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Test: Allen & Heath, GLD-80, Digital Mixing Desk

(ID: 860)

KONFIGURATION

Da mir nur das GLD-80 ohne die erhältlichen Audioracks geliefert wurde, fällt ein Test unter Livebedingungen aus. Das Pult wird also von mir auf Herz und Nieren im Studio getestet.

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Test: Allen & Heath, GLD-80, Digital Mixing Desk

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Der erste Eindruck gilt der Haptik. Das Pult ist logisch aufgebaut; wer schon mal mit einem Digitalpult gearbeitet hat, dürfte sich schnell auf der GLD-80 zurecht finden. Potis und Taster sind griffig, die Fader laufen weich. Die LC-Displays sind informativ und übersichtlich, dass Allen&Heath auch in dieser Preisklasse die freie Beschriftung und Farbzuweisung beibehalten hat, ist klasse. Der Touchscreen fühlt sich etwas indirekt an und muss öfters durch herzhaftes Nachdrücken zur gewünschten Auswahl bewegt werden. 

Bevor ich nun loslege, konfiguriere ich das Pult. So ein Digitalpult ist ja auch nur ein Rechner und kann lobenswerterweise nach den eigenen Präferenzen eingerichtet werden. Dies geschieht rechts neben dem Touchscreen mit dem Setup Button. Die wichtigste Einstellung ist unter SETUP -> CONFIG -> MIXER CONFIG zu finden, Hier stellt man, je nach Anwendung, die Anzahl der GROUPS, FX, AUX, MATRIX und MAIN Ausgänge ein. Dabei ist man natürlich auf die maximale Anzahl der  20 Ausgänge beschränkt. So ist es z.B. möglich, 20 Aux-Ausgänge anzulegen, um das Pult als Monitor-Console zu nutzen. Bei der FOH Konfiguration kann man sich z.B. den MAIN-Ausgang L/C/R legen, dazu 2 Stereo-MATRIX Ausgänge, 2x Stereo GROUP Outs, dann bleiben 8 Mono-AUXE übrig, das dürfte reichen.

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Unter MEMORY können für die verschiedenen Anwendungen Presets abgelegt werden, laut Bedienungsanleitung sollten hier schon vier Presets für die gängigsten Anwendungen vorliegen, bei der mir vorliegenden Softwareversion ist das noch nicht der Fall, wird wohl noch nach gereicht.

Die nächste wichtige Seite ist unter SETUP -> CONTROL zu finden. Hier werden die einzelnen Ein- und Ausgänge den Fadern zugewiesen. Das geschieht durch einfaches Drag&Drop, bequemer geht es nicht.

Hier erfolgt auch die Beschriftung und Farbauswahl der LC-Displays, die Funktionszuweisung der 10 Softkeys und die Zuweisung der beiden CUSTOM-Parameter.

Setup

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    Wir sind selber Nutzer dieses Pultes. Ich kann den Test nur bestätigen. Allen & Heath hat eine Forenseite eingerichtet auf der man seine Anregungen, Fragen und Wünsche mitteilen kann. In jedem neuen Software-Updates werden dann einige der Hinweise und Wünsche aufgenommen.

    Ein Editor soll kommen, ebenso Apps zu Steuerung des Pultes per I-Pad.

    Die üblichen Mitbewerber (Yamaha etc…) haben nun in diesem Marktsegment einen wirklichen Konkurrenten bekommen.

    Und der betriebswirtschaftliche Vorteil gegenüber einem gleichwertig ausgestatteten Analogsystem liegt klar auf der Hand.

    Fazit: eine wirklich brauchbare All-In-One-Konsole. Klein. leicht, preiswert.

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    Auch wir gehören zu den ersten Nutzern dieses Teiles. Die Testergebnisse können wir bisher fast in vollem Umfang so bestätigen. Anzumerken ist jedoch, dass der Touchscreen noch kalibrierbar ist und sich so etwas besser einstellen lässt.
    Ein großes Manko ist jedoch wirklich, die sehr kurze Bedienungsanleitung in englischer Sprache.
    Da wir bereits ein iLive in unserem Portfolio haben, fiel uns die Bedienung jedoch sehr leicht.
    Der Versuch, einen Praktikanten damit zurecht kommen zu lassen, der das iLive noch nicht kannte, bestätigte jedoch, dass die Bedienung dieser Konsole wirklich sehr sehr leicht fällt. Mit den Kollegen aus Fernost hatte man da eher seine Probleme. Da ist eine deutsche Bedienungsanleitung quasi unumgänglich.
    Kompliment an A&H: alles richtig gemacht.

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      Den „Haben-Will-Faktor“ kann ich nur bestätigen. Beim iLive herrscht immer so etwas wie Ehrfurcht. Beim GLD ist es anders. Wirklich ausnahmslos jeder, der sich daran gestellt hat, ist begeistert.
      Bedienungskomfort, Übersichtlichkeit, Leistungsvermögen, Ausstattung, Konzept (abgesetzte Stagebox mit CAT5 „Multicore“) und Klang bilden ein perfektes Paket. Es gibt zwar deutlich billigere Produkte, aber die sind nicht preiswerter.
      Danke auch für den ausführlichen Testbericht.

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