Test: AKAI APC40 MK2, APC mini, USB-Performance Controller

Kompatibilität und Ausstattung

Die beiden APC-Controller wurden zunächst einmal für Ableton Live konzipiert. Aufbau und Funktionen sind dieser Software also am nächsten, was den Einsatz mit anderen DAWs aber nicht ausschließt. Denn die komplette APC-Reihe ist mit allen MIDI-fähigen DAWs kompatibel, kann neben Ableton also auch mit Sonar, FL Studio, Cubase, Logic, Reason etc. kommunizieren. Die Verbindung zum Computer wird bei beiden Controllern über einen herkömmlichen USB-Anschluss hergestellt. Darüber beziehen die APCs auch ihren Strom, ein externes Netzteil wird also nicht benötigt. Im Vergleich zu seinem kleinen Bruder namens mini verfügt der APC40 zusätzlich noch über einen Fußschalter-Anschluss sowie einen Netzschalter. Beide Controller verfügen dazu über ein Kensington-Schloss.

Der Anschluss erfolgt über den USB-Port. APC40 MK2 verfügt zusätzlich über einen Footswitch-Anschluss sowie eine Power-Schalter.

Der Anschluss erfolgt über den USB-Port. APC40 MK2 verfügt zusätzlich über einen Fußschalter-Anschluss sowie einen Netzschalter.

Herzstück beider Controller ist die große mehrfarbige Matrix aus Soft-Buttons. Der APC40 macht seinem Namen alle Ehre und bietet eine 40-teilige Matrix, aufgeteilt in 5×8 Reihen. Der kleinere Bruder besitzt sogar 64 dieser Soft-Buttons. Sind die APCs mit Strom versorgt, verdeutlichen unterschiedliche Farben welcher Zustand gerade aktiv ist und nutzt man in Ableton Live verschiedene Farben für seine Clips, werden diese gleichermaßen auch vom APC-Controller angezeigt – sehr schön.

Beim APC mini geht es mit neun Fadern und acht Clip-Stop-Tasten weiter, wobei die Stop-Tasten alle über eine Doppelbelegung auch als Solo-, Scharfstellen-, Stummstellen- oder Auswahl-Taste funktionieren. Shift-Taste plus entsprechende Scene-Launch-Taste drücken und der APC mini schaltet sich im Handumdrehen um. Die 8+1 Fader arbeiten auf Wunsch entweder als normale Lautstärke-Fader, können aber auch durch Umschaltung die Arbeitsmodi Pan-, Send- und Geräte-Modus (Steuerung von Instrumenten und Effekten bzw. der vorgegebenen Macros) annehmen. Abgeschlossen wird die Oberfläche von einem „Stop all clips“-Button, über den auch der APC40 verfügt.

Üppig ist der APC40 MK2 ausgestattet.

Üppig ist der APC40 MK2 ausgestattet.

Gegenüber dem APC mini ist der APC40 natürlich deutlich komfortabler ausgestattet. Neben der bereits erwähnten 5×8-Matrix verfügt dieser über acht sehr gut in der Hand liegende Encoder samt Leuchtkränzen, die durch Tastendruck entweder Pan, Send oder acht User-Parameter steuern können. Kurze Tastendrücke erlauben das Umschalten von Pan auf Send A/B oder eben den User-Mode. Besonders der User-Mode ist sicherlich für viele Nutzer interessant, da man hier den zu editierenden Parameter selbst in Live definieren kann. Die Bearbeitung von Dynamik- oder Effektparametern ist da nur ein Tastendruck vom Pan oder Send entfernt.

Per Tastendruck lässt sich die Funktion der oberen acht Encoder umschalten. Pan-, Send- oder User-Mode.

Per Tastendruck lässt sich die Funktion der oberen acht Encoder umschalten: Pan-, Send- oder User-Mode.

Forum
  1. Profilbild
    ClubOfTone

    Ich habe die MKII jetzt seit 3 Wochen in gebrauch und ich voll zufrieden. Die Einbindung in Ableton 9 ist hervorragend und sie hält alles was sie verspricht und noch einiges mehr. Die fehlenden Notenbefehle waren mir bekannt und in meinem Fall kein minus, da ich das Gerät zusammen mit einer Push betreibe. Beide Geräte ergänzen sich auf das beste.

  2. Profilbild
    dflt  

    danke für den test! ich versteh allerdings nicht so ganz, warum die apc mini so als neuheit erwähnt wird. rein optisch scheint die ja ziemlich genau der apc20 zu entsprechen (nur, dass die sogar noten senden kann). mir fehlt ein wenig das fazit, ob sich ein upgrade (wobei apc20 zu apc mini irgendwie eher nach downgrade aussieht) lohnt. mir persönlich sehen die alten versionen irgendwie nach „mehr“ aus. nur auf das netzteil könnte ich gern verzichten ;)

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      Kirch

      fand ich persönlich eigentlich nicht das der Mk2 sowie der mini als Neuheiten angepriesen werden, weder in diesem Test oder auch wo anders.
      Zum: Mk2 klar eine Weiterentwicklung des Kontrollers, gebt dir auf jeden fall recht das die erste Gen. des apc40 auf jeden fall hochwertiger und robuster daher kommt. Im direkte vergleich sieht der neue MK2 aus wie ein Spielzeug…
      Zum mini: Besitze den mini seit ca. 2 Wochen und bin absolut zufrieden was mit dem kleinen alles möglich ist, auch durch die Shift Funktion und den Fadern. Vergleiche zum apc20 kann man ziehen ist aber trotzdem eher (nur) eine Erweiterung des Portfolio von Akai als eine Weiterentwicklung (würde ja sonst auch apc20 MK2 heißen ;)
      Eher ist es ein klarer Angriff auf das Launchpad, der durch und durch gelungen ist. Wie schon gesagt wegen mehr Funktionalität durch Fader und Shift zum zum gleichen bzw. günstigeren Preis.

  3. Profilbild
    Tricky

    habe die mk2 mir gleich bei Erscheinen zugelegt …
    davor hatte ich ein LaunchPad, das mir zuwenig war, danach Push, welches für meine Zwecke Overkill ist …

    Mit der APC40mk2 bin ich sehr zufrieden, gelungener Controller für Ableton.
    Gut verarbeitete Hardware und Einbindung in Ableton … der Preis ist absolut gerechtfertigt und in Ordnung.

  4. Profilbild
    Basti

    Nun versuche ich seit einer Woche den Controller zum Laufen zu bringen. Aber egal was ich mache, immer wenn ich den APC mini einstecke wird mein Midi-Server unerwartet beendet. Und ich scheine nicht der einzige Benutzer zu sein, der dieses Problem hat. Und es gibt keine anscheinend keine Lösung von Akai oder Ableton oder Apple. Schade. Scheint wohl ein nettes Produkt zu sein, aber mein Controller wohl nicht. Somit kann ich den hier angegebenen positiven Berichten nicht zustimmen. (Mac OS X 10.9.5, Ableton Live Intro 9.6)

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