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Test: AER Amp One, Bassverstärker

Zwergencombo, Riesensound

17. März 2015

„Klein, hochwertig und leistungsstark“- so lauten die Vorgaben, die die kleine Ampschmiede AER aus dem Ruhrgebiet ihren eigenen Produkten setzt. Neben den Systemen für akustische Instrumente existieren auch Produktlinien für E-Gitarren und Bässe, letztere benannt als „Basic Line“. Für diesen Test stellte uns der Vertrieb den AER Amp One, den kleinsten und mit einem Ladenpreis von immerhin 1250,- Euro auch günstigsten Combo der „Basic Line“, zur Verfügung.

Der AER Amp One : 200 Watt bei nur 13,5 Kg

— Der AER Amp One : 200 Watt bei nur 13,5 kg —

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AER AER Amp One

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Eines kann man dem AER Amp One bereits auf den ersten Blick attestieren: Klein ist er schon mal auf jeden Fall. Gerade mal 37 x 32 x 28,5 cm misst der aus 12 mm starkem Birkensperrholz gefertigte kompakte Würfel. Mit 13,5 kg wiegt er angesichts einer Gesamtleistung von 200 Watt, übertragen durch einen 10″ Lautsprecher, auch nicht besonders viel. Das tatsächliche Transportgewicht des kleinen Aggregates dürfte inklusive der mitgelieferten hochwertigen, gepolsterten Tasche und dem Netzkabel bei etwa 15 kg liegen. Die Oberfläche des Combos ist mit einem robusten, schwarzen Strukturlack überzogen, auf der Oberseite ist ein hochwertiger Tragegriff aus schwarzem Leder verschraubt.

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Das Bedienpanel ist, so wie man es sonst von Vintage-Amps her kennt, von oben her zugänglich. Die Anordnung der Regler und Knöpfe sowie die Beschriftung ist so ausgerichtet, dass man vor dem Verstärker steht und von oben darauf blickt, wenn man den AER Amp One bedient. Die schwarze Beschriftung auf weißem Hintergrund bleibt auch unter schwierigen Lichtverhältnissen gut lesbar.

Obwohl der Amp One explizit als Verstärker für E-Bass konzipiert ist, deutet bereits die Auslegung des als Klinkenbuchse ausgeführten Instrumenteneingangs darauf hin, dass man auch an die Kontrabassisten gedacht hat. Mit einem Widerstand von einem Megaohm sollte der auch mit den bei Kontrabässen weitverbreiteten piezokeramischen Tonabnehmern funktionieren. Direkt neben der Input-Buchse sitzt ein mit „High/Low“ beschrifteter Schalter, welcher die Empfindlichkeit der Eingangsstufe auf Wunsch herabsetzt. Der folgende Gain-Regler dient in Kombination mit der Clip-LED der exakten Anpassung des Instrumentes an den Verstärker, mit dem Mute-Knopf wird der AER Amp One stumm geschaltet, auch hier gibt eine LED Auskunft über den Betriebszustand.

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Über den Autor
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Christian Spohn AHU

Studierter Profimusiker an E-und Kontrabass auf der Bühne und im Studio. Außerdem tätig als Musikproduzent im eigenen Tonstudio sowie als Dozent und Autor einer E-Bass Lehr- DVD-Serie.

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