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Test: Alexander Pedals Quadrant, Gitarren Echopedal

Alexander Pedals Quadrant – in der Praxis

Durch die flexible Eingangssektion mit ihrer getrennten Regelung der Pegel für Effektintensität und Mastervolume ist ein Anpassen des Pedals auf den Einsatzbereich sehr effektiv. Das zahlt sich aus, denn mit Rauschen hält sich das Quadrant doch sehr zurück und das kommt natürlich der Qualität des Effektsignals zugute. Egal, welches der vier Presets man auch wählt – die Echos sind immer sehr dick, rund und mit einer feinen Dynamik ausgerüstet. Hinzu kommt die Möglichkeit, das Signal noch weiter zu modulieren und somit regelrechte Klangkaskaden aufzubauen. Das alles wirkt sehr inspirierend und genau das ist es, was ein gutes Echopedal ausmacht.

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Bei so viel Angebot und Möglichkeiten und dann noch zu einem relativ günstigen Preis für ein „Boutique-Pedal“ fragt man sich aber dann schon irgendwann, wo denn der Haken bei der Sache sein könnte!? Es gibt einen – und der ist gar nicht mal so ohne. Wie man den folgenden Klangbeispielen entnehmen kann, klingen die vier Presets sehr ähnlich, alle irgendwie ziemlich gut, aber alle auch irgendwie ziemlich gleich. Dagegen funktionieren alle anderen Optionen einwandfrei und man bemerkt schon nach wenigen Minuten Umgang mit dem Quadrant, dass man sich hier große Mühe beim Layout gegeben hat, um das Pedal auch live schnell und unkompliziert bedienen zu können.

Für die Klangbeispiele habe ich das Alexander Pedals Quadrant in den Effektweg meines Orange Micro Dark eingeschleift, der war verbunden mit einer 1×12″ Celestion V-30 Box, als Mikro diente ein AKG C3000, ehe das Signal in Logic Audio aufgenommen wurde.

 

Gehen wir die vier Presets der Reihe nach durch. In Klangbeispiel 1 hören wir zunächst die Simulation des Bandschleifenechos, hier betitelt als MAG.

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Steppen wir die Presets im Uhrzeigersinn weiter durch. Nächster Kandidat ist DIGI, also die Simulation eines Digital-Delays.

Ein sehr warmer und durch Modulationen angereicherter Sound, dem es an nichts fehlt – außer vielleicht an der fehlenden Möglichkeit, das Signal auch stereo zu bekommen.

Nächster Kandidat in der Reihe ist das Preset BBD – die Nachbildung eines Analog-Delays. Auch hier habe ich wieder den Modulationsregler auf gut die Hälfte aufgeregelt: Die Modulationen des Quadrant klingen halt einfach charmant!

Eigentlich könnte ich als viertes Klangbeispiel auch das Dritte hernehmen, derart ähnlich sind sich das Analog- und das Bandschleifenecho in ihrem Klang. In diesem Klangbeispiel habe ich die Modulationen komplett herausgenommen, man hört also das pure Echosignal.

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Fazit

Trotz der vier sehr ähnlich klingenden Presets möchte ich dem Alexander Pedals Quadrant ein gutes Urteil nach Abschluss des Tests erteilen. Der Grund dafür ist ganz einfach: Das Quadrant wirkt mit seinem dichten und dynamischen Sounds unheimlich inspirierend auf den Spieler und das ist es ja schließlich, was ein gutes Delay ausmacht! Hinzu kommen die umfangreichen Steuermöglichkeiten und sicher ist auch der günstige Preis ein Kriterium für dieses sehr positive Fazit. Wer also auf der Suche nach einem Delay-Pedal ist, das zwar nicht sehr flexibel, dafür aber überzeugend klingt, dem sei das Antesten des Alexander Pedals Quadrant ans Herz gelegt!

Plus

  • Sound
  • Rauschabstand
  • hoher Kreativitätsfaktor
  • Tap-Funktion
  • Flexibilität
  • Speichermöglichkeiten
  • MIDI-Funktionalität
  • einfache Bedienung

Minus

  • Presets klingen sehr ähnlich
  • leider nur mono

Preis

  • Ladenpreis: 229,- Euro
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Klangbeispiele
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