Test: Alesis Samplepad Pro, E-Drum Pad

11. Oktober 2015

Blue Notes für den Drummer

„Ja, ja so blau, blau, blau strahlt das Samplepad“ könnte man Heino trällern hören, wenn er denn Werbung für die Firma Alesis machen würde. Blaue LEDs werden ja bei elektronischen Instrumenten allgemein gerne verbaut und das Samplepad Pro hat eine extra Portion abbekommen. Da Optik aber doch eher zweitrangig ist, will ich dem leuchtenden Schlaginstrument nun mal Töne entlocken und schauen, was es so drauf hat. Die Konkurrenz hat ja durch Instrumente wie dem Roland SPD-SX oder Yamahas Multipad hohe Messlatten aufgelegt. Ob das Alesis Samplepad Pro mithalten kann, wird spannend herauszufinden, zumal der Preis des Pads gerade mal unter der Hälfte der Konkurrenzprodukte liegt.

--blau wie der Enzian---

–Blau wie der Enzian–

Versucht man die üppige Beleuchtung mal zu übersehen, macht das Samplepad Pro auch noch eine gute Figur. Es wirkt äußerst robust und hochwertig verarbeitet. Alle Komponenten scheinen absolut roadtauglich gewählt und verbaut worden zu sein. Das Format und die Anordnung der Pads finde ich außerdem gut gewählt. An die Lücke oben in der Mitte habe ich mich schnell gewöhnt. Ob es allerdings nötig ist, dem Firmenlogo eine Schlagfläche zu opfern, bleibt dahingestellt, aber acht Pads sind ja an für sich ausreichend für übliche Anwendungen wie Einzelsounds, Loops oder sonstige Sounds.

Das Alesis Samplepad Pro hat ein angenehmes Gewicht und liegt gut auf einem herkömmlichen Snare-Ständer auf. Bei dieser Methode blockiert man lediglich den SD-Kartenslot, was wiederum kaum Bedeutung hat, da die Karte während des Betriebs ja im Slot verbleibt. Für mich ist das die angenehmste Art, ein solches Multipad zu benutzen, da man es so sehr gut in einem herkömmlichen Koffer verstauen kann. Alle Zusatzhalterungen, die an diesen Pads angeschraubt werden, machen die Pads zu groß, um sie in normalformatigen Koffern zu verstauen.

Und hier gleich mal das Alesis SamplePad Pro in Action:

Forum
  1. Profilbild
    Gul Dukat  

    Das Samplepad Pro habe ich seit wenigen Wochen und finde es für den Preis äusserst attraktiv und gut spielbar! Das Zusammenstellen eigener Kits geht leider etwas mühsam von statten, da wundert es mich, dass von Alesis (o. 3rd Party Hersteller) noch kein praktischer Editor released wurde. Das würde das Teil sicher noch etwas attraktiver machen.

  2. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Tolles Gerät, grad für Drummer als SideSnare wenn der Prügelknabe hinter den Eimern auch noch die Latin Percussion übernimmt. Cowbell , Clave, Timbales, Marimba usw. lassen sich ja so ganz nett zuspielen, oder Shaker oder Xylophonartiges als loops triggern. Warum man den tollen Platz für ein drittes „Rim“ Pad für ein Logo hergibt, fragt sich ja nicht nur unser Tester.

    Und es wäre schön, wenn statt der vielen vielen Drum Kits mehr Zeit und Audioschnipsel für Percussives gewesen wäre. Die Tests bei YT gehen auch zu 80% auf die Kits ein, und mir echt zuwenig die Sounds von bspweise Conga, Marimba, Clave, Cowbells, Schellenringe usw usw…

  3. Profilbild
    paul1992

    Geiles Teil, ich besitze das Alesis Sample Pad Pro jetzt schon länger, und habe es täglich im Freizeit-Gebrauch.
    Da dieser Artikel mich auf das Sample Pad aufmerksam gemacht hat, wollte ich mal nachfragen, ob ihr auch mal ein Artikel zu den verschiedenen Launchpads (MK2, Mini, Pro) raushauen könnt.

    Mfg Paul

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