Darüber hinaus lässt sich am AKAI LPK25 Wireless ein Sustain-Pedal (6,3 mm Klinke) betreiben, ein klarer Pluspunkt zum kabelgebundenen Vorgänger. Ein USB-Port stellt die Verbindung zum Computer her. Pitch Bend- oder Modulationsrad gibt es nicht.
AKAI LPD8 Wireless
Das AKAI LPD8 Wireless präsentiert sich ähnlich. Das Gehäuse ähnelt zumindest in den Grundwerten dem des LPK25 Wireless. Auch hier befinden sich die Anschlüsse linksseitig, im Fall des LPD8 fällt aber logischerweise das Sustain-Pedal weg. Ansonsten kann man den AKAI LPD8 Wireless ebenfalls entweder per USB oder über drei AA-Batterien betreiben.
Hinsichtlich der Ausstattung ähnelt der AKAI LPD8 Wireless seinem drahtgebundenen Kollegen fast 1:1, wobei AKAI mittlerweile andere Pads und Potis einsetzt. Es bleibt allerdings bei acht anschlagsdynamischen sowie hintergrundbeleuchteten Pads zum Triggern von (Drum)-Sounds sowie acht recht flach ausfallende Potis. Die Potis sind nicht gerastert, bieten aber dank der drum herum liegenden Punkte-Skala eine grobe Einteilung. Die Pads haben einen guten, wenn auch etwas härteren Anschlag, die Potis laufen sehr leichtgängig.
Auch beim AKAI LPD8 Wireless befinden sich links der Bedienelemente sechs Soft-Buttons. Davon sind nur drei beleuchtet, drei leider nicht. Zur Auswahl stehen die Funktionen Select, Bank A/B (Umschaltung zwischen zwei Controller-Belegungen), Full Level zur Festlegung des Pad-Anschlags auf den MIDI Wert 127, Tap Tempo, Note Repeat und NR Config. Vor allem die zweifach Belegung der Pads wertet den LPD8 Wireless ungemein auf, damit hat man nun 16 unterschiedliche Pads zum Konfigurieren.
Hinsichtlich der Verarbeitung gilt das Gleiche wie beim LPK25 Wireless, gleiches Gehäuse mit Anti-Rutsch-Gummifüßen und die Bedienelemente machen einen soliden Eindruck.
Optisch finde ich beide Controller sehr gelungen. Die rote Unterseite fällt bei richtiger Positionierung im Live-Betrieb, ggf. sogar beim Herumtragen auf der Bühne auf, die beleuchteten Elemente sorgen für eine gute Übersichtlichkeit.
Zum Lieferumfang beider Controller gehört eine mehrsprachige Bedienungsanleitung, ein USB-Kabel und eine Hinweiskarte, dass man über die AKAI Website kostenlos ein Software-Paket herunterladen darf. Enthalten ist allerdings nur der Software-Editor, mit dem man die Controller vom Computer aus programmieren kann.































