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Test: ART, USB Mix, Audio-Interface

(ID: 523)

Konstruktion

Wie die meisten USB-Pulte bis 16 Kanäle kommt auch der ART USB Mix in typischer Desktop Ausrichtung daher, will heißen: abgerundete Kante vorne, glatte Fläche mit Drehreglern und zur Stirn hin eine leichte Erhöhung für die jeweiligen Steckverbindungen. Nur werden oben genannte Kontrollelemente auf gerade mal 41 mm x 101 mm x 121 mm (HxBxT) untergebracht, wobei der Winzling mit gerade mal 500 Gramm Gewicht zu Buche schlägt. Damit das Interface sich dennoch auch auf glatten Flächen halten kann, werden dem Produkt vier kleine aufklebbare Füße aus Kunststoff beigelegt.

Bewertung

Test: ART, USB Mix, Audio-Interface

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Bewertung des Autors
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Der erste Eindruck des Interfaces bezüglich der Verarbeitung ist wirklich sehr gut. Das Gehäuse wurde aus massivem Stahlblech gefertigt, die Buchsen sind am Gehäuse gekontert und verfügen trotz enger Abstände untereinander über genügend Platz, so dass auch massive Neutrik Stecker verwendet werden können. Der Mischer ist dreikanalig ausgelegt, was sich in Form eines Mikrofoneingangs, ausgeführt als Kombibuchse, und eines Stereo-Lineeingang niederschlägt. Ein Druckschalter verwandelt den Mikrofoneingang in ein hochohmigen Inputverwalter, der Stereoklinkeneingang kann wahlweise auch als 2 Monokanäle betrieben werden und verträgt sowohl symmetrische als auch unsymmetrische Signalführung.

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Als Ausgänge stehen zwei Klinkenbuchsen als Main Mix Out und eine Kopfhörerbuchse zur Verfügung, welche einen eigenen Signalregler aufweist. Über einen Druckschalter lässt sich das USB-Playback-Signal auf die Kanäle 2 und 3 routen, um die erstellte Aufnahme gleichzeitig zu kontrollieren. Das Gerät verfügt des Weiteren über eine zuschaltbare 48V Phantomspeisung, zwei Clip-LEDs (Channel 1 / Summe) und eine grüne Betriebsleuchte. Den Strom holt sich das Produkt bei Anschluss an den Computer über den USB-Port oder aber bei reiner Mischerfunktion über ein mitgeliefertes Netzteil, welches ebenfalls an den USB-Hub angeschlossen wird.

Softwareseitig liegt dem Produkt eine Version von Audacity bei, ein Tool, welches sich bereits als Freeware Version für alle Computer Plattformen in den letzten Jahren einen hervorragenden Ruf erarbeitet hat. Für den Windows Bereich liegen alle nötigen Treiber bei, bei Apple muss wie fast immer gar nichts installiert werden, lediglich im Bereich der Ton-Systemfelder muss USB Audio Codec für Ein- und Ausgänge gewählt werden. Selbst Mac OS 9 wird noch unterstützt. Gewandelt wird wahlweise bei 44,1 oder 48 kHz, allerdings nur mit 16 Bit.

Aufsicht

Aufsicht

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Über den Autor
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Axel Ritt RED

Axel Ritt studierte Musik + Architektur und arbeitet(e) seit nunmehr 40 Jahren als professioneller Musiker und Tonmeister für die Bands JÄST, GRAVE DIGGER, HELLRYDER, DOMAIN und MONSTERGROOVE.

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