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Test: Adam Audio, A5X, Aktiv-Lautsprecher

X-ART

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Seit Neuerem baut ADAM einen „eXtended“ ART-Hochtöner in seine Lautsprecher ein. Der „klassische“ ART-Hochtöner benötigte noch je vier Magnetstäbe vor und hinter der Membranfolie, die dementsprechend „verbaut“ aussah. Der X-ART kommt mit einer einzigen, kräftigen Neodym-Scheibe hinter der Membran aus. Der magnetische Kreis wird über einen Rahmen und die weitaus offener gestaltete Frontabdeckung geschlossen. Dadurch kann der neue Hochtöner Frequenzen bis zu 40kHz wiedergeben. Zugleich ist er noch lauter geworden: Bereits 1 Watt elektrische Leistung genügen, damit der neue Hochtöner in 1 Meter Abstand einen Schalldruck von 96 dB produziert (93 dB waren es beim alten ART).

Dies schaffen auch hochwertige Metallkalotten-Hochtöner in den Studiomonitoren anderer bekannter Hersteller. Allerdings besitzen diese Kalotten allesamt eine heftige Systemresonanz zwischen 20 und 30 kHz. Unmittelbar „hören“ können wir diesen Peak nicht, moderne Kleinmembran-Kondensator-Mikrofone, Software-Synthesizer in Verbindung mit hohen Sampleraten, ältliche CD-Player mit mangelhaften Nyquist-Filtern und Super Audio-CD Player können aber sehr wohl Töne von sich geben, die diese Resonanz anregen. Das ist zumindest „unschön“.

Fest steht, dass der X-ART-Hochtöner einer der wenigen Produkte am Markt ist, der wirklich Audiosignale bis hinauf zu 40kHz wiedergeben kann – und das mit einer vergleichsweise geringen Verengung der Richtcharakteristik zu hohen Frequenzen. Er bietet sich daher für alle Arten von Experimenten zur mittelbaren Wahrnehmbarkeit solcher Frequenzen an.

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Für den Tiefmitteltonbereich setzt ADAM in den neueren Modellen auf PWM-Verstärker mit geringer Abwärme bei gleichzeitig deutlich gesteigerter Leistung, was im Hörtest auf mehr Reserven im Tiefbassbereich hoffen lässt. Die Audiobandbreite dieser Verstärkermodule ist jedoch auf 20kHz begrenzt. Konsequenterweise wird der X-ART-Hochtöner in sämtlichen ADAM-Modellen daher weiterhin von einem eigens dafür entwickelten Verstärkermodul in konventioneller, breitbandigerer „Klasse A/B“-Technik getrieben.

Die Rückseite mit dem Anschlussfeld.

Die Rückseite mit dem Anschlussfeld.

Die A5X ist ein ausgesprochen kompakter Monitor und dabei überraschend schwer. Die ADAM-typische Linkfunktion erlaubt über eine zuvor ausgeführte Querverkabelung die frontseitige Lautstärkeregelung beider Monitore durch einen der beiden Monitore. Auf der Rückseite gibt es je ein High- und Low-Shelf Potentiometer mit einem Regelbereich von +/- 6dB. Zudem lässt sich die Lautstärke des A/B-Verstärkermoduls für den Hochtöner um +/- 4dB verändern. 

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Forum
  1. Profilbild
    Lopez  

    Der A5X ist ein super Monitor.
    Aber im Bassbereich etwas dünn – da muss noch ein guter Sub dazwischen, um ein wirklich gutes Klangbild zu schaffen.
    Trotzdem bleibt es ein super Monitor, und man kann damit verdammt gut abmischen.

  2. Profilbild
    rehab

    als 5.1 waren die A5x meine Wahl. Zusätzlich ein Sub 12 und es tönt bombastisch. Ich benutze das System um PS3 auf einer Leinwand zu Zocken und Filme anzuschauen. Für das reicht es allemal.

  3. Profilbild
    Phakt  

    Moin, Die A5X sind echt hammer mäßig. Hatte vorher die Tannoy 502, die auch nicht wirklich schlecht sind. Aber die Adams sind nochmal Augen bzw Ohrenöffner. Im verbund mit nem Presonus Temblor T10 ist dies für mich ein Traumsetup.

    Grüße
    N.

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