Test: AKAI MPC Live, Music Production System

14. Mai 2017

Die Wiedergeburt der MPC

Fast 2 Jahre mussten die AKAI MPC Fans auf eine Neuheit warten. Aber jetzt endlich kommt Akai mit einem neuen Modell, der AKAI MPC Live! Diese verspricht, was sich schon viele bei der Vorstellung der MPC Touch (hier im Amazona Test) Ende 2015 gewünscht hatten, nämlich endlich wieder eine „echte“ MPC mit integrierter Sample- und Klang-Engine und ohne zwingende Anbindung an einen Rechner. Akai hat anscheinend die Stimmen erhört und kündigte jüngt mit der MPC X eine Flaggschiff-Workstation an und bietet darüber hinaus nun mit der MPC Live angeblich das Beste aus beiden Welten: Eine vollwertige MPC, die ohne Rechner betrieben werden kann und die gleichzeitig über die Vorteile eines Touch-Screens in Verbindung mit einer modernen Produktionsweise verfügt. Wer es gern mag, kann diese trotzdem als Controller für die ebenfalls neu aufgebohrte MPC 2.0 Software am PC oder MAC nutzen. Die ultimative MPC im Kompaktformat also? Lasst euch überraschen, denn wir durften sie bereits für euch testen!

Die Tests zur ganzen Familie gibt es inzwischen HIER:

Die MPC Live in der Übersicht

Groove Backsteine zum Mitnehmen

Zunächst mal zum Äußeren der brandneuen Akai MPC Live. Wie auch die MPC Touch bietet die Live eine hochwertige Verarbeitung aller Elemente. Die Gehäuseoberseite ist aus einem gummierten, matten Hartplastik gefertigt, der Rest des Gehäuses aus Metall. Die Haptik insgesamt ist sehr ansprechend, die Optik sehr schlicht, dunkel und zurückhaltend. Hier hätte man sich beim Aufdruck auf die Oberseite ein wenig mehr Helligkeit der Schrift gewünscht, über Design an sich lässt sich ja sowieso streiten. Persönlich kann ich sagen, gefällt mir die Aufmachung sehr gut, vor allem weil sich die Software auf dem Bildschirm optisch nahtlos in das Gerät integriert. Auf den ersten Blick könnte man sie tatsächlich für eine MPC Touch halten. Zumindest wenn der erste Blick auf die Oberfläche geht.

Hier finden sich zunächst auf der linken Seite der backsteinförmigen (liebevoll gemeint) Kiste die obligatorischen 16 Pads. Wie schon bei der Touch-Version in Schwarz mit einem umgebenden Lichtkranz. Außerdem nimmt ein 7-Zoll-Touchscreen gut die zweite Hälfte des Geräts ein. 22 kleine Taster steuern die wichtigsten Funktionen, alles andere muss der Benutzer über den Touchscreen regeln. Als Hilfe gibt es noch ein großes, gerastertes und 4 kleinere Potis – das war’s. Für MPC-Fans erster Stunde sicherlich, wie schon bei der MPC-Touch, ernüchternd. Allerdings sollten sich diese auf die oben erwähnte Veröffentlichung der MPC X freuen. Bis dahin gibt es erst mal, natürlich zu einem entsprechend niedrigeren Preis von 999,- Euro eine Menge Spaßpotential im Kleinformat.

Dies gefällt mir persönlich auf gewisse Art und Weise. Denn mit ihrer kompakten Stellfläche von rund 42 mal 22 Zentimeter und einem Gewicht von unter 3 kg verschwindet die MPC Live schnell mal in der Tasche, um zum Jammen oder Musik-Basteln unterwegs mitgenommen zu werden. Das Tolle dabei ist, dass die MPC Live über einen Akku verfügt, der über mehrere Stunden Musikvergnügen ohne Netzanschluss garantiert. Je nach Nutzung wird der Akkuverbrauch variieren, aber im Test hielt er schon mal über 4 Stunden durch. Ein Laptop ist da auch nicht praktischer.

Und hier liegt auch der wesentliche Pluspunkt im Vergleich zum direkten Vorgänger. 16 GB Speicher sind direkt verbaut. 10 GB davon mit einer ansehnlichen Anzahl von hochwertigern Samples diverser Stilrichtungen bepackt, sodass der Rechner wirklich überflüssig wird und ganze Projekte innerhalb der MPC realisiert werden können. Ganz wie in alten Zeiten quasi.

Auf der MPC läuft dabei die brandneue MPC 2.0 Software. Entweder standalone auf dem Gerät oder auch wahlweise auf einem angeschlossenen PC oder Mac. Dann fungiert die Hardware als Controller für die MPC-Software, die entweder als Plug-in oder aber als eigenständige DAW funktioniert.

Flexible Studiozentrale

Sollte der Speicherplatz knapp werden, so bietet die Akai MPC Live praktischerweise einen SATA-Anschluss. So können Festplatten oder SSD-Laufwerke verbaut werden, die der MPC Speicher satt gewährleisten. Auch ein Kartenleser für SD-Karten sowie USB-Anschlüsse für Speichersticks oder externe Festplatten finden sich. Dabei werden Speichermedien problemlos erkannt und sind im Browser verfügbar, so dass man Samples verwenden, Projekte speichern oder zum Beispiel gespeicherte Songs absampeln kann. Als Dateiformate können WAV, MP3, AIFF, REX und SND verwendet werden.

Wie vielseitig die neue Akai MPC Live im Einsatz sein kann, zeigt der Blick auf die Rückseite, hier finden sich die Anschlussmöglichkeiten. So gibt es einen Stereoeingang und drei Stereoausgänge im 6,3 mm Klinkenformat, einen Phonoeingang sowie zwei MIDI-Ein- und Ausgänge. Außerdem einen USB-Anschluss zur Verwendung mit einem PC und zwei USB-Slots für Speichermedien, ergänzt durch einen SD-Karten-Steckplatz. Wer mit Kopfhörer arbeiten möchte, findet außerdem einen 3,5 mm Stereo-Klinkenausgang, der über einen kleinen Drehregler, gemeinsam mit dem Master-Ausgang, in der Lautstärke reguliert werden kann. Sehr erfreulich, mit dieser Ausstattung macht die Akai MPC Live ihrem Anspruch als Music Production Center alle Ehre und sollte sich in jedes Setup gewinnbringend integrieren lassen oder sogar Mittelpunkt des Studios werden.

Die Anschlussvielfalt auf der Rückseite zeigt die flexiblen Einsatzmöglichkeiten

Der MPC Workflow

AKAI selbst beschreibt die Struktur der MPC Live mit folgenden Bereichen: Erschaffen, Editieren, Mischen und Performen. Wer das MPC-System kennt, der weiß, dass diese Bereiche fließend ineinander übergehen. Einige Eckpunkte sollte man an dieser Stelle aber trotzdem erwähnen. So steht in der Akai MPC live Software ein Sequencer mit 128 Spuren zur Verfügung mit bis zu 8 Pad-Bänken: 8 Audiospuren im Standalone-Modus und 128 in Verbindung mit der Software auf dem Rechner. Die MPC Live unterscheidet diese Modi:

  • MPC-Drum Programm zur Verwendung der MPC als Drum-Sampler
  • Clip-Programm zum Abfeuern von Loops
  • Keygroup-Programm zur Verwendung als Sampler für chromatische Instrumente
  • MIDI Programm zur Steuerung externer MIDI-Instrumente

Im Controller-Mode können außerdem VST- und AU-Plug-ins, die auf dem Rechner installiert sind, gesteuert werden. Auch die CV-Steuerung zur Verwendung mit externem Analog-Equipment ist in der MPC Live integriert. Allerdings nicht funktionsfähig, denn laut AKAI geht es dabei rein um die Kompatibilität der Projekte zur kommenden MPC X.

Das Grundprinzip der MPC bleibt dabei erhalten. Die Kombination aus Sequencer und Sampler wird in der MPC Live ergänzt durch den oben erwähnten Clip-Modus, der es ermöglicht, Loops synchron zum Songtempo zu starten, ähnlich wie in DAWs wie Ableton Live. Der Touchscreen übernimmt in der Praxis, wie schon bei der MPC Touch die wesentlichen Funktionen. Die Pads dienen dem Einspielen von Samples und Sounds, alles andere kann per Fingertip erfolgen.

Eine sinnvolle Ergänzung dazu ist die Q-Link-Funktion, die ausgewählte Parameter mit den Drehreglern rechts neben dem Bildschirm verknüpft. Der jeweils aktive Parameter liegt dabei auf dem gerasterten großen Regler. Somit entsteht ein Zusammenspiel aus Haptik und Touch-Funktion. Wie schon bei der MPC-Touch kann man sich schnell an diese Arbeitsweise gewöhnen, auch wenn sie ein wenig vom Workflow der klassischen MPCs abweicht. Um den umfangreichen Möglichkeiten Herr zu werden, hat AKAI eine großformatige Übersicht beigelegt, die den Einstieg erleichtert und eine Übersicht über die Menüstruktur der MPC Live bietet.

Generell lässt sich über ein Hauptmenü durch die unterschiedlichen Seiten blättern, die unterschiedliche Zugänge zum Produktionsprozess bieten. Hier seht ihr im Video einen kleinen Einblick:

Zugegebenermaßen ist schon ein wenig Eingewöhnung nötig, um zu einem flüssigen Workflow zu kommen, aber das ist wohl bei vielen Geräten in der Musikproduktion der Fall und soll kein Kritikpunkt. Gut ist dabei, dass die Grundprinzipien der Bedienung, auch beim Einsatz des Touchscreens, immer gleich bleiben.

Außerdem sei an dieser Stelle noch einmal der ausführliche Test der MPC Touch hier auf AMAZONA.de empfohlen, der bereits wesentliche Merkmale der Arbeitsweise aufgreift, die sich auch auf die MPC Live im Controller-Modus übertragen lassen.

Die MPC 2.0 Software

Bevor es näher ins Detail geht, noch einmal eine kleine Übersicht über die neu gestaltete MPC 2.0 Software, die mit der Akai MPC Live ausgeliefert wird. Diese läuft im Kleinformat auch standalone auf der MPC, die deutlichsten Unterschiede werden jedoch am Rechner sichtbar.

So hat sich nicht nur die Oberfläche deutlich verändert und wurde optisch an die neuen Geräte angepasst, sondern auch im Hintergrund hat AKAI einiges überarbeitet. Zur Verfügung steht diese Software in Zukunft für alle Geräte der MPC-Reihe (als auch die MPC Touch, falls jemand keine Standalone-Version benötigt, so lassen sich viele hier genannte Parameter auch damit realisieren). Die neue Software wirkt nun insgesamt eher wie eine eigenständige DAW als eine Standalone-Version eines Plug-ins. Sie lässt sich ohne ein angeschlossenes Gerät betreiben, ist Host für VST- oder AU- Plug-ins und bietet zum Beispiel Recording von Audiospuren. Man schließt somit nicht nur zur Konkurrenz auf, sondern bietet noch mehr Funktionsumfang als Mitbewerber wie zum Beispiel Maschine von Native Instruments. So bietet sich die Möglichkeit, mit Audio- und MIDI-Drag&Drop zu arbeiten, Multitrack-Aufnahmen und über MIDI umfangreiche Steuerfunktionen zu nutzen.

Die neue Software-Version bietet nun ein neues Mixer-Layout mit skalierbaren Fadern, einen adaptiven Channelstrip, skalierbare Wellenformen im Audio-Editing-Fenster sowie überarbeitete Audio-Warp-Funktionen.

Die MPC 2.0 Software ist nun zur vollständigen DAW mutiert

Insgesamt wirkt die MPC 2.0 Software nun erwachsener, moderner und vollständiger. Was zuvor als reine Erweiterung zur Arbeit mit der MPC gedacht war, wird nun zur echten Alternative im DAW-Bereich. Auch wenn sicherlich noch nicht aufgeschlossen werden kann zu klassischen DAWs, so bietet die MPC 2.0 doch eine Menge Funktionsumfang und wer sich rein auf die Arbeit mit dem System zum Komponieren und Produzieren einlässt und gelegentlich Audioaufnahmen realisieren möchte, dem bietet sich nun eine ganze Menge an Möglichkeiten, ohne eine weitere DAW-Software anschaffen zu müssen.

Die Software bringt für den perfekten Start eine große Sammlung von Samples und Kits mit, die fast 17 GB umfasst und für jeden Geschmack den passenden Startpunkt bietet. Neben klassischen Drum-Sounds und gesampelten Drum-Maschinen, finden sich hier auch moderne Pop-Sounds und allerlei Experimentelles. Erweiterungen lassen sich direkt innerhalb der Software über sogenannte Expansions im Marketplace von AKAI anschaffen.

Die Akai MPC Live in der Praxis

Ein Mittelpunkt in meinen Tests mit der MPC Touch wurde im Produktionsprozess immer wieder der Channel-Mixer. Natürlich mag das bei jedem später anders aussehen, aber durch die Möglichkeit, in der Ansicht zwischen allen wichtigen Spurtypen umschalten zu können, bietet sie eine Art von Übersicht im komplexen MPC-System. Hier lassen sich MIDI-, Audio-, Effekt- und Masterspuren verwalten und man bekommt umfangreiche Routing- und Effektmöglichkeiten. Insgesamt kann die Akai MPC Live bis zu 128 Sequenzen verwalten, die wiederum bis zu 128 Tracks beinhalten können, mit entsprechenden Sounds oder Patterns. Jede Spur kann mit vier Insert-Effekten versehen werden oder vier Send-Effekte erhalten.

Die Effekte klingen durchweg sehr ordentlich und sind in ausreichender Zahl für komplexe Produktionen vorhanden. Wem die integrierten Effekte nicht ausreichen, der hat in der PC- oder Mac-Version ja ohnehin die Möglichkeit, weitere Plug-ins einzubinden. Standalone sind die integrierten Effekte für viele Situationen mehr als ausreichend und belasten nicht unnötig die Rechenpower der Akai MPC Live. Es gibt gut klingende Filter, Delays, Reverbs, Phaser, Flanger, Verzerrer und natürlich Kompressoren.

Für den Live-Einsatz bietet das X/Y-Pad auf dem kleinen Touchscreen eine Menge Effektspaß, der an das Korg-Kaoss-Pad erinnert.

Nach wie vor eine Paradedisziplin der MPC ist das Sampling. Die Akai MPC Live bietet die Möglichkeit, Samples entweder aus dem Browser auszuwählen, zum Beispiel von einem externen Datenträger oder aber Samples live von einem angeschlossenen Gerät aufzunehmen, zum Beispiel von einem Plattenspieler. Der Name Live wird auch bei dieser Funktion hervorragend bedient, denn die MPC Live bietet das Sampling während einer laufenden Session ohne Unterbrechung des Playbacks. Super Sache, vor allem wenn man einmal den Bogen mit dem integrierten Looper raus hat, um den Audioeingang direkt mit Effekten zu versehen.

Das Sample-Editing macht mit dem Touchscreen richtig Freude

Beim Editieren der Samples verhält es sich bereits wie bei der MPC Touch: Nie war es so cool, Samples zu editieren: zoomen, schneiden, schieben, trimmen. Alles per Fingertip. Wer das nicht mag, der kann generell mit Touch-Funktionen nicht viel anfangen und sollte die Finger von diesem Gerät lassen. Alle anderen werden die Funktionen lieben. Der Touchscreen reagiert sehr gut und nimmt jede Berührung sehr fein auf, die genaue Eingabe von Parametern kann über die Q-Link Potis erfolgen. Bravo! Ist das Sample fertig, landet es wahlweise in einem Drumkit oder Instrument, je nachdem ob es chromatisch (im Falle des Instruments) gespielt werden soll oder nicht. Natürlich stehen bereits in dieser Stufe Filter und ein LFO bereit, um mit den Samples kreativ zu werden.

Zur Weiterverarbeitung steht der umfangreiche, immer noch MPC-typische Sequencer bereit. Hier gibt es entweder eine Gitter-Ansicht mit Piano-Roll, in die per Touchscreen eingezeichnet oder aber on-the-fly über die Pads eingespielt werden kann. Dabei kann die Aufnahme überschrieben oder addiert werden. Nachträgliches Editieren geht mit dem Touchscreen ebenfalls gut von der Hand.

Und die Akai MPC Live wäre keine echte MPC, wenn nicht per Knopfdruck eben eingespielte Sounds quantisiert und mit einem groovigen Swing versehen werden könnten. Hier stellt auch die neue MPC eine Reihe an Quantisierungs- und Shuffle-Optionen bereit. Wer wie ich ein eher semi-begabter Musiktheoretiker ist, wird sich außerdem über den neuen Pad-Perfom-Modus freuen, der es ermöglicht, bei Instrumenten eine Skala auszuwählen, um schiefe Töne zu vermeiden. Nicht nur Noten werden im Sequencer verwaltet, auch Automationen finden hier Platz und können sehr leicht mit aufgenommen werden. Einfach den Lese-Schreib-Modus aktivieren und schon kann durch Drehen eines Potis der entsprechende Parameter bearbeitet werden und wird mit aufgezeichnet.

Beim Editieren wird es bei längeren Sequenzen dann doch irgendwann etwas hakelig, da auf dem kleinen Touchscreen gescrollt werden muss, aber das ist aufgrund der Portabilität des Gesamtsystems sicherlich zu verschmerzen, da man am Rechner für Produktionszwecke wesentlich komfortabler arbeiten und zum Beispiel Projekte für einen Live-Gig vorbereiten kann, die dann nicht in der Tiefe editiert werden müssen. Dafür lassen sich auch Patterns direkt auf Knopfdruck als Audio-Loop konvertieren. Live lässt sich die nächste Sequenz dann taktgenau über die Pads starten oder man lässt die Sequenzen nacheinander ablaufen.

Die MPC Live macht ihrem Namen alle Ehre und überzeugt durch Performance-Modes

Fazit

Hat die Welt auf die MPC Live gewartet? Ja! Mit Ausrufezeichen. Nach einigen Versuchen, die MPC-Plattform an den Rechner zu binden und in irgendeiner Form zeitgemäß zu machen, ist AKAI nun endlich ein großer Wurf gelungen.

Nicht nur, dass eine unabhängige, wieder standalone funktionierende MPC längst überfällig war, man hat nun ein zeitgemäßes Gewand gefunden, das viele neue MPC-Anhänger schaffen wird. Vielleicht sogar noch mehr als Verfechter alter Zeiten, die nun umsteigen könnten. Für diese lohnt es sich eventuell tatsächlich, auf die MPC X zu warten, die mit noch mehr alten Werten und mehr Haptik auflaufen wird.

Bis dahin ist die MPC Live das Maß aller Dinge, auch wenn sie mehr als kompakt ausfällt. Standalone ohne Rechner, sogar mit integriertem Akku, Speicher ohne Ende, ein ausgereiftes Touchscreen-Konzept, hochwertige Klangerzeugung mit riesigem Sample-Vorrat. Was will man heutzutage mehr? Die Einsatzmöglichkeiten bieten dabei einen fließenden Übergang zwischen Musikproduktion und Live-Darbietung und hier liegt, damals wie heute, ein Riesenpotential im MPC-Konzept, das AKAI nun zeitgemäß verpackt und mit frischem Sound für alle Genres versorgt.

Dabei ist vor allem die Öffnung des Systems vom Plug-in zur vollwertigen DAW ein Schlüssel, genauso wie die Neuerungen für das Performen von Musik. Sicherlich dauert es ein wenig, ein solch komplexes System zu durchdringen, aber es lohnt sich und mit ihren umfangreichen Anschlüssen und flexiblen Einsatzmöglichkeiten wird die MPC Live sicherlich demnächst in vielen Studios und auf vielen Bühnen zu finden sein.

Plus

  • Standalone-Funktionalität
  • eingebauter Akku
  • Speicher erweiterbar
  • umfangreiche Sample-Library
  • vielfältige Anschlussmöglichkeiten
  • Touchscreen Funktionalität
  • neue Performance Modes
  • überarbeitete MPC 2.0 Software

Minus

  • viele Funktionen nur noch über den Touchscreen erreichbar
  • Größe des Touchscreens begrenzt die Sequencer/DAW-Funktionalität

Preis

  • Ladenpreis: 999,- Euro
Forum
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    adzix

    Also vielleicht überlese ich es ja, aber: gar nichts zu Verarbeitung und Spielbarkeit der Pads?
    Fände ich schon auch ziemlich wichtig und gerade bei AKAI sind da die Erwartungen schon recht hoch gesteckt.
    Vielleicht kann man da um ein paar Sätze erweitern?
    Ansonsten danke für den ausführlichen Testbericht.

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      s.spieker  RED

      Hi!
      Die Pads sind sehr hochwertig. Allerdings schaffen dies mittlerweile viele Hersteller und im Gegensatz zu früher ist nicht mehr nur AKAI das Maß aller Dinge, eine Machine oder so mancher Pad-Controller kann durchaus mithalten. Was man festhalten kann: Die AKAI Pads sind von der Spielbarkeit und Verarbeitung her echt super und werden auch Fans der MPC nicht enttäuschen. Ich fand sie durch die gummierte Oberfläche außerdem sehr angenehm zu spielen im Vergleich zu manchen glatten, plastikmäßig anmutenden Konkurrenten. Man darf (oder muss) auch manchmal schon ordentlich zulangen, um zum gewünschten Druck zu kommen. Aber gerade das macht ja ein echtes Spielgefühl aus.

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      s.spieker  RED

      Wohl nicht wirklich ausführlich in der Kürze der Zeit. Was genau interessiert dich denn? Evtl. können wir ja mit wichtigen Infos nachlegen!

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        Atarkid  AHU

        Hey Stephan. Mir persönlich würde ganz im speziellen interessieren wie stabil die ganze Midi-Sache läuft. Also im normalen Alltagsbetrieb. Läuft sie tight (wie man das von einer richtigen MPC erwarten würde), hängt sie beim Arbeiten mit dem Display usw. Läuft die MPC noch stabil mit 4 oder mehr Midi-Klangerzeugern… Hätte ich sie testen müssen, hätte ich das einfach mal mit einer Novation Drumstation und ein paar anderen perkussiven Klangerzeugern getestet (Timing 4tw!!! ^^).

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          s.spieker  RED

          Ok, das kann ich jetzt wirklich nicht mehr nachlegen, vor allem weil das Gerät schon wieder bei AKAI ist. Aber ich hoffe doch, das wir hier noch ein paar Infos bekommen…

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    swellkoerper  AHU

    Heissen 8 Audiospuren in dem Fall 8-fache Multitimbralität? Oder ist es eher wie beim Octatrack, 8 Spuren mit Timestretching und noch eine Anzahl Spuren mit statischen Samples dazu? Sonst wären die 8 Spuren ja ein ziemlicher Rückschritt. Die 4 Einzelausgänge hätten für CV-Ausgabe auch gleich DC-coupled auslegt werden können. Und ich hätte gern noch präzise Messungen/Aussagen zum Thema Timing und Latenzausgleich gelesen: Standalone vs. Controller Mode, MPC live vs MPC3000 usw. Grüsse

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    Shimanski Beats

    Danke für den Test! Was mich interessieren würde – dazu kam im Bericht leider nicht viel vor: kann ich die MPC Live gleichzeitig in einer Live-Session, als Drum-Sampler, Wiedergabe von Audiotracks (z.B. Vocal tracks) und Hardwaresequencer für externe Synthesizer verwenden?

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        Shimanski Beats

        Im Test stand aber nur von verschiedenen Modi, aber nicht, wie die kombinierbar sind, auch in den Demos kommt kommt das Thema kaum vor, daher meine Frage.

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          plasticcup

          ja stimmt die meisten demos zeigen nur die neuen features. wahrscheinlich weil es wohl selbstverständlich ist, dass man damit auch samplen und midi sequencen kann wie bei allen vorgänger modellen auch.

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            Shimanski Beats

            ja natürlich weiß ich, DASS man damit samplen und midi-sequencen kann. Das ging ja u.a. auch aus dem Test hervor. Was dagegen nicht hervorging ist, ob/wie man GLEICHZEITIG Spuren mit Drum- (und anderen) Samples, Audiospuren und Midi-Spuren, abspielen und bearbeiten kann. Es stand etwas von nur 8 Audiospuren im Standalone-Betrieb, aber nichts dazu, wie viele normale Drum/Sample-Kit-Spuren und Midi-Spuren.

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                s.spieker  RED

                Natürlich kann man die genannten „Modi“ kombinieren. So wie plasticcup schon schreibt. Die 8 Spuren Begrenzung gilt lediglich für Audiospuren im Standalone Modus.

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    Nawa Shibari

    Vllt. bin ich ja von gestern, aber das Teil ist mir deutlich zu überladen.

    Wenn der Kunde nach einer MPC schreit, die sich ohne Computer mit geöffneter DAW bedienen lassen soll, ist es meiner Meinung nach auch etwas verfehlt, ihm einfach einen PC mit permanent geöffneter DAW und ein paar Gummipads vor die Nase zu stellen. Das hat doch mit den Kisten, für die AKAI mal geliebt wurde, überhaupt gar nichts mehr zu tun.

    Schade; also doch der Digitakt.

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      tomk  AHU

      Als Elektron User/Fan sage ich … einfach sind diese Kisten absolut nicht! Auch frage ich mich (leider), wo im Vergleich der Digitakt da mehr bietet??? (Nur 3 Überlegungen – Mono – keine Einzelausgänge – 230€ Unterschied.) Für mich gibt es für den DT absolut kein Kaufargument.

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        ISE500  

        der digitakt wirkt einfacher als andere elektron kisten, sehr kompakt gehalten mit einem grossen und gut abzulesendem display – ist also eher ein argument für den elektron. das mit den 230 euro preisunterschied ist ausserdem ja nun geschichte

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      s.spieker  RED

      Ein Stück weit kann ich deine Kritik verstehen. Natürlich hat sich die Art Musik zu produzieren in den letzten Jahren verändert, das sehe selbst ich, der gerade einmal um die 15 Jahre dabei ist. Deshalb geht Akai wohl diesen Schritt. Näher dran wird dann wohl wieder die MPC X sein, die bald kommt.

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      Everpure  

      Das sehe ich anders. Das Grundkonzept mit Sequenzen, Programmen, Songs und den verschiedenen Modi ist genau wie bei den alten MPCs. Das ganze ist nun erweitert mit neuen Konzepten wie Clips und Audiospuren und einer umfangreichen, modernen Touch-Oberfläche. Für mich als MPC1000 Benutzer ist das eine absolut logische und folgerichtige Weiterentwicklung.

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    Kybernaughty  

    Danke für den Test! Ich hatte auf Superbooth Gelegenheit, das Teil anzuschauen bzw. ein klein bisschen anzutesten und finde als bekennender MPC Fan die Wiedergeburt der standalone- MPC klasse! Allerdings muss ich mich anschliessen, der Test lässt doch einiges offen, zur Verarbeitung& Spielbarkeit der Pads und der Blick über den Tellerrand: ein Vergleich mit Octatrack und Toraiz sampler läge nahe. Der Preis ist jedenfalls sehr attraktiv.
    Beste Grüße

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      s.spieker  RED

      Danke! Leider fehlt mir der direkte Vergleich, aber sicherlich können hier einige Kollegen aushelfen in Kürze. Zu den Pads findest du weiter oben in den Kommentaren etwas… viele Grüße

  6. Profilbild
    stacoja  

    das soll ein Test sein?
    einmal die Möglichkeiten anreißen die sowieso hinlänglich im Netz bekannt sind.
    Nichts zu Midi, dem Editor, der Beschränkungen im Standalone Modus?
    Hauptsache was raushauen. Das könnt Ihr besser.
    Jan

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      s.spieker  RED

      Hallo, natürlich sind schon viele Sachen bekannt und der Schwerpunkt wurde, wie oben schon erwähnt, auf einen Überblick und Neuerungen gesetzt. Teil uns gern mit, was dich noch im Detail interessiert und wir können evtl schnell nachlegen… viele Grüße

  7. Profilbild
    tomk  AHU

    Die Geburt der EierLegendenWollmilchsau … ohh wie würde ich es AKAI gönnen, mir wünschen … danke für diese kleinen Vor/test/geschmack! Mehr ist es ja nicht :)

  8. Profilbild
    8-VOICE  AHU

    Schade dass Win 7 nicht unterstützt wird, hätte man vielleicht im Test noch erwähnen können, die meisten nutzen noch Win 7. 128 Spuren sind nur mit der Editor Software möglich.

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    iggy_pop  AHU

    Wie straff läuft das Ding denn unter Vollauslastung im MIDI-Verbund? Und wie gut knallt die neue MPC denn im Vergleich zu den alten (da hat es in der Vergangenheit schon Grabenkämpfe der MPC60 vs. 3000 vs. 4000 vs. 5000 Front gegeben)?
    .
    Irgendwie wirkt dieser „Test“ nicht wie ein solcher, sondern eher wie vom Datenblatt abgeschrieben. Product Placement oder Viral Marketing hätte da wahrscheinlich besser gepaßt.
    .
    Hoffentlich kommt da demnächst mehr, vor allem Information.

  10. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Ich meine, in den letzten Jahren einen Trend weg vom Computer zu erkennen; ich selbst habe vor kurzem nach knapp 30 Jahren mit drei Generationen Cakewalk (seit CW DOS 5.0) auf einen Kawai Q-80 Hardware-Sequencer umgestellt. Mit der MPC Live (und erst recht dem MPC X Mutterschiff) muss der User nicht auf Event-Lists, Piano-Roll- oder Waveform-Display verzichten und erhält so The Best of Both Worlds. Ich hätte jedoch gerne noch erfahren, wie das Timing-Verhalten zusammen mit Step-Sequencern und Drummie ist (was bei früheren MPCs ja heiss diskutiert wurde).

  11. Profilbild
    s.spieker  RED

    Hallo und erstmal an dieser Stelle herzlichen Dank für eure Kommentare und die rege Diskussion! Wir finden es immer super, wenn User sich so sehr an unseren Tests und Artikeln beteiligen und man in den Austausch kommt. Ich war leider gestern verhindert und komme nun erst dazu euch zu antworten. Ich werde versuchen das zum Teil an euren entsprechenden Kommentaren oder auch als neuen Kommentar zu tun, denn die Themen gehen ja (erfreulicherweise) sehr in die Breite. Also allgemein schonmal vorweg: Das Testgerät war sehr kurz in meinen (unseren) Händen und natürlich versucht man immer erstmal einen Schwerpunkt, in dem Fall die wirklichen Neuerungen herauszustellen. Außerdem geht sicherlich jeder anders in die Tiefe, je nachdem wie sein eigener Workflow aussieht. Wir werden versuchen euch Antworten zu liefern, so schnell und so gut es uns möglich ist und können auch über den Kontakt zu AKAI für weitere Klärung sorgen, sofern es um sehr spezielle Nachfragen geht! Viele Grüße
    Stephan

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    Atarkid  AHU

    Noch nicht mal richtig verfügbar, und schon eine Preiserhöhung um 20(!!!)% auf 1199 Euro bei der Live.
    Bei der X ging der Preis jetzt, von ursprünglich 1799 Euro, rauf auf 2199 Euro. Ne ganze Weile war sie überall mit 1899 Euro gelistet.
    Mir persönlich sind diese Sprünge schon etwas zu krass. Scheinbar überrascht vom „Andrang“ und vom eigenen Erfolg mit den Teilen, noch schnell etwas an der Gewinnschraube gedreht. Widerlich!

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      Radeon  

      Du hast völlig recht! Ich war ehrlich fassungslos! Irgendwie hat man da plötzlich keine Lust mehr, sich das Ding anzuschaffen.

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      s.spieker  RED

      Das ist wirklich ein wenig verwunderlich. Eigentlich geht die Preisentwicklung nach einem Realease ja eher in die andere Richtung. Man kann ja mal eine Anfrage dazu stellen.. .

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      glain  

      Ich bin schon verärgert und hoffe, dass sobald das Gerät lieferbar ist, dass die Preise wieder runtergehen.

      Eigentlich hatte ich gehofft, dass die Preise mal eine Wiedergutmachung von Akai ist, für den Mist, welchen sie in meinen Augen gemacht haben.

      Wobei ein Straßenpreis von 999 schon krass ist, für das angeblich gebotene.

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      electro3000  

      Wer sich über die Preisschwankungen bzw. Erhöhungen beschwert, hat den Begriff Markwirtschaft nicht verstanden: Preise steigen und fallen mit Angebot und Nachfrage nach bestimmten ‚Gegenständen‘, hier die Akai MPC Live. – Darum nun auch etwas teurer!
      Laut Thomann ist die Lieferung der schon erfolgreich angebotenen MPC Live und die sicherlich von vielen erwartete Akai MPC X mit 31.7.17 angeben , was wohl von einer so nicht erwarteten Nachfrage zeugt – Das die meisten Instrumente meist im Laufe der Zeit dann wiederum billiger werden, liegt daran, das sich das Gerät bewährt hat und die Abnahmezahlen der Händler höher werden, damit natürlich auch der Einkaufspreis per Stück. – So kann man auch den VK wieder als Anreiz senken, eigentlich ganz einfach…! – Bei Akai ist auch der Dollar Kurs zu berücksichtigen. Soweit ich weiß, ist Akai nun in US-Amerikanischen Besitz.

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        Everpure  

        Angebot und Nachfrage ist das eine, aber hier spielen die Wechselkurse zwischen USD und EUR eine viel größere Rolle. Ist bei allen anderen Herstellern genau das gleiche.

  13. Profilbild
    ukm  

    Ich würde da gern mal etwas hören, was nicht nach „trial and error“ bzw.“noise with a beat“ klingt.

  14. Profilbild
    lena  

    Ich kenne nur die MPC Ren. Hatte damals NI M mit der REN verglichen und kam zum Ergebnis, dass die MPC REN leichter und übersichtlicher zu bedienen ist. Ich hab die Live noch nicht in Händen gehabt, aber ob sich das Teil an dem Minibildschirm wirklich so gut bedienen lässt wie an einem externen Bildschirm?

    • Profilbild
      electro3000  

      Mich hätte eine MPC Ren nie interessiert. Mein wirklich professionelles Studio-SetUp mit Macbook Pro, 30″ Monitor und der genialen Logic X Pro Software ist die Mutter aller Dinge. -Ich hätte gerne eine MPC Live oder vermutlich eher eine MPC X, um nicht ewig vor riesigen Bildschirmen zu sitzen. Sondern professionell sofort beim jamen mit sich selber oder anderen alles in guter Qualität festzuhalten, viele Funktionen von Logic X in einer beweglicheren Kiste mit richtigen Tastern und Potis zu nutzen. Ausserdem sind die vielen kleinen Gimmicks der MPC doch sehr interessant und kreativ nutzbar. Das ergänzt sich wunderbar mit einer guten DAW.- Zum Schluss kommt man um eine Übertragung in eine DAW mit einem MAC (…oderPC) nicht herum. Ob nun Logic X, Cubase Ableton oder Protools…

  15. Profilbild
    ISE500  

    danke für den test, aber interessant wäre gewesen, wie sich die MPC als midi sequencer schlägt und wie ihr timing und punch ist

    • Profilbild
      electro3000  

      Der Test ist hier ist sicherlich etwas „dünn“. Aber das ist eben der Zeit etc. geschuldet, in der man testen kann. Darum ist dieser Test schon ok. – wer es etwas ausführlicher haben will, sollte den Testbericht der „Beat“ lesen, unter dem MPC Live Angebot bei Thomann angegeben.

      beat52351_beat_05-2017_078_l_akaimpc_live-neu.pdf

      Den Test finde ich sehr ausführlich und beantwortet viele Fragen, die hier gestellt werden. Sollte das von hieraus nicht funktionieren, dann bei Thomann anmelden…

  16. Profilbild
    frankjunker

    Ich bin überrascht, dass es gar keine Audiobeispiele gibt. Ich hätte gerne mal ein paar Beispiele zu den Filtermodi und insbesondere zu den Effekten gehört. Ich hatte vor langer Zeit eine MPC4000 mit Effektkarte. Die Effekte von Akai waren damals eine schwere Enttäuschung (vor allem der „Reverb“, hahaha). Wie klingt das denn im aktuellen Gerät?

  17. Profilbild
    electro3000  

    Wer sich über die Preisschwankungen bzw. Erhöhungen beschwert, hat den Begriff Markwirtschaft nicht verstanden: Preise steigen und fallen mit Angebot und Nachfrage nach bestimmten ‚Gegenständen‘, hier die Akai MPC Live. – Darum nun auch etwas teurer! -Laut Thomann ist die MPC Live und die sicherlich von vielen erwartete Akai MPC X Ende 31.7.17 zu erwarten. – Der Test ist hier ist sicherlich etwas „dünn“. Aber das ist eben der Zeit etc. geschuldet, in der man testen kann. Darum ist dieser Test schon ok. – wer es etwas ausführlicher haben will, sollte den Testbericht der „Beat“ lesen, unter dem MPC Live Angebot bei Thomann angegeben.

    beat52351_beat_05-2017_078_l_akaimpc_live-neu.pdf

    Den Test finde ich sehr ausführlich und beantwortet viele Fragen, die hier gestellt werden. Sollte das von hieraus nicht funktionieren, dann bei Thomann anmelden…

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    derrote

    Hallo, den Test finde ich gut, hantiere seit 3 Wochen mit dem Teil herum. Zwei Sachen bringen mich zur Verzweiflung – auch wenn es seltsam klingt: Erstens bekomme ich einfach keine Teile aus einem Sample herausgeschnitten (drücke delete, aber es ist noch immer drin). Zweitens möchte ich bei langen Samples einfach mal irgendwo mittendrin reinhören, ohne das S zu versetzen. Vielleicht weiß jemand flott weiter ohne zuviel Zeit darauf zu verwenden. Herzlichen Dank!!!

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    monomood  

    Ich frage mich ein bißchen nach welchen Kriterien hier die Autoren ausgesucht werden. Ein Gerät dessen Haupteinsatzgebiet (der Name verrät es bereits) wohl im Live Betrieb in Verbund mit Midi-Hardware liegt wird, von jemandem getestet, dessen Schwerpunkt im Hobby-Musizieren (eine Digital-Veröffentllichung habe ich auf discogs gefunden) und DJ-ing in Discotheken liegt. Das hat alles seine Daseinsberechtigung und soll auch keine Kritik an dieser künstlerischen Ausrichtung sein. Nur wenn sich dann ein Testbericht im Auflisten von Features ergeht und der tatsächliche Praxisteil in nur einer reichlichen Seite abgehandelt wird ohne ein einziges Mal ein kleines Live Setup ausprobiert zu haben, dann muss man leider attestieren, dass der Autor das Thema deutlich verfehlt hat. Schade so hat dieser Test exakt Null Mehrwert.

  20. Profilbild
    knokker

    Was für ein sinnloses unpräzises Gelaber.
    „Die Effekte klingen durchweg sehr ordentlich und sind in ausreichender Zahl für komplexe Produktionen vorhanden. “
    Pfffff.

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