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Test: Allen&Heath, Xone:DB4, Club-Mixer

Die 60mm-Linefader sind mit den typischen, sehr griffigen Kappen versehen und gleiten ziemlich weich. Weshalb ausgerechnet 15 Stufen an diese angezeichnet sind, bleibt rätselhaft. Die nun 13-segmentigen LED-Ketten in Grün, Blau, Gelborange und Rot können im Menü zwischen Balken, Balken mit gehaltenen Spitzen und reinen Punkten als Pegelspitzen umgeschaltet werden. Wem die Beleuchtung zu hell ist, der kann gemeinsam sämtliche Beleuchtung des Mixers von grell bis schummrig dämpfen. Überhaupt Beleuchtung! Alle Reglergruppen sind klar getrennt und der Betriebsstatus jederzeit gut ablesbar – wer in dunklen Clubs jetzt noch zu wenig sieht, sollte die Sonnenbrille abnehmen. Lediglich die Pegel-LEDs überblenden einander bei Betrachtung unter Winkel etwas.

Englisches Lampenkino

Englisches Lampenkino am Allen&Heath Xone:DB4

Die Fader ohne Boost am oberen Ende (voll aufgezogen geht nicht mehr in den Mixbus hinein als vor dem Fader an der LED angezeigt wird) treffen mein Faible für neutrale Signalverarbeitung. Drei Verlaufskurven (spät, gleichmäßig und früh öffnend) stehen zur Verfügung. Ihre Beschriftung ist aber irreführend, weil falsch. Die Bezeichnungen am umgehbaren Crossfader, der sich trotz Abwesenheit des vertrauten Penny + Giles Logos gut anfühlt, hingegen sind nachvollziehbar: von perfekter Kreuzblende bis steilem Cut. Wie so oft ist der tote Cut-In-Bereich mit 3 Millimetern relativ lang. Gegenüber einem analogen Mixer bilde ich mir ein, eine ganz kleine Latenz bzw. leichtes Fading auch in der schärfsten Einstellung wahrzunehmen. Der recht geringe räumliche Abstand zu den Linefadern würde Scratchartisten (wenngleich diese doch recht untypische Nutzer eines solchen Mixers sein dürften) vielleicht stören, die nahen Effektschalter aber kaum, da sie einen recht harten, klar definierten Druckpunkt haben, der von leichten unabsichtlichen Kontakten unbeeindruckt bleibt. Die Effekt- und Filterakivatoren an der Abrisskante sind günstig platziert und verfügen klugerweise über zwei Modi. Toggle Ein/Aus bei kurzer Berührung und momentane Aktivierung, wenn man den Schalter länger als nur einen Augenaufschlag gedrückt hält. Beim Loslassen wird dann wieder zurückgeschaltet. Das funktioniert sowohl in Aus-An-Aus-Richtung als auch mit An-Aus-An. Hier wurde sich der Kopf über praktische Workflows zerbrochen. Die Taster könnten aber in meinen Augen etwas größer sein, sodass man bei Nutzung im Momentary-Modus auch immer sieht, ob sie gerade aktiv sind. Denn mit dem Daumen drauf sieht man den Status nicht und verdrückt sich eventuell das ein oder andere Mal.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Bubla

    Der DB4 müsste eigentlich auf PLatz eins stehen. Ich hatte zuvor einen DJM900, welcher wirklich gut ist aber mit einem DB4 klar nicht mithalten kann. Der Sound des DB4 ist, obwohl auch digital, deutlich wärmer als beim DJM900. Die Effektsektion des A&H sucht seinesgleichen und ist vielseitig einsetzbar.
    Wer gerne etwas mehr Geld für einen MIxer ausgeben möchte, sollte sich dieses Gerät mal genauer anschauen.

  2. Profilbild
    Tommy Sassoon

    Sehr schade, dass dieser Mixer nicht den ersten Platz einnimmt. Definitiv schlägt dieser Mixer in Klang, Effekten und Innovation den 900 Nexus. Dieser ist einfach nur ein Abklatsch des 800er Mixers. Aber meine Meinung in diesem Fall ebenso subjektiv, wie die des Autors.

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