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Test: Arturia, Arturia Vox Continental V, Virtual Instrument

Arturia zieht alle Register

16. Juli 2014

Die französische Firma Arturia hat es sich anscheinend zur Lebensaufgabe gemacht, sämtliche analogen Keyboard-Klassiker der Musikgeschichte als möglichst realistische Software-Version nachzubilden. Die Liste der „V-Serie“ ist inzwischen recht lang: Da finden sich bereits so illustre Namen wie Minimoog, ARP 2600, Roland Jupiter-8, Yamaha CS-80, Moog Modular oder Oberheim SEM. Mit der Arturia Vox Continental V kommt jetzt auch die erste Orgel dazu.

Arturia Vox Continental V

Arturia Vox Continental V

Die Transistororgel Vox Continental des britischen Herstellers JMI (Jennings Musical Instrument) war 1962 für den Tour-Einsatz konzipiert worden – für all die Musiker, die keine tonnenschwere Hammond mitschleppen konnten oder wollten. War die erste „Connie“ noch einmanualig, kamen in den späten 60ern auch Modelle mit zwei Manualen auf den Markt. Eine davon war die „Vox Continental 300“, die erstmals auch über Presets und einen Reverb verfügte. Und genau dieses Modell hat sich Arturia dann auch zur virtuellen Abbildung vorgenommen (bzw. den verbesserten Nachfolger – aber dazu später mehr). Dabei wurden sowohl der Original-Sound per Physical Modeling und Schaltkreisnachbau exakt nachgebildet, aber auch noch einige zusätzliche Klangfeatures eingebaut, die weit über das Original hinausgehen.

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Arturia Vox Continental V

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Über den Autor
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m.steinwachs RED

In jungen Jahren noch Keyboarder in diversen Bands von Punk bis Funk, schwenkte ich Anfang der 1990er Jahre auf die Komposition und Produktion von Musik/FX für Videogames um (das war lukrativer) und war dabei zwischen 1990 und 2008 an über 50 Games beteiligt (Thalion, Psygnosis, Blue Byte u.a. - https://www.gamecheck.guru/musik). Augenblicklich arbeite ich in meinem Studio an einem Remake meiner alten Thalion-Tracks (https://soundcloud.com/audiotexturat/sets/work-in-progress). Nebenher damals ...

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Damals sahen die Musiker einfach besser aus…..

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    Monoteur

    Ich habe das Demo mal gegen einen echte 70er EKO Orgel vergleichen und diese Softwaresachen haben einfach keine Eier. Die Orgel geht im Mix unter wie die Titanic.

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      Monoteur

      @Monoteur Ich habe noch keine Continental hier gehabt,
      aber sogar meine einfache, dünne EKO Orgel hat mehr Präsenz mit anderen Instrumenten zusammen, als diese Softwarelösung.

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        m.steinwachs RED

        @Monoteur Hm – kann ich so nicht bestätigen. Mit meiner alten Roland VK7 hält die Arturia eigentlich noch ganz ordentlich mit. Aber ist vermutlich auch ne Frage des Mixes.

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        AMAZONA Archiv

        @Monoteur Das kann ich bestätigen!
        Ein Manko das leider auf alle Arturia Software-Produkte zutrifft. Die Plugins klingen sehr flach, zumindest im Vergleich mit Hardware aber auch einigen software Konkurrenten schneiden deutlich vorteilhafter ab.

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      AMAZONA Archiv

      @Monoteur Da ich kein dezidierter Orgalfan bin, kann ich auch nicht in den a/b-Vergleich gehen.
      Was mir jedoch auffällt, ist dass bei den hier präsentierten Soundbeispielen die Sounds durchaus präsent und durchsetzungsfähig erscheinen.
      Dein etwas polemisches „untergehen wie die Titanic“ kann ich mir nur schwerlich vorstellen.
      Ich bin aber ohnehin der Meinung, dass wenn ein Instrument im Mix untergeht, in 99% der Fälle es entweder genau so sein sollte, oder schlichtweg handwerklich schlecht gemischt wurde.
      Ich als nicht direkt betroffener finde die Sounds jedenfalls schon sehr ordentlich.
      Btw: Eine Orgel OHNE Phaser/Flanger/Leslie/whatever ist eh nur ein pfeifendes Etwas :)

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      TobyB RED

      @Monoteur Hallo violetpow,

      das Plugin braucht keine Eier, das setzt sich Ihmo schon durch, ich folge da Andreas Vogels Auffassung, das entweder nandwerklich schlecht gearbeitet wurde oder das so sein soll.

  3. Profilbild
    tomeso

    Zitat: „und der per E-Mail erhaltene Code dann im eLicenser Control Center eingetragen werden (den dazugehörigen Kopierschutzstecker sollte man daher schon zu Hause haben)“
    Das ist nicht ganz korrekt: Arturia arbeitet mit dem sogenannten Soft-eLicenser, der grundsätzlich auch ohne Kopierschutzstecker funktioniert. Tatsächlich kann man die Lizenz nach Bedarf von der Festplatte auf einen USB-eLicenser (Dongle) und auch wieder zurück verschieben.

  4. Profilbild
    m.steinwachs RED

    Hallo Tomeso, stimmt – an den Soft eLicenser hatte ich jetzt gar nicht gedacht. Shame on me ;) Danke für die Info!

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