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Test: Apogee, Jam, Mobiles Audiointerface AD-Wandler DAC

12. Dezember 2011

Apogee Jam

Wer sich ein wenig mit der Studiotechnik in den letzten Jahren auseinander gesetzt hat, wird es bemerkt haben. Immer mehr der wirklich großen Namen der goldenen Jahre des Studioequipments öffnen ihre Pforten für den Consumer-Bereich. Egal ob Focusrite, Eventide, Aphex oder wie sie auch alle heißen mögen, allesamt haben erkannt, dass sich echte Umsatzzuwächse nur noch im Budget-Bereich erzielen lassen, sobald der High-End-Bereich erst einmal mit Produkten gesättigt ist. Dies ist meist nur zu begrüßen, schaffen es doch die meisten Anbieter, ihre Erfahrungswerte in den preislich günstigeren Bereich zu transportieren und auch dem ambitionierten Einsteiger preisgünstige Produkte mit vergleichsweise hoher Qualität zu geringem Preis an die Hand zu geben.

So verwundert es auch nicht, dass einer der ganz großen „Wandler-Namen“, Apogee, mit einem sehr interessanten Produkt aufwartet, seines Zeichens ausgestattet mit dem Namen JAM. Ein speziell für den Gitarren-/ Bassbereich konzipierter Wandler in Kleinstausführung, welcher insbesondere in seinen äußerst kompakten Abmessungen und seiner einfacher Handhabung punkten will.

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Konstruktion

Seitdem die Digitaltechnik das analoge Aufnahmeverfahren mit Bändern jeglicher Art abgelöst hat, kennen wir alle das Problem. Unser Rechner verfügt über Millionen von Plug-ins in nahezu jedem Sequencer-Programm, aber wie bekomme ich meine anachronistische E-Gitarre auf Festplatte gebannt? Will man auf den meist klanglich minderbemittelten und Eingangspegel-technisch grenzwertigen Mikrofoneingang bei einigen Rechnern verzichten, bleiben meist nur mehr oder minder aufwändige Firewire/USB-Lösungen, welche sich zumeist alles andere als handlich oder gar transportabel erweisen.

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Genau in die Lücke stößt der JAM, welcher in Sachen Reduktion auf das Wesentliche kaum zu überbieten ist, von den äußeren Abmessungen ganz zu schweigen. Das in den USA gefertigte Produkt verfügt neben einem Standard-Klinkeneingang lediglich über zwei Ausgangsadapter, welche einen Anschluss an ein iPad/iPhone oder einen Rechner (USB) zulassen und einen regelbaren Vorverstärker, welcher das anliegende Signal bis zu 40 dB boostet. That’s it! Keine Treiber, keine Netzteile, keine Batterien, die Betriebsspannung erhält das Produkt vom Bus des Rechners/Device. Über ein Klettband kann das Produkt fest verankert werden und entlastet die Verbindungskabel bei eventuell auftretendem Zug.

Gewandelt wird das Signal in den Standardwerten 44,1 kHz bei 24 Bit. Leider gibt es eine Absage an PC-Benutzer, der JAM steht ausschließlich Apple Nutzern zur Verfügung, wobei iOS 4.3, respektive OSX 10.6.4 oder höher als System-Voraussetzungen zu berücksichtigen sind. Merke, daher auch keine Treiber-Orgie! Die einzige Anzeige des Geräts ist eine dreifarbige LED, welche über die Betriebszustände „Stromversorgung“ (blaue LED), „optimale Aussteuerung“ (grüne LED) und „Clipping“ (rote LED) informiert. Zusätzlich hat das JAM allerdings noch einen automatisch aussteuernden Soft-Limiter an Bord, um extrem harte klingende Digital-Clippings zu minimieren.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Jacobsen

    Sehr guter Review eines tollen Geräts.
    Apogee hat mit dem JAM ein Gerät entwickelt, dass alle anderen im Regen stehen lässt.
    Ich kann mich dem Autor nur anschließen.
    Kaufempfehlung!

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