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Test: Alesis Sample Rack, E-Drum Modul

Ausstattung

Das Alesis Sample Rack ist mit rund 200 Factory-Samples ausgestattet. Beim Durchstöbern der mitgelieferten Samples muss ich zunächst etwas schmunzeln: Nr. 200 schließt die Factory-Samples mit einem knackigen „Mute“ ab.

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Die 10 Standard-Kits sind solide, aber unspektakulär und werden keinen vom Hocker hauen. Etwas lustlos dümpeln da Acoustic, Funk und Rock-Preset so vor sich hin, das Preset Indian hat mir gut gefallen, da es mich irgendwie an Age Of Empires erinnerte. Für mich waren hier ganz klar die unkonventionellen Samples interessant, da sie das eigene Spielverhalten ändern, was dann wiederum zu spannenden Ergebnissen führen kann. Wem die Factory-Samples aber doch zu öde werden, kann dem Modul über den SD-Kartenslot maximal 512 weitere WAV-Dateien zuführen.

Unterstützt werden SD-Karten mit bis zu 32 GB. Das Sample Rack arbeitet mit Sample-Dateien in 16 Bit sowohl Mono als auch Stereo. Diese können dann nach Gutdünken verteilt werden, allerdings lässt die Rechenleistung des Racks maximal 48 MB an Sample-Material pro Kit zu und hier wird aufgerundet.

Das bedeutet, dass zum Beispiel 2,1 MB als 3 MB behandelt werden. Mit dem Platz muss man eben ökonomisch umgehen und bei eigens erstellten Samples besonders auf effektives Schneiden achten. Abgesehen von den 10 Factory-Presets können weitere 30 Kits gefüllt und gespeichert werden. Natürlich lassen sich die Samples auch mit den gängigen Parametern verändern.

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Parameter

Der TUNE-Parameter schickt sich mit -4 zu +4, also insgesamt acht Halbtonschritten, sehr zahm an. Mit dem REV-Parameter wird der Hallanteil geregelt, auf den Klang des Halls kann nicht zugegriffen werden. Um die Ansprache zu regulieren, gibt es SENS, die Lautstärke wird über LEV angepasst und mit PAN können die verschiedenen Voices im Panorama verteilt werden. Sonderlich tiefgreifende Änderungen sind nicht möglich, was aber durch eigene Samples behoben werden kann. Wer sich also einen gewünschten Sound nicht aus den Presets tweaken kann, der sollte ein wenig Vorarbeit am Computer leisten und die DAW oder Ähnliches zu Rate ziehen.

Interessant sind noch die Optionen bezüglich der verschiedenen Trigger-Modi, mit denen man die Abspielweise der Samples konfigurieren kann. Es können etwa Trigger so zugewiesen werden, dass beim Anspielen alle anderen Samples stummgeschaltet werden, das Tempo des Metronoms geändert oder ein Sample geloopt wird. Die MIDI-Noten können ebenfalls zugewiesen werden, was bei Sets oder Pads anderer Hersteller eventuell nötig ist. Beim Alesis Command Kit und wahrscheinlich bei allen weiteren aus dem Hause Alesis ist das MIDI-Routing schon abgestimmt.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    digital-synthologie  AHU

    Erinnert an das gute alte D4, was damals wegen der Soundqualität ein Knaller war.
    Ein Schlagzeuger wechselt ja auch im Konzert nicht den Sound. Wenn man es als Schlagzeugersatz für die Bühne und nicht als Kreativtool sieht, und dann noch zu dem Preis, finde ich das Ding nicht so negativ wie der Tester.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Alesis stellt seit langem immer wieder neue Produkte vor die weder Fleisch noch Fisch sind. So auch diese Gerät das zwar billig anmutet aber auch nix kann. Uhe steigt dagegen mit einem revolutionären Drum Software an die so manchen Kongurrenz das fürchten lernt. Auch Roland darf zittern, denn die machen ja Drumsound mäßig auch nichts neues mehr ausser noch mehr Effekte und Preise anziehen.

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        AMAZONA Archiv

        Keine Hardware aber software mit drum instrumenten modeling ohne samples die sehr organisch klingen.

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            AMAZONA Archiv

            Richtig du hast zumindest das Thema verfehlt. Ich wollte mit meinen Zeilen lediglich mitteilen dass Alesis bis auf den Andromeda und die Adat Schnittstelle seit langem nichts wirklich neues erfunden hat. Und Uhe ist wohl wirklich einer der innovativsten Unternehmen. Das Teil hier von alesis ist einfach langweilig.

  3. Profilbild
    8 Bit Fighter  

    Die Samples rauschen. Wahrscheinlich wurden die selben Billig-Bauteile wie in Alesis Sample Pad und Akai MPX 8 und 16 eingebaut. Kann man überhaupt einen Midi Empfangskanal einstellen ?

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Für nahezu latenzfreien E-Drum-Einsatz auf der Bühne ist das Teil wohl okay, als Replayer-Büchse im Studio wegen fehlender Einzelausgänge und kärglichem Funktionsumfang eher nicht, aber da gibts ja schon genug andere Möglichkeiten. Übermäßiges Rauschen höre ich in den Soundbeispielen übrigens nicht. Für den Preis durchaus brauchbar, finde ich.

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