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Test: Alesis Strata Club, E-Drums

Alesis neuester Streich – das Strata Club

1. August 2025
alesis strata club test e-drumset

Alesis Strata Club, E-Drums

Alesis stellte in diesem Frühjahr das Strata Club E-Drum-Kit vor. Es folgt dem neuen High-End-Modell Strata Prime und dem Strata Core und ist quasi deren kleine Version. Begnügt man sich mit nur zwei Tom-Pads, einem Crash und einem Ride, so bietet Alesis passend dazu nun das kompakte Alesis Strata Club an. Kurzum luden wir uns das „reduzierte“ Set zum Praxistest ein.

Kurz & knapp

  • Kompakte Ausstattung: Reduziertes Setup mit nur zwei Toms und einem Crash-Becken, aber mit hochwertigen Komponenten.
  • Gute Spielbarkeit: 3-Wege-Becken-Pads und sensible Trigger liefern ein präzises Spielgefühl ohne Fehltrigger.
  • Vielseitiges Modul: Das Strata Core Modul bietet viele Sound-Optionen, ein 7″-Touchscreen und einfache Bedienung.
  • Kleine Schwächen: Kurze Beckenhalterungen und grobe Snare-Korb-Rasterung schränken den Komfort leicht ein.
  • Solides Preis-Leistungs-Verhältnis: Für etwas mehr Geld ist das größere Strata Core Modell oft die bessere Wahl.
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Alesis Strata Club E-Drum Kit
Alesis Strata Club E-Drum Kit
Kundenbewertung:
(4)

Bewertung

ALESIS Strata Club

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Bewertung des Autors
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Wie ist das Alesis Strata Club ausgestattet?

Wie schon erwähnt, unterscheidet sich das Strata Club zum Strata Prime bzw. dem Strata Core durch ein kleineres Setup. Anstatt „2 Up“ und „2 Down“ bzw. „2 Up“ und „1 Down“ bei dem Toms, gibt es nur noch „1 Up“ und „1 Down“ sowie ein Crash-Becken weniger. Beim Kabelbaum sind die Kabelenden für das Tom 2 und das Cymbal 2 einfach mit Blindsteckern verschlossen. Der Name des Sets passt und die Optik erinnert definitiv an ein kompaktes Club Set.

Das kompakte Strata Club Kit von ALESIS

Beim Alesis Strata Club wurde mit dem Kick-Pad dieselbe Ausstattung wie beim Strata Core gewählt: Keine Kick-Drum mit 20“ Holzkessel wie beim Strata Prime, sondern ein 8“ Tom-Mesh-Pad auf einer Säule fungiert hier als Kick-Pad. Damit keine Verwechslungen geschehen, wurde auch gleich der Name des Club-Kits auf der Frontseite unter dem ALESIS Schriftzug verewigt.

alesis strata club

8″ Kick-Pad mit passendem Schriftzug

Ähnlich wie bei anderen Herstellern, möchte auch Alesis dem Käufer weder ein Pedal noch eine HiHat-Maschine vorgeben und vertraut darauf, dass jeder seine Favoriten bereits besitzt und diese auch am Alesis Strata Club Set nutzt.

Alesis strata club test e-drums

Blindstecker auf den Anschlüssen der optionalen Komponenten

Ähnlich wie beim Rack des großen Bruders, fallen die senkrechten Rohre seitlich des Kick-Pads vergleichsweise recht hoch aus. Die Querstangen zu den äußeren Senkrechten wurden im Vergleich zu den beiden anderen Kits deutlich in der Länge reduziert. Das erlaubt nun einen kompakten Aufbau.

Das Zusammenstecken der Querstangen an die Rack-Klammern funktioniert dank der innenliegenden kleinen Stäbe in den Rack-Clamps schnell und einfach. Denn so können die Rack-Rohre nur im korrekten 90°-Winkel eingesetzt werden. Das Drum-Modul wird links mit einem etwa 40 cm langem Ausleger abstehend zum Rack platziert.

Kurze Beckenhalterungen beim ALESIS Strata Club Kit

Die Beckenhalterungen sind massiv in Chrom ausgeführt und fallen leider sehr kurz aus. Diese deutliche Kürzung ist schade, zumal beim großen Bruder die Stangen schon fast zu lang sind. So muss man entweder mit der geringen Höhe der Halterungen auskommen oder die Querstangen ans oberste Ende setzen – mit dem Nachteil, dass die Toms dann eben auch weit oben platziert sind.

12″ Snare-Pad inmitten des ALESIS Strata Club Kits

Der beiliegende Snare-Stand ist ebenso identisch, doppelstrebig und stabil ausgelegt. Da das Snare-Pad mit 12“ deutlich kleiner ist (und sogar noch eine Rod-Halterung besitzt), muss der Korb der Snare ziemlich eng eingestellt werden. Die Rasterung für die Neigung des Korbs fällt recht grob aus. Hier wäre eine feinere Abstufung wirklich sinnvoller.

Das Befestigen der Tom-Pads auf den L-Rods erfolgt schnell. Alle Tom-Pads sind mit Holzkesseln in rot-schwarzem Design gehalten. Da sie jedoch flach als Pads ausgeführt sind, sieht man vom Design, je nach Spielwinkel, recht wenig davon. Die 2-Wege-Modelle haben leider keine Positionserkennung.

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Kompakte Maße beim ALESIS Strata Club

Die 3-Wege-Becken-Pads des Alesis Strata Club Sets sind von den Modellen her identisch zu den anderen beiden Sets. Sie sind recht leicht und weich und die Oberfläche lässt sich sogar leicht eindrücken. Die auffällig kleine Riffelung der ARC Triple-Zone-Pads und die geschwungene Kante nach innen ist angenehm zu greifen und bietet eine gute Kontrolle beim Abstoppen. Vielleicht bedarf dies für den einen oder anderen Nutzer etwas Eingewöhnung.

Es wird ein 12-Zoll-Becken als Crash und ein 14-Zoll großes Becken-Pad als Ride mitgeliefert. Alle Becken-Pads bieten neben Rand und Fläche auch einen Kuppen-Sound – das ist prima und lässt sich auch gut umsetzen.

Trotz weicher Oberfläche sind die Anschläge deutlich zu hören. Bei Crash und Ride hielten sich die Stickmarks während des Tests in Grenzen. Umso deutlicher sind sie auf dem HiHat-Pad entstanden – nachvollziehbar ist das nicht. Oder spielt hier der veränderte Spielwinkel eine entscheidende Rolle?

12″ ARC Triple Hi-Hat mit Controller für die HiHat-Maschine

Ebenso wie bei Crash und Ride ist auch die HiHat mit 12 Zoll kompakt gehalten. In Kombination mit einem Controller lässt sich dies problemlos auf meine HiHat montieren. Da das HiHat-Cymbal eine Glockenwölbung besitzt, ist die Clutch deutlich länger als sonst ausgelegt. Das Kalibrieren der HiHat geht schnell vonstatten: lose Position sowie die Spielposition bestätigen, fertig.

Die Becken-Pads sind allesamt 360°-Varianten. Das bedeutet, sie können sich rundherum drehen und das Spielen ist überall gleich. Rotationsstopper gibt es folglich keine. Netterweise sind die Logos am Rand der Becken klein und lenken weder ab noch stören sie beim Spiel. Und eine spezielle Positionierung muss auch nicht beachtet werden.

Dieses Mal habe ich die Kurzanleitungen bei Seite gelassen und der Zusammenbau gelang mir auf Anhieb. Starte ich das Drum-Modul, so werde ich gleich zum Download der neuesten Firmware 1.3.1 aufgefordert. Verbindet man das Modul per WiFi und lädt das Update herunter, so dauerte es etwa drei bis fünf Minuten. Einfacher geht es nicht.

Praktisch – Firmware Update per WiFi

Das Firmware-Update bringt neben den Trigger-Presets für das Alesis Strata Club auch einige kleinere Fehlerbehebungen und Verbesserungen, wie beispielsweise eine optimierte Ansicht im Mixer.

Das Verkabeln dauert trotz Einzelsteckern nicht besonders lange. Die Markierungen sind gut ablesbar und noch einmal farbig hervorgehoben. Allein die langen Kabel geraten beim Öffnen des Kabelbinders schnell mal durcheinander. Hier lohnt es sich, den Kabelstrang erst einmal in voller Länge auszubreiten und etwas voneinander zu sortieren.

Kompakte Größe beim Strata Core Drum Modul mit 7″-Touchscreen

Das Alesis Strata Club Drum-Modul

Zuallererst: Das Alesis Strata Club Set verfügt über das Drum-Modul des Strata Core Sets. Somit sind die Eckdaten identisch: 370 Kit-Pieces (Sounds) über mehrere Mikrofonkanäle in einem 25 GB großen Speicher bei 32 GB Gesamtspeicherplatz, die in 75 Kits zusammengestellt werden können. Es ist also noch etwas Platz für Sound-Erweiterungen.

Im Vergleich zum 10“ großen Touch-Display beim Strata Prime Drum Modul gibt es hier ein 7“-Touch-Display. Die Dimension des Moduls ist mit 28 x 16,5 x 8 cm recht kompakt und mit 1,3 kg recht leicht.

Die Bedienung funktioniert tadellos. Das Layout unterscheidet sich zum größeren Modul nur in seinen Dimensionen, alle Regler und Buttons sind identisch ausgelegt.

alesis strata club drum modul

Identische Anordnung im Vergleich zum größeren ALESIS Core Prime Drum-Modul

Frontseitig ist das Modul mit zwei Kopfhörerbuchsen (6,3 mm Klinke, 3,5 mm) ausgestattet, das ist praktisch. Rückseitig gibt es, anstatt der Einzeleingänge des großen Moduls, nur zwei Einzelbuchsen für die Kabelverbindungen des Ergänzungssets (Cymbal 3 und Tom 4). Alesis USA bietet passend hierzu ein Expanded-Pack mit einem weiteren Tom und einem weiteren Becken samt Hardware an. Ob dieses allerdings auch hierzulande verfügbar sein wird, bleibt abzuwarten.

Alle anderen Verbindungen zu den Komponenten werden über ein Multicore mit Multipin-DB25-Stecker mit dem Modul verbunden. Die Rack-Halterung für das Modul an der Querstange des Racks umfasst dabei das Kabelbündel, das typischerweise mit zwei Schraubstiften am Modul fixiert wird. Die Rack-Halterung lässt sich bequem auf den Ausleger schieben.

Die Rack-Klammer umfasst das Multipin-Kabel

Kommen wir noch mal zurück zur Rückseite und den restlichen Anschlussmöglichkeiten. Der Main-Out wird als Monoklinke L/R ausgegeben, zudem gibt eine Aux-In-Buchse (3,5 mm Stereo), MIDI In und Out/Thru sowie zwei USB-Anschlüsse (A- und B-Variante) für den Rechner. Zuletzt noch die Anschlussbuchse für das externe Netzteil und der silber eingefärbte Einschaltknopf. Dieser steht etwas hervor und lässt sich leicht drücken. Die Position ändert er jedoch nicht und rastet auch nicht ein, sondern springt wieder in die gleiche Position zurück. Auch eine Möglichkeit, unbeabsichtigtes Ausschalten zu vermeiden.

alesis strata club set test

Rückansicht des ALESIS Core Drum-Moduls

Positiv zu vermerken ist die getrennte Lautstärkeeinstellung zwischen Kopfhörer und Main-Out, hierfür gibt es zwei Drehregler auf der Oberseite.

Das Drum-Modul verfügt über viele Features. Neben einer umfassender Metronom-Funktion gibt es für die individuellen Anpassungen bei den Sounds einen Edit-Mode, für Effekte, Lautstärkeverhältnisse und Panning den Mix-Mode, zur Aufnahme des eigenen Spiels den Jam-Mode. Hinzu kommen noch die Einstellungen der Trigger (im Trigger-Mode) und globale Einstellungen für WiFi, Bluetooth, MIDI, Zeit der Bildschirmverdunkelung, Anzahl der Taps für die Tempo-Erkennung oder ob das Tempo-Licht blinken soll.

Der Zugriff auf die verschiedenen Lautstärken erfolgt über sechs Knobs unter dem Bildschirm.

Über den internen Mixer kann ich jedes Kit, jedes Instrument, den Click sowie das Aux-In-Signal in der Lautstärke regeln, dies erscheint nebeneinander unter der Kit-Abbildung. Apropos Kit-Abbildung: Hier wäre es passend, wenn analog zu den vorhandenen Komponenten eben nicht immer alle „möglichen“ Toms und Cymbals angezeigt werden, sondern nur die vorhandenen. Zu oft habe ich mich dabei ertappt, dass ich das Tom 2 ausgewählt habe und mich dann gewundert, dass keine Änderung beim Trommeln erfolgt ist. Hier sollte man den Nutzer besser unterstützen und zumindest individuell das Ausblenden von Komponenten ermöglichen oder sogar automatisiert anzeigen.

Ansicht des Editiermodus beim ALESIS Strata Core Drum-Modul

Tippe ich ein Instrument an, so färbt sich dies auf dem Display rot ein und unter dem Kit erscheint die individuelle Einstellung von Dämpfung, Attack, Tonhöhe, der Dynamik und der Panorama-Position, die ich durch die Drehregler darunter bequem einstellen kann.

Im Edit-Modus kann ich die Instrumente ändern, die Sounds durchsuchen, Favoriten speichern, die Stimmung verändern, eigene One-Shot-Samples per USB importieren, die Kits umbenennen und die Mikrofone anteilig anpassen. Hierbei gibt es Regelmöglichkeiten für den Direktklang des Kits, des Anteils des Innen- und Außensignals der Kick-Drum, Snare-Top- und Snare-Bottom- sowie Overhead-Anteil und Raumklang. So kann ich an den Sound „meines“ Sets sehr individuell gestalten.

Der Name des zugewiesenen Sounds erscheint durch das Anklicken der Komponente

Neben den Sound-Einstellungen gibt es eine bis zu 3-fache Layering-Funktion namens Stacks, somit kann ein primärer Sound mit drei weiteren Klängen kombiniert werden. Zudem gibt es drei parallel nutzbare Effekte. Diese können pro Kit eingestellt werden.

FX-Auswahl beim ALESIS Strata Core Drum-Modul

Noch ein abschließender Hinweis: Die Startzeit des Alesis Core Drum-Moduls beim Einschalten liegt mit guten 20 Sekunden recht hoch! Das ist echt lange und das Umschalten von Kit zu Kit dauert mit bis zu zwei Sekunden ebenfalls lange.

Wie spielt sich das Alesis Strata Club E-Drum Kit?

Das Spielen auf dem Alesis Strata Club Kit ist analog zum Strata Prime richtig gut. Allein der eingeschränkte Aufbau (und Abstände von Toms zu Becken zueinander) schränkt die Freiheit etwas ein und ist mitunter gewöhnungsbedürftig. Ich habe abweichend zum vorgeschlagenen Setup das Crash-Cymbal nicht links hinter dem Rack Tom positioniert, sondern rechts davon in nächster Nähe zum Ride-Becken. Dieser Aufbau lässt einen sehr bequemen Wechsel von Crash zu Ride zu.

Die Response der Mesh-Heads ist gut und Fehler-Trigger kamen im Test nicht vor. Das Spiel auf den Becken ist sehr gefühlvoll möglich. Bereits beim Antippen des Becken-Pads mit der Fingerkuppe oder dem Fingernagel reagiert die Elektronik sensibel. Die Glocken sind ebenfalls empfindlich und reproduzieren die Spielweise sehr gut. Interessanterweise kann ich die Cymbal-Pads auch mit dem Stock „abstoppen“. Die Rims der Toms erklingen ebenfalls getrennt vom Tom-Sound, wenn ich eben nur auf diesen spiele. Rimshots funktionieren auf Anhieb und ohne weitere Anpassung im Modul.

alesis strata club

Entgegen der Abbildung wird kein Pedal und keine HiHat-Maschine mitgeliefert

Wie klingt das Alesis Strata Club E-Drum Kit?

Das Alesis Club Drum Modul liefert druckvolle und saubere Sounds. Bei den Toms fällt auf Anhieb der präsente Attack-Anteil auf. Dank dem schnellen Zugriff auf dieses Feature kann ich mir dies durch die Drehregler anpassen. In den voreingestellten Drum-Kits finden sich neben akustischen Sounds (sowohl offene als auch gedämpfte Varianten), Percussions, Besen-Klänge auch angesagte Sounds wie Stacks und Vintage-Klangfarben.

Kommen wir nun zu den Klangbeispielen:

Die erste Aufnahme stammt vom Kit „Artist Birch Raw1“ mit einer Lud 14in Acro Snare, einem Grch 13in NY Tom Stick low, einem Prl 16in Arcylic Tom sowie eine Can 24in Birch Kick. Die HH ist eine Zil 14in Drk Beat, das Crash ein Sab 17in Cmplx OzCrash und beim Ride ein Pst 22in SigBlu Ride.

Das „That Alesis DnB“ Kit kommt mit einer sehr sauberen und knackigen MPX 10in Black Snare daher. Bei der HH ist eine Sab 13in Fuse HH sowie ein Sab 23in MedComp als Crash und als Ride das Pst 21in Drk Eng Ride zu hören. Auf dem Rack-Tom liegt ein Mnl 08 Crash Hat Stack und auf dem Floor Tom ein Grch 16in NY Tom. Die Kick-Drum ist eine Grch 26in NY Kick Open (Klangbeispiel 02).

Das dritte Beispiel mit dem „Roto Kit“ ist eine Anpassung von ähnlichen Trommeln: Beim Rack Tom handelt es sich um ein Prl 08 Acryl Tom und beim Floor Tom passend dazu in 12in, beide high pitched. Als Kick fungiert eine Sling 28in Vintage Kick Drum und als Snare eine Frch 14in. Beckentechnisch kommt eine Zil 14in CST Proto HH, ein Pst 18in Trad Thin Crash sowie ein Sab 23in Comp Ride zum Einsatz.

Als viertes und letztes Klangbeispiel ist das „Copper Kit 1“ zu hören. Bei den Trommeln haben wir eine Cue14in Alum Sn, ein 13in und ein 16in Cue Copper Tom sowie eine Cue 24in Copper Kick Damp. Bei den Becken eine Sab14in Evo HX HH, ein Zil20in KCst Drk Crash und ein Zil 23in Sugar Ride.

Mein Tipp: Höre dir auch die Klangbeispiele im Strata Prime Testbericht an – diese Kits sind ebenfalls im Strata Core Modul enthalten.

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Klangbeispiele
Fazit

Das Alesis Strata Club E-Drumset kommt mit den identischen Komponenten des Strata Core Sets daher und schlägt sich analog zum selbigen gut. Saubere Sounds, viele Editiermöglichkeiten, sensibel spielbare 3-Wege-Becken-Pads sowie unterschiedliche Mikrofon-Optionen und 3-fach Layer gehören zu den Features des Kits.

Das Rack geht bis auf die kurzen Beckenhalterungen in Ordnung und macht seinen Job gut. Die 2-Wege Pads arbeiten mit dem Drum-Modul zuverlässig zusammen: Fehltrigger gab es im Test keine.

Das Drum-Modul ist trotz seines etwas kleineren Touch-Screens gut und komfortabel bedienbar. Das Update funktionierte via WiFi ohne Probleme.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist aktuell mit 180,- Euro Abstand zum größeren Strata Core (noch) nicht entscheidend günstiger. Wer bereit ist, mehr auszugeben, bekommt nicht nur zwei Komponenten (Tom-Pad und Becken-Pad) samt Halterungen mehr fürs Geld, sondern auch längere Ausleger und breitere Querstangen für einen komfortableren Aufbau.

Plus

  • tolles Triggerverhalten bei 360°-Becken-Pads
  • tolle Soundqualität
  • viele Einstellungsmöglichkeiten beim Sound

Minus

  • Rack-Konstruktion erlaubt nur einen schmalen Aufbau
  • nur 2-Wege-Tom Pads
  • geringer Preisunterschied zum Strata Prime mit 1 Tom und 1 Crash mehr

Preis

  • 1.598,- Euro
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Über den Autor
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Christian Herrmann RED

In den 80ern aufgewachsen mit Pop-Musik a la Hitparade (Dieter Thomas Heck forever!) und Formel Eins mit Peter Illmann (YELLO - The Race = Kult!), seit Kindesbeinen durch Phil Collins inspiriert und seither mit Herzblut Trommler (auf die OMO-Waschmitteltonne folgte "alles bespielbare" innerhalb der Wohnung), erster anspruchsvoller (klassischer) Schlagzeugunterricht bei Agnieszka Watorowska (mit Studien für kleine Trommel und Drum-Set von Siegfried Fink sowie POP für Percussion von Matthias ...

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Christian Herrmann RED

    Hallo, schau mal in den Eingangstext, dort findest du neben den beiden Strata-Links auch den Link zum Testbericht des Prime Sets. Ebenso unter den Soundbeispielen beim Tipp dort weitere Sounds hören zu können. :-) Viele Grüße

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