Test: Akai MPD226 – USB Controller

31. Dezember 2015

Deine Beats im MPC Style

Der AKAI MPD 226 gehört zur neusten MIDI-Controller Reihe des renommierten Herstellers. Mit den 16 anschlagdynamischen Pads erinnert er optisch an die legendären MPCs.
Wie schlägt sich der neue Controller im Alltag?

Oberfläche und Verarbeitung

Schon mal vorne weg: Der Controller ist insgesamt hervorragend verarbeitet. Vor allem die Pads. Sie meistern die Balance zwischen angenehmer Weichheit und stabiler Festigkeit. Alle 16 Pads werden durch RGB LEDs beleuchtet – Farbe und Helligkeit lassen sich einstellen. Auch die 4 Knobs liegen gut in der Hand und haben einen angenehm festen Widerstand. Das Gleiche gilt für die 4 Fader und die zahlreichen Buttons.

Auf der Rückseite befinden sich der Ein/Aus-Schalter, Strom- und USB-Anschluss sowie ein MIDI In und MIDI Out. Die zwei MIDI Ports sind als Mini-Klinke ausgelegt – die passenden Adapter sind im Lieferumfang enthalten. Zu diesem gehört auch ein Software Bundle aus Ableton Live Lite und Sonivox Sounds. Alle Anschlüsse sind auf der Oberseite des Gerätes vermerkt – sehr nützlich fürs schnelle und gezielte Verkabeln! Das Gerät kann per USB und über ein optional erhältliches Netzteil betrieben werden. Ein Kensington-Lock rundet die Rückseite ab.

Akai MPD226 . Bild: Akai

Akai MPD226 . Bild: Akai

Funktionen

Per USB an den Rechner verbunden wurde der Controller direkt von Ableton erkannt und ich konnte direkt loslegen – sehr schön.

Viele der Funktionen sind an den klassischen und bewährten MPC Workflow angelehnt.
Wie schon erwähnt sind die 16 Pads extrem angenehm zu spielen und die programmierbaren RGB LEDs lassen dich immer wissen, in welcher Bank du gerade bist. So gibt es für die Pads 4 Bänke, zwischen denen per Knopfdruck umgeschaltet werden kann. Auch ein Full-Level-Mode steht zur Verfügung. In diesem Modus werden die Sounds mit maximaler Velocity eingespielt – sehr praktisch für tendenziell undynamische Sounds wie Kick Drums. Mit dem 16-Levels-Button werden die Velocity Werte für einen ausgewählten Sound über die 16 Pads verteilt. Somit kannst du die Velocity-Werte extrem genau einspielen.

Akai MPD226 Rückseite

Akai MPD226 Rückseite (Bildquelle: Akai)

Der gedrückte Tap Tempo Button entspricht der „Roll“-Funktion auf anderen Drum Machines. Dabei spielt das MPD 226 den gewünschten Sounds rhythmisch wiederholend ab. Du kannst hier zwischen 4teln,16teln, 8teln und 16eln ausgewähen. Somit sind zum Beispiel groovige Shaker im Handumdrehen programmiert. Mittels eines Buttons kannst du die 4 Time Division-Knöpfe auch zu „normalen“ MIDI-Buttons werden lassen. So kannst du weitere Befehle deiner DAW damit steuern. Auch eine Swing-Funktion ist mit an Bord. Diese kommt aber an eine Original MPC leider nicht heran.

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