Test: Apogee Symphony I/O MKII, Audiointerface

Software

Zum Betrieb des Interfaces am Rechner wird die Apogee Maestro Software benötigt. Diese ist auf der Apogee Seite erhältlich. Bei der Gelegenheit lässt sich auch gleich der ausführliche User Guide beziehen. Auf Papier liegt dem Symphony I/O
nur ein Quick Start Guide bei, der es allerdings auch schon auf 32 DIN A5 Seiten bringt.

Nach einem Neustart steht Maestro2 nun bereit und stellt übersichtlich und völlig schnörkellos seine Informationen zur Verfügung. Maestro2 wird übrigens zum Steuern jedes Apogee Interfaces benutzt und stellt automatisch den Funktionsumfang des jeweils angewählten Audio Devices dar.

Die Seiten für Ein- und Ausgang zeigen die jeweiligen Pegel an. Bei den analogen Signalen kann pro Kanal eine Pegelanpassung vorgenommen werden. Bei den Eingängen ist noch Apogees Soft Limit zu aktivieren. Auf der Ausgangsseite finden sich die Pegelsteller für Monitor- und Kopfhörerausgang mit Anwahl der Ausgangsformate.

Die Maestro Output Seite

Die Maestro Output Seite

Mit Input- und Output-Routing können, wer hätte es gedacht, Soft- und Hardwarekanäle paarweise zugeordnet werden.

Das Routing

Das Routing

Bei den Ausgängen ist noch eine Zuweisung auf die vier Einheiten der Mixer-Page möglich, hier können individuelle Mixe unter Umgehung der DAW und damit mit geringster Latenz realisiert werden.

Device Setting bietet in dieser Konfiguration allein die Einstellung der optischen Schnittstellen von ADAT/SMUX zu S/PDIF, während unter System Setups die Wordclock Einstellung, das Verhalten der Pegelanzeigen und die Nutzung des Mac Keyboards zur Lautstärkeregelung angepasst werden kann.

Immer in der Kopfzeile verfügbar sind die Statusanzeigen für Sample Rate, Clock Source und die Statusmeldung. Auch die Levelpotis für Headphone und Monitor sind hier immer greifbar.

Device und Kopfzeile

System Setups und Kopfzeile

Forum
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    swellkoerper  AHU

    Die Auflösung eines Audiointerface für 3.8k€ mit einem QY70 zu testen, finde ich gelinde gesagt „mutig“. Aber warum nicht.

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      Armin Bauer  RED

      Na ja, auch ein teurer Wandler muss mit Allem zurecht kommen, was ihm eingespeist wird. Hier hatte ich ja auch den RME zum Vergleich und konnte hören, wie beide darauf reagieren.

      Ausserdem möchte ich bei den Tests auch etwas Spass haben und der QY70 ist nach Jahren wieder aus einer Kiste aufgetaucht und ich amüsiere mich einfach über die Songlayouts und stelle mir vor, wie Japaner in weißen Laborkitteln die Metal-Gitarren programmiert haben…

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        swellkoerper  AHU

        Persönlich ist mir dein Ansatz sehr sympathisch, hat irgendwie was Punkiges. Aber als Vertrieb oder Anzeigenkunde, der so ein elitäres Gerät zur Verfügung stellt, hätte ich doch gern etwas ebenso Edles als Sparringspartner gesehen. Aber wie gesagt: Kann man machen & Spass muss sein.
        Gruss

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          Armin Bauer  RED

          Kann ich nachvollziehen, dann habe ich auch noch das minderwertige U89 zum Testen hinzu gezogen :-)

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    AMAZONA Archiv

    Der Lüfter stört extrem, was würde mich das ärgern mein Kleingeld zu opfern und dann kommt das Ding in meinem Studio tausende von Euro für Dämmung und Bassfallen etc. Investiert, und der blöde Lüfter macht alles zu nichte. Okay zugegeben eine passive Lösung mit abstehenden Aluminium Antennen artiger Konstruktion hätte eine andere Figur abgegeben, aber für mich ein nogo in dieser Preislage. Ansonsten sind thunderbold und 196khz das mindeste. Ich finde das Teil brauchen professionelle Studios ohne Zweifel bis Version 3 ansteht…

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      Armin Bauer  RED

      Ich hatte vom Vertrieb extra die Anfrage speziell auf den Lüfter zu achten. Anscheinend gab es da anfangs Probleme, dann wurde die Lüftersteuerung verändert.
      Bei meinem Testmodell war da alles in Ordnung.

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    AMAZONA Archiv

    Apropos Apogee Soft Limit unhörbar…
    Der beste Beweis dessen, was diese Funktion mit einem Signal anstellt, lässt sich bei der Aufnahme mit einem Piano überprüfen. Die Transienten werden vollständig zerkaut.
    Zugegeben, es kann auf herkömmliche Rock-Quellen angewendet irgendwie cool klingen. Dabei stellt sich die Frage: Warum sollte ich Signale einem Soft-Limiter anvertrauen, wo ich keine Kontrolle über die Parameter haben?

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      Armin Bauer  RED

      Es geht natürlich nichts über eine passende Aussteuerung.
      Manchmal ist das aber, gerade bei Liveaufnahmen, nicht möglich, bzw. die Musiker sind dann doch deutlich lauter.
      Da kann ein gut funktionierender Limiter die Aufnahme retten. Und der Apogee funktioniert gut, auch ohne eigenes Parametergeschraube.
      Unhörbar ist natürlich relativ, man kriegt alles mit entsprechendem Material und unsensibler Herangehensweise zum Kotzen…

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    gaffer  AHU

    Mir haben die Apogee Interfaces bisher auch immer sehr gut gefallen. Auch dieses scheint mir gut gelungen. Allerdings hätte ich als Hersteller auch auf den Lüfter verzichtet, der vielleicht unter der Hörgrenze ist, aber was gesehen wird, wird anschliessend auch gehört. Es gibt viele Beispiele von Geräten, in die viele Watts reinfließen und die dennoch ohne aktive Lüftung arbeiten. QY und U89: prima Idee

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