Test: Apogee One, Audiointerface

2. Juni 2014

Cupertinos bester Kumpel goes iOS

Dass neben einer versierten Technik nicht zuletzt auch eine knackige Optik über die letztendlichen Verkaufszahlen entscheidet, scheint im Hause Apogee mit ihrem neuen Interface Apogee One ganz oben auf dem Entscheidungsstapel gelegen zu haben. Ganz im Stil des Unternehmens mit dem angenagten Obst aus Cupertino hat man sich in Sachen Optik, Haptik, Verpackung und sogar Geruch stark am Apple Konzern orientiert. Konsequent bis zum Schluss streicht man bei dem Apogge One dann auch alle Produkte von der Kooperationsliste, die nicht von dem berühmtesten Rollkragenpullover der Welt entwickelt wurden. Dafür gibt es nach langer Zeit aber auch mal wieder einen Wandler „Made in the U.S.A.“

Damit einhergehend muss man allerdings auch etwas tiefer in die Tasche greifen, das bei knapp 350,- Euro Straßenpreis den einen oder anderen von der Investition abhalten könnte. Sollte es Apogee aber auch nur ansatzweise gelingen, ihre legendären Wandlerqualitäten in das One Interface zu implementieren, so relativiert sich der Abgabepreis um ein Vielfaches. Anders als viele anderen Mitstreiter, verfügt das Apogee One Interface zusätzlich über ein eingebautes Mikrofon, das schnelle Mitschnitte vergleichsweise unkompliziert gestaltet. Im Lieferumfang sind zudem ein USB-Kabel,
je ein iOS 30-pin + Lightning-Kabel, ein Breakout-Kabel (Klinke/XLR), Netzteil und ein Halteadapter für einen Mikrofonständer enthalten.

Apogee One - Front

Apogee One – Front

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    ezywave

    Danke für den interessanen Bericht. Ich habe selbst das Vorgängermodell Apogee ONE und bin von der Klangqualität sehr angetan. Da sich dieses Modell vielleicht für den einen oder anderen als günstige Altnernative anbietet, hierzu folgende Infos:

    1. Auch dort ist ein qualitativ sehr hochwertiges Mikro eingebaut. Man suche bei youtube nach „Apogee ONE demo Trisha Lurie“. Nicht nur wegen des Klangs empfehlenswert ;-)

    2. Das erste Apogee ONE ist class compliant. Daher funktioniert es bei Anschluss über ein Camera Connection Kit (gibt es für 30 PIN und Lightning) an einen mit Strom versorgten USB Hub. Mobil wird das Ganze, wenn der Hub mit 5V aus einem USB Akkupack versorgt wird. Lässt sich mit geringen Lötkenntnissen einfach realisieren.

    Wer die 350€ locker hat, sollte natürlich beim neueren Modell zuschlagen und hat dafür keinen Kabelverhau.

  2. Profilbild
    eschmidt

    meine Meinung: zu 100% empfehlenswert, klingt TOP, stabil, easy zu bedienen, .. würde es wieder kaufen ;)

  3. Profilbild
    pytrel  

    Falls jemand hie erfahrung hat, ist der KH verstärker vom interface kräftiger als ein ( zum beispiel) Macbook Pro oder lohnt es sich nicht? Ich rede nur von kräftiger als erste priorität. Braucht nicht besser klingen

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