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Test: Analogue Solutions EKG, Sequencer


Ein groovendes Elektro-Kardio-Gramm

Mit den Drehschaltern kann für jeden Step einer von acht Modi gewählt werden, die zur besseren Übersichtlichkeit auch auf der Frontplatte aufgedruckt sind.
In Mode 1 (Off) ist der Step abgeschaltet. Genauer gesagt wird Step zwar gespielt, jedoch kein Gate-Signal ausgegeben. Der mit dem Fader eingestellte Wert liegt aber trotzdem am CV-Ausgang an.

Mode 2 ist sozusagen die Standardstellung. Hier wird der Step normal gespielt. Bei den Modi 3, 4 und 5 wird der betreffende Step zwei, drei oder vier Mal hintereinander getriggert, also eine Repeat-Funktion, was die Sequenz um entsprechend viele Schritte verlängert.
Will man die Sequenz gegebenenfalls dann wieder auf ein gerades Maß zurückbringen, kann man mit Mode 6 (Skip) einen Step überspringen und mit Mode 8 (Reset) die Sequenz an einem beliebigen Punkt vorzeitig beenden. Dieser Reset kann auch über den gleichnamigen Eingang mit einem externen Trigger-Signal ausgelöst werden.

Bleibt noch Mode 7. Hiermit kann ein Umkehrpunkt festgelegt werden. Ab dem betreffenden Step läuft die Sequenz rückwärts bis zum Anfang und beginnt dann erneut. Das Analogue Solutions EKG pendelt dann. Der erste und letzte Step werden jeweils wiederholt, so dass man „richtige“ Sequenzlängen erhält, die sich nicht im Bezug auf die Clock oder eine synchron laufende Sequenz verschieben. Im Maximalfall erreicht man also eine Länge von 16 Steps, sofern man die Repeat-Schritte außen vor lässt.

Mit diesen acht Modi lässt sich auf einfache, aber effektive Weise recht viel aus den acht Steps herausholen. Bei einigen Anwendungen könnte die Reihenfolge der Funktionen an den Drehschaltern anders angelegt sein, doch eine perfekte Lösung dafür gibt es wohl nicht. Mit ein wenig Einarbeitung navigiert man hier zügig und zielsicher.

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Klangbeispiele

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    Son of MooG AHU

    Da meine Sequencer alle vom Akai RhythmWolf getaktet werden, habe ich mit den erwähnten Einschränkungen kein Problem. Dadurch wird ja auch sein recht günstiger Preis ermöglicht. Die einfache Struktur mit Mode-Select pro Step ist eine geniale Art, Bewegung in Sequenzen zu bringen. Wie beim Arpeggiator des Juno-6 ist seine Simplizität sein Vorteil. Man kann ihn ja noch mit Ratcheting-Controller etc. nachrüsten ( mit Branches holte ich den Zufall ins Spiel…)

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      TobyB RED

      Hej,

      was ich an diesem Sequencer vermisse, was aber dem Konzept geschuldet ist, die Fähigkeit Sequencen zu transponieren, was für mich der Grund war, den Oberkorn hier her zu stellen. Zwar grenzt EKG so vom Eurokorn ab. Ich erachte das Transponieren jedoch als wichtig.

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        Son of MooG AHU

        Transponieren ist mir auch wichtig, aber dafür gibt’s ja Quantizer wie Doepfers A-156, der ja gleich zwei Sequencer ansteuern kann. Auf diese Art kann ich meinen Pittsburgh 8-Step Sequencer gleich mitversorgen, wenn der mal nicht für Modulationen verwendet wird. Dazu gibt’s noch ein A-160 Clock Divider und A-160-5 Ratchting Controller sowie ein A-180-2 Multiple und ich habe immer noch Platz für zwei weitere Module, während der Eurokorn ein ganzes 84HP-Case füllt. Ein Vorteil dieses Systems ist, dass es über die Zeit gewachsen ist, wodurch ich jede Komponente besser kennen lernen konnte…

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          swellkoerper ••••

          Der Pittsburgh ist auch mein liebster, wegen der Add- und Hold Eingänge. Schön simpel, aber mit mit einem zweiten Sequenzer und ein paar Clock-Tools nach Belieben endlos komplex..

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          TobyB RED

          Hallo Son,

          das stimmt natürlich :-) Der Vergleich mit Eurokorn und Oberkorn hinkt natürlich, da letztere ganz andere Funktionalitäten mitbringen. Ich habe auch noch nicht alle Tricks des Oberkorn verinnerlicht. Der Vorteil deines Setups ist erstmal der modulare Aufbau. Ich bin dann da doch eher der hier noch ein Synth und dort noch einen Sequencertyp. :-)

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            Son of MooG AHU

            Zu den erwähnten Modulen kommt noch ein MFB-Step64, der über MIDI den Synth-Lite 2 antreibt und über CV/Gate weitere Synths/Module, sowie ein Mother-32 und ein MicroBrute, alle slaved zum RhythmWolf, der manchmal auch vom Tascam DP-32 getaktet wird. Obwohl ich selten alle zusammen rattern lasse, habe ich gerne alle zur Verfügung, und alle können von einem Keyboard aus transponiert werden. Hat sich über die Jahre aufgebaut…

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Analogue Solutions EKG

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