Test: Apple Logic Pro X, Digital Audio Workstation (1)

31. Juli 2013

Haben sich 4 Jahre warten gelohnt?

Wer hätte das gedacht, mit Logic Pro X hat Apple still und heimlich einen Nachfolger ihrer Profi DAW in den digitalen Orbit entlassen. 4 Jahre ist es nun her, dass den Nutzern von Logic Pro das letzte Major Update spendiert wurde und nicht wenige haben damit gerechnet, dass es keinen Nachfolger mehr geben würde.

Logic Pro X

Logic Pro X in der freien Wildbahn

Nach der Veröffentlichung von Final Cut X im Jahre 2011 wurden gar Gerüchte über Apples Ausstieg aus dem Marktsegment für professionelle Software geäußert. Doch nun scheint sich das Blatt zu wenden. Final Cut X wurden einige wichtige Funktionen nachgereicht, das neue Betriebssystem Mavericks wurde samt brandneuem Mac Pro angekündigt und wie aus dem Nichts heraus erscheint Logic Pro X.

Logic Pro X - optisch ein bisschen Garage Band, doch durch und durch Logic Pro

Logic Pro X – optisch ein bisschen Garage Band, doch durch und durch Logic Pro

Ist Logic Pro X nunmehr eine aufgebohrte Version von Garage Band oder wird es seinem Namen weiterhin gerecht? In zwei Teilen soll dieser Frage nachgegangen werden. In Teil 1 des Testberichts werde ich Logic Pro erst einmal vorstellen und beleuchten, wie das Programm zu dem wurde, was es heute ist. Auf die zahlreichen Neuerungen werde ich hier und da nur kurz eingehen. Im Teil zwei schließlich soll es nur um die neuen Funktionen und Konzeptänderungen gehen. Und da kann ich jetzt schon sagen, Apple hat sich einiges einfallen lassen, um die Bedienung einfacher und auch für den Laien verständlicher zu machen. Wer nun denkt, Logic Pro X sei abgespeckt, den kann ich beruhigen, denn das ist definitiv nicht der Fall. Vielmehr kann man mit dieser neuen Version selbst entscheiden, auf wie viele Funktionen er Zugriff haben möchte, doch dazu mehr in Teil 2.

Klangbeispiele
Forum
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    mira

    „…leider auch, dass es keine kostenlosen Programm-Lizenzen mehr für die Presse gibt, …da jedes Review für Apple kostenlose Werbung bedeutet.“

    wie soll ich das verstehen. kann ich davon ausgehen dass ein Bericht positiv ausfällt, nur weil die Ware kostenlos überlassen wurde? Berichtet die „Presse“ denn noch unabhängig?

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      Maxolomeus

      Nein, aber du kannst das davon ausgehen, dass diese finanzielle Hürde bedeuten, dass viele kleinere Redaktionen oder weniger betuchte Tester sich einen Kauf gut überlegen werden, wenn Logic X nicht sowieso angeschafft werden sollten. Denn nur für eine Test 180€ zu investieren und das Programm an eine AppleID zu binden ist doch eine Einstiegshürde.

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      r.biernat  RED

      Ersteinmal danke für ihren Kommentar,

      und nein, sie können nicht davon ausgehen, dass ein Test positiv ausfällt, nur weil etwas kostenlos ist. Es ist aber üblich, dass der Fachpresse kostenlose Lizenzen für Software überlassen werden, um Testberichte und somit auch (aus Sicht des Herstellers) hoffentlich positive Werbung zu bekommen. Wenn ein Produkt nicht gut ist, sollte ein ordentlicher Testbericht das auch klarstellen.

      Ich kann versichern, dass die Gestaltung der Testberichte bei Amazona allein bei den Testern selbst liegt, mal von den Formalien abgesehen. Trotzdem ist ein Testbericht immer bis zu einem gewissen Maße subjektiv und von den Vorlieben des Testers geprägt, doch das liegt in der Natur des Testens.
      Und wie Maxolomeus schrieb, wird die Hürde für kleinere Redaktionen einfach höher, einen Testbericht oder auch weiterführende Workshops zu veröffentlichen, wenn für jeden Tester eine Lizenz gekauft werden muss. Das macht nur Sinn, wenn derjenige das Programm eh kaufen würde.

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        mira

        ich finde es schon richtig, wenn für Tests Programme kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Ich störte mich nur etwas an „JEDES Review für Apple kostenlose Werbung bedeutet“.

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          r.biernat  RED

          Das war vielleicht etwas unglücklich formuliert, aber auch ein Testbericht mit schlechter Produkt-Bewertung bleibt letzendlich Werbung für das Produkt, wenn auch keine gute Werbung.

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    axel

    Viell. nehme ich schon was vorweg: aber nicht mehr drin ist Wave Burner. Ergo keine Mögl., Mastr/Red Book CD-Rs zu erstellen (zumindest mit diesem Programm). Das passt insofern, als dass Apple davon ausgeht, dass ohnehin kein CD-R Drive/Brenner mehr als HArdware zur Verfügung steht (vgl. die letzte Generation der Mac Book Pros + i Macs)

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      r.biernat  RED

      Das stimmt, Wave Burner ist nicht mehr enthalten und soll wohl auch nicht im App Store erhältlich sein. Ich finde es verschmerzbar, denn zum Mastern brauche ich es nicht und um ein ddp-Image zu erzeugen, benutze ich lieber wave editor. Das mit den CD-Laufwerken stimmt, aber man kann sich bei Apple ja ein externes Laufwerk dazu kaufen, hab ich auch getan. Doch es stimmt schon, für Apple ist der physikalische Datenträger nicht mehr wichtig, der App Store macht´s möglich.

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    Markus Galla  RED

    Insgesamt hat mich Logic Pro X sehr positiv überrascht. Ich arbeite nun seit dem Erscheinungstermin damit und möchte es nicht mehr missen. Einen ersten Erfahrungsbericht meinerseits zu Logic Pro X könnt ihr hier lesen:

    http://mar.....lebt-doch/

    Sicherlich auch noch nicht vollständig, aber es sind die Dinge, mit denen ich mich bisher bei der Arbeit auseinander gesetzt habe und die ich als herausragend empfinde.

    Waveburner würde ich natürlich auch gerne im App Store wiedersehen. Ich bin mir sogar fast sicher, dass das kommen wird, aber bei Apple zurzeit keine Priorität besitzt. Leider wird ja auch DVD Studio Pro sehr stiefmütterlich behandelt. Ich glaube nicht, dass der Grund darin zu suchen ist, dass Apple nicht mehr auf Medien wie DVD, CD etc. setzt, sondern einfach darin, dass der Konzern mittlerweile so breit aufgestellt ist, dass man gar nicht genug Personal hat, um alles gleichermaßen zu behandeln. Und es schreien halt mehr Leute nach iOS als nach professionellen Produkten für den Mac. Vielleicht müssen wir einfach lauter schreien? ;-)

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      r.biernat  RED

      Ja, ich arbeite auch gern mit Logic Pro X, der Drummer hat es mir einfach angetan.
      Ich denke schon, dass die professionellen Mac-Nutzer Apple am Herzen liegen, denn sie haben schließlich für Apples guten Ruf gesorgt. Der physikalische Datenträger zur Verbreitung von Software und auch Musik hat hingegen wohl bald ausgedient. Die Entwicklung ist eindeutig, wenn auch hierzulande langsamer als beispielsweise in den USA.

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      TobyB  RED

      Hallo Amaros,

      sei 8 Wochen bin ich auch von Logic 9 auf Logic X umgestiegen, weitgehend problemlos. Das neue Look and Feel war ich von Garageband gewohnt hatte aber anfänglich und der zu starken Vereinfachung von Logic etwas zu leiden, ich habe anfänglich die Logic Enviroments vermisst, bis ich im Handbuch las, das man hierzu bitte den Haken in den Voreinstellungen setzen muss. Der Scripter und die anderen MIDI FX sind auch ziemlich versteckt, dabei sind grade das die Killertools schlechthin. Und erleichtern den Alltag mit Logic sehr.

      Was mir gut gefällt ist das unter OS 10.9 Logic X selbst auf einem 4 Jahre alten Intel Core Duo 21′ i Mac mit einen zusätzlichem Monitor performant läuft. RAM wurde in der maximalen Größe eingesetzt und die HDD durch ein schnelleres Modell ersetzt. Gegenüber einem neuerem Macbook arbeitet dieser tapfer und stabil mit.

      Die fehlende VST Unterstützung lässt sich mit einem Wrapper z.b. wacvst nachrüsten, ich habe verschiedene ausprobiert, dieser war am stabilsten und wird auf Sourcforge als Open Source Projekt weiterentwickelt. Für mich war das insofern essentiell als das ich im Setup noch einige Vintage-Racksynths habe und mit ctrlr mir einfache Panels erstellen kann, und hier einen Soundeditior/Patcheditor habe und aus Logic heraus alles steuere oder aber alleine, die Enviroments ermöglichen das auch allerdings erstelle ich neue Sounds meistens ohne zu Hilfe nahme von Logic. nur muss man vielleicht während einer Produktion etwas anpassen und in sofern geht das dann.

      Was mich anfänglich stark irritiert hat, war folgender Punkt: mein Setup besteht aus u.a. aus einer MOTU Microbook II hier geht das Audio Signal raus und rein, soweit so gut. Habe ich ein Projekt mit reinem Audiomaterial wird beim bouncen oder dem Export nach wav/aif das Signal mit 0db als Normal ausgegeben, verwende ich hier eines der Apple Instrumente im Projekt wird das gesamte Projekt in der Vorschau korrekt mit 0dB als Normal ausgeben, aber beim rendern mit -6db. Schalte ich um auf die interne Soundcard/Systemeinstellung wird alles korrekt mit 0db als Normal ausgegeben.

      Was ich anderen dringend empfehlen würde, das MacOS schlank halten und alle Features die bei der Arbeit mit Logic stören zu deaktivieren, dazu gehört die Hintergrundaktualisierung des Apple Stores, die Nachrichtenzentrale vorallem, da diese Features bei geringer Netzwerkgeschwindigkeit, das MacOS eher bremsen, die Synchronisierung der Bildschirme über die iCloud und sonstiges würde ich auch abschalten.

      Was mir am Meisten gefällt ist das ich meine in Mainstage 3 erstellten Performances realitiv einfach in Logic weiternutzen kann und nicht mehr irgendwelche Verbiegungen mit Audiorouting Software a Soundflower machen muss. Das erachte ich als Plus.

      Weiteres Plus die Smartcontroller aller Instrumente und FX, die wichtigsten Parameter auf einen Blick und wenn nötig kann man ins Detail gehen?

      Die virtuellen Drummer finde ich auch ziemlich praktisch, ich kann nicht gegen einen Klick spielen sondern brauche immer ein Grundgerüst, bis dato habe ich mir hier immer den Beat vorab produziert und gegen diesen improvisiert und dann komponiert, Drummer hilft hier insofern, als das ich mit Kyle jammen kann oder Bob legt mit einen fetten Beat vor.

      Die Bedienung mit Logic X Remote via IPad ist genial und ersetzt mittlerweile den Korg Nano Kontroller hierzu. Über die umschaltbaren Ansichten hat man immer alles schnell im Griff.

      Grüße

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        Markus Galla  RED

        Das Problem mit dem Pegel beim Bouncen hatte ich noch nicht. Mir würde da jetzt auch spontan keine Einstellung in Logic einfallen, die das bewirken könnte – außer man hat beim Bouncen den Master-Regler herunter gezogen oder irgendein Plug-in laufen, welches den Pegel absenkt. Das würde aber nicht erklären, warum der Pegel beim Bouncen per System-Audio normal ist.

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          TobyB  RED

          Hallo Amaros,

          ich hatte das MacOS Audio Midi Setup in verdacht, hab hier mit verschiedenen Einstellungen gespielt. Was aber nichts geändert hat. Ich hatte auch erstmal die Idee das ich in der Mastersektion irgendein Plugin auf -6db gezogen hätte. Dem war nichts so. Vielleicht finde ich die Ursache noch.

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          TobyB  RED

          Hallo Amaros,

          unter Hauptgerät hinzufügen gehört unter Pegel der richtige db Wert rein, dann haben alle Instrumente einen Referenzpegel. Da ich dort nichts eingetragen hatte, kamen die Stimmen der Softwareinstrumente mit -6db leiser beim Bouncen heraus, Problem gelöst.

          :-)

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            Markus Galla  RED

            Schön, dass Du den Fehler gefunden hast und das Problem lösen konntest. Ich bin mit Logic nach wie vor mehr als zufrieden und gespannt, was Apple sich für die Zukunft noch so einfallen lässt. Mir würden da einige Funktionen von Ableton Live gefallen, aber im Prinzip hat man alles, was man zum Produzieren und Mischen benötigt – und das in sehr guter Qualität.

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    TobyB  RED

    Hallo,

    ich mochte die drummer schon bei garageband auf dem ipad und mit LogicX macht das nochmal viel mehr spass.die skripting möglichkeiten sind schon genial, damit lässt sich viel routine kram weg programmieren und man kann sich hier kreativ austoben. das mastern auf CD vermisse ich persönlich nicht, 99,9 % meiner musik landen eh in der soundcolud oder auf mp3 playern. gut finde ich das einzelne funktionen, die man von früheren versionen kannte deutlich verbessert wurden, die integration von mainstage oder verbesserte plugins.

    apple hat eine entwicklung hinter und sind mittlerweile im consumer markt angekommen und machen hier das groß des umsatzes, die professionell braucht man hier nur teilweise, der anteil am umsatz ist sicher eher marginal. das eklärt vermutlich auch das die produkte alle einen habenwill reflex haben, aber z.b. der neue mac-server nur noch durch externe hardware(beschränkt) erweiterbar ist. apple sind hier nicht die einzigen, derzeit ist das für der große(m.E. falsche) trend der it branche. insofern, bin ich gespannt was lautes schreien bringt, wenn die produkte am gesamtmarkt nur einen bruchtteil umsatz ausmachen.

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      r.biernat  RED

      Ja, der Drummer ist schon eine klasse Sache.
      Meiner Meinung nach hat Apple immer eine gewisse Aura von Professionalität und Kreativität umgeben. Wenn die professionellen Bildbearbeiter, Filmemacher und Tonleute sich reihenweise abwenden würden und Apple ein reiner Hersteller für Consumer-Produkte wird, dann dürfte das langfristig auch für Apple einen Image-Verlust auf allen Märkten nach sich ziehen.

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    Frank Quickmix Hassas  

    Logic Pro ist und bleibt für mich das Beste was es im Bereich DAW gibt. Ich arbeite seit Version 1 damit und davor waren es Creator und Notator von C-Lab (später dann Emagic).

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    ClubOfTone

    Alles was ihr schreibt und auch in den Kommentaren hört sich sinnvoll und ausgewogen an. Alles in allem ein Programm das ich haben möchte weil ich denke das es mich weiterbringt und das obwohl ich mit Ableton Live gut versorgt sein sollte. Und selbst wenn dieses Programm mir nur eingeschränkt weiterhelfen könnte, so ist allein der Drummer für mich ein Kaufgrund und bei dem Preis kann ich nicht viel falsch machen. Was mich alleine davon abhält dieses Programm zu kaufen, ist die Möglichkeit es zu bezahlen. Und das liegt nicht am Geld sondern an den angebotenen Bezahl-Optionen. Leider ist es nicht möglich ohne Kreditkarte oder Klick and Buy, dieses Programm mit einer normalen Überweisung oder von mir aus auch Bankeinzug zu erwerben, es sei denn man hat einer Firma und bekommt für 1 euro mehr als CD/DVD. Die Angebotenen Optionen lehne ich ab und eine Firma betreibe ich nicht. Darum werde ich wohl so schnell nicht in den Genuss dieses Programmes gelangen.

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      TobyB  RED

      Hallo 1 Hz,

      Logic und Ableton sind nur bedingt zu vergleichen, Logic hat im Spurenkontext mit und ohne Automatisierung weitaus mehr und mächtigere Fähigkeiten als Ableton. Z.B die Enviroments oder den Scripter(eine API) oder die Integration von Mainstage. Der virtuelle Drummer ist da wirklich nur ein „Gimmick“ ;-) Auch wenn Kyle und Bob ordentlich reinhauen. Die Bezahloptionen sind bei Apple nun mal so, hier überwiegen für mich die Vorteile, ggü. den Auswahlmöglichkeiten. Wenn dir diese Zahlmöglichkeiten nicht reichen oder zusagen, es gibt iTunes Wertgutscheine, mit denen kannst auch bezahlen. Ohne Click and Buy oder Kreditkarte, etc.

      Grüße

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        ClubOfTone

        Danke Toby, die Wertgutscheine hatte ich vor einigen Tagen an einer Supermarktkasse bemerkt und wollte mich dahin noch informieren ob das Pro Logic darüber zu beziehen ist. :-) als ob du Gedanken lesen könntest haha. Wie schon beschrieben, auch wenn ich immer besser mit Ableton Live9, werde ich mir das Logic zulegen …. ich hab schon einige Tutorials gesehen wie beides zu kombinieren ist. Dann habe ich das beste aus zwei Welten

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    TobyB  RED

    Hallo,

    Hat schon mal jemand Logic unter Yosemite ans laufen gebracht? Momentan laufen hier noch alle Macs mit Maverick und Logic 10.6. Gibt es Erfahrungen?

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      r.biernat  RED

      Ohne es jetzt genau zu wissen, vermute ich mal, dass Logic problemlos laufen wird, da ja Betriebssystem und Logic quasi aus einer Hand sind. Das entscheidende sind wohl eher die Treiber für das Audio Interface. Manch ein Hersteller kommt da nicht hinterher.
      So konnte ich beispielsweise mein altes Echo Audiofire unter MacOS 10.9 nicht dazu bewegen knackfreie Aufnahmen zu machen. Da Echo seinen Support scheinbar eingestellt hat, musste das Gerät in die Bucht. Bin jetzt bei Motu gelandet und bis jetzt ist alles top.

      LG

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        TobyB  RED

        Hallo Robert,

        ich hab todesmutig meine Testumgebung einen Imac 21“ mit Intel Core Duo migriert. Zwei reproduzierbare Schwachstellen habe ich gefunden. Der Loopindex und die Bibliothek. Wer seine Samples mit damit verwaltet, sollte nach dem Update entweder den Loopindex erst löschen und dann neu indizieren. Sonst produziert Logic Abstürze beim öffnen, wenn in einer Vorlage oder Projekt die Loopsammlung sichtbar war und so gespeichert wurde. In der Bibliothek werden scheinbar Einstellungen für Channelstrips, Softsynths, ESX Sampler Patches auch bunt durcheinander gewürfelt. Lässt sich aber auch fixen. Komischerweise treten diese Probleme bei Mainstage nicht auf, da Mainstage hier bei mir im Verbund mit Logic arbeitet und ich die Mainstage Bibliothek aus Logic benutze bin ich wieder auf Anfang. Was mir positiv auffiel, ist das die Systemlast selbst auf betagtem System schön niedrig ist. Selbst im 2 Monitorbetrieb. Ich konnte ohne Probleme einen 48 Spuren Track mit alles, Midi, Softsynth, Audio abarbeiten. Umsteiger von früheren Versionen sollten beachten, das in Logic X das Apple Loops Tool nicht mehr beinhaltet ist, sondern über Developer und das Audio SDK kostenlos heruntergeladen werden kann.

        Grüsse

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          r.biernat  RED

          Das klingt ja erstmal ganz gut, zumal ich die Loops so gut wie nie benutze und dementsprechend auch nicht installiert habe. Darf ich fragen, was du mit Mainstage machst, was du nicht auch allein mit Logic machen könntest? Und läuft das ganze System jetzt performanter mit Mac Yosemite? Ich bin seit meiner Erfahrung mit Mac Mavericks erstmal vorsichtig, da momentan alles läuft. Selbst Gimp konnte ich erst nach Monaten und einem lang erwarteten Update unter Mavericks wieder richtig benutzen. Das hat mich einiges an Nerven gekostet. Lohnt sich der Umstieg?

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            TobyB  RED

            Hallo Robert,

            ein Nachtrag zum Update auf Yosemite. Was ich nicht positv finde ist das Zusammenspiel von Filevault, ssh, smb in heterogenen Netzwerken. Wenn man so wie ich recht viel mit verschiedenen Plattformen arbeitet möchte man Daten z.b. zwischen Windows 7, Linux, Mac OS austauschen. Dazu bietet sich das smb Protokoll an. Leider klappt der Zugriff von Linux und Windows nicht mehr auf eine Freigabe auf den Mac. Fehlermeldung Kennwort falsch. Fernwartung von Rechnern via ssh, okay, ist die Firewall an, werden alle Verbindungen geblockt unabhängig ob ich dort nun eine Regel für ssh eingetragen habe. Idiotischerweise darf ich den selben Mac mit vnc und rdp steuern. Zugegeben bis auf smb spezielle Fälle nur ganz auf andere Betriebssysteme kann man ja nun auch nicht.

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      ClubOfTone

      Ich bin noch nicht umgestiegen da Native Instruments mitteilte das noch nicht alles unterstützt wird. Ich werde also erst umsteigen wenn NI nachkommt.

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    TobyB  RED

    Hallo Robert,

    sorry ich habe die Benachrichtigung auf deine Antwort total verschwitzt, für mich ist es in Mainstage einfacher die ganzen Midi Instrumentenhardware zu verwalten.Da die Enviroments in Logic sehr komplex und der Einarbeitung bedürfen.Zum anderen habe ich 2(4) Macs einer kümmert sich um Midi und der andere ist dann die Bandmaschine,kümmert sich also nur um Audio und wird gesteuert vom Midimacs Mainstage.Das ist in Mainstage alles recht einfach zu realisieren. Wichtig war für mich, das ich am Ende einen möglichst natürlichen Workflow habe und mich nicht eindenken muss. Und das ich beim komponieren und produzieren nicht am Bildschirm kleben muss,sondern mit den Füssen Start/Stopp/Aufnahme drücke. Oder was auch immer. Zu Yosemite, ich habe es auf einem betagten intel core duo installiert. Und man kann damit mit Logic X produktiv arbeiten. Die wichtigsten Plugins haben mittlerweile Updates erhalten und sollten laufen, NI, Waldorf und Co haben ihre Plugins mittlerweile aktualisiert. Die anderen Systeme haben ich ohne Probleme nachgezogen. Habe aber vorher von allen Backups gemacht. Zu Gimp muss man fairerweise sagen das dies ehemals eine X.11 Anwendung war und erst seit Version 2.8.2 zu einer nativen OS X Anwendung wurde. Diesmal ging das Update schneller und war ab dem 15.9 verfügbar ;-)
    Kurzum, ich hab bis dato keine Bremsen entdeckt.
    Frohes Neues Jahr

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