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Test: Ampeg SCR-DI, Bass DI-Box mit Overdrive

Ampeg Inputs

— Ampeg Input Section —

Im Ampeg SCR- Pedal schlagen zwei Herzen

Eines davon ist die EQ-Einheit, die uns auf den ersten Blick sehr vertraut vorkommt. Ampeg setzt auf seinen klassischen Dreiband-EQ. Neben Bass, Mitten und Höhen können ganz Ampeg-typisch Ultra-Lo und Ultra-Hi per Knopfdruck zugeschaltet werden. Wer die „Ampegsche Philosophie“ in Sachen EQ Wirkungsweise (noch) nicht kennt, dem seien hier kurz ein paar Zahlen ins Hirn gefüttert.

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Die mittige 12-Uhr-Stellung steht für keinerlei Wirkung des jeweiligen EQ-Bandes.

Der Bassbereich kann entweder um 14 dB abgesenkt oder um 14 dB geboostet werden. Der Bass-EQ setzt bei 40 Hz an.

Der Mittenbereich kann um 5 dB geboostet oder um 11 dB abgesenkt werden. Der Mitten-EQ setzt bei 500 Hz an.

Der Höhenbereich kann um bis zu 16 dB geboostet oder um bis zu 15 dB abgesenkt werden. Die Kernfrequenz ist hier 4 kHz.

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Zwei ganz unscheinbare Druckknöpfe gilt es jetzt gesondert vorzustellen.

Seit Ampeg Bass-Amps auf den Markt gebracht hat, gibt es einen Zusatz für den Bass- und den Höhenbereich. Die beiden Druckknöpfe lauten auf die Namen Ultra-Lo und Ultra-Hi. Beide Knöpfe sind für den Boost-Betrieb gedacht. Gleichzeitig muss man sich aber den genauen Wirkungsgrad dieser Knöpfe anschauen, um deren Funktionen zu veranschaulichen. Ultra-Lo bewirkt einen Boost um 1 dB bei 40 Hz und gleichzeitig eine Absenkung um 10 dB bei 500 Hz. Das entspricht optisch dem linken Teil einer sogenannten Badewannenkurve. Der Sound wirkt weich, füllig und untenrum mächtig. Ultra-Hi hingegen boostet die Frequenz um 8 kHz mit 5 dB. Dieser Frequenzbereich ist für die Slapper und Liebhaber „crisper“ Sounds sehr interessant, denn das satte Schnalzen wird gerade von einem Horn bzw. Tweeter schön abgebildet und wertet den Sound obenrum deutlich auf.

Das war es faktisch für den Ampeg-EQ. Per robustem On-Off-Schalter kann die gesamte EQ-Einheit aktiv oder auf Bypass geschaltet werden. Ähnlich einem Regler für Mastervolume, ist der links vom EQ gelegene Volume-Regler zu verstehen. Dieser regelt die Gesamtlautstärke des Ampeg SCR-DI.

Das zweite Herz des SRI-DI Pedals schlägt linker Hand in Form des schon aus der BA-Serie bekannten „Scrambler“ Bereichs. Lustigerweise ist mit das Wort „Scramble“ zuletzt bei der Bestellung von Frühstückseiern über den Weg gelaufen. Aber „Scrambled Eggs“ sollte man nicht mit dem Zerrverhalten des Ampegs vergleichen. Ähnlich dem Sound einer Röhrenübersteuerung ist die Soundvorgabe seitens der Scramble-Abteilung. Der Drive-Regler steuert Intensität der Verzerrung, der Blend-Regler die Beimischung des Zerranteils zum restlichen Sound.

Das SCR-DI Pedal hat zwei Fußschalter, die robust im Gerät verbaut sind.
Der linke Schalter schaltet die Scrambler-Funktion an oder aus, der rechte Schalter schaltet den EQ an oder aus. Selbstverständlich können beide Schalter auch gleichzeitig genutzt werden.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    MidiDino  AHU

    Manchmal bauen Hersteller fatastische kleine Boxen, die sich nicht nur für Gitarristen / Bassisten eignen, sondern auch im (Projekt-)Studio. Der Klang der Ampeg SRC-DI gefällt mir persönlich sehr gut, herzlichen Dank für die Audios!

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