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Test: AKAI MPD 232, USB/MIDI-Controller

Anschlüsse und Lieferumfang

Alle Anschlüsse befinden sich wie gewohnt auf der Rückseite des Controllers. Grundsätzlich reicht dem AKAI MPD 232 die Stromversorgung über den USB-Port zum Betrieb aus. Wer den Controller jedoch im Standalone-Betrieb unabhängig vom Computer nutzen möchte, benötigt ein externes Netzteil. Dieses gehört nicht zum Lieferumfang. Gut finde ich, dass der MPD 232 über ein Power-On/Off verfügt.

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Der USB-Port zur Verbindung mit dem Computer erklärt sich von selbst, auch die MIDI-Anschlüsse, wobei der Controller in diesem Fall nicht über die klassischen 5-poligen MIDI-Buchsen verfügt. Wie beim MPD 226 auch setzt AKAI hier auf eine Adapterlösung im Mini-Klinkenformat. Die Adapterkabel sind rund 15 cm lang und bieten am Ende des Kabels die klassischen MIDI-Anschlüsse. Am anderen Ende sind Mini-Klinkenstecker befestigt, die aber bei weitem nicht so fest in den Anschlussbuchsen des Gehäuses stecken, wie man das von MIDI-Steckern gewohnt ist. Die Höhe des Gehäuses war wohl ausschlaggebend dafür, dass man auf die Adapterlösung zurückgegriffen hat. Irgendwie verständlich, aber sicherlich nicht ideal.

Über das optional erhältliche Camera Connection Kit von Apple ist der MPD 232 auch zu iOS-Geräten kompatibel, das macht ihn für Nutzer interessant, die viel mit Apps arbeiten.

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Neben den zwei MIDI-Adaptern wird der AKAI MPD 232 mit einem USB-Kabel und einer mehrsprachigen Bedienungsanleitung ausgeliefert. Eine Downloadkarte weist darauf hin, dass der Käufer sich Ableton Live Lite 9 kostenlos von der Website herunterladen darf. Nach Registrierung auf der AKAI Website kommt man dazu in den Genuss der AKAI Pro MPC Essentials sowie den Sonivox Software Produkten Big Bang Drums und Big Band Cinema. Ein ebenfalls auf der Website verfügbare Software Editor verschiebt die Arbeit mit dem MPD 232 Controller auf den PC- bzw. Mac-Bildschirm.

Anschluss und Pads

Der Anschluss des AKAI MPD 232 an den Computer gelingt ohne Probleme und dank Class Compliant ohne zusätzliche Treiber. Cubase erkennt den Controller nach Einrichtung als generischer Controller und Aufrufen der XML-Setupdatei und akzeptiert ihn als Kommandogeber. Über die Preset-Taste lässt sich das gewünschte und passende Preset für die eigene DAW auswählen, somit ist die Programmierung der Bedienelemente bereits für die gewählte Software vorbereitet. Dazu gehören unter anderem Ableton Live, Cubase, Logic, Reason, Bitwig, Pro Tools und FL Studio. Hinzu kommen weitere Presets für einzelne Plug-ins und 15 frei programmierbare Presets zum eigenen Anlegen. Eine Dokumentation der Presets gibt es leider nicht, hier heißt es also: Trial and Error, schade.

AKAI-MPD-232-10

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Forum
  1. Profilbild
    8-VOICE  AHU

    Kann man im Stepsequenzer auch Akkorde eingeben? Oder mit Tie Noten verlängern? Oder sind das schon zuviele Wünsche….

  2. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Ich hab grad mal ein bißchen im Netz nachgelesen. Stimmt es, dass man mit dem Teil nur eine einzige Sequenz einspeichern kann? Sollte sich das bewahrheiten wär das Gerät als Standalone-Sequenzer absolut unbrauchbar

  3. Profilbild
    miro momo

    Sind die Stepsequenzerbuttons auch ganz gewöhnlich zu mappen?
    Jetzt da Traktor einen Sequenzer hat, könnte ich mir das Ding (für mich) als controller für zwei trackdecks und einem sequenzer-deck vorstellen.

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