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Test: AKAI MPC X, V2.0.5, Music Production Center, Teil 1


Music Production auf höchstem Niveau?

Akai – ein traditionsreiches Unternehmen, das mit seiner MPC-Serie so ziemlich jeden samplebasierten Musikstil geprägt hat. Ohne die MPC wäre vielleicht alles anders gekommen und vor allem im Hip-Hop kann man sich ihre grauen Gummipads kaum wegdenken. Gerade den früheren Modellen, allen voran der MPC 60, wird auch ein ganz bestimmter Sound nachgesagt: Warm, roh, kraftvoll und punchy sind nur einige Umschreibungen der MPC-typischen Klangfarbe. Kann da das aktuelle Flaggschiff Akai MPC X anknüpfen?

Die Tests zur ganzen Familie gibt es inzwischen HIER:

Auch heutzutage gibt es noch viele Studios, in denen die Akai MPC den Mittelpunkt des Setups bildet. Ihr klassischer Sound, der hochgelobte Swing und die intuitive Bedienung machen sie für viele unersetzbar. Der entschiedendste Konkurrent dürfte wohl die Kombination aus einem Computer und einem der unzähligen MIDI-Controller am Markt sein. Genau hier soll also die neueste MPC ansetzen und sich im Dschungel der Möglichkeiten behaupten.

AKAI MPC X

Nachdem sich Akai in jüngster Vergangenheit einige Fehltritte in puncto MPC-Familie erlaubt hat, gibt es für die Akai MPC X und die Akai MPC Live keinen geringeren Anspruch, als den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. Um das zu schaffen, besann man sich auf die alten Werte, erhörte die Gebete der Musikgemeinde und unterzog die klassischen Features einer Modernisierung. Die MPC darf ihrem Namen wieder gerecht werden und ganz allein das Zentrum des Studios bilden – endlich wieder Standalone!

Das Äußere

Die technischen Details des Neuzuwachses Akai MPC X lassen schon hoffen: Noch immer finden sich im Mittelpunkt des Geräts die 16 Gummipads, dieses Mal aber mit schicker Hintergrundbeleuchtung. Zur linken Hand befinden sich ganze 16 Q-Link Regler mit jeweils dazugehörigem OLED-Display. Auch der Pegelanzeige des Audioeingangs wurde ein eigenes OLED-Display gewidmet. Die Display-Wut gipfelt im 10,1 Zoll Multi-Touch Display, das am Kopfende des Geräts über allem thront.

Auf der Rückseite des Music Production Centers bleiben die guten Dinge beim alten und die Neuerungen sind höchsterfreulich. Es finden sich hier 2 MIDI-Ein- und 4 MIDI-Ausgänge und sage und schreibe 8 CV/Gate-Ausgänge. Eine ganze Menge Hardware ließe sich damit ansteuern und der Einbindung modularer oder semimodularer Geräte in den MPC-Workflow ist der Weg geebnet.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Trance-Ference

    Schöner Test bis hier hin. Ich bin mal auf die nächsten Teile gespannt.
    Wenn die MPC X irgendwann mal günstiger wird wird sie wahrscheinlich Nachfolger meines Octatracks :-D
    Das Manko mit dem LFO ist wirklich schwach aber ich gehe davon aus das dafür noch ein Update kommt.
    Wie sieht es denn mit Parameterlocks aus? Bei der MPC Live geht das glaub ich nur mit einem Workaround hab ich gesehen. Wär schade wenn man sowas hier nicht einfach realisieren könnte.

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      Astrokraut

      Ja, wie geht denn das mit den Parameterlocks, oder anders gesagt: Lassen sich mit dem Teil oder der Live-Version Parameterbewegungen oder Buttons aufzeichnen? Bei Elektron wären das die Parameterlocks, bei Korg Electribe die Motion-Sequences. Für mich eine der wichtigsten Kreativ-Mittel bei einer Groovebox / einem Sampler.
      Wäre schön, wenn jemand weiterhelfen könnte. Finde nix dazu und würde vielleicht gerne die alten Korg Electribes durch eine MPC-Live ersetzen.

  2. Profilbild
    swellkoerper ••••

    „Schon bei sanften Berührungen zeigen die Q-Link-Regler den Zahlenwert der jeweiligen Einstellung an.“
    Das müsst Ihr mir erklären: wenn eh jeder Regler ein eigenes Display hat, was zeigt das denn an wenn nicht den aktuellen Wert?

    • Profilbild
      Jonas Bonk RED

      Hi swellkoerper,

      im „Ruhezustand“ wird die Destination und darunter die „Menge“ in einem Balken dargestellt.
      Um den Überblick zu behalten ist das besser geeignet, als dort Zahlenwerte anzuzeigen.

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Akai MPC X

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