Test: Akai EWI 4000s Blaswandler

23. Juni 2010

Synthesizer mal angeblasen

Was denn, Blasmusik bei Amazona,de? Eine Hupe in der Keys-Abteilung? Vollkommen korrekt, denn hier sind Oszillatoren, Filter und MIDI am Werk!

Das EWI4000s ist ein Blaswandler, also ein MIDI-Controller, der wie ein Blasinstrument gespielt wird und dementsprechend eine völlig andere musikalische Artikulation ermöglicht als das Spiel auf den allgegenwärtigen schwarzen und weißen Tasten. Akai baut die EWIs (Electric Wind Instruments), die sich in Form, Tastenanordnung und Mundstück an Saxophon und Klarinette orientieren, so ähnlich schon seit rund drei Dekaden und entwickelt sie ständig weiter. Was beim vorliegenden Gerät aber auch die Aufmerksamkeit von Nicht-Bläsern auf sich ziehen dürfte, ist die spezielle virtuell-analoge Klangerzeugung, die Akai hier erstmals mit ihrem Controller zu einem vollständigen, kompakten Instrument integriert – das „s“ im Namen deutet es an. Bis zu seinem Erscheinen 2006 waren blaswandelnde Musiker grundsätzlich auf externe Klangerzeuger angewiesen.

Da wir unseren Lesern stets umfassende und fundierte Informationen bieten möchten, haben wir für diesen Bericht einen echten, EWI-erfahrenen Saxophonisten zu Rate gezogen, befragt und einige Klangbeispiele einspielen lassen. Bevor wir Akais Wunderhorn nun aber aus der Verpackung heben, soll ein kurzer Blick zurück verdeutlichen, dass hier nichts einfach so vom Himmel gefallen ist …

Ein kurzer Blick zurück

Die Idee, einen Synthesizer mit einem Blasinstrument zu kreuzen, wurde das erste Mal Anfang der siebziger Jahre mit dem Computone Lyricon umgesetzt. Der Controller dieses Systems orientierte sich in Form und Griffweise am Saxophon und steuerte einen speziellen additiven Synthesizer, was bereits sehr expressive Klänge ermöglichte – zu hören unter anderem in Michael Jacksons „Billie Jean“. Die aktuelle EWI-Reihe hat ihren Ursprung in den seit 1975 gebauten EVIs (Electric Valve Instruments) des Musikers und Erfinders Nyle Steiner, die (ungefähr) wie eine Trompete gespielt werden. Akai übernahm Steiners Konstruktion Anfang der Achtziger und entwickelte zusammen mit ihm das EWI. Für beide Instrumente wurde ein spezielles analoges Synthesizermodul angeboten, das EWV, an dessen Aufbau sich die virtuell analoge Klangerzeugung im Testgerät teilweise anlehnt. Später wurden die Geräte MIDI-fähig und damit universell einsetzbar. Relativ weite Verbreitung (und einen festen Platz im General-MIDI-Standard) fanden daneben spezielle Breath Controller als Zubehör für Instrumente wie Yamahas DX7, die auch Keyboardern die einzigartigen Ausdrucksmöglichkeiten von Lunge und Zwerchfell erschlossen.

Das AKAI Ewi in der Hand

Gleich beim ersten Kontakt begeistert dieses ungewöhnliche Gadget mit seiner Konstruktion. Das EWI4000s hat mit seinem angemessenen Gewicht, dem silbergrauen Aluminium, dem schwarzen Kunststoff und den Chromteilen eine unbestreitbar futuristisch-technoide, dabei aber seriöse Anmutung – man möchte sagen, das Ding ist einfach cool.

Die erste Überraschung bieten jene Teile, die eigentlich beweglich sein sollten: Statt auf die erwarteten Klappen legt man die Finger auf berührungsempfindliche Metallplatten. Damit die gehorchen, müssen beide Daumen jeweils eine „Ground Plate“ berühren, die im Fall der linken Hand aus einer Reihe von Rollen besteht, mit denen blitzschnell durch sieben Oktaven gerollert wird, bei gleichzeitigem Berühren eines weiteren Metallstreifens wahlweise auch mit Portamento. Der Daumen der rechten Hand ist für zwei Pitchbend-Platten zuständig, durch deren mehr oder weniger vollständige Berührung feinfühlige Tonhöhenmanipulationen ausgelöst werden.

Das austauschbare Mundstück ist aus weichem weißem Gummi, das offenbar widerstandsfähig genug ist, um auch nach längerem Gebrauch keinerlei Bissspuren davonzutragen. Direkt unterhalb des Mundstücks befinden sich unter einer Abdeckung sieben Drehregler, mit deren Hilfe der Spieler die Sensoren kalibrieren und die Reaktion des Instruments an seine eigene Spielweise anpassen kann. Ebenso lässt sich die Position der unteren drei „Klappen“ und der Pitchbend-Platten an die eigene Anatomie anpassen.

Abgesehen von diesen offensichtlichen „Spielelementen“ hat es der Windinstrumentalist mit zwei beleuchteten Tastern zu tun, die beim Spielen mit den Gelenken (!) von Zeige- und Ringfinger der rechten Hand gedrückt werden können. Sie dienen einerseits als +/-Taster in den Menüs und walten andererseits über die zweistimmigen Modi: Wird „Hold“ gedrückt, bleibt der zuerst gespielte Ton dudelsackartig als Bordun liegen, „Octave“ schaltet eine Oktave oder ein anderes definierbares Intervall dazu.

Nur vier kleine Taster an der Unterseite ermöglichen den Zugriff auf die Menüs, den Effektanteil und die Gesamtlautstärke. Erwähnt man jetzt noch, dass das LED-Display nur zwei Zeichen hat, wird klar, dass die Bedienung nicht selbsterklärend sein kann. Manual-Muffel sollten also vielleicht doch bei der Kolbenflöte bleiben, alle anderen werden sich jedoch nach kurzer Zeit gut zurechtfinden. Denn die Menüführung und das Handling sind für den gegebenen Notstand an Platz und Bedienelementen wirklich hervorragend direkt und geradlinig gelöst, wenn man sich erst einmal die wichtigsten Dinge eingeprägt hat. Die Sounds selbst kann man an der Hardware leider nicht verändern, dafür ist die Synthese zu komplex. Aber immerhin lassen sich die Programmlautstärken und Effektintensitäten (Reverb, Chorus und Delay) justieren und pro Sound speichern, was für die schnelle Abstimmung im Proberaum und auf der Bühne unverzichtbar ist.

Am unteren Ende auf der Rückseite finden sich dann noch die Buchsen für Netzteil, MIDI I/O, Kopfhörer und Line-Out. Am Mischpult wird nur ein einziger Kanal benötigt, denn das Instrument arbeitet in mono. Die Stellung des kleinen Power-Schiebeschalters ist leider der einzige Hinweis auf den Betriebsstatus: Wenn nicht gerade „Transpose“, „Hold“ oder „Octave“ leuchten, kann man das EWI leicht angeschaltet liegen lassen, was natürlich die Batterien nicht schonen wird. Ansonsten hält ein Satz von vier normalen AA-Zellen locker zwei durchgespielte Konzertabende und mehr durch.

Unter Druck

Wenn man als Nicht-Bläser zum ersten Mal in das EWI pustet, ist man überrascht, wie viel Widerstand einem da entgegenschlägt. Länger als zehn Minuten kann man als Anfänger kaum spielen, ohne dass Sterne auf der Netzhaut tanzen. Aber auch für den Profi reagiert das Teil ungewohnt, denn es fließt tatsächlich bei weitem nicht so viel Luft durch das EWI wie durch ein Saxophon. Das liegt daran, dass der Blasdruck anhand der Ausdehnung einer Membran gemessen, also prinzipbedingt Luft zurückgehalten wird. Als Saxophonist muss man sich letztlich nur die Luft anders einteilen, kann dafür aber grundsätzlich viel längere Töne halten.

Während beim Saxophon übrigens die Kraft, mit der man das Mundstück zwischen den Zähnen hält, entscheidend für die Intonation ist, löst ein kurzer Druck auf das EWI-Mundstück nur eine einmalige Tonhöhenbewegung aus. Ein längeres Vibrato spielt man also ähnlich wie beim Saxophon durch wiederholte Kieferbewegungen, aber die Gesamtintonation bleibt garantiert sauber.

Die berührungsempfindlichen Tasten verlangen nach viel mehr spielerischer Präzision als mechanische Klappen, ermöglichen aber zumindest theoretisch virtuosere Geschwindigkeiten. Gegen versehentliche kurze Berührungen lässt sich im Menü eine Ansprechverzögerung einstellen. Es stehen verschiedene Fingersätze zur Auswahl, die die Griffmuster von Saxophon, Klarinette, Flöte und Trompete mit Variationen abbilden. Mit dem Trompeten-Fingering kommt der Unbedarfte vielleicht am schnellsten klar, aber man sollte wirklich nicht erwarten, dass man das EWI ohne Übungsaufwand beherrscht.

In Sachen Ergonomie steht das EWI keinem Saxophon nach und dürfte mit knapp 900 Gramm auch leichter als die meisten Sopran-Modelle sein. Allein der mitgelieferte Gurt lässt sich nur schwer verstellen und ruiniert beim Abnehmen auch noch die Frisur (so man eine hat). Über die unvermeidlichen Vergleiche mit dem akustischen Pendant darf aber nicht vergessen werden, dass das EWI4000s kein Ersatz für ein „richtiges“ Blasinstrument ist. Das kann und will es nicht sein, und deswegen machen sich auch eindeutig elektronische Klänge auf den Weg ins Mischpult, wenn endlich das Kabel angeschlossen wird …

Unter Strom

Sounddesignt wird am Computer mit Hilfe der Software Vyzex (das launig geschriebene Manual weist extra darauf hin, dass es sich dabei nicht um Augentropfen handelt), einer speziellen Ausgabe des Editors MidiQuest. Das EWI wird per MIDI I/O angeschlossen und von der Software im Normalfall automatisch erkannt, woraufhin beide Seiten erst mal Daten austauschen.

Was die Klangerzeugung des EWI so interessant macht, ist natürlich die spezielle Abstimmung auf die Kontrolle per Puste. Es sind zwar fast alle Pflichtbausteine eines klassischen Analogsynthesizers am Start, aber eben doch so anders arrangiert, dass man ein wenig die Perspektive wechseln muss. Der grundlegendste Unterschied ist das Fehlen jeglicher Hüllkurven. Kein Wunder: Die Ein- und Ausschwingvorgänge werden bis ins Detail von der Artikulation vor dem Mundstück geformt. Die Reaktion des Sounds auf den Atem hängt von den „Curve“- und „Threshold“- bzw. „Mod“-Reglern in den einzelnen Sektionen ab, was vergleichbar ist mit Anschlagskurven und Velocity-Switching bei einem Keyboard.

Die Oszillatoren erzeugen die Standardwellenformen Sägezahn, Dreieck und Puls, die einzeln oder gemeinsam erklingen können. Sie erlauben die Feineinstellung der Verstimmung sowohl in Bezug auf die musikalische Tonhöhe („Fine“ in Cent) als auch auf die absolute Frequenz („Beat“ in Prozent). Letzteres ist ein absolut selten zu findendes Feature, das es erlaubt, die Oszillatoren so gegeneinander zu verstimmen, dass das Tempo der dabei entstehenden Schwebungen über den ganzen Tonhöhenbereich konstant bleibt (siehe auch den Kommentar von t.kopper zum Test des Moog Taurus 3 auf AMAZONA.de). Der Atem kontrolliert den Lautstärke- und Tonhöhenverlauf für jeden Oszillator individuell, was mit den sechs Reglern unter „Pitch“ und „Breath“ detailliert eingestellt wird. Per Blasdruck lassen sich die beiden Klangquellen auch überblenden.

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Den Oszillatoren folgen zwei identisch aufgebaute Multimode-Filter, die in Reihe geschaltet sind und entweder getrennt eingestellt oder für die doppelte Flankensteilheit gekoppelt werden. Sie können als Tief-, Hoch- oder Bandpass oder als Notchfilter in das Frequenzspektrum eingreifen und bieten regelbaren Keyfollow. Jedes Filtermodul besitzt einen eigenen LFO, der abhängig von der Puste eingreift. Werden beide Module unterschiedlich eingestellt, sind schöne dynamische Filterbewegungen möglich.

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Das Formantfilter ist nur schaltbar und soll die Resonanzeigenschaften eines Holzblas- oder Streichinstruments simulieren. Der Unterschied ist deutlich und kann effektiv ins Sounddesign mit einbezogen werden.

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Parallel zu der Oszillator-Filter-Kette läuft der Rauschgenerator durch sein eigenes Set von zwei Multimode-Filtern in den Verstärker. Sein „Time“-Regler entspricht in etwa dem Decay einer Hüllkurve: Er bestimmt, wie schnell das Rauschen nach dem Tonansatz leiser wird. Der Rauschgenerator simuliert den Wind-Anteil im Sound von Flöte & Co., womit man dem Ohr ganz ordentlich ein echtes Blasinstrument vorgaukeln kann.

An Effekten hat Akai Delay, Reverb und einen aufwändigen Chorus integriert, die alle mit vier bis sechs Reglern anständig parametrisiert sind, sich aber wider Erwarten nicht durch die Blasstärke steuern lassen. In der Common-Abteilung erledigt man grundlegende Einstellungen wie Pitchbend-Weite, Vibrato-Intensität, Triggerverhalten und das Level des per Octave-Button aktivierten Intervalls.

Eine echte Unterlassung ist der Verzicht auf Oszillatorsynchronisation und Ringmodulation, was gerade den Leadsounds einige zusätzliche Farben verschafft hätte und perfekt mit dem Blaswandler hätte zusammenwirken können. Dafür ist die Software vorbildlich übersichtlich aufgebaut und deckt neben der Soundgestaltung auch die Preset-Verwaltung ab. Eigene Klangprogramme können frei auf die 100 internen Speicherplätze verteilt werden. Zur Datensicherung lassen sich ganze Bänke auf dem Computer speichern, aber leider keine einzelnen Presets.

Das AKAI EWI 4000s in der Praxis

Die hundert internen Speicherplätze sind ab Werk bereits gefüllt, lassen sich aber überschreiben. Einige Werkssounds erinnern beim ersten Anspielen tatsächlich an typische Holzblasinstrumente (oder eben Simulationen davon), die aber urplötzlich ins Extreme kippen können und durch den großen Oktavbereich völlig neue Einsatzmöglichkeiten bieten. Das 4000s ist aber genauso zur Erzeugung breitester Leads und Bässe in der Lage, auch langgezogene Drones gehören zum ureigenen Repertoire. Dabei wirkt der Grundcharakter eher hart und strahlend als besonders weich und warm.

Toll sind natürlich besonders solche Sounds, die viel Gebrauch von den dynamischen Eigenschaften des EWI machen; so etwas in Echtzeit auf einem Keyboard umzusetzen, dürfte die meisten Tastenvirtuosen überfordern. Qualitativ noch eine andere Liga sind die aufwändigeren Soundsets, die die auf Windcontroller spezialisierte Firma Patchman Music anbietet. Diese sind obendrein wesentlich lauter programmiert als die Werkssounds, was allerdings intern zum Clipping führen kann, sobald „Hold“ oder „Octave“ eingeschaltet sind.

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Im Bandgefüge kann sich das EWI4000s durchaus durchsetzen, aber man sollte ihm im Mix und vor allem im Arrangement aufgrund seiner Dynamik noch etwas mehr Platz einräumen als einem Saxophon oder einem normalen Synthesizer. Prinzipbedingt ist die Palette der klanglichen Möglichkeiten im Vergleich zu den meisten aktuellen virtuell analogen zwar etwas eingeschränkt, gleichzeitig wird man aber bestimmte typische Sounds mit einem durchschnittlich ausgestatteten VA kaum nachprogrammieren und vor allem -spielen können.

Das Spektrum wird natürlich theoretisch unendlich, sobald man externe Klangerzeuger mit dem EWI ansteuert. Das funktioniert in den Grundfunktionen auch völlig anstandslos, denn der Blaswandler sendet unter anderem stinknormale Note-On- und Velocity-Befehle. Um allerdings den Lautstärkeverlauf eines externen Synthesizers mit der kontinuierlichen Änderung des Blasdruckes formen zu können, muss dessen Verstärkersektion auf den MIDI-Controller CC02 (Breath) reagieren, was nicht immer ohne weiteres zu realisieren ist. Möchte man dagegen die interne Klangerzeugung des EWI von außen anspielen, muss mit jeder Note ein CC02-Wert mitgeschickt werden, sonst regt sich nichts. Mit dem EWI im Sequencer aufgenommene MIDI-Clips werden aber anstandslos wiedergegeben und lassen sich ebenso bearbeiten.

Fazit

Das Saxophon wird oft als das Instrument beschrieben, das in der Unmittelbarkeit seines Ausdrucks der menschlichen Stimme am nächsten kommt. Auch wenn das AKAI EWI4000s nur bedingt mit dem goldenen Horn vergleichbar ist: in der Welt der elektronischen Instrumente dürfte es einen vergleichbaren Platz einnehmen. Insbesondere das intuitive, ganz selbstverständliche Formen des zeitlichen Klangverlaufs nimmt sich dabei aus wie der Traum eines jeden Keyboarders, fordert aber auch entsprechend Disziplin beim Spielen und gut programmierte Sounds.

Die Zielgruppe für das EWI4000s scheint schnell abgesteckt: Saxophonisten, Klarinettisten, Flötisten etc., die ihre klanglichen Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio extrem erweitern wollen, ohne sich auf ein aufwändiges Setup aus Controller und Klangmodul bzw. Laptop einlassen zu müssen. Aber auch allen anderen Synthesizermenschen kann das EWI4000s unbedingt ans Herz gelegt werden, vorausgesetzt, die Zeit und der Wille ein wenig Fingersätze und Atemtechnik zu lernen, sind vorhanden. Ohne gleich ein Virtuose werden zu müssen, wird man dafür mit einzigartigen Ausdrucksmöglichkeiten, einem frischen Blick auf die eigene Musik und natürlich der grenzenlosen Bewunderung des Publikums belohnt.

Im Hinblick auf die Möglichkeiten, das durchdachte Konzept und die Verarbeitungsqualität erscheint der Straßenpreis von deutlich unter 700 Euro wirklich günstig. Wer die interne Klangerzeugung nicht braucht, sondern sowieso externe Sounds spielen will, kann noch deutlich weniger Geld in das EWI USB investieren. Yamahas Alternative WX5, das mit seinen mechanischen „Klappen“ ein traditionelleres Spielgefühl verspricht, scheint in Europa derzeit leider nicht mehr vertrieben zu werden. Aber vielleicht ist es für manchen erst mal auch spannend genug, die Finger auf vertrautem Terrain zu belassen und sein Keyboardspiel mit dem Breath Controller Yamaha BC3 aufzumotzen.

Plus

  • einzigartiges, ausgereiftes Konzept
  • perfektes Zusammenspiel zwischen Synthesizer und Controller
  • Sound
  • Verarbeitung
  • Ergonomie

Minus

  • keine Betriebsstatus-LED
  • weder Oszillator-Sync noch Ringmodulation

Preis

  • Akai EWI4000s 659, Euro
  • Akai EWI USB 369,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Helmut

    Auf welche Art von Flöte ist das Teil programmiert? Sopran-Blockflöte würde mich interessieren. Das haben doch Millionen von Kindern irgendwann mal gelernt.

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      Das „Flöten“-Fingering ist offensichtlich an die Blockflöte angelehnt. Wenn man die Grifftabellen von Sopranblockflöte und EWI vergleicht (Manual gibt’s auf der Herstellerseite), sieht das bei der C-Dur-Tonleiter schon ähnlich aus.

      Die Sopranblockflöte hat aber für die untersten beiden Finger jeweils zwei Löcher direkt nebeneinander. Bei den Halbtönen weicht das Schema des EWI da notgedrungen ab.

      Ich hatte übrigens auch gehofft, dass noch ein Rest Schulblockflötenwissen in mir schlummert, aber nein… Wenn ich dran denke, erinnere ich mich nur an diesen speziellen Geschmack aus Spucke und Holz ;-)

  2. Profilbild
    Stefan W.

    Hallo,
    ich bin fasziniert von dem Akai EWI5000 Blaswandler Instrument
    und möchte es unbedingt erlernen!
    Meine Frage an das geschätzte Forum, ist das EWI überhaupt
    das geeignete Instrument für einen Anfänger wie mich, ohne musikalische Vorkenntnisse!?
    Es gibt ja leider keine Lehrer, speziell für Blaswandler,
    hätte ich ein Chanche als Autodidakt, wenigstens ansatzweise!?
    Wäre event. Flötenunterricht das richtige,die Musikhandlung am Ort meint nein!
    Andere Musikläden in meiner Umgebung konnten mir auch nicht weiterhelfen, Fingersatz bzw. Spielweise scheinen einfach zu speziell zu sein.
    Ich bitte also freundlichst um eure Meinung bzw.Einschätzung.
    Vielleicht spielen einige von euch das EWI und können mir
    weiterhelfen.

    schöne Grüße Stefa

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