my ass

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @plumperquatsch Popcorn? 🍿 😁
        du weißt schon, Michael Jackson war bei Sony music!
        😄
        oder meinst du den synthieschlager? genialer Bandname „hot Butter“ man dachte sich schon, das geht nicht ewig…😆

        • Profilbild
          plumperquatsch AHU

          @Numitron Sony spinnt total,
          irgendwann wurden x Millionen videos gesperrt wegen angeblicher copyright claims von Sony.
          da haben einfach nur Leute am Klavier gesessen und Klassik gespielt, Beethoven, Mozart und so
          total absurd 🍿

          disney ™ & sony ™ sind ganz übel mit ihren copyright Anwälten, auf die muss man ein auge haben.

          🍿

  12. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Hört mal, viele von uns gehören doch zur ach so autarken und selbstbestimmten Generation-X, die von zig KI-Videos so gefeiert wird und die Menschheit in eine neue Ära überführen wird. Ich bin über die Anzahl der Views und Kommentare solcher Videos regelrecht erschrocken, viele glauben den Mist offenbar und Kommentieren ernsthaft.

    Natürlich wurden wir immer schon manipuliert, jetzt geht das aber in Sekunden und erreicht Milliarden Menschen. Ob Musik von KI erstellt wird ist da fast Nebensache, es geht um so viel mehr.

    Sollten „wir“, egal welcher Gen und Nation tatsächlich etwas gelernt haben, dann dieses Zeug endlich dorthin zu stecken wo es hingehört, in das Hinterteil von OpenAI, Thiel, Musk, Zuckerberg und diesen komischen Alphabet-Brothers.

    Ich habe derzeit Ärger mit meinen DSL-Anbieter und werde das Internet vorerst weniger Nutzen, als Experiment. Meinem Sohn wird das nicht gefallen, mir u.U. auch nicht. Wichtige Sachen werde ich mit dem Handy als Hotspot erledigen und auch hier posten, aber eben keine Gigabytes an Daten mehr konsumieren. Ich freue mich wieder auf den Scifi-Montag im TV und schaue Star Trek und The Expanse. So wie früher wird es bestimmt nicht aber es gibt noch Spielraum. Dieser „Unumkehrbarkeitsmythos“ ist ein Bullshit-Narrativ, nicht darauf reinfallen. Bitte lasst diese Blase platzen!

  13. Profilbild
    Tai AHU

    Ich lese hier gerne Beiträge, die schon Jahre alt sind. Insbesondere, wenn da Inhalte drin sind, die meinen zu wissen, wie die Entwicklung weiter geht. Dieser Beitrag ist ein guter Kandidat, sich in den Dreissigern zu amüsieren.

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @Tai Amüsieren, das wünsche ich mir auch. Vielleicht ist das hier dein persönlicher Moment, genieße ihn. Die Erfahrung sagt, keine Party wird so geil wie die vergangene. Ich war 1926 nicht dabei, vielleicht ist das ein guter Hinweis? 1929 der Crash, den Rest kennen wir. Wird es wieder so? Vielleicht nicht ganz aber daß Geschichte sich wiederholt ist nicht nur ein Kalenderspruch.

  14. Profilbild
    Flowwater AHU

    An alle, die immer noch glauben, dass KI/AI auch nur ansatzweise irgend etwas tolles wäre oder überhaupt auch nur irgend etwas »können« könnte … schaut euch mal die dahinter stehenden Leute (aka CEOs) an … und wie die lügen, schachern und betrügen:

    https://www.youtube.com/watch?v=NDXRUiEKs4Y

    Großartiges Video, das einen Teil meiner eigenen Befürchtungen gut recherchiert zusammen fasst.

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @Flowwater Weißt du, irgendwann ist man nur noch wütend oder depressiv. Die Welt wie ich sie kenne löst sich vor meinen Augen auf. Früher war auch nicht alles geil, das Leben war anstrengend aber ich wusste Abends was ich Tags getan habe. Gute Nachricht, die bekloppte Drillisch AG, bekannt auch als Sim.de, hat mich soeben endlich aus meinen DSL-Vertrag entlassen. Am Ende hat es nur über Kündigung.org funktioniert, das „Kundenportal“ hatte bis dahin alles sabotiert, ich überlege eine Meldung an die Verbraucherzentrale zu machen. Gut daß wir den Verbraucherschutz haben, sowas müssen wir hüten wie den Augapfel. Gegen KI sollte man ebenfalls vorgehen können, ich kann mir nicht vorstellen, daß der Mist die „Würde“ von uns allen unangetastet lässt.

      • Profilbild
        Flowwater AHU

        @Kazimoto Ich war mal sehr für depressive Momente anfällig, aber das habe ich irgendwie überwunden. Ich sehe zum Beispiel bei dem ganzen KI-Quatsch den »Crash« kommen. Das hält mich aufrecht. Oder bei dem Wahnsinn, den Herr Trump in den USA und damit auch weltweit veranstaltet, sehe ich, dass er inzwischen massiven Gegenwind bekommt, teilweise auch aus den eigenen Reihen. Oder China: Die werden große Probleme mit der eigenen Demographie bekommen. Oder hier in Deutschland: Wir haben so große Probleme, aber wichtig ist vor allem, dass »Multigender-Toiletten« gebaut werden. Nur wenn ich mich umhöre, kann diese Problemkategorie in meiner Bekanntschaft langsam auch niemand mehr hören.

        Viele große Probleme werden sich auflösen und ins Gegenteil verkehren.

        Und bei mir »im Kleinen« funktioniert es genau so, wie bei Dir: Ich habe langsam wieder Bock auf »Musik machen«. Mein recht angeschlagener Gesundheitszustand wird wieder besser. Es geht bergauf! Das finde ich gut und beflügelt mich! 🙂

        • Profilbild
          Kazimoto AHU

          @Flowwater Gesundheit ist gut. 👍 So richtig schlecht geht es mir Gott sei Dank nicht, waren nur turbulente Jahre mit Trennung zuletzt. Bin immer Typ Krone richten weitermachen. Eigentlich. Es kann immer was von der Seite kommen was man nicht sehen konnte oder wollte. Ich lese gerade Thomas Melle „Die Welt im Rücken“, das erdet ironischerweise und gibt ein besseres Verständnis für andere und sich selbst. Habe übrigens das Video über Altman gesehen was du gepostet hast. OpenAI/KI scheint der ultimative Scam zu sein, hoffentlich.

          • Profilbild
            Flowwater AHU

            @Kazimoto Ja, ich bin auch so: Immer weiter machen. Ich stecke zwar Rückschläge nicht ganz sooo gut weg … aber insgesamt geht’s schon.

            Zu dem Video: Da war eigentlich nichts dabei, was ich nicht seit ca. ½ Jahr wusste. Bis auf, dass Altman überhaupt kein Programmierer ist. Oder zumindest so gut wie nicht programmiert hat. In dem Video wird gesagt, dass er stattdessen »hervorragend Leute zusammen bringen kann«. Wenn das mal im Kontext von KI (-> Crash) nicht mehr benötigt wird … dann wird der von irgend welchen Investoren schnell ausgetauscht und durch jemanden ersetzt … damit entfernen sie aber jemanden, der zumindest noch einen Überblick hat … und das beschleunigt das Ganze dann noch.

            Nee, ich sehe da hoffnungsvoll in die Runde. Aber eine Weile werde wir das noch überstehen müssen … und dabei unsere vorhandenen PCs gut pflegen müssen.

  15. Profilbild
    liquid orange AHU

    Musik und KI, ein interessantes Thema. Mir kommt das so vor, wie bei jeder Technologie die ein bestehendes Handwerk ersetzt hat. Die erste Spinnmaschine, die erste Dampflokomotive, der Taschenrechner etc. Natürlich, das war eben Handwerk und nicht Kunst, dass da ersetzt wurde, aber die meiste Musik die heute gehört wird ist weit weg von Kunst und daher problemlos ersatzbar.

    Die Zukunft in der ganze Sache sehe ich gar nicht darin, dass jemand mit KI billig Musik produziert und verkauft, sondern in Systemen die automatische die Musik in Echtzeit produzieren die der Kunde hören will. Kann man jetzt schon etwas, indem man mit einem Sprachassistenten die gewünschte Richtung auswählt. „Alexa, spiel mir was rockiges ohne Gesang“. Läuft, Alexa sucht die Musik und spielt sie ab. In Zukunft wird eben nicht Musik gesucht und abgespielt, sondern in Echtzeit erzeugt. Und wenn der Kunde dann will, kann er mit weiteren Befehlen die laufende Musik direkt auf Wunsch anpassen. „Alexa, mach die Musik etwas schneller und mit mehr Bass“. „Alexa ersetze die männliche gegen eine weibliche Stimme“, Alexa, bring jetzt ein langes Gitarrensolo“ und so weiter. Und Alexa lernt, was der Kunde möchte und passt alles an.
    Keine Musiker, keine Tantiemen, nur noch Rechenzentren.

    Freuen wir uns, wenn wir dann wieder mal „Welcome to the real world“ hören! Diese wird weiter existieren, aber verdienen werden nur noch wenige damit.

      • Profilbild
        liquid orange AHU

        @masterBlasterFX Natürlich darf – und wird – der Kunde das hören was er will. Und genau das könnte die KI eben machen. In Echtzeit.
        Aber liess mal hier die Kommentare, die meisten Musiker regen sich auf, dass die Kunden ggf. nicht ihre, sondern von der KI generierte Musik hören könnten. Aber wenn der Kunde der KI sagen kann, was er genau hören will, dann kann die das vermutlich schon bald. Und dann hört der Kunde eben genau das was er jetzt will.

        Ob das gut oder schlecht ist, kann ich noch nicht sagen.

  16. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Hallo liebe Redaktion, ein großes Dankeschön dafür, daß ihr hier die Diskussion so offen lasst, auch wenn es schon lange nicht mehr ums Produkt geht. Danke! ♥️

  17. Profilbild
    emba

    Insgesamt ein prima Test, der in seiner Ambivalenz und der Vermeidung all zu eindeutiger Statements und Positionierungen vorbildlich ist, daher entsteht dann auch eine breite Diskussion. Danke!

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