AMAZONA.de

Test: AKAI MPC 1000


AKAI MPC 1000

Nach dem MPC2000, 2000XL und dem 4000er legt AKAI nun endlich nach – und zwar mit einer Version des MPC, welches dem Konzept der Maschine nun vollends gerecht wird.

1_MPC1000---1.jpg

Darf ich vorstellen: das MPC1000!

Angefangen hat die MPC-Ära mit dem immer noch legendären MPC 60, die seinerzeit natürlich einzigartig war und deshalb Anklang fand. Über die Jahre entwickelte man das Konzept weiter und schuf eine Generation nach der anderen, denn man bekam User-Feedback und die technischen Faktoren mussten frisch gehalten werden. Den Evolutions-Peak erreichte AKAI mit dem MPC 4000, das neben allen „klassischen“ Features eben auch AKAI’s neue Z-Engine beinhaltete und somit ein vollwertiger Studio-Sampler vorhanden war. Das MPC1000 macht hier wieder einen Schritt zurück, was dem Ganzen überhaupt nicht schadet – im Gegenteil! Betrachten wir das Gerät doch jetzt mal genauer:

LOOKS LIKE…
Das MPC1000 ist das bislang kleinste MIDI-Production-Center (MPC) in der Geschichte dieser Gerätefamilie. Klein, kompakt und in einem trendigen Blau kommt es daher. Es hat weniger Bedienelemente auf der Oberfläche, was das MPC möglicherweise etwas übersichtlicher macht. Die Pads sind auch kleiner und nicht mehr quadratisch, aber immer noch anschlagdynamisch und druckempfindlich. Die einzelnen Pads sind mehrfach belegt worden, so dass man so die einzelnen Menüpunkte anspricht, sowie Zahlen und Buchstaben eingeben kann.

Ganz links hat man zwei Q-Link Fader eingebaut, die frei definierbar sind. Die Parameter TUNE, FILTER, LAYER, ATTACK und DECAY stehen hierfür zur Verfügung. Die Master-Section befindet sich ganz rechts und ist Besitzern von älteren MPCs durchaus bekannt. Vier Drum-Bänke, Track Mute, Tap Tempo, Cursor, Data Wheel, etc. – alles da. Besonders erfreulich ist die Software, denn hier wurden keine gravierenden Änderungen vorgenommen, d.h. ich komme somit nach dem Einschalten einfach sofort klar. Aber auch MPC-Neulinge werden sich auf dem Screen gut zurecht finden. Schade (aber nicht schlimm!) ist, dass der Screen sich nicht mehr zum User hin neigen lässt. Dennoch ist er von nahezu allen Positionen um das MPC herum sehr gut lesbar.

Ein Blick auf die Rückseite offenbart mir etwas Schönes, denn dort ist keine Blindplatte für optionales Zubehör vorhanden – eigentlich AKAI-unüblich und deshalb an dieser Stelle wieder ein dicker Pluspunkt. Vier Einzelausgänge, Stereo Out, Stereo Record In, Digital In/Out (Coax), sowie 2 x MIDI In/Out sind vorhanden. Der SCSI-Anschluß ist auch verschwunden und wurde von einem USB-Port abgelöst: Sehr gut. Dieser wiederum korrespondiert mit einem an der Vorderseite angebrachten CF-Slot (Compact Flash). Dieser Slot arbeitet mit CF-Karten vom Typ 2 mit einer Kapazität von 32 MB bis 2 GB. Des weiteren befindet sich vorne noch der Phones-Ausgang sowie zwei Footswitch-Jacks.

1 2 3 >

Klangbeispiele

  1. Avatar
    Tobsn

    Gibt es sowas auch als Software? Hab einen Touchscreen und bin schon ewig auf der suche nah einem Software MPC.

  2. Avatar
    george3

    Die Firma fxpansion bietet ein sehr MPC ähnliches Programm namens GURU an. In verbindung mit einem Midi Pad gibt es schon ein MPC „ähnliches“ Gefühl. An den Workflow der MPC kommt meiner Meinung nach aber so schnell nichts ran.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

Über den Autor

Bewertung

Test: AKAI MPC 1000

Bewertung: 4 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 0
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.
NAMM Show 2017 - alle News und Highlights

Hersteller-Report Akai

AMAZONA.de Charts

Aktion