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Test: Allen & Heath ZED-436 Mischpult

(ID: 1973)

Gesamteindruck

Klang und Verarbeitung der großen Konsole sind hervorragend. Die Potis mit ihren griffigen Drehreglern vermitteln dank spürbarem Widerstand ein gutes Gefühl. Da wo es mittig einrasten soll, rastet es ohne Kompromisse spürbar ein. 100 mm ALPS Fader, in dieser Preisklasse Pflicht, machen mit seidenweichem Lauf die Bedienung des ZED-436 zu einem Vergnügen. Auf den eingebauten Effektprozessor hat Allen&Heath zumindest bei diesem Mischpult verzichtet. Wenngleich die ZED-Serie auch Mixer mit Effektsektion im Angebot hat. Dazu möchte ich an dieser Stelle auf meinen noch folgenden Test des ZED-12 FX hinweisen. Das Design des Pultes mit seinen roten Seitenteilen gefällt mir sehr gut. Klar, die Funktionalität sowie die technischen Eigenschaften stehen natürlich an oberster Stelle, aber ich freue mich immer, wenn es der Hersteller obendrein auch noch schafft, die Technik in einem ansprechenden Design zu verpacken. Die Frequenzbereiche der Equalizer sind gut gewählt. Die Filter greifen mit ihren weiten Regelbereichen kraftvoll ins Klanggeschehen ein. Die Preamps klingen sehr ordentlich und lassen dank 69 dB Regelumfang im Mikrofoneingang einen weiten Spielraum zu. Das eingebaute USB-Interface macht es möglich den nächsten Live Auftritt direkt auf die Festplatte des Laptops zu bannen. Aber auch Studioarbeit mit etlichen Aufnahmespuren und Soundeffekten kann mit der beiliegenden Software zu einem kreativen Spielfeld werden.

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Für Studio und Live: ZED-436

Für Studio und Live: ZED-436

 

Bis hierher bin ich vollkommen glücklich mit meinem aktuellen Testkandidaten. Wenn da nicht zwei klitzekleine Dinge wären, die ich nicht unerwähnt lassen möchte. Individuell zuschaltbare Phantomspeisung in jedem Monokanal finde ich ein klasse Lösung. Wie schnell bleibt allerdings ein Schalter gedrückt, wenn beim nächsten Auftritt statt eines Condensers ein dynamisches Mikrofon in der XLR-Buchse steckt. Das ist, wie wir wissen zwar nicht weiter tragisch, aber eine kleine Leuchtdiode an dieser Stelle würde jederzeit für Klarheit sorgen. Vergeblich habe ich an der Konsole eine Anschlussmöglichkeit für Schwanenhalslampen gesucht. Da die Nutzung des Mischpults bei Live Auftritten in vielen Fällen in abgedunkelten Umgebungen stattfindet, muss man sich hier irgendwie behelfen. Es sollte dann nicht gerade die Schreibtischlampe vom Mitmusiker oder Tontechniker sein. Es sei denn, sie passt vom Design zu der eleganten ZED-436 Konsole.

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Fazit

Analoge Konsolen stehen bei den Anwendern trotz reichhaltiger digitaler Konkurrenz hoch im Kurs. Die ZED-436 von Allen&Heath reiht sich mit ihrem Straßenpreis von etwa 1600,- Euro im preislichen Mittelfeld der 32-Kanal Arbeitstiere ein. Nicht als Einzelprodukt konzipiert, sondern als Mitglied der gesamten neuen ZED-Linie bietet das Mischpult alles, was nötig ist und das in wirklich guter Qualität. Kinderkrankheiten konnte ich keine feststellen. Das hätte ich bei A&H auch bestimmt nicht erwartet. Mit seinen sehr guten klanglichen Eigenschaften ist der Mixer ZED-436 vielseitig einsetzbar, egal ob beim nächsten Liveauftritt oder im Studio. Der Kontakt zur digitalen Welt ist über den USB-Anschluss jederzeit möglich und erweitert die Einsatzmöglichkeiten des Mischpultes um eine weitere, heutzutage vom Markt geforderte Facette. All das zusammen verdient das uneingeschränkte Prädikat: absolut empfehlenswert.

Plus

  • Klang
  • Equalizer
  • Fader
  • Matrix Outputs
  • Kopfhörerausgang mit kleiner und großer Klinke
  • USB-Anschluss
  • Verarbeitung
  • Erscheinungsbild
  • Mitgeliefertes Softwarepaket Sonar LE
  • Preis

Minus

  • Kein Anschluss für Schwanenhals-Lampe

Preis

  • UVP: 2680,- Euro
  • Straßenpreis: 1598,- Euro (Stand: April 2010)
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