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Test: Analog Cases XTS Stand, Desktop-Ständer

Analog Cases XTS Stand im Studio- und Live-Test: Stabil, flexibel, roadtauglich

16. Januar 2026
Test- Analog Cases XTS Stand, Desktopständer

Test: Analog Cases XTS Stand, Desktop-Ständer

Aus dem Analog Cases XTS Desktop-Stand-Lineup haben wir uns diesmal zwei Desktop-Ständer in das heimische Testlabor geholt. Wir werden bei unseren Probanden, dem Analog Cases XTS Stand Small und dem Analog Cases XTS Stand 2-Tier, die Punkte Funktionalität, Ergonomie, Montage, Verarbeitung, Sicherheit und Stabilität näher begutachten und dabei auch checken, ob sie für den Live-Einsatz geeignet sind.

Kurz & knapp
Was ist es? Analog Cases XTS Stand Small und XTS Stand 2-Tier, zwei robuste Desktop-Ständer für Synthesizer, Controller, Mixer und Effektgeräte im Studio- und Live-Einsatz.
  • Verarbeitung: Sehr hochwertige, massive Stahlkonstruktion ohne scharfe Kanten, absolut roadtauglich und langlebig.
  • Stabilität: Extrem standfest, hohe maximale Belastbarkeit und zuverlässiger Geräteschutz ohne Wackeln oder Verrutschen.
  • Montage: Werkzeuglose, selbsterklärende Montage mit flexibel einstellbarer Breite.
  • Ergonomie: Feste Arbeitswinkel sorgen für gute Bedienbarkeit, sind jedoch nicht individuell einstellbar.
  • Fazit: Beide XTS-Ständer überzeugen in nahezu allen Disziplinen; der Small punktet zusätzlich mit geringem Platzbedarf und gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Analog Cases XTS Stand

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Wer sind Analog Cases?

Auf der hauseigenen Website nennt Greg Pritchard, Gründer & CEO von Analog Cases, die Firmenphilosophie. Er wird dort zitiert mit den Worten: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Künstlern bei ihrem Schaffen zu helfen.“

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Weiter liest man dann: „Analog Cases ist eine Marke für Audiozubehör, die innovative Produkte für Musikproduzenten und DJs entwickelt. Gegründet 2018 in Los Angeles, haben wir Cases für eine neue Generation mobiler Musiker mit ultraleichten Materialien und eleganter Ästhetik neu erfunden. Mit unserer neuen XTS Desktop-Stand-Linie bieten wir nun eine Komplettlösung für Künstler vom Studio bis zur Bühne.

Der Name Analog Cases spiegelt unsere Designphilosophie wider: dass Produkte einfach, cool und stilvoll sein sollten. Für uns ist analog mehr als nur eine Art von Klang – es ist eine Lebensweise. Analog bedeutet zeitlos, kreativ und schön. Das ist es, was uns motiviert, Musik zu machen und das ist es, was uns motiviert, Produkte zu erschaffen.“

Das liest sich doch schon einmal sehr gut. Wir werden sehen, was das in der Praxis für unsere Testprobanden bedeutet. Das ist dann auch gleich das Stichwort für unsere erste Frage:

Was ist das Analog Cases XTS Stand Small?

Das Analog Cases XTS Stand Small ist ein stabiler, portabler und in der Breite anpassbarer Desktop-Ständer für Controller, Desktop-Synthesizer, Kleinmixer und Effektgeräte.

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Analog Cases XTS Stand Small Herstellerbild

Durch das Erhöhen der aufgestellten Geräte über den integrierten Arbeitswinkel von 30 Grad bietet er eine verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz des kreativen Musikschaffenden.

Über optional erhältliche Flex Trays, die eine feste Arbeitsfläche bieten, kann der Ständer auch mehre kleine Geräte nebeneinander (zum Beispiel Effektgeräte oder Pedale) aufnehmen.

Haptik des Analog Cases XTS Stand Small

Aus dem ca. 1 kg schweren Karton holen wir die beiden Seitenteile und eine Gewindestange. Die schwere und solide Stahlblechkonstruktion macht sofort einen vertrauenswürdigen Eindruck. Die Blechteile sind mit schwarzer Farbe eloxiert und absolut sauber bearbeitet. An allen Bauteilen finden sich keine scharfen Ecken, Kanten oder gar Grate.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild Verpackungsinhalt

Das in schwarzer Farbe gehaltene XTS-Logo auf den Seitenteilen sorgt für einen dezenten Eyecatcher. Alle Aufstellflächen und -kanten sind mit einem Gummischutz versehen, sodass der Ständer sicher steht und Geräte darauf nicht verrutschen können und dabei beschädigt werden.

Die Gewindestange ist gut geölt. Die Schrauben haben einen guten Gripp, werden durch einen Washer geschützt und sind leichtgängig. Der Griff für die Einstellung der Breite ist sehr handlich, lässt sich tadellos bedienen und arretiert die gewünscht Breite sehr straff.

Ich muss an dieser Stelle attestieren, dass die gesamte Verarbeitung des Analog Cases XTS Stand Small sehr hochwertig ausgeführt ist und einen robusten und langlebigen Eindruck macht. Von mir gibt es in  dieser Kategorie die volle Punktzahl!

Montage des Analog Cases XTS Stand Small

Eine Montageanleitung finden wir in der Umverpackung nicht, aber die braucht man für die Montage des Analog Cases XTS Stand Small auch nicht, da sie vollkommen selbsterklärend ist. Jeder der schon mal einen Tisch des bekannten schwedischen Möbelhauses fehlerfrei zusammengebaut hat, wird beim Analog Cases XTS Stand Small nur müde lächeln.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild Montage

Für die Montage selbst benötigt man tatsächlich nicht mal Werkzeug. Man nehme die Gewindestange und löst von ihr per Hand die beiden Schrauben. Dann schraubt man die Gewindestange an den vorgebohrten Löchern mit den Schrauben einfach zwischen die beiden Seitenteile ein und schon steht der hübsche kleine Ständer an seinem Platz.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild von vorn mit MOOG Mavis

Nun justiert man nur noch die für das aufzustellende Gerät gewünschte Breite im Bereich von 167 mm bis 264 mm an der Gewindestange und arretiert diese anschließend. Die Auflagefläche für Geräte beträgt in der Tiefe 185 mm.

Analog Casess Stand Small Herstellerbild Specs

Der kleine schwarze Muskelprotz hat sicher ordentlich Quarkschnitten gefuttert, denn vom Hersteller wird die maximale Belastbarkeit mit satten 12,5 kg angegeben: Respekt!

Als Alternative bietet Analog Cases den Desktop-Ständer auch in den Größen L und XL an:

Das Analog Cases XTS Stand Small in der Praxis

Im Testlabor aufgestellt macht der Analog Cases XTS Stand Small sofort eine tadellose Figur. Optisch sehr ansprechend braucht man sich beim XTS Stand Small über Gerätesicherheit überhaupt keine Sorgen zu machen. Der Desktop-Ständer steht durch sein hohes Eigengewicht und die verwindungssteife Ausführung wie eine Eins, kein Wippen, Wackeln oder Klappern, hier gilt nur Klotzen.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild von vorn mit Niftycase Eurorack

Und was sich hier im Tonstudio bewährt, gilt auch für die Live-Situation. Der Analog Cases XTS Stand Small ist schnell abgebaut, benötigt beim Transport fast keinen Platz und ist auch genauso schnell wieder aufgebaut.

Aber auch zusammengebaut lässt sich der Analog Cases XTS Stand Small noch prima in einer Ecke des Tourbusses verstauen und wird eine raue Fahrt und vor allen Dingen den harten Tour-Alltag ohne Probleme überstehen. Dieser Ständer wurde anscheinend für die Ewigkeit gebaut.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild seitlich mit Niftycase Eurorack

Die fehlende Kirsche auf der ansonsten sehr lecken angerichteten Sahnetorte ist die nicht einstellbare Neigung des Arbeitswinkels, aber das ist hier wohl Meckern auf hohem Niveau, denn den hier vorgewählten Arbeitswinkel von 30 Grad habe ich als sehr angenehm empfunden. Ich habe deshalb an diesem Ständer nichts auszusetzen, er glänzt für mich in allen Kategorien.

Analog Cases XTS Stand Small Userbild von hinten mit Niftycase Eurorack

Nach diesem sehr positiven Fazit freue ich mich schon auf den …

Analog Cases XTS Stand 2-Tier

Der 3,6 kg schwere Karton kündigt hier ein richtiges Schwergewicht an. Mit dem Analog Cases XTS Stand 2-Tier erhalten wir einen ultrastabilen und sehr robusten Ständer für zwei Synthesizer, Eurorack-Cases, Controller, Mixer oder Effektgeräte.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Verpackungsinhalt

Die für Geräte nutzbare Breite kann in einer Range von 27 bis 47 cm über zwei Gewindestangen frei eingestellt werden. Die untere Ebene ist 260 mm tief und die obere Ebene misst 205 mm, wobei man hier auch etwas überstehende Geräte noch locker abstellen kann.

Analog Casess 2-Tier Stand Herstellerbild Specs

Die maximale Tragkraft wird vom Hersteller mit bis zu 13,6 kg angegeben, dass dürfte für die meisten Anwendungsfälle mehr als ausreichend sein.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Ständer Haptik

Die im Abschnitt zur Haptik des Analog Cases XTS Stand Small geäußerten positiven Eindrücke kann ich an dieser Stelle nur wiederholen. Wir finden auch beim Analog Cases XTS Stand 2-Tier eine absolut hochwertige und trotzdem sehr robuste Verarbeitungsqualität.

Montage des Analog Cases XTS Stand 2-Tier

Die Montage des Analog Cases XTS Stand 2-Tier ist wie beim XTS Small Stand selbsterklärend und erfolgt auch hier ohne Werkzeug. Die einzige Änderung ergibt sich daraus, dass man es hier aus Stabilitätsgründen mit zwei Gewindestangen zu tun hat.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Ständer aufgebaut

Die Montage selbst ist genauso einfach. Schrauben von den Gewindestangen lösen und die Gewindestangen an den vorgebohrten Löchern zwischen den Seitenteilen festschrauben, Gerätebreite justieren, Gewindestangen arretieren und schon steht der Bolide.

Das Analog Cases XTS Stand 2-Tier in der Praxis

Und wenn ich sage „Bolide“, dann meine ich auch Bolide! Der Analog Cases XTS Stand 2-Tier verbraucht nämlich ordentlich Platz auf eurem Arbeitsplatz. In der Breite voll ausgefahren reden wir hier von einem Platzverbrauch von 47 cm in der Breite und 44 cm in der Tiefe. Die Höhe des Ständers ohne Geräte beträgt zudem stolze 31 cm.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Analogue Solutions Leipzig und Impulse Command von der Seite

Die vorgewählten und auch hier nicht veränderbaren Arbeitswinkel betragen 20 Grad für die untere Ebene und 45 Grad für die obere Ebene. Da jeder Mensch unterschiedlich gebaut ist, kann das passen oder eben nicht, hier hilft nur probieren. Ich selbst würde mit den angebotenen Neigungswinkeln sehr gut leben können und ich denke mal, die breite Masse auch.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Analogue Solutions Leipzig und Impulse Command von der hinten

Über die Stabilität und die Gerätesicherheit mache ich mir beim Analog Cases XTS Stand 2-Tier überhaupt keine Sorgen. Viel eher würde ich mir da Sorgen um die Möbel darunter machen. Zum beachtlichen Eigengewicht von fast 3.5 kg addiert sich dann nochmal das Gewicht der aufgesetzten Geräte. Ich habe keine Ahnung, wie widerstandsfähig der Klavierlack von einigen Studiomöbeln ist, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass der Analog Cases XTS Stand 2-Tier dort möglicherweise einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Kommen wir zum Punkt Roadtauglichkeit. Diese würde ich auch hier unterschreiben, ist der Analog Cases XTS Stand 2-Tier doch schnell wieder abgebaut und im zusammengepackten Zustand auch sehr transportfreundlich. Roadies, die sonst schwere Synthesizer, Lautsprecherboxen oder Mixer rumschleppen müssen, werden bei dem abgebauten Boliden wohl eher keine Rückenschmerzen bekommen.

Analog Cases XTS Stand 2-Tier Userbild Analogue Solutions Leipzig und Impulse Command von vorn

Wenn man in seinem Studio einen Platz für diesen Monsterständer gefunden hat, dann verrichtet dieser dort wohl seine Arbeit bis in alle Ewigkeit, vermutlich selbst dann noch ohne Kratzer, wenn das Haus selbst schon eingestürzt ist.

Was soll ich sagen? Der Analog Cases XTS Stand 2-Tier tut, was er soll und das auch noch ausgezeichnet!  Deshalb bekommt er von mir auch alle Pluspunkte, obwohl er für meine Bedürfnisse einfach zu riesig ist. Ich finde für ihn einfach leider keinen Platz und das ist tatsächlich mit einem großen „Leider“ verbunden, denn mein Analogue Solutions Leipzig V3 und der Impulse Command haben sich darauf sichtlich wohl gefühlt.

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Fazit

Der Analog Cases XTS Stand Small und auch der Analog Cases XTS Stand 2-Tier sind sehr hochwertig verarbeitete, flexibel anpassbare Desktop-Ständer, die wohl für die Ewigkeit gebaut sind. Beide Testprobanden sammelten in den Punkten Funktionalität, Montage, Verarbeitung, Sicherheit und Stabilität die volle Punktzahl und sind zudem voll roadtauglich.

Im Thema Ergonomie müssen beide Ständer leicht Federn lassen, weil man an ihnen die Neigungswinkel der Arbeitsflächen nicht einstellen kann. Da es sich hier um ein individuelles Empfinden handelt, können die meiner Meinung nach gut vorgewählten Arbeitswinkel für den einen Nutzer passen und beim anderen eben nicht. Hier hilft nur ausprobieren.

Der Analog Cases XTS Stand Small punktet zudem im geringen Platzverbrauch und hat in meinen Augen auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Plus

  • sehr hochwertige Verarbeitung
  • robust, stabil und sicher
  • ultraleichter Aufbau und Montage
  • Roadtauglichkeit

Minus

  • Neigungswinkel nicht einstellbar

Preis

  • Analog Cases XTS Stand Small: 42,- Euro
  • Analog Cases XTS Stand 2-Tier: 119,- Euro
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Über den Autor
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Dirk E. aka Xsample RED

Dirk, Hobbymusiker mit Spaß, aber ohne Ambitionen. Seit 9 Jahren mit dem Modular-Virus infiziert. Depeche Mode-Fan und Hardcore-Sammler mit eigener Webseite.

Forum
  1. Profilbild
    Mac Abre AHU

    Endlich mal Metallständer für Desktop-Geräte. Das berühmte „Aber“: zu unflexibel. Für zwei kleine Geräte reicht ein neigbarer Laptopständer, kostet in etwas das Gleiche wie der XTS Stand Small, ist flexibler und die Kabel kann man bei vielen Modellen durch den Fuß ziehen, was schöner aussieht.

  2. Profilbild
    Tai AHU

    Sind nützliche Tools, gut gemacht. Aber wenn ich die ganze Situation mal von der Meta-Ebene aus betrachte, wir hatte jahrelang einen gut funktionierenden Standard. Geräte waren 19 oder 9,5“ breit und 1 Höheneinheit, oder ein Vielfaches davon hoch. Das ist aber offensichtlich nicht mehr cool. An deren Stelle kamen Desktopgeräte, die sich an keine Standards hielten. Ich sehe immer wieder Bilder wo irgendwelches Musikgerümpel frei verteilt auf einem Tisch liegt. Dazwischen die Strippen, die den Signalverlauf gewährleisten. Jetzt kommt dieser Hersteller ins Spiel, um das Ganze wieder einigermassen zu organisieren. Da läuft prinzipiell was falsch

    • Profilbild
      Codeman1965 AHU

      @Tai Ja, das sehe ich auch so.

      19-Zoll-Racks bekommst Du überall verstaut, abgesehen von evtl. Hitzeentwicklung bei manchen Geräten hast Du keinerlei Probleme, Du kannst sauber sortieren und anordnen, und die ganze Verkabelung ist aus dem Weg.

      Ich (!) kann dieser ganzen Desktop-Manie nicht viel abgewinnen.
      Vielleicht ist das alles ja dem Zeitgeist geschuldet. Oder ich bin zu alt dafür. Oder es liegt am Wetter.

      Mir erschliesst sich der Sinn dieser Entwicklung nicht so wirklich…

      • Profilbild
        MadMac AHU

        @Codeman1965 Nein, Du bist nicht zu alt dafür.😉 Ich komme auch aus der Zeit als 19“-Racks der Standard war. Wer sich nicht daran hielt hatte auf dem Markt eben wenig Chancen. Heute baut anscheinend jeder seine Geräte wie er gerade lustig ist. Soll doch der Musiker sehen wie er damit im Studio klar kommt. Wenigstens hat Behringer noch eine halbwegs klare Linie bei seinen Desktop-Geräten.

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        m-ex AHU

        @Codeman1965 Du bist nicht alleine 🍻
        Und sollte es sich bei der Zahlenangabe in Deinem Profil um Dein Geburtsjahr handeln, dann bin ich sogar etwas jünger (1971) und nicht unbedingt wetterfühlig.
        Eine weitere Produktart, die ich nicht verstehe, sind diese Kleinstgeräte, Ganz egal ob vom berühmten B oder diese Boutique-Serie von Roland.
        Ja, es ist extrem dämlich, ein Musikinstrument nach seinem Aussehen zu beurteilen und ganz bestimmt tue ich den klanglichen Möglichkeiten Unrecht, aber auf mich wirken diese Dinger immer wie „zukünftiger Elektroschrott“.

        • Profilbild
          Codeman1965 AHU

          @m-ex Jaaa, ich habe letztes Jahr genullt… 🙂

          Kleinstgeräte fine ich (!) gar nicht mal so schlimm, solange sie nicht den Anspruch erheben, in ein „echtes“ Setup integriert zu werden. Als Ideengeber to go sind da ja durchaus einige interessante Geräte bei…

          „Never chose a book by the cover“ ist ein Thema. Kommt immer darauf an, ob es ein selbstverliebtes Gimmick oder ein reduziertes Instrument ist. Mit dem Letzteren kann ich gut leben…

      • Profilbild
        m-ex AHU

        @Codeman1965 Ich meinte natürlich die Zahlenangabe im Benutzernamen und nicht im Profil. Bitte um Entschuldigung.

      • Profilbild
        Nvelope AHU

        @Codeman1965 Es freut mich sehr, dass endlich mal wieder über diese bewährte Racktechnik gesprochen wird – sei’s nun die 19″- oder die sehr sinnvolle später hinzugekommene 9,5″- Technik, die uns Jahrzehnte lang begleitet und gedient hat.
        Man bedenke, dass es ja außer der EINEN Höheneinheit (4,45 cm) auch Geräte mit Fronten von MEHREREN Höheneinheiten gegeben hat … und auch weiterhin geben kann.
        Aber ja: nicht jedes Gerät ist eben dafür gebaut, dass die Frontplatte vertikal steht – anstatt horizontal (oder angeschrägt) zu liegen: einen zumindest etwas komplexeren Mixer will ich stets flach oder in Pultform haben, da ein gleiches Gerät mit mehr oder weniger senkrechter Frontplatte sehr hoch und ein ’stehende‘ Fader einfach nicht ergonomisch zu bedienen ist.
        Moderne Elektronik benötigt selbst bei 1-HE-Frontplatten oft kaum mehr Tiefe (mein YAMAHA Delay in 19″ ist ca 35 cm tief !! – dagegen ist mein T.C: M300 nur rund 10 cm tief), so dass sich solche Geräte auch platzsparend aufstellen lassen; TS/TRS- und auch XLR-Stecker m/f gibt es auch in 90 Grad abgewinkelt, so dass die Anschlüsse auf der Rückseite auch nicht viel Platz erfordern.
        Mir geht dieser Trend zu Desktop-Geräten auch auf den Geist; ein größeres Setting erfodert eine Tischtennisplatte mit Greifstock – und manche Geräte muss man ja fast im Stehen bedienen, um die Frontplatte zu übersehen und alle Knöpfe zu unterscheiden.
        Hallo Hersteller, lasst uns doch endlich diese bewährte Racktechnik wiederbeleben – ich habe ca. 50 Geräte in meinen 4 Racks!

        • Profilbild
          m-ex AHU

          @Nvelope Dem Problem mit der Vertikalität ist man früher ganz gerne z.B. mit dem K&M 42020 begegnet.

          • Profilbild
            Nvelope AHU

            @m-ex Ja, sowas hatte ich schonmal in Afrika – doch diese Rackwagen sind einfach schrecklich tief … wer braucht schon 45 oder mehr cm Tiefe (na ja, dort gab’s eine chinesische Brutalo-Endstufe, die war um einiges tiefer als breit … und wog auch 36 kg . . .)?
            Ich habe vor wenigen Tagen ein zweifellos sehr schönes Studioregal von T. abgebaut, dessen Deckplatte 50 cm breit und 60 cm (!!!) tief ist … bei 19″-Geräten (ob von B. oder anderen), die selten über 20 cm tief sind. Es nahm einfach dramatisch viel Platz ein (ich verkaufe es nun … wer will’s haben?).
            Wenn ich nicht ab & zu die Kabel der Geräte umstecken will, dann könnte ich mir da in den ‚Stauraum‘ hinter den Geräten einen Subwoofer selbst mit einem 30er-Bass reinbauen . . .
            Deswegen baue ich mir meine Racks und auch Rackwagen selbst (oder benutze Fertigmöbel der Industrie mit 50 cm Innenweite – und baue dort Rackschienen rein. 32 cm tief – passt super und reicht völlig aus.

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              m-ex AHU

              @Nvelope Ich habe hier einen Korg Triton Rack (34,4 cm) und zwei EMU-Ultra-Sampler (sogar noch etwas tiefer).
              Die Angaben sind dann die reinen Geräte, ohne die großaufbauenden SCSI-Stecker, die ich auch ganz gerne durch das Rack geschützt weiss.
              Aber ja, das sind dann schon die großen Brocken im Rack.

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          Codeman1965 AHU

          @Nvelope Bei 19″ kommt halt als Gegenargument immer wieder die Bedienbarkeit.
          Für Viele relevant, deswegen vielleicht auch der Trend zum Tischgerät…

          Mich persönlich stört es nicht, ich habe ja Zeit.

          Aber bei Einigen geht es auch darum, Platz zu sparen. Ist so ’ne Sache.
          Wer sich „nur“ im Hobby-Bereich engagiert, hat sicherlich andere Prioritäten, was die Nutzung seines Wohnraums angeht. Aber gerade HIER empfinde ich 19″ als gute Lösung, weil Du nicht alles immer wieder verstauen und herauskramen musst. Du hast Deinen Turm, der nicht viel Platz einnimmt, und alles ist sofort greifbar.

          Ich würde, soweit vorhanden/vergleichbar, das Rack immer den Tischgeräten vorziehen.
          Schon allein deswegen hoffe ich, daß sich der Trend zu reinen Tischhupen (nicht despektierlich gemeint!) nicht alternativlos durchsetzt…

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      Numitron AHU

      @Tai die rackdinger sind aber meistens schlecht zu bedienen, abgesehen von einem jp8080 und den alten Sampler ua. aber dann wieder relativ groß

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      Mac Abre AHU

      @Tai Ich nenne mal ein paar Gegenbeispiele, die auf dem Markt sehr erfolgreich waren:

      – Yamaha TX7
      – Yamaha TG33
      – Kawai K1m

      Und das sind nur die Geräte aus dem letzten Jahrtausend, die mir spontan einfallen.

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        m-ex AHU

        @Mac Abre Wie war der berühmte Spruch von wegen „Keine Regel ohne Ausnahme“? 😉

        Ein Experte wie Du (nein, wieder kein Sarkasmus) hätte in der gleichen Zeit bestimmt auch spontan eine Liste mit 19-Zoll-Geräten (oder 9,5-Zoll-Geräten) aus dem letzten Jahrtausend erstellen können, die die maximale Zeichenlänge eines hiesigen Kommentares gesprengt hätte.

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          Mac Abre AHU

          @m-ex Natürlich fiele mir da etwas ein wie der JV-1080 oder der JD-990. Dennoch hatte ich schon damals den Eindruck, dass es eher weniger 19″-Synths als Desktopgeräte gab. Es gab sehr viele Effektgeräte in 19″ aber Synths doch eher weniger.

          „Experte“, ich weiß nicht. Ich finde das etwas übertrieben. Aber danke.

          • Profilbild
            Kazimoto AHU

            @Mac Abre Das gilt eher für die 80er, obwohl es da neben den FX auch schon Akai, Ensoniq, EMU-Sampler, Roland MKS, Yamaha TX-Serie/Half-Rack, D-550, ESQ-M, Oberheim Matrix, Korg EX, M1r, EMU-Proteus, Kawai K3/5/1/4, Crumar, Modular-Synths, Voyetra-8, Sequential Prophet VS, Casio, Kurweil und bestimmt noch einige mehr gab, die ich in 5 Minuten nicht finden konnte.
            Es stimmt aber der Eindruck. Wenn ich damals ins Musikgeschäft gegangen bin, dann standen da meist nur Tasten rum, der andere Kram war für Profis und nicht an jeder Ecke zu haben. In den 90ern änderte sich das und es türmten sich plötzlich die Racks auf. Meine ersten waren FB-01, TX81Z, K4r, JD-990 und etwas später der K5000r.

            Ich sehe gerade, Peter hat sich im Artikel über den K5000 um 10 Jahre vertan und auf 1987 datiert. Viertelnote ist es zuletzt erstmalig aufgefallen. 😄

            • Profilbild
              m-ex AHU

              @Kazimoto Das war aber nicht unbedingt eine Frage des Profi-Status sondern schlicht und ergreifend von der Ausrichtung des Musikalienhandels.
              In Mannheim gab es seinerzeit einen recht übersichtlichen Laden, der jede Menge 19-Zoll-Klangerzeuger in der Ausstellung hatte. Ein fast mannshohes Rack – ich glaube von K&M – war durchgehend vollgestopft mit Vertretern dieser Rubrik.

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Mac Abre Da liegst du falsch. Ich war seit 87 im Synthieverkauf. Es gab fast nur 19″ Synths. Womöglich hast du die drei, die in den 80er existierten schon aufgezählt. Ich selbst hatte um den Wechsel 80/90er ein gutes Dutzend Expander. Alle 19″

        • Profilbild
          m-ex AHU

          @Tai Dann ergänze ich um „Korg P3“ und „Korg „Symphony“ und sage: „Full House“ 😀

          • Profilbild
            Mac Abre AHU

            @m-ex Oh Mann, den P3 habe ich sogar hier. Warum ist mir der nicht eingefallen?

            Wenn man noch die Roland TBs und TRs dazu nimmt, die ich trotz der kleinen Tastatur als Desktopgeräte einordne, kommen noch einige Dazu.

    • Profilbild
      Mac Abre AHU

      @Nicole Stahl ist stabiler als Aluminium und hat einen deutlich besseren CO2-Fußabdruck. Und so groß ist der Gewichtsunterschied bei so kleinen Ständern nun auch wieder nicht.

  3. Profilbild
    Filterpad AHU

    Ich liebäugle ein wenig mit dem TwistFM FM-Synthesizer. Umständlich wäre allerdings die Bedienung auf meinem relativ hohen „Studiotisch“ (ist ein günstiger Schreibtisch vom Baumarkt). Dieser robuste Ständer wäre aber die perfekte Lösung. Ich werde diesen im Augenschein behalten und es wäre mir auf jeden Fall wert. Ob man allerdings noch an den Ribbon-Controller bequem rankommt, käme auf einen Versuch an. Aber ein so robustes Teil für 45€ ist ok. Alles andere wackelt doch nur wie ein besoffener Reiter auf dem Esel und verdirbt einen den Spaß.

  4. Profilbild
    TBS

    Ich habe mir mal die Ständer angesehen, die kann man natürlich bei thomann kaufen.

    Aber ich muss auch @Nicole Recht geben, dass die Dinger für das was sie können einfach zu teuer sind. Im Endeffekt Stahlblech lackiert. Das System ist einfach aufgebaut, an sich ist es ja nicht schlecht aber man hätte für den Preis noch ein paar mehr Streben dazu legen können um das ganze etwas steifer zu machen.

    Wer es günstiger haben möchte, Möglichkeiten gibt es ja. Aber auf der anderen Seite, sind variabel einstellbar und das ist ein Pluspunkt.

    Es gibt ja viele Möglichkeiten, von kleinen und großen Ständern, man kann ja auch seiner Kreatitvität freien Lauf lassen und selbst was bauen.

    Ich habe ein Holzbrett genommen, L: 76 cm, B: 25 cm, B:1,5 cm, mit vier Möbelfüssen von 10 cm auf 5cm gekürzt, mit verstellbaren Möbelfüssen aber das muss jeder selbst am Ende wissen. Mir reicht das erstmal als Ständer und Erhöhung für meine Midi-Controller.

    • Profilbild
      iOwner

      @TBS Metal lehne ich aus akustischen Gründen ab. So schön stabil die Dinge auch sind, oftmals schwingen einige bei einigen Frequenzen so mit, dass meine Mikrofonaufnahmen unbrauchbar werden. Dann lieber Holz.

      • Profilbild
        Numitron AHU

        @iOwner kennst du Synths and Wood?
        ein Mann Unternehmen aus Großbritannien.
        hab damals volcaständer und letztes Jahr den für den barp 2600 gekauft und einen für die tr6s.
        sehr schön und nicht so teuer.

  5. Profilbild
    MadMac AHU

    Es ist mitunter auch entscheidend, was man für einen Ständer bereit ist zu zahlen. Ich habe z.B. meinen 14-Kanal Submischer auf einem NOA Solutions stehen. Das war mir der Preis wert. Für den einen oder anderen Behringer Expander war anfangs ein Roadworx 2-Tier im Einsatz. Allerdings war dieser Ständer schwerer als das Equipment darauf. Dann habe ich bei T. die thingyfab Serie für meine Expander entdeckt. Die Teile kommen zwar aus dem 3-D Drucker, erfüllen aber ihren Zweck bis jetzt ohne Tadel. Die Suche hatte damit endlich ein Ende.

  6. Profilbild
    Mike Perschy

    Das sieht mir nach enorm praktischen Helferleinchen im Studio aus. Wer jedoch handwerklich ein wenig begabt ist kann sich sowas auch selbst aus Holz bauen. Habe ich zB. so gemacht. Kostenpunkt in etwa 1/10 von dem was hier veranschlagt wird. Eine schöne Beschäftigung ist es so ganz nebenbei auch.

  7. Profilbild
    Viertelnote AHU

    Akkuschrauber, Pits, Bohrer … DIY
    Holz mag ich da auch viel lieber.
    Scharfe Kanten bei Stahlblech, kann weh tun.
    Irgendwas scheint da immer…🙂

  8. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Ein Freund von mir hat einen 3D-Drucker (ich selbst hab davon keine Ahnung) und der hat mir für 4 Euro einen 2er Tier für Moog Spectravox+DFAM gezaubert…

    Klar ist das Plastik, aber das Preis-Leistungsverhältnis ist kaum zu schlagen. Da wirken die hier aufgerufenen 119 Euro… äh… unverhältnismäßig. (auch unter Berücksichtigung des anderen Materials, des anderen Designs und der Universalität sowie sonstige Einlassungen dazu)

    Nach meiner Recherche gibt es da unendlich viele Vorlagen und jeder kann sich da günstig was drucken (lassen). Einfach mal googlen

  9. Profilbild
    rio AHU

    Die XTS Stands sind super, da sie in ihrer Länge angepasst werden können. Sie haben dadurch genau ohne Abmaß in meinem Desktop Holzbau gepasst und ich konnte dabei sogar noch flexibel bleiben, auch für Dinge die sich drunter befanden. Das wäre unmöglich mit jedem anderen Produkt.

    Boah vielleicht sollte man das einfach mal wertschätzen als recht sinnfreie 19 Zoll rack Diskussionen hier anzustoßen. 🙄.

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