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Test: Akai MPC1000 Unofficial JJ OS2 V1.15

Stepsequenzer
Bekanntermaßen kommt man durch das Anschlagen der MPC Pads auf andere Ideen als mit einem Stepsequenzer und umgekehrt natürlich auch. Erstmalig sind nun beide Welten in einem MPC vereint!
Bei laufendem Sequenzer können 16 Steps editiert werden, wobei Anschlagsstärke, Swingfaktor, Länge und Tonhöhe pro Step für jedes Sample separat einstellbar ist.
Zusätzlich können Rhythmus-Schemata ausgewählt werden, um noch schneller eine Sequenz zu programmieren. Für MIDI-Editierungen ist der Stepsequenzer bisher eigentlich nicht auslegt, kann aber mit ein paar Tricks trotzdem externe Geräte ansteuern. Laut der Gerüchteküche des MPC-Forums soll eine vernünftige Implementierung aber bald folgen.

der Stepsequenzer

der Stepsequenzer


Audioeinbindung

Die Audiotracks, mit denen Samples aufgenommen und direkt im Sequenzer editiert werden, sind von vier Spuren auf sagenhafte 32 erweitert worden. Wer anschließend die Loops in einzelne Slices zerlegen will, wird sich über die neue, nicht mehr destruktiv arbeitende Chop-Chop-Funktion freuen. Auch Pitch- und Stretch-Optionen wurden deutlich vereinfacht. Jeder HipHop Fan, der viel von Vinyl sampelt, wird dabei voll auf seine Kosten kommen.
Ein Song kann neuerdings mit der Funktion „Song to Sample“ auch komplett gebounct werden. In Echtzeit erstellt das MPC dann ein Stereo-WAV-File in 16 Bit und 44100 kHz.

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wie unter JJs OS1 gibt es immer noch den Telespielklassiker Pong

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Fazit

Alles in allem hat das japanische JJ-Team sich mal wieder selbst übertroffen. Steckte hinter dem ersten Betriebssystem noch die Idee, das MPC 1000 auf Niveau des MPC 2500 zu bringen, drückt JJ dem neuen OS2 ganz klar einen eigenen Stempel auf, denn die meisten Neuerungen sind hauseigene Custom Funktionen.
Bei der Arbeit unter OS2 merkt man einfach, dass an allen Ecken und Enden die Bedienung viel sinniger und anwenderfreundlicher ausgelegt wurde. Durch die neuen Funktionen wie dem Stepsequenzer oder den ADSR-Hüllkurven wird das MPC 1000 als Groovebox und Sampler ganz entschieden aufgewertet.
Für MPC 1000 Besitzer ist die Anschaffung des JJ OS 2 schlicht und einfach Pflicht – der niedrige Preis und der mehr als vorbildliche Kundenservice müssen an dieser Stelle noch einmal betont werden.

Plus

  • verbesserte Bedienung
  • Stepsequenzer
  • 32 Audiotracks
  • ADSR Hüllkurve, Portamento und Aftertouch
  • Song to Sample (Bounce)
  • hervorragender Kundenservice

Preis

  • JJ OS1: 39 $
  • JJ OS2: 49 $
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Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Die Jungs sind wirklich super fleißig und alle 2-3 Wochen oder noch schneller regnet es updates.
    Sehr würdigender Testbericht und zurecht 3 Sterne.

    • Avatar
      AMAZONA Archiv

      ich hab eine 2500er.

      Mein Fazit: entweder man hat Gefühl für tighten Groove oder nicht. Die 2500 und die
      1000 haben einen zu schwachen Prozessor.
      Und das im Jahr 2010.

      Midi Sync funktioniert nicht, die MPC wird langsam wegdriften, sowohl mit Midi Clock als auch mit MTC. Also ist das ganze Garbage.

      24 Bit Files müssen erst konvertiert werden.
      Garbage.

      Extrem Reparatur-anfällig.

      Mittlerweile hab ich eine MPC 4000 gekauft.
      24 Bit Files kein Problem, also keine mühselige Konvertierung nötig. Ich kann einfach eine USB Platte anschließen, heisst daß die Sampleübertragung ungefähr 20 mal schneller läuft. Schnelle USB 2.0 Platte schnell am PC angeschlossen und zurück. Timing ist 100 mal besser als bei den neuen.

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Für die MPC2500 gibt’s ja auch das JJ OS. Ist das im Falle der MPC2500 auch ein „Must-Have“?
    Ein Test wie für MPC1000 wäre toll!

  3. Profilbild
    microbug  

    Hat man denn bei dieser Gelehenheit auch gleich mal das Dateisystem der CF-Karte auf FAT32 geändert und somit die Maximalgröße nutzbarer CF-Karten von 2GB aufgehoben? Schließlich sind 2GB inzwischen schon die kleinsten CF-Karten die man kaufen kann.

    Gruß, Dietmar

    • Profilbild
      studio-kiel  

      Du kannst über einen CF2IDE-Adapter (kostet 4 Euro) CF-Karten mit deiner Wunschgröße (in Kürzer erscheinen auch 64 und 128GB CF-Karten) an dem Festplattenanschluss nutzen. Bei dem Frontsteckplatz wird das wohl nie möglich sein, wie ich gelesen habe…

  4. Profilbild
    studio-kiel  

    Hab meine MPC1000 mit JJOS2XL nun seit ein paar Tagen und bin wirklich begeistert. In 20 Jahren Musikerdasein habe ich bisher kein geileres Gerät für mich entdecken können und ich habe wirklich so gut wie jeden Synth und Sampler in meinen Händen gehabt. JJOS ist genial – das Einzige was mir noch fehlt ist: ein freilaufendes LFO bei Instrumenten-PGMs, ein Distortion-FX, ein zweiter Send-Level in der FX-Sektion, damit ich unabhängig von FX1 auch FX2 nutzen kann und ein paar mehr Modulationsquellen und -ziele wie PAN durch LFO. Ich denke, dass diese Wünsche nicht die Welt sind und auch nicht sooo viel Chip-Power oder Speicher fressen – daher habe ich Hoffnung :) Von mir aus können auch die 300.000 Noten auf 100.000 runtergsetzt werden, um Speicher fürs Betriebssystem freizuschaufen – die nutzt doch eh keiner aus oder? Ansonsten bin ich restlos begeistert und habe endlich meine ALL IN A BOX – TRAUMMASCHINE gefunden! :) Endlich kein nerviger PC-Lüfter mehr im Hintergrund und Mausklicken ade! *yeah*

    • Profilbild
      hvyen

      @ studio-kiel:
      Hi, ich habe seit Kurzem auch eine MPC 1000. Da ich noch gar nicht weiß, wie ich das Gerät vernünftig bediene, werde ich in der nächsten Zeit die Bedienungsanleitung studieren müssen.
      Nun neine Frage:
      Sollte ich das Standard AKAI OS erst mal auf dem MPC lassen und das Gerät kennenlernen oder kann ich vorab auf „JJOS2XL“ upgraden?
      Mit dem Upgrade sieht ja schließlich das Layout im Display anders aus, als die Abbildungen in der Anleitung. Ich befürchte, dass ich dann die Anleitung nicht mehr verstehe. Ich würde mich auf eine Antwort freuen.
      LG
      Marcel

  5. Avatar
    AMAZONA Archiv

    ach ja: JJ OS und das Timing verschlechert sich.
    nein danke.

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