Kostenloses Update mit zahlreichen Verbesserungen
Vor wenigen Wochen stellte Apple sein neues ausschließlich im Abonnement erhältliche App-Bundle Creator Studio vor. Darin enthalten sind u. a. die neue DAW-Version Apple Logic Pro 12 sowie MainStage 4. Wir verraten euch im folgenden Testbericht, was das Update zu bieten hat und was es mit Apple Creator Studio auf sich hat
- Neue Features: Synth Player, Chord ID und die neue Sound-Library erweitern Logic Pro sinnvoll und praxisnah.
- Workflow: Vor allem Chord ID beschleunigt das Arbeiten deutlich und erleichtert die Harmoniefindung.
- Sounds & Patterns: Der Synth Player liefert schnell verwertbare Bass-, Pad- und Akkord-Patterns.
- Kompatibilität: Logic Pro 12 läuft ausschließlich auf Apple-Silicon-Rechnern mit macOS 15.6 oder neuer.
- Fazit: Kostenloses Update mit hohem Nutzwert – für Apple-Silicon-Nutzer ein klarer No Brainer.
Inhaltsverzeichnis
Übersicht: Apple Creator Studio
Bei Apple Creator Studio handelt es sich um Software-Bundle, das zehn Apps umfasst und das ausschließlich im Abonnement erhältlich ist. Die einzelnen Apps sind jedoch auch separat als Einzelkauf erhältlich.
Apple Creator Studio umfasst unterschiedliche Apps, wobei die Mehrheit aus dem Kreativbereich stammt. Neben Apple Logic Pro 12 und MainStage 4 gehören Final Cut Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor, Freeform sowie die Office-Apps Keynote, Pages und Numbers zum Bundle dazu.
Erhältlich ist das Bundle zum Preis von 12,99 Euro/monatlich bzw. 129,- Euro/Jahr, wobei bis zu sechs Familienmitglieder auf die Apps zugreifen können. Deutlich günstiger bekommen Studenten das Abo. Diese bezahlen lediglich 2,99 Euro/monatlich bzw. 29,99 Euro/Jahr.
Apple Logic Pro 12 ist auch weiterhin als einzelne App zum Preis von 229,99 Euro erhältlich und Bestandskunden bekommen das 12er-Update wie bisher auch kostenlos.
Hinsichtlich der Systemvoraussetzungen gibt es eine wichtige Änderung. Logic Pro 12 benötigt mindestens macOS 15.6 Sequoia, allerdings läuft die Digital Audio Workstation nicht mehr auf Intel-Rechnern. Da werden einige Nutzer leider ab sofort in die Röhre schauen, sehr schade.
Was bietet Apple Logic Pro 12?
Session Player – Synth
Apple Logic Pro 12 bietet einige weniger, dafür aber sehr interessante neue Features, allen voran der neue Synth Player, der sich in die bisherigen Session Player Serie für Bass, Drums und Keyboard einreiht und ab sofort für neue Sounds in der DAW sorgt. Im Gegensatz zu den anderen Session Playern wird der Synth Player nicht als eigenständiger Session Player aufgeführt, sondern ist Teil der Player Bass und Keyboard.
Erstellt man für diese eine neue Spur, lassen sich beim Bass Player nun die drei neuen Typen Pump Bass, 808 Bass und Sequenced Bass auswählen. Beim Keyboard Player umfasst die neue Synth-Abteilung
- einfaches Pad,
- moduliertes Pad und
- rhythmische Akkorde.
Wie hieraus bereits abzulesen ist, generiert der neue Synth Player also wahlweise Bass-Linien, rhythmische Synthesizer-Akkorde oder Flächen. Ein Synthesizer-Solo mit Lead-Sound bekommt man hier also nicht, das muss man bei Apple Logic Pro 12 weiterhin selbst einspielen.
Wie bei den Session Playern üblich, lässt sich die Performance des Synth Players zunächst einmal über die Regler für Komplexität/Intensität und die Bereiche für linke/rechte Hand steuern. Der Synth Player richtet sich nach der Akkordspur und neben Parametern Komplexität/Intensität lassen sich bei diesem neuen Session Player auch gezielt die Phrasierung, die Notenlänge, Anschlag uvm. einstellen, um das Pattern individuell anzupassen.
Wählt man beim Synth Player Modulation Pad aus, erzeugt der Session Player automatisch eine passende Region – inklusive Modulationsdaten. Gezielte Eingriffe in die Envelope (mit Attack, Hold und Decay) und Anpassung des LFOs sorgen dafür, dass der Synth Player mit wenigen Handgriffen interessante Sounds und Patterns ausgibt. Darüber hinaus lassen sich vorgefertigte rhythmische Patterns auswählen und der Synth Player kann sich rhythmisch sogar an anderen Tracks orientieren.
Wer mit dem neuen Synth Player nicht nur die Logic-eigenen Plug-ins steuern möchte, kann die damit erzeugten Daten auch exportieren, wobei alle erzeugten Parameter den passenden MIDI-CCs zugewiesen werden, so dass die erzeugte Region auch mit anderen Plug-ins von Drittherstellern genutzt werden kann.
Ein nahezu ähnliches Bild ergibt sich, wenn man den Synth Player dafür nutzt, Synthesizer-Bässe zu erzeugen. Wie bereits erwähnt, stehen in diesem Fall die drei Optionen Pump Bass, 808 Bass und Sequenced Bass zur Verfügung, wobei man bei allen drei Optionen den Sound mit Hilfe diverser Parameter individuell anpassen kann. Hier einige Klangbeispiele zu den Synth-Bässen:
Chord ID
Ein weiteres neues Feature in Apple Logic Pro 12 ist Chord ID. Bisher musste die Akkordspur, nach der sich u. a. ja auch die Session Player richten, vom Nutzer selbst erstellt werden, was zumindest ein Basiswissen in Sachen Harmonielehre und Akkorde erforderte.
Mit Chord ID geht das in Apple Logic Pro 12 nun deutlich einfacher, denn mit Hilfe dieser Funktion lässt sich eine Akkordfolge automatisch erstellen. Hierfür ist lediglich eine Audio- oder MIDI-Datei oder gar nur ein Voice-Memo, beispielsweise mit einer Gitarrenaufnahme, notwendig, die man auf die Akkordspur zieht. Anhand dieser Spur kann Apple Logic Pro 12 dann eine passende Akkordspur erstellen.
Das Ganze funktioniert in der Praxis erstaunlich gut und vor allem schnell. Logic erkennt neben den Akkorden auch die Tonart bzw. markiert Tonartwechsel passend in der entsprechenden Spur. Besonders hilfreich ist diese Funktion, wenn man vorgefertigte Loops in einen Track übernehmen möchte und sich nicht über die Akkorde im Klaren ist.
Die Chord ID-Funktion steht und fällt aber natürlich mit dem Ausgangsmaterial. Ein paar Piano-Arpeggios oder Viertelnoten mit Akkorden gespielt, erkennt Logic Pro 12 ohne Weiteres und es werden auch vermeintlich schwierigere Akkorde mit optionalen Tönen gut erkannt.
Kleinere Probleme gab es beim Test allerdings mit sehr vollen Arrangements oder Songs, bei denen eine Vielzahl von Instrumenten samt Lead- und Background-Vocals gleichzeitig aktiv waren. Hier hatte Logic durchaus Probleme, die passenden Akkorde richtig zu erkennen.
Ein möglicher Ausweg: den Track einfach mit Hilfe der Stem-Funktion von Logic auseinandernehmen lassen und lediglich den Gitarren-, Keyboard- oder Synthesizer-Part auf die Akkordspur ziehen. In Kombination mit dieser Funktion lässt sich eine Vielzahl von Songs von Apple Logic Pro 12 harmonisch analysieren und erkennen, was im alltäglichen Einsatz eine große Hilfe und Arbeitserleichterung ist.
Sound Library
Für viele Nutzer von Logic Pro für iPad war und ist die Sound-Library eine tolle Möglichkeit, sich mit neuen Sounds, Loops und speziellen Producer/Sound Packs auszustatten – direkt aus der App heraus.
Diese Funktion ist nun auch in Apple Logic Pro 12 verfügbar, so dass sich die Desktop- und iPad-Version der DAW ein weiteres Stück annähern.
Klickt man in der Bibliothek ganz unten auf „Weitere Sounds laden“, erscheint die neue Sound Library in einem separaten Fenster. Über dieses erhält man Zugriff auf eine Vielzahl von neuen Sounds, kann die eigene Library verwalten, sich interessante Sound-Packs samt Informationen zu den enthaltenen Instrumenten, der Library-Größe uvm. anschauen. Dazu gibt es ein kleines Audiobeispiel.
Verbesserungen und weitere neue Features
Neben den drei großen neuen Features hat Apple seiner DAW einige kleinere Updates verschafft. Die komplette Übersicht dazu findet ihr hier, die wichtigsten davon findet ihr stichpunktartig aufgelistet:
- Der in Version 11.1 eingeführte Quantec Reverb bietet nun zusätzlich die Parameter Pre Delay, Pre Cut und Pre Level.
- Der Step-Sequencer kann ab sofort MIDI 2.0 Daten anzeigen.
- Der Step-Sequencer bietet neue Playback-Modi: Pendulum, Brownian, Arp1 und Arp2.
- Logic Pro 12 ist nun zu Spatial-Audio-Aufnahmen, die mit dem iPhone aufgezeichnet wurden, kompatibel.









































Als treuer Logic User werde ich mir dieses Update auschecken. Danke für den Test.
Ein aktueller Nachteil von Logic 12 ist leider, dass die Logic Remote App noch kein Update bekommen hat und nicht mit Logic 12 kompatibel ist. Hoffentlich zieht Apple da schnell ein Versionsupdate nach. Es wirkt auf jeden Fall ein wenig seltsam, dass es da kein synchronisiertes Release gab.
Und so schön die Akkordspur ist, finde ich doch, dass Logic hier noch viele Möglichkeiten liegen lässt. So hat die Akkordspur bspw. überhaupt keinen Einfluss auf den MIDI-Editor (Stichwort Skalenquantisierung), und leider gibt es auch keine Möglichkeit wie in anderen DAWs, dass MIDI-Parts der Akkordspur folgen. Das funktioniert leider nur mit Session-Player-Parts.
Ich hatte mir ehrlich gesagt auch ein wenig mehr Neues in einer Major-Version gewünscht. Da gibt es in Logic noch genügend Dinge, die schon seit Jahren darauf warten, endlich einmal angefasst zu werden. ARA bspw. funktioniert noch immer nicht. Und einige Stock-Plugins benötigen dringend mal eine Überarbeitung, bspw. der Multipressor.
Auch gut zu wissen:
Logic 12 benötigt beim Start jetzt zwingend eine Internetverbindung!
„Die App kann nicht verwendet werden, da die Authentifizierung im App Store fehlgeschlagen oder kein Netzwerk verfügbar ist.“
Die Loop&Preset Datenbank wird in eine einzelne neue Datei geklont „Logic Pro Library.bundle“ und in dem Verzeichnis „Benutzer/Musik“ gespeichert.
Alle Apple Loops, Apple Presets & Samples für Alchemy und Sampler werden von Logic und MainStage nur noch aus dieser geladen.
Ist GarageBand installiert wird die bisherige Datenbank nicht gelöscht!, da GarageBand dbzgl. noch nicht aktualisiert wurde.
@Camel „Logic 12 benötigt beim Start jetzt zwingend eine Internetverbindung!“
Das ist aber nach der ersten Verifizierung nicht mehr der Fall, jedenfalls soweit mir bekannt.
@zm33 Zwei Tage nach der ersten erfolgreichen Verifizierung hat sich LogiC 12 erneut versucht zu verifizieren, was ohne Internetzugang gescheitert ist.
Das bedeutet also ONLINEZWANG zum Musik machen ?!
Nein Danke Apple! 👎👎👎
Logic 11.2.2 aus dem Backup läuft weiter.
@Synjammer Okay, mal sehen, wie das weitergeht.
Ich bleibe für’s Erste bei der alten Version,
werde aber in Zukunft auf andere DAWs umsteigen, die Tim Cook-Trump-Speichelleckerrei geht mir ordentlich auf die Nerven …..
@zm33 Verifizierung nur einmal, danach geht es ohne Probleme offline.
@Round Robin Versuchs gern in ein paar Tagen erneut noch mal offline. Ich bin gespannt.
@Camel sie Hipster, cubase 3.1 am Atari 😃
@Numitron Logic 5.5 unter Linux still alive and kicking! 😄
@Kazimoto nice!😂
@Numitron Stark! 🙌
Aber die Cubase 2.01 auf ATARI war nach meiner Erfahrung unschlagbar.
Cubase 3 und viele Folgeversionen sind immer abgestürzt, wenn bei geöffnetem Key-Editor MIDI aufgenommen wurde. 🤦♂️
Echte Profi-Software! 🤪
@Synjammer oje. ich hatte 3.1 die letzte Version („Special Edition“)
der berühmte MCA Crack war 2.0.
ich konnte vor 3.1 nicht alle Sounds der mc303 ansteuern.
weil man hat ja mehr als 128 Sounds.
das ging erst in der 3.0er Version mit dem inspector.
@Numitron Das habe ich erst mit dem Dongle verkauft da ich kein Atari mehr habe. Aber auf meinem alten Apple läuft noch Cubase 8.5 😀
@Ashatur nice. 😃
@Numitron Ich bin mit dem Leitfaden aufgewachsen:
Never Change a running system!
Und heute wollen sie dich jedes Jahr dazu zwingen weil sie alle den Mund nicht voll bekommen.
@Ashatur stimmt..🤘😎
@Camel Habe es eben ohne Internetverbindung gestartet. Läuft.
@Tai Auch den Wlan Stecker gezogen? 😄 Habe gehört daß Microsoft und Apple den Usern jede Macht über ihre Systeme entzogen haben und kein „No!“ mehr akzeptiert wird. Wir werden von aufkommenden dunklen Mächten kontrolliert, die uns am Fleischerhaken der Evolution sehen wollen, während sie unseren Niedergang von den Ringstädten im Orbit aus beobachten. Siehst du das Funkeln am Nachthimmel?
@Kazimoto Das stimmt nicht. Zumindest nicht bei Apple. Habe Presets für nur WLAN, nur LAN und goaniggz. Mehrfach gecheckt. Funktioniert
@Tai Das lag wohl am Update-Prozess, warum auch immer ?!?
Logic App gelöscht und über den App-Store neu installiert.
Jetzt startet es auch wieder ohne Internetverbindung! Kein Authentifizierungs PopUp mehr.
Ich hatte das gelesen, dass Logic Remote nicht mit der neuesten Version funktioniert und wollte das gar nicht glauben. Okay, ich bin ziemlich sicher, dass wird in Kürze erledigt sein. Aber wie auch @stanft schrieb, dass so was stattfindet, ist schon seltsam. Btw, ein Programm, das nach meinem Erfahrungen von einem Großteil der Musiker überhaupt nicht verwendet wird, obwohl es eine sehr gute Erweiterung für das Programm ist. Nicht nur, um Start, Stop, Continue von der Gesangsbox aus zu steuern. Das ist nur der erste und auffallende Teil von Logic Remote. Es gibt diverse Unterseiten in dem Programm, die das iPad oder iPhone zu einem fähigen Controller machen.
@Tai , Remote tut wieder 12.0.1 ist raus und Remote App ist auch aktualisiert, für die Anwender der Mietversion gabs noch ein Extraupdate via Systemsteuerung, mit zusätzlichem Content(auch für die anderen Programme der Suite). Die hier aufgezählten Kritikpunkte kann ich teilweise nicht nachvollziehen. Mein betagtes Tascam DM 4800 kannte nach dem Update auf 12 alie Controllerzuweisungen. Beide Logic Versionen liessen sich offline starten. Das Apple die „fischige“ Sound Libary gefixt hat finde ich gut. Weniger gut, dass bei den Stockplugins Settings verschwunden sind und durch neue ersetzt wurden. Soweit ich sehen konnte fehlen mir auch einige Sampler-Instrumente, wenigstens hab ich Backups.
@TobyB Ja, danke. Habe ich auch mitbekommen.
Chord ID läuft auch auf einem Intel Mac. Nur mal kurz zu Info.
Schade dass Apple bei Logic immer mehr „semi-Pro“ Features wie Chord ID, jede Menge Player etc. an den Start bringt aber wenig Neuerungen und Verbesserungen für professionelle Anwender bietet.
Da gäbe es viel Bedarf Z.B. bei der Projetverwaltung & Management, PlugIn Verwaltung, bei der Audio Engine, oder der Usability z.B. bei Filmprojekten…
Ich hätte viel lieber Möglichkeiten wie z.B. in einem Arrangementfenster verschiedene Filmclips gleichzeitig zu laden und in einem Arrange verschiedene Versionen des selben Tracks clever gleichzeitig zu bearbeiten oder bessere Möglichkeiten beim „Auto-Bouncen“ (das gibt es als 3rd Party), oder sowas wie A/B Snapshots zum Vergleich beim Arbeiten an einzelnen Tracks oder gesamten Arrangements….
Ich brauche keinen weiteren Sessionplayer, ich brauche bessere Funktionalität bei der Arbeit an meinen Projekten! Vieleicht eine „PRO“ Version von Logic Pro ? :-)
Aber ich befürchte Apple`s Strategie geht da immer mehr in eine andere Richtung.
@Perkypark Du sprichst da von einem „Logic Max“ oder „Logic Ultra“? 😉
@stanft Haha, ja !
@Perkypark Wie wahr ! Kann ich alles nur unterstützen und warte auf das Meiste schon Ewigkeiten.
Den Apple Content habe ich sowieso nie geladen und bei den anderen Spielsachen komme ich gar nicht auf die Idee irgendetwas davon zu verwenden
Ich habe irgendwo gelesen (Facebook), dass man den Samplecontent (ca. 70GB) etc. in der 12er Version nicht mehr auf ein externes Volume auslagern kann…kann das jemand bestätigen oder ist das wieder FB-bullshit?
@padbell Die Option befindet sich jetzt an anderer Stelle. Man kann weiterhin die Bibliotheken in einen anderen Ordner oder ein anderes Laufwerk verschieben.
@padbell Ist jetzt tatsächlich besser. Ein Icon. Kannste hinschieben, wohin du willst
@Tai Größter Nachteil für Laptop User ohne FP größer als 1TB ist, dass die Soundlibrary, egal wie man die kleinen Packs managt, stets in einer Datei existiert, also nicht zwischen externen und internen FPs aufgesplittet werden kann.
@padbell Das ist eine Falschmeldung. Wenn Du eine externe Platte verwendest, verändert sich mit dem Update nichts. Hab eben auch geschaut, alles ist extern gespeichert.
Wieso kann ich die 12er Version auf meinem Intel Mac (2019 und Tahoe) installieren?
MainStage 4 auch?
LG
@StereJo Das ist in der Tat eine gute Frage, laut Specs ist das nicht möglich.
https://www.apple.com/de/logic-pro/
@Mixit Habe einiges ausprobiert, die Library aktualisiert – ohne Probleme.
Einige Funktionen, die bei der Vorversion für Apple M Chip vorbehalten waren, gehen natürlich jetzt auch nicht.
LG
@StereJo Na, da werden sich einige freuen. 🙂
@Mixit Wahrscheinlich ist Apple jetzt in der Zwickmühle. Eigentlich behaupten sie ja immer sehr gerne, da es aus diesen oder jenen Hardwaregründen nicht geht.
Aber wenn nun einfach jemand den Killswitch vergessen hat, wird es jetzt wahrscheinlich schwierig, das im Nachgang doch noch für Intel-Macs abzuschalten und dann zu erklären, dass es auf der Hardware nicht mehr lauffähig ist.
@stanft , ganz so einfach ist es nicht. Einzelne Intel Mac Modelle unterstützen noch Tahoe und somit kannst du Logic 12 installieren. Für Vintage Mac Hardware kann man noch mal über den OCLP schauen, ob Tahoe läuft. Vermutlich nur auf Macs mit T2. Ich denke der Patch Aufwand für OCLP wird sonst zu hoch. In der Regel wird Mac Hardware minimum 5 Jahre mit Software versorgt. Mein MBA M1 von 2020 läuft immer noch. Auch mit Logic 12. Bei den Intel-Versionen fehlen dann natürlich die Funktionen die einen M Prozessor voraussetzen.
@TobyB Ich habe mich da auf die Systemvoraussetzungen im App Store bezogen. Und da steht als Voraussetzung nicht nur die macOS-Version, sondern explizit auch Apple Silicon. Deshalb ist es eher verwunderlich, dass es auch unter Intel-Macs noch läuft.
@stanft , das ist bezogen auf die dem M Prozessor bezogenen Funktionen richtig. Der Rest läuft auch mit Tahoe. Allerdings wie Marcus oben schrieb, wenn OS 27 kommt, ist für Intel Macs Ende. Vermutlich wirds dann wie für iOS nur noch Sicherheitsupdates geben. Und auch nur eine Weile.
Vielen Dank für den Test, aber ich bin nicht gerade begeistert. Es ist ein Major Update von 11 auf 12, und dafür ist es ziemlich enttäuschend. Letztendlich dient das Update nur dem neuen Abo-Dienst, und selbst dafür haben sie nicht alle Plugin-GUIs aktualisiert. Die alten GUIs aus dem Jahr 2000 sind immer noch vorhanden.
Hallo allseits,
intel-Macs funktionieren angeblich nicht mehr. Aber wie sieht es mit Silicon-Macs aus:
Weiß jemand, ob man Logic 12 auch noch unter Rosetta starten kann? Bräuchte ich für Melodynesachen…
@JoPiano Rosetta 2 funktioniert noch. Rosetta 2 fliegt aber bald aus dem Betriebssystem raus, da Apple die Umstellung auf Apple Silicon abgeschlossen hat. Spekuliert wird auf 2027 mit macOS 28, es könnte aber auch schon beim nächsten Betriebssystem der Fall sein, das hängt davon ab, wie schnell die wesentlichen Entwickler mit der Umsetzung sind.
Ich bin noch nicht dazu gekommen Logic 12 auszuprobieren. Was ich allerdings in Videos gesehen habe ist eher ernüchternd. ChordID macht selbst bei MIDI-Material grobe Patzer. Ein Bb über Eb Moll-Akkord wird zu einem Am7. Die Chordprogession ist in C Moll, das ist also noch nicht mal in der Tonart. So ist das weiterer KI-Spielkram für Anfänger-Hobbyisten, der noch nicht mal richtig funktioniert. Natives ARA oder integriertes Dolby Atmos fehlen dagegen immer noch. Apple macht Logic so langsam zu Garage Band Pro.
@furanku ??? Logic gibt korrekt Esmmaj7(9) an, auch wenn ich die Noten wild über Oktaven verteile.
@herw Guck mal hier, da greift ChordID so richtig daneben (und der Tester merkt es noch nicht mal): https://www.youtube.com/watch?v=hOzh6bKQZF4&lc=UgzOsldKRQYX-p8jOaZ4AaABAg
@furanku „Sehr schön. Das ist also schon mal absolut überzeugend.“ 😂 Ich lach‘ mich schlapp.
Wie einige Leute so situativ ihr Gehör abschalten können … bemerkenswert.
@furanku Bitte gib mal die genaue Position in Spielminuten an, auf die du dich beziehst.
Ich habe nach deinen Anweisungen (Bb über Ebm) direkt in ein Midipattern eingegeben.
Das wird dann auch korrekt oben im Pattern angegeben.
Abgesehen davon benutze ich für solche Anwendungen lieber Melodyne Studio.
@herw Akkorderkennung bei 2:15 und dann anschließend Erzeugen der vollkommen schiefen Bass-Spur aus dem falsch erkannten Akkord. Habe einen ähnlichen Fehler auch in einem anderen Video gesehen, dass ich jetzt nicht mehr finde. Wenn Logic tatsächlich saubere MIDI-Daten in Audio umwandelt und dann daran per KI herumrät ist das a) auch kein Wunder wenn es schief geht und b) ehlichgesagt eine der b****ssten Implementationen einer Akkorderkennung die ich mir vorstellen kann. Das ist dann echt peinlich.
PS Melodyne habe ich auch. Aber darum geht es nicht. Apple scheint eher dieses „Feature“ per Vibe-Coding eingebaut zu haben ohne dass nich mal ein Mensch deaufgeguckt hat. Anders
@furanku kann ich mir so einen Unsinn nicht erklären. Das ist so sinnvoll als würde eine Rechtschreibkorrektur meinen Text erst ins Chinesische übersetzen und dann wieder zurück um Fehler zu finden …
@furanku ah ja, du meinst wohl besonders die Takte 3 und 4?
@herw Takt 3 zieht einem harmonisch die Schuhe aus, oder?
@furanku Ja, lässt mich aber kalt, da ich KI oder AI nicht benutze, sondern viel lieber selbst Hand anlege.
Ich bin aber letztlich froh, dass Logic weiterhin gepflegt wird und das zu sehr guten Konditionen (kostenlose Upgrades).
Ich denke, wir klagen hier auf sehr hohem Niveau.
@herw So kann man es natürlich sehen. Andererseits waren viele Logic-Nutzer schon vom letzten Update nicht wirklich begeistert: Anstelle von oft gewünschten eher professionellen Features wie natives ARA oder integriertes Dolby Atmos (das Apple selber bei iTunes will), gab es KI „Spielkram“.
Ich sehe hier zwei Probleme: Einerseits die Richtung in die Apple Logic entwickelt. Die sieht mir eher weg von professioneller Anwendung und hin zu reinen Hobbyisten a la „Garage Band Pro“ aus. Und zum anderen schläft die Konkurrenz nicht, im Gegenteil: Der Markt der brauchbaren DAW wird eher dichter und der Konkurrenzdruck größer.
Apple scheint ingesamt derzeit ein eher zwiespältiges Verhältnis zu Power-Usern zu haben und hat sich mit der KI ohnehin in eine schwierige Position gebracht. Man denke nur an die merkwürdige Prozessor-Ausstattung der Studio-Macs oder die Probleme Siri mit einer eigenen KI („Apple Intelligence“) zu modernisieren.
Aber auch z.B. Final Cut User sind im Moment nicht wirklich glücklich und Resolve nimmt Apple da schon lange Marktanteile ab … und ich sehe nicht, dass Apple da im Moment eine wirkliche Strategie hat.
Das sehe ich als Hintergrund dieses Logic Updates.🤔
@furanku Bitwig installieren und endlich wieder Spaß haben. Logic hat was von Bürokaffee der schon lange auf der Platte steht und leicht verbrannt riecht.
@furanku Chord ID ist es übrigens völlig egal, ob es MIDI oder Audio ist: MIDI-Parts werden für die Akkorderkennung zuerst in Audio gerendert und dann zur Akkorderkennung geschickt.
Warum man das so macht, verstehe ich überhaupt nicht. Logic hat doch schon seit Ewigkeiten eine Akkorderkennung für MIDI-Noten. Wieso verwendet man die nicht einfach für MIDI-Parts?
Das Ergebnis ist so leider unterirdisch. Gerade bei schnellen Akkordwechseln kommt nur noch Unsinn heraus. Wenn ich bspw. nur Viertelnotenakkorde habe, kann Logic nicht einmal mehr die einfachsten Dreiklänge wie C, G und F auseinanderhalten. Da ist Logic anderen DAWs wie Cubase oder Studio Pro aktuell deutlich unterlegen. Die ganzen Lobgesänge bei den YouTubern kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen.
@stanft Echt? Das wusste ich nicht, aber das wäre ja komplett unsinnig: Saubere Midi Daten in Audio wandeln und die dann von der KI raten lassen …
@furanku Erzeuge einfach mal einen leeren Channelstrip ohne Instrument. Wenn Du dann einen MIDI-Part anlegst und die Akkorde analysieren lässt, weiß Logic nicht mehr, was es tun soll. Bei mir rennt Logic dann durch das gesamte Projekt bis zum Ende und gibt dann ohne Akkorde auf.
Witzig dabei: Wenn ich in der Pianorolle dann die Noten eines Akkords auswähle, zeigt Logic mir schön den korrekten Akkord im MIDI-Editor an. Wieso also alles erst in Audio umwandeln?!
@stanft Ich würde fast vermuten, dass da die KI selber programmiert hat … dann kommt so ein Unsinn dabei raus.
@furanku Oooch, eine falsche Akkorderkennung bekomme ich auch noch programmiert, ganz ohne KI. 😜
@Mac Abre Das hier
—
import random
print(random.choice([„C Moll“, „Fis Dur7/9“]))
—
dürfte eine ähnliche Erkennungsrate wie ChordID haben.
@furanku Klasse, werde ich demnächst mal ausprobieren. 😂
@Mac Abre Mach mal! Selbst bei jazzigen Akkorden wie 7/9 oder ungewöhnlichen Akkord-Verbindungen wie dem Tritonus funktioniert es erschreckend gut!😇
@furanku Da bin ich mir nicht so sicher. Chord ID erkennt glaube ich nie einen Fis Dur 7/9 😉
Schon das erste Update ist raus: Logic pro 12.0.1 Hoffentlich jetzt auch ohne alle zwei Tage nach Cupertino zu telefonieren. 😀