Test: Aiaiai, TMA-1 Studio, DJ-Kopfhörer

3. Dezember 2012

TMA-1 Studio

Dies waren der erste und zweite Streich, der dritte folgt sogleich. Die Dänen von Aiaiai müssen reichlich Wilhelm Buschs Lausbubengeschichten gelesen haben und sich davon zur Kreation ihres jüngsten Sprosses haben inspirieren lassen. Nachdem ein DJ- sowie ein Alltagsmodell präsentiert wurde, gibt es nun etwas für Produzenten. Der Studio ist eine angepasste Version des TMA-1. Im wesentlichen sind das ein linearerer Frequenzgang und ohrumschließende Polster.

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Wie schon die Schwestermodelle kommt der Studiohörer in einer großen, sehr soliden und hübschen Pappbox daher. Sie beinhaltet neben den Lauschern zwei Sorten Ohrpolster in Kunstleder und Velours, ein abnehm- und verriegelbares geringeltes Kabel samt Adapter und einen Tragebeutel mit dickem Reißverschluss.

Hübsche Box. Links unten: Frequenzgang mit Leder- (oben) sowie Schaumpolster

Hübsche Box. Links unten: Frequenzgang mit Leder- (oben) sowie Schaumpolster

Familienüblich gibt es ein sehr angenehmes, weil optisch zurückhaltendes Design. Alles ist schwarz Ton in Ton, der Kunststoff des Gehäuses ist mit einer leichten Gummierung beschichtet. Die Kabel zu den Muscheln sind unter der Kopfpolsterung versteckt, auf deren Innenseite sich auch das einzige Logo (neben denen an den Steckern an beiden Kabelenden) befindet. Wie bei den Schwestermodellen riechen die Materialien beim Auspacken auch hier leicht chemisch, aber nicht übermäßig.

Dezentes Detail: Logo im Bügel

Dezentes Detail: Logo im Bügel

Das solide, maximal rund 2 Meter lange Kabel hat angenehm kompakte Stecker. Am großen, abgewinkelten Ende ist der vergoldete Adapter aufschraubbar. Die Kabelspirale ist vergleichsweise straff, sie streckt sich um kaum mehr als einen halben Meter.

Der Mechanismus zum Anpassen der Ohrmuscheln ist simpel und rastet sauber ein. Die Ohrpolstervarianten unterscheiden sind in Geometrie, Material und Festigkeit. Die standardmäßig montierten PU-Knautsch-Schaumstoffpolster sind fester und weiter um die Ohrmuscheln des Trägers ausgespart. Die kunstledernen sind weicher, liegen aber durch ihre konische Form eher auf den Ohren auf. So richtig bequem sitzen mir beide nicht, dafür klammert der Hörer sowohl am Kopfband als auch den Ohren etwas zu sehr, was bei mir nach wenigen Titeln zu leichten Kopfschmerzen führt. Da hilft mir auch das geringe Nettogewicht von nur 220 Gramm wenig.

Die beiden Polstervarianten

Die beiden Polstervarianten

Immerhin ist das Kopfband beim Studiomodell mit Schaumstoff gepolstert, denn die DJ-Variante hat nur einen harten Gummistreifen. Mein privater Beyerdynamic DT 880 Pro zum Vergleich ist ein wohlbekannter Kopfschmeichler, flauschig und passend im Sitz, da bin ich reichlich verwöhnt. Wie immer bin ich so fair, den Disclaimer anzubringen, dass die Passform eine sehr subjektive Angelegenheit sein kann. Meine Ohrmuscheln dürften mittelgroß sein.

Leider warnt die Bedienungsanleitung nicht davor, die Ohrstücken beim Wechsel ohne die Plastikscheiben zu greifen, welche sie in den Muscheln halten. So habe ich es mit einem Fingerstreich geschafft, das eine Schaumpolster von der Scheibe zu reißen. Der Kleber, Kunststoff und der Schaum bilden keine sonderlich feste Verbindung. Bei der Montage muss auch auf die linken und rechten Seiten geachtet werden, da die Polster eine oder zwei Aussparungen für die Kabelöffnungen der Muscheln haben.

Gedankenlos schnell abgerissen: Schaumpolster und zugehörige Montagescheibe

Gedankenlos schnell abgerissen: Schaumpolster und zugehörige Montagescheibe

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