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Test: AER Amps One & Three Bassverstärker

Eine Liga für sich

20. Juli 2025

AER Amps Aufmacher

Die AER Amps One und Three erweisen sich im Test als ultimative Alleskönner mit durchdachten Routing-Möglichkeiten. Professioneller geht’s kaum.

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AER Amp One & Three

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AER Amp Three
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AER Amp One
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AER Amps – die Zwerge mit dem Riesen-Klang

Kleiner, leichter, lauter: Seit dem Siegeszug digitaler Technik gibt es fast keinen Hersteller, der nicht auf diesen Trend aufgesprungen ist. Einerseits greifen viele Bassisten auf eine solche Art der Verstärkung zurück, andererseits ist ein nicht unbeträchtlicher Teil von Musikern mit der Qualität des Sounds nicht zufrieden und setzt weiterhin auf traditionelle Alternativen. Genau für die Zielgruppe hat die Firma AER vor einigen Jahren zwei Combos entwickelt, die analoge Schalttechnik mit ausreichend Power und umfangreicher Klangreglung bei möglichst wenig Gewicht vereinen.

AER hat sich seit Gründung im Jahr 1992 weltweit einen Namen im Bereich der Verstärkung akustischer Instrumente gemacht und zählt dort zu den Marktführern. Die AER Amps One und Three existieren seit 2007 und werden in Handarbeit in Deutschland gefertigt. Bis auf die speziell für AER entwickelten Lautsprecher der Firma Sica aus Italien und die Gehäuse aus Ungarn stammen alle verbauten Komponenten aus heimischer Fertigung. Hier gibt es also noch echte Qualitätsarbeit „Made in Germany und EU“. Neben den erwähnten Amps umfasst die Bassline-Serie den Amp Two, den größten Combo für E-Bass sowie die Modelle Basic Performer 2 und BassCube, die mit ihrer Auslegung in Richtung Kontrabass gehen.

Aufbau und Optik

Das Erscheinungsbild beider AER Amps wirkt schlicht und edel. Ihre komplett in Schwarz gehaltene Front verzichtet auf helle Elemente, selbst das Firmenlogo wird nicht besonders hervorgehoben – Understatement pur. Somit sind die Amps für jegliche Art von Shows geeignet, was einen ersten Pluspunkt (zumindest in der professionellen Anwendung) gibt. Gerade bei aufwendigeren und gehobeneren Produktionen (beispielsweise an Theaterhäusern) muss es auf der Bühne neben den klanglichen Aspekten auch optisch passen. Wenn ich da an manch anderes Design von Herstellern mit grellen Farben denke, um noch in der letzten Publikumsreihe möglichst aufzufallen …

Alle Komponenten sind hochwertig verarbeitet, jede Schraube sitzt perfekt, die Regler laufen mit angenehmem Widerstand. Das jeweils dazugehörige Gigbag führt den hochwertigen Fertigungsstandard – Achtung Wortspiel – „nahtlos“ fort. Sein verstärkter Boden sorgt für optimalen Schutz bei guten Transporteigenschaften, die mittelgroß dimensionierte Seitentasche reicht für Kabel und Zubehör jeglicher Art aus. Überhaupt sind beide Amps samt Gigbag mit einem Gesamtgewicht um die 16 kg sehr gut auch mit einer Hand zu tragen.

Die Ausstattung der AER Amps One und Three

Die Ausstattung beider AER Amps ist, bis auf die verwendeten Speaker, identisch. Während im Amp Three zwei 8-Zöller verbaut sind, kommt sein Bruder mit einem 10er aus. Dies macht ihn minimal kleiner und etwa 1,5 kg leichter. Mit 200 W scheint die Leistungsangabe der Endstufe recht konservativ angegeben. Beide Amps wirken viel lauter, als die Zahlen vermuten lassen, doch dazu später mehr. Alle wichtigen Regler sind auf der Oberseite erreichbar. Die selbsterklärende Vorstufensektion umfasst außer dem Gain jeweils eine Anzeige für Clipping und Mute, positioniert direkt neben dem gleichnamigen Schalter.

Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, die Eingangsempfindlichkeit um 10 dB zu dämpfen, um auch bei Signalen mit höherem Pegel ein optimales Aussteuern zu gewährleisten. Als Nächstes folgt ein 3-Band-Equalizer. Hier stehen Bässe und Höhen, parametrische Mitten und zwei Presets zur Verfügung. Des Weiteren finden sich ein von AER eigens entwickeltes Tool mit dem Namen Tone Balance sowie ein Kompressor, ganz rechts der Regler für die Gesamtlautstärke sowie eine optische Betriebskontrolle.

Die Rückseite beherbergt zusätzliche Anschlüsse, die verschiedenste Optionen eröffnen. So stehen neben dem regelbaren symmetrischen DI-Out samt Groundlift drei (!) weitere Line-Ausgänge zur Verfügung. Einer ist für Stereo-Kopfhörer ausgelegt und schaltet bei Benutzung automatisch den Lautsprecher stumm: ideal zum Üben, wenn es leise bleiben soll.

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Der Line-Out beinhaltet ein unbearbeitetes Signal der Vorstufe, das nach Belieben verwendet werden kann. Am Sub-Out liegt dann ein speziell für aktive Subwoofer bearbeitetes Signal, um den Frequenzgang nach mit den Phasen zu bekommen. Damit aber nicht genug! Natürlich gibt es den klassischen Send-Return Effekteinschleifweg, der per zusätzlichem Fußschalter an- und ausgeschaltet werden kann. Wem das nicht reicht, kann über die beiden weiteren Inserts mehr Effekte oder Instrumente vor oder nach dem EQ (was entscheidend für das DI-Signal ist) anschließen. Ein separater Ausgang für den Tuner sowie ein Aux-Eingang samt Regler für mobile Zuspieler gehören ebenso zur Ausstattung.

Aus der Praxis

Ganz klar, Amp One und Three sind für den professionell arbeitenden Bassisten gemacht, der ein flexibles Setup bei minimalem Aufwand braucht. Unabhängig von den Unterschieden im Sound der Amps sind hier Szenarien aufgelistet, wie man kreativ mit den vielen Möglichkeiten umgehen kann.

AER Amps Amp One rückseite

Umfangreiche Anschlussmöglichkeiten machen die AER Amps zu hochprofessionellen Begleitern.

Szenario 1

Im kleinen Club kommt die Beschallung von der Bühne. Mit dem EQ wird der Grundsound zurechtgelegt und über den Send-Return ein kleines Pedalboard eingeschleift, das nach Bedarf an- und ausgeschaltet werden kann. Weil die Akustik schwierig ist, hört der Drummer an seiner Position den Bass nicht gut. Kein Problem, über den Line-Out wird schnell ein Kabel zu einer kleinen aktiven Monitorbox gelegt, mit der er sich das Basssignal unabhängig vom Bass-Amp lauter und leiser machen kann.

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AER Amp One
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Szenario 2

Das Stadtfest mit der großen Hauptbühne steht an. Hier geht jedes Signal über die PA samt Monitoring, die Band stellt nur die Backline. Beim Soundcheck wird klar: Der EQ des Amps soll nur zum Anpassen auf der Bühne benutzt werden, da der FOH lieber das unbearbeitete Signal am Pult anliegen hat. Nun gehört in die Signalkette aber ein kleiner Röhren-Preamp, der eigentlich immer an ist. Also wird dieser über ein Stereo-Y-Kabel an den Insert Pre-EQ angeschlossen und der DI-Out auf Post-EQ geschaltet.

So kommt an der PA nur das Basssignal mit Röhre an, während man sich mit dem EQ des Amps den Bühnensound zurechtlegt. Beim Soundcheck merkt der Bassist, dass im Signal etwas Fundament fehlt. Den aktiven Subwoofer zur Erweiterung hat man ja zur Sicherheit mitgenommen. Schnell ist der über den Sub-Out angeschlossen und in der Lautstärke dazugemischt.

Ein weiteres Problem ergibt sich: Die Monitorbox steht vorn am Bühnenrand neben dem Mikro, weswegen nach ein paar Metern die anderen Instrumente nicht mehr optimal zu hören sind. Also noch schnell den Monitormix vom FOH geben lassen, um ihn über den Aux-In mit auf den Amp zu legen. Diese Vorgehensweise erreicht zwar klanglich und in der Lautstärke nicht die gleiche Qualität wie beim eigentlichen Monitor, aber reicht völlig aus, um das Arrangement verfolgen zu können.

Szenario 3

Bei der Musical-Produktion im Theater heißt es Silent Stage, die Band sitzt im Orchestergraben vor der Bühne und alles läuft per In-Ear ab. Um Kanäle zu sparen, müssen Kontrabass und E-Bass über eine DI-Box zusammengefasst werden. Weil der Platz sehr knapp ist, wird ein EUB (Electric Upright Bass, eine Art Kontrabass mit kleinem Solidbody) statt die „dicke Oma“ gespielt. Dieser wird an den Input des Amps angeschlossen und mit dem EQ bearbeitet, um den EUB möglichst akustisch klingen zu lassen. Der aktive E-Bass wird am Insert post EQ angeschlossen und über die Klangreglung am Instrument angepasst und bleibt so unangetastet vom EQ des Amp, der ja für den EUB gebraucht wird.

Am Send und Return sind je nach Bedarf noch weitere Effekte angeschlossen, auch ein Volume-Pedal, um beide Instrumente immer optimal im Mix zu platzieren. Über einen Fußschalter am entsprechenden Anschluss kann der EUB stummgeschaltet werden, wenn er nicht gespielt wird, am E-Bass gibt es dafür einen Volume-Regler. Der FOH bekommt auf der DI, die natürlich post EQ steht, beide Signale zu einem zusammengefasst und für das jeweilige Instrument optimal bearbeitet, sodass er nur geringe Anpassungen an den Saal vornehmen muss.

Um beim In-Ear die Kontrolle über seinen Sound zu behalten, ist ein kleines zweikanaliges Mischpult empfehlenswert. Auf einem Kanal liegt das Monitorsignal des FOH mit allen Signalen, auf dem anderen hat man das Basssignal vom Line-Out des Amps abgezweigt und mischt sich so den individuellen Sound am Ohr. Da man den Amp in einer solchen Situation im Graben absolut nicht anschalten darf, geht das Signal des Sub-Out an ein Pleasure-Board, auf dem man steht (oder sitzt) und auf diese Weise den Bass dann auch fühlen kann.

Die drei Szenarien sind nur Beispiele für Situationen, auf die ein Bassist treffen kann. Die Möglichkeiten, die beiden Amps zielführend einzusetzen, sind immens und zeigen, wie durchdacht das AER-Konzept ist. Was hier in einem Paket geboten wird, ist absolute Oberliga und lässt sich wirklich als professionelles Werkzeug bezeichnen. Dass alle Signale rauschfrei und in bester Qualität arbeiten, muss nicht mehr zusätzlich erwähnt werden. Wie klingen die beiden Amps aber nun unabhängig ihrer Ausstattung? Sind sie auch für den Bassisten geeignet, der sich eigentlich nur Plug-and-play wünscht?

AER Amps Amp One Top

Wie klingen die beiden Amps?

Zuerst ist Amp One dran. Nach dem Einpegeln des klassischen passiven Jazz-Basses folgt die erste Überraschung: Wow ist der Amp laut! Der Master liegt kaum auf einem Viertel seines Pegelwegs und die Nachbarn klopfen bereits an der Tür. Druck und Lautstärke sind enorm und würden nie mit einem derart kleinen Combo assoziiert werden. Klanglich höre ich einen recht neutralen Sound mit den typisch nasalen Noten, die man von 10er-Speakern gewohnt ist.

Das Fundament ist in Ordnung, wenngleich nicht überbetont. Das ändert sich schlagartig mit Betätigen des Bass-Boosts, der die Frequenzen bei 55 Hz um 10 dB anhebt. Jetzt klingt der kleine Würfel nach einem richtig amtlichen E-Bass-Amp mit gefühlt einigen Speakern mehr. Mit den parametrischen Mitten kann man die nasale Note gut herausfiltern, da neben der Frequenz auch einzustellen ist, ob der Regler eher punktuell oder breitbandig greift.

Die hohen Register lassen sich mit dem Höhenregler bei 6 kHz wunderbar abmildern und erzeugen so ein rundes Gesamtklangbild. Im Zusammenspiel mit dem Colour-Schalter, der wiederum bei 3,8 kHz anhebt, ist es möglich, einen sehr räumlichen Sound zu kreieren, der nie künstlich klingt und den natürlichen Ton des Instruments erhält. Die Tonwaage bringt weitere Optionen ins Spiel, das Signal zu formen. Mit Balance wird festgelegt, ob eher die tiefen oder hohen Frequenzen hervorgehoben werden, mit Intensity die Stärke des Eingriffs. Obwohl dieses spezielle Klangfilter ungewöhnlich ist, lässt er sich nach kurzer Zeit intuitiv bedienen.

Zum Kompressor der AER Amps müssen eigentlich nicht viele Worte verloren werden. Für mich persönlich zählt er zu den besten Kompressoren, den ich je unter den Fingern hatte, wenn es darum geht, dezent in das Signal einzugreifen, ohne dem Ton seine Dynamik zu nehmen. Natürlich kann er aber ordentlich zupacken, wenn es erforderlich wird. Generell lässt sich über den Amp One sagen, dass bei allen Möglichkeiten zur Klangformung der Charakter des 10ers immer vorhanden bleibt. Er arbeitet schnell, druckvoll und bringt eine leichte Kompression von sich aus mit. In höheren Lautstärken wirkt der Sound so fast wie eine Röhre, angenehm schmutzig und cremig.

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AER Amp Three
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Für den Amp Three trifft die Beschreibung grundsätzlich auch zu, außer dass sein Klang stärker in Richtung HiFi tendiert. Die beiden 8er sind spritzig, agil und bringen fein-silbrige Höhen mit, weswegen mir persönlich hier die Einstellung ohne „Colour“ besser gefällt. Außerdem hat der Amp Three leicht betonte Tiefmitten ohne eine wirkliche nasale Note, die dem Bass einen guten Sitz im Gesamtmix garantieren. Insgesamt ist er deutlich neutraler und sanfter abgestimmt, was man vor allem beim Fretless- und Kontrabass merkt, die wunderbar melodisch und singend wiedergegeben werden. Im direkten Vergleich der beiden Amps ist der Amp One mit den Attributen Old School und Vintage zu identifizieren, der Amp Three eher dem Segment Neutral und HiFi zuzuordnen.

AER Amps

Der AER Amp One mit meinem Preci beim Gig, kleine Röhre noch davor für den leicht angezerrten Sound – aufgebaut in 5 Minuten!

On Stage mit AER Amps

Abschließend müssen beide AER Amps noch in verschiedenen Besetzungen auf der Bühne bestehen. Die erste Gelegenheit ist ein Jazzrock-Quartett, bestehend aus zwei Gitarren, Bass und Drums. Am 5-Saiter machen grundsätzlich beide Combos eine gute Figur, wobei der Amp Three das Low B doch etwas fetter und räumlicher erklingen lässt. An Lautstärke mangelt es keinem, denn die Leistungsreserven sind überwältigend und lassen keine Angst aufkommen, nicht gehört zu werden. Als nächstes steht die laute Rockband an. Hier kommt ein 4-Saiter Preci zum Einsatz, der wiederum besser über den Amp One klingt.

Dieser drückt den Ton mit einer Vehemenz von sich, die alle beteiligten Musiker beeindruckt und sogar den sonst so lautstarken Schlagzeuger bitten lässt, den „Brüllwürfel“ doch bitte etwas leiser zu stellen. Der Amp Three klingt im Vergleich dazu zahmer und kultivierter, wenn auch an Lautstärke ebenbürtig. Zum Abschluss des Wochenendes folgt ein traditioneller Jazzfrühschoppen mit Kontra- und Fretless-Bass. Hier hat der Amp Three wiederum die Nase vorn, weil er den Kontrabass ganz wunderbar in Szene setzt. Gerade ohne den Bass-Boost wird der Ton weich, schlank und aufgeräumt, einfach klasse! Der Amp One klingt im direkten Vergleich eher rockig und komprimiert.

AER Amps Amp one

Welcher der beiden AER Amps nun für wen infrage kommt, bleibt eine individuelle Entscheidung. Der Amp Three ist neutraler und damit universeller abgestimmt mit besonderen Stärken bei bundlosen Instrumenten. Er fügt dem Klang des Instruments nichts hinzu, sondern verstärkt das Signal so, wie es ist. Sein kultivierter, leicht tiefmittiger Ton fügt sich in jeder musikalischen Situation gut ins Gesamtbild ein. Für reine E-Bassisten mit lauten Umgebungen tendiert meine Empfehlung zum Amp One.

Sein enormer Druck bei leichter Kompression färbt den Ton, ohne jedoch den natürlichen Klang des Instruments zu verfälschen. Gerade moderne Edelbässe, die von sich aus eher einen klaren Sound Richtung HiFi mitbringen, könnten hier ihr passendes Gegenstück finden.

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Fazit

Ganz klar, diese beiden AER Amps spielen in ihrer eigenen Liga. AER zeigt, dass es möglich ist, einen kleinen und leichten Combo zu bauen und dabei völlig auf digitale Technik zu verzichten. Das Ergebnis ist ein überragender Sound mit toller Ausstattung. Für das Paket ist der Preis auch mehr als gerechtfertigt, so einen Amp schafft man sich einmalig an, um dann sorgenfrei zu leben.

Plus

  • schöne Optik
  • überragender Klang
  • leicht im Transport
  • tolle Ausstattung

Preis

  • Amp One: 1.749.- Euro
  • Amp Three: 1.949,- Euro
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Über den Autor
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Naris Sebastian Stolz RED

Professioneller Musiker mit Leib und Seele auf Kontrabass, E-Bass und Fretless. Früher als Bassjournalist beim 'Bass Quarterly', heute für amazona.de und bassic.de. Lehrbuchautor und Unterrichtstätigkeit beim VdM, ansonsten internationale künstlerische Tätigkeit im Studio und on tour.

Forum
  1. Profilbild
    Vati

    Hallo,
    sorry, der Test liest sich bis auf den Praxiseinsatzt wie eine Weinverkostung. Es bleiben einige Fragen offen.
    Leistung 200 W RMS oder Peak ?
    Der Lüfter läuft ständig ?
    Der Lüfter ist leise / sehr leise ?
    Gehäuse und Speaker kommen nicht aus Deutschland, dafür der Handgriff und der verbaute Amp ?
    Viel bleibt ja da nicht mehr übrig !
    Oder werden die einzelnen Komponenten bei AER nur zusammengeschraubt ?
    Es ist sicherlich ein guter Combo mit guter Ausstattung, weniger für Rockmusik geeignet eher für die Kaffeehausbühne.
    Mit Chorus und Stimmgerät wärs noch besser!
    Ja, und dann noch der Preis. Ich bleibe bei Markbass
    Grüße von Vati

    • Profilbild
      Naris Sebastian Stolz RED

      @Vati Hallo Vati,
      Alle Informationen in einem Test unterzubringen ist immer schwer, aber gerne reiche ich ein paar Infos nach:

      Wattzahl: ob RMS oder Peak kann ich gerade nicht sagen aber was ich dir versichern kann das es an Lautstärke auch in der Heavy Rock Band nicht fehlt. Hatte den Amp u.a. bei http://www.peterkarp.com auf Tour und glaube mir, alte amerikanische Blueser die sich das Gehör weg geblasen haben sind laut sehr laut und der Amp One hat locker mitgehalten.

      Im Vergleich zu Markbass, die ich auch oft gespielt hatte weil in Clubs vorhanden, bringt der AER einfach mehr Fundament und Tiefe mit sich und trägt in der Band mehr. Bei Markbass wirkt der Ton etwas künstlich aufgepumpt, das mag nicht schlecht sein in gewissen Fällen aber in 1:1 Vergleich bei gleicher Größe der Speaker hat der Italiener keine Chance.

      Zum Lüfter… Ähmm ich höre nichts, selbst auf der leisen Kaffeehausbühne… 😉

      Zwecks Herkunft will ich jetzt nichts falsches sagen aber AER sitzt in Velbert, ich war schon vor Ort und kann sagen das dort entwickelt und gebaut wird und auch der Service gemacht wird. Dies spiegelt sich halt auch im Preis wieder, mit „Made in Fernost“ kann man nicht konkurrieren.

      Wenn ernsthaft Interesse bestehen sollte an einem Tesr gerne AER anschreiben und auf mich verweisen, dann selbst beurteilen.

      Lg Sebastian

  2. Mehr anzeigen
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