AstroLab 37 bringt Analog Lab Sounds live auf die Bühne
Mit dem Arturia AstroLab 37 hat der französische Hersteller vor Kurzem seine AstroLab-Reihe um ein kleines und kompaktes Modell erweitert. Unsere Tests zum AstroLab 61 und AstroLab 88 haben bereits gezeigt, was die Kombination aus Controller-Keyboard und Software-Klangerzeugung bietet, doch funktioniert das Konzept auch bei einem 37-Tasten-Keyboard?
- Klangvielfalt: 11 Sound-Engines mit über 1.800 Presets von Vintage-Synths bis zu modernen Stage-Sounds.
- Bedienung: Intuitives Konzept mit Display, Encoder und vier Makro-Reglern für schnellen Soundzugriff.
- Ausstattung: 37 Tasten mit Aftertouch, solide Verarbeitung, umfangreiche Anschlussmöglichkeiten inklusive Audio-Input.
- Einsatz: Ideal für Studio und Bühne, besonders für Nutzer von Arturia-Software dank nahtloser Integration.
Inhaltsverzeichnis
Aufbau des Arturia AstroLab 37
Wie eingangs erwähnt, handelt es sich beim Arturia AstroLab 37 um ein Controller-Keyboard mit integrierter Klangerzeugung. Hierbei greift der französische Hersteller auf sein eigenes großes Portfolio zurück und liefert das AstroLab mit der Host-Software Analog Lab Pro aus. Grundsätzlich kann das Keyboard also sowohl im Tonstudio als auch auf der Live-Bühne zum Einsatz kommen – und das ohne großartig etwas herumzuschleppen, denn mit den Maßen 515 x 49 x 214 mm und einem Gewicht von knapp 2 kg passt das AstroLab 37 in jede Tasche und kann ohne weiteres transportiert werden.
Die Optik des AstroLab 37 gleicht dem der größeren AstroLab-Keyboards und passt in die aktuelle Design-Linie des Herstellers. Das aus dünnem Blech gefertigte Gehäuse erstrahlt in einem hellen Weiß und seitlich hat Arturia optisch ansprechende Leisten aus Holz angebracht.
Zentraler Blickpunkt und Element für die Bedienung ist das runde Display sowie der sich darunter befindliche Encoder mit Push-Funktion und die vier Buttons. Im Gegensatz zum AstroLab 88 ist das Display des 37er-Modells direkt ins Gehäuse eingelassen und bündig mit der Bedienoberfläche. Beim AstroLab 88 ist das Display dagegen leicht aufgestellt.
Ansonsten gleichen sich die Bedienelemente fast denen der größeren AstroLabs. Von links nach rechts bietet der Controller jeweils ein Pitchbend- und Modulationsrad sowie Oktavierungs- und Transpositionstasten. Weiter geht es mit zehn Sound-Kategorie-Tasten und vier zugehörigen Drehreglern, die jeweils für eine Makro-Funktion zuständig sind. Man steuert hierüber also nicht direkt einen einzelnen Parameter, sondern hat lediglich Zugriff auf die von Arturia gemappten Makros namens Brightness, Timbre, Time und Movement.
Auf der gegenüberliegenden Seite der Bedienoberfläche folgen zunächst die Buttons für den Arpeggiator, Skalen- und Akkord-Modus sowie zum Aufruf der Playlist. Weiter rechts folgt dann die Effekt-Abteilung sowie zum Abschluss der Lautstärkeregler.
Technisch unterscheidet sich das Arturia AstroLab 37 nur wenig von seinen Brüdern, Unterschiede gibt es vor allem bei den Anschlüssen. Hinsichtlich der Analog Lab Pro-Sounds gibt es keinen Unterschied, was sehr erfreulich ist, denn Arturia hätte das kompakter 37-Tasten-Modell ja auch als Einsteiger-Version (mit einem Bruchteil der enthaltenen Sounds) konzipieren können.
Hinsichtlich der CPU-Leistung ist das 37er auf Augenhöhe mit dem AstroLab 61. Lediglich das große 88-Tasten-Modell der Serie bietet eine stärkere CPU. Im direkten Vergleich mit seinen größeren Brüdern fehlt dem AstroLab 37 der Split- und die beiden Record/Play-Tasten. Dazu lassen sich Multi-Presets beim 37er Modell nur in Analog Lab editieren und einen Looper gibt es leider auch nicht. Splits sind aber dennoch über das Menü einstellbar.
Verarbeitung und Tastatur
Insgesamt macht das Arturia AstroLab 37 einen sehr gut verarbeiteten Eindruck. Bei den Encodern darf man gerne beherzt zugreifen und sie wirken sehr robust und solide. Das präzise Einstellen von Parametern ist damit ohne Weiteres möglich. Ein i-Tüpfelchen wären LED-Ringe gewesen, damit man die Parameterwerte direkt ablesen hätte können.
Das Display ist zwar nicht allzu groß, aber es lässt sich sehr gut ablesen und der Informationsgehalt ist hoch.
Die 37 Slim-Tasten des AstroLab 37 sind zwar kein Vergleich zu den deutliche stabileren KeyStep-Tasten, hinterlassen bei mir aber einen positiven Eindruck. Die Sounds des Keyboards lassen sich darüber schön dynamisch spielen und die Tastatur ist sogar mit Aftertouch ausgestattet.
Welche Anschlüsse bietet das Arturia AstroLab 37?
Neben einem Master-Ausgang in Form von zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen hat Arturia den Keyboard-Controller mit einem Kopfhöreranschluss, MIDI-DIN-Ein- und Ausgang, Sustain-Buchse, zwei USB-Buchsen (USB-C zur Computerverbindung und USB-A zum Anschluss weiterer Controller o.ä.) und einem XLR/TRS-Combo-Eingang samt Gain-Regler ausgestattet.
Hinzu kommt ein Anschluss für das zum Lieferumfang gehörende Netzteil und ein Power-on/off-Schalter samt Arturia-Logo.
Gegenüber dem AstroLab 61/88 fehlt es dem 37-Tasten-Modell an drei Pedalanschlüssen (AUX 1/2, Expression) sowie der Möglichkeit, Stereo-Signale einzuspeisen. Für viele Nutzer wird dies aber in Anbetracht des kompakten Formats des Controllers vernachlässigbar sein.
Zwar äußerlich nicht zu erkennen, aber dennoch wichtiger Bestandteil des Arturia AstroLab 37 ist die Bluetooth-Audio- und die WiFI-Schnittstelle, über die man den Controller mit Desktop-Computer oder Tablet zwecks Konfiguration und Einstellung von Parametern verbinden kann. Denn wie bereits erwähnt, lassen sich am Controller selbst nur die o. g. Makros steuern, für tiefergehende Editierungen benötigt man dagegen einen Computer/Tablet.
Einsatz des Arturia AstroLab 37
Arturias Analog Lab Pro Software beinhaltet eine Sammlung von Software-Instrumenten, die extrem breit gefächert ist. Nachbildungen von Vintage-Synthesizern, Pianos oder Ethno-Instrumente gehören genauso zum Repertoire der Software wie moderne Synthesizer. Insgesamt ist das AstroLab mit 11 Sound-Engines (bzw. 44 Software-Instrumente) ausgestattet, die dem Nutzer über 1.800 Sounds bieten:
- Virtual Analog
- Samples
- Wavetable
- FM
- Granular
- Physical modelling
- Vector Synthesis
- Harmonic
- Phase distortion
- Vocoder
- Karplus Synthesis
Klickt man sich durch die zahlreichen Preset-Sounds des Keyboards, merkt man schnell, wie breit das Arturia AstroaLab 37 klanglich aufgestellt ist. Pianos, Gitarren, Bässe, Orgeln, Streicher, Pads oder Synthesizer-Sounds, all das umfasst das Repertoire des AstroLab. Ausreichend Material ist also sowohl für den Einsatz im Studio, aber auch für die Live-Performance vorhanden.
Wer die V Collection von Arturia bzw. die Analog Lab Pro Software kennt, wird nicht überrascht davon sein, dass sich das AstroLab 37 vor allem aufgrund der vielen guten Synthesizer-Sounds von klassischen Stagekeyboards und Stagepianos abhebt. Nahezu jeden erdenklichen Sound, von Vintage bis modern und charttauglich, bekommt man mit den Software-Instrumenten von Arturia hin, und das spiegelt sich natürlich auch im AstroLab wider.
Dank der Analog Lab Verbindung hat man dazu auch Zugriff auf alle weiteren Analog Lab Pro Sounds, wobei diese erst nach der entsprechenden Portierung seitens Arturia auf dem AstroLab genutzt werden können. Laut Hersteller erfolgt dies mit einem gewissen zeitlichen Abstand nach dem offiziellen Release eines neuen Software-Instruments.
Das Browsen durch die Sounds und Presets geht beim Arturia AstroLab 37 sehr schnell von der Hand und dank der vier o. g. Makro-Regler Brightness, Timbre, Movement und Time hat man auch guten und direkten Zugriff auf viele klangliche Einstellungen. Für tiefergehende Änderungen einzelner Parameter muss man sich jedoch in die Software begeben.
Die Bedienung des Arturia AstroLab 37 ist direkt und nahezu intuitiv. Änderungen, die man durch Drehen der Makro-Regler, aber auch mit den Effekt-Reglern erzeugt, sind sofort hörbar. Hier steht also keine komplexe Sound-Bearbeitung im Vordergrund, sondern der direkte Zugriff.
Effekte
Wie auch die größeren Brüder bietet das Arturia AstroLab 37 eine gute Effekt-Sektion. Während die ersten beiden Effekt-Slots A und B eine Auswahl unterschiedlicher Effekte bieten, sind die Effekte 3 und 4 fest auf Delay und Reverb eingestellt.
Für jeden der zwei Parts lassen sich die Effekte unabhängig voneinander einsetzen und bei Slot A und B besteht die Möglichkeit, aus 12 Effekttypen zu wählen, die wiederum mit unterschiedlichen Presets ausgestattet sind. Die Qualität ist durch die Bank weg gut und viele der AstroLab-Preset-Sounds sind bereits ab Werk mit passenden Effekten ausgestattet.
Auch hier ist die Bedienung intuitiv. Drückt man den unterhalb des Reglers liegenden Buttons, wird der Effekt aktiviert. Ein längeres Drücken aktiviert den Edit-Modus.











































Danke für den schönen Test und den Kasten🙂
Verständlich geschrieben, sehr gut.
Wenn ich das so lese bekomme ich direkt Lust
auf den Kleinen, so er stabil läuft und nicht abstürzt.
Keystep MK2 oder das schöne Exemplar hier, wenn auch
im Preis klar der Unterschied ist, bekommt man ja einen
beachtlichen Gegenwert.
Wie sind denn die Abstände der weißen Tasten untereinander?
Ich schaue gern in ein Gebiss, wo die Abstände, es gibt bestimmt Fertigungstoleranzen,
nicht zu sehr schwanken.
freundlichst netter Gruß🙂
@Viertelnote Hi Viertelnote. Gemessen habe ich die Abstände nicht, aber die Tastatur ist aufgrund des Slim-Aufbaus natürlich etwas schmaler als bspw. beim KeyLab. Lässt sich für meinen Geschmack aber gut spielen.
@Felix Thoma vielen Dank🙂
Ja, endlich, darauf habe ich gewartet.
@Mac Abre darf ich fragen für was du Ihn einsetzen würdest?
Synthesizer in pocket – Studio oder live?
lg
@Viertelnote Hauptsächlich wenn ich auf Reisen bin.
@Mac Abre Danke🙂
Vielen Dank für den schönen Test. Ich finde das Astrolab 37 grundsätzlich auch recht spannend, insbesondere als zuverlässiger und schneller Soundlieferant in einem vornehmlichen Hardwaresetup (für das tiefgehende Sounddesign stehe dann andere Alternativen parat) könnte ich mir das Keyboard gut vorstellen. In diversen Foren und Videos war allerdings die Rede davon, dass bei komplexeren Engines (z.B. Pigments, Minifreak und Lofi) die spielbare Anzahl der Stimmen sich sehr schnell auf 1 -2 reduziert. War davon während des Testes was zu bemerken?
@baselzwei Das konnte ich so nicht feststellen. Ich habe während des Tests diverse Software Klangerzeuger darüber gespielt und ausprobiert, eine Limitierung der Stimmenanzahl habe ich nicht bemerkt.
@Felix Thoma Viele Dank für die Antwort. Ich fand das nachfolgende Video ganz aufschlussreich
https://youtu.be/mFyFJIK-u4E?si=kWDmUeo_HYY9f3qC
Ich werde mir das Astrolab 37 einfach mal bei passender Gelegenheit näher anschauen. Spannend ist es allemal.
@baselzwei Kann schon sein, immerhin gehen viele dem nicht auf den Grund. Vielleicht betrifft das eher den 61er weil der Multiparts hat und den 37er weniger, weil der nur einen Part hat.
Nur die 88er Variante scheint den Vollausbau mit 8-Core CPU und mehr Takt zu haben, falls das einen interessiert:
https://support.arturia.com/hc/en-us/articles/23845763222172-AstroLab-37-61-88-Comparison
Das Konzept an sich finde ich prima, allerdings hätte ich persönlich gern eine etwas potentere Variante, vielleicht sogar als 19″ Expander. 3 Midi-Keyboards dran, Sequenzer dran, fertig! ^^… (und natürlich wahlweise die entsprechenden Lieblingscontroller)
Edit: Es bräuchte dann auch ein paar mehr Stereoausgänge, iss klar, ne? ^^
@Atarikid 19″ gibt es viel zu wenig. War früher platzsparend in die Höhe und leicht im Rack zu transportieren.
@8-Voice Gibt es überhaupt noch 19“ Synths? Ich glaube der Roland Integra war der letzte seiner Art.
@Markus Galla Gibt doch einige, zum Beispiel von Vermona, Mellotron, Black Corporation oder die 2600er von Behringer. In meinem kleinen Fuhrpark ist der Kodamo Essence FM MKII zudem mein absoluter Lieblingssynth – und ebenfalls im Rack untergebracht.
@Markus Galla Hi Markus, gute Frage und natürlich sind Racks immer noch gefragt, das zeigt auch dieses Produkt:
https://fourieraudio.com/
Da sollte ein Test fällig sein, klingt sehr interessant und würde komplexe VST Installationen von der DAW entkoppeln. Dante wird da auch wieder ein Thema wie es scheint.
Generell wird Plugin-Hosting m.M.n. das klassische Rack immer mehr ersetzen, stattdessen ein kleiner Server irgendwo im Netzwerk stehen.
Ein Bericht über die DSP-Bridge von The Usual Suspects wäre auch toll, immerhin hast du so Nord Lead 2, Virus, Waldorf XT und JP-8000 quasi im Rack oder besser gesagt auf dem Home-Server.
Arturia sollte dahingehend auch was entwickeln, ich denke das ist ein sehr dynamischer Bereich und die Jungs kennen sich oft aus der Entwicklerszene.
@Kazimoto Das „Problem“ bei diesen Sachen ist meiner Meinung nach oft der Preis. Ich weiß zwar nicht, was das Gerät kostet, aber ein sehr Potenter Mini-PC kostet bei 600 Euro. Es würde vielleicht sogar ein günstigerer reichen (je nachdem was man vorhat). Und dann hat die Kiste nicht mal einen DIN-MIDI-Anschluss, was ich schade finde.
Interessanter würde ich es finden, wenn Korg, Roland und Yamaha (oder wer auch immer) mal die innere Struktur öffnen könnten und dort auch VST-Instrumente laden kann, die man dann mit dem Touch-Display und Knobs/Fadern bedienen könnte.
Mal schauen, ob es das irgendwann mal gibt. Ist aber auch ein schwieriges Thema..
@Andreas Die SM Pro Audio V-Machine war damals ein absolut genialer Ansatz, um VSTs live zu spielen. Leider war sie etwas zu leistungsschwach, hatte einen nervig lauten Lüfter und VSTs mit Kopierschutz konnten nur mit Einschränkungen installiert werden (was auch heute noch das Hauptproblem wäre – ohne Mitwirkung der Plugin-Hersteller geht da gar nichts)
@Kazimoto Ich sehe da keinen Vorteil mehr, wenn man PlugIns in ein 19“ Rack auslagert. Auf z.B. einem aktuellen MacBook kann man mehr PlugIns parallel laufen lassen, als man für einen Song braucht.
Für Live Auftritte lässt man da einfach Apple MainStage laufen, das läuft stabil und stürzt nicht ab. Dazu die Arturia Suite und ein NI-Kontrol Keyboard und alles ist gut…🙂
Oder man nimmt einen MacMini und schraubt den in ein Rack…🙂
@Radioman Vorteile liegen doch auf der Hand. Auf den Rechnern müssen keine 200+ Plugins installiert werden. Keine Softwarecenter und Lizenzserver verschiedener Hersteller, iLok, Waves, Arturia, UAD, alles weg und im Idealfall virtualisiert und leicht backupbar. Ich mag es überhaupt nicht ein Programm zu kaufen und anschließend ist es nicht möglich, dieses auf 2-4 Rechnern laufen zu lassen. Ich schau mir das Thema noch genauer an, mit Audiogridder habe ich noch nicht gearbeitet, habe aber mit Wine fast alle Plugins virtualisiert, kann sogar unerwünschte Internetkommunikation unterbinden. Wenn ich denn einmal in Windows boote poppen direkt erstmal zig Programme auf wollen irgendwas, Daten, Werbung, Bewertungen, News, alles mögliche das nervt. Einiges kann man angeblich abschalten aber machen wir uns nic vor, es werden ständig Daten ausgetauscht und das nervt mich. Telemetrie und Datenhandel will ich nicht mehr mitmachen.
@Markus Galla Das Empfinde ich auch so. Aber der Preis ist ja auch immer noch sehr hoch. Da ist der Schritt zu einem Keyboard oder Groovebox doch nur noch klein..
Wahrscheinlich ist sowas heute einfach nicht mehr gefragt. Ich habe mir mal ein altes 90er Jahre Modul geholt. Aber man merkt schnell, dass damals die Ansprüche doch anders waren.. 32 bis 64 Stimmen gleichzeitig.. 128 GM Sounds, einige Mischsounds..
Wobei die JV-Modelle oder vergleichbare waren schon interessant.
Alternative wäre vielleicht noch einen Mini-PC mit Portable Touch Monitor. Den kann man zwar nicht in ein Rack einbauen, ist aber dennoch sehr Mobil. Aber ist natürlich nicht das selbe und bringt die üblichen PC-Probleme mit sich. Von daher finde ich das Astrolab Konzept schon recht interessant. Wobei es da schon die dritte Version gibt zeigt ja irgendwie, dass es durchaus Erfolgreich sein müsste..
@Andreas kann den jv1010 sehr empfehlen.
zumindest als presetschleuder.
alle Sounds des 1080 oder angeblich sogar vom 2080 und das „Session“ Board eingebaut.
mein Vorbesitzer hat sogar das „Bass & Drums“ Modul im Gerät vergessen.
Achtung! bei den Modulen sollte man unbedingt die Kondensatoren wechseln!
@Numitron Echt? 1010 klingt ja irgendwie „abgespeckt“.. Zudem finde ich die Gebrauchtpreise ziemlich extrem für die alten Teile. Und von der Ausstattung her würde ich eher beim 3080 einsteigen.
Aber eigentlich hat man dann auch nur mehr von dem, was man eh schon hat :)
Kondensatoren tauschen klingt für mich jetzt auch nicht nach „gerade eben mal“ :D
@Andreas ja, die x080er sind natürlich besser aber auch größer und teurer.
Das recapping betrifft die Erweiterungen!
Aber wahrscheinlich irgendwann im eigentlichen Modul auch gut.
Ich habs um 200€ plus dem tollen Boss Effektgerät se 70 (von Prodigy benutzt) bekommen. Aber lokal. Bei eBay deutlich teurer. Beide brauchen jetzt aber eine neue Speicherbatterie. Sollte easy gehen wie bei der mc303. Hab einige cr2032er gekauft.
@Markus Galla Es gibt z.B. alle diese Korg Synths als 19″ Version, Korg Modwave, Korg Multipoly, Modul, Korg Opsix Modul, Korg Wavestate Modul. Der Korg Minilogue XD Modul ist soviel ich weiss nicht 19″. Black Corporation wurde schon genannt. UDO Audio Super 6 / Super Gemini (Desktop/Rack), Waldorf Iridium / Kyra, Novation Peak, Ev. Oberheim TEO-5 Desktop: Die kompakte Version des TEO-5, die sich hervorragend für Rack-Wannen eignet. Ev. Sequential Take 5 Desktop
@8-Voice Stimmt, die Desktops lassen sich auch ins Rack schrauben, oder?
@Markus Galla Einige schon wenn die Breite stimmt, aber manche habe auch Übergrösse wie die Sequentials
@Atarikid Wäre die Frage, wie der dann preislich wäre.. Wenn er bei 1000 Euro liegen würde, hätte ich da schon wieder so meine Bedenken.. Dafür würde ICH es zu wenig nutzen. Meine Band-Mitglieder hören sowieso keinen Unterschied zwischen Hammond-Orgel und Mundharmonika..
Daheim habe ich mich mittlerweile auf einen (Potenten) Beelink Mini-PC eingeschossen. Nur für Musik. Startet schnell, kann mit Mini-Touch-Monitor betrieben werden und wäre auch schnell irgendwo mitgenommen. So Live hätte ich allerdings tatsächlich so meine Ängste, dass irgendein Plugin plötzlich nach „Mama Schreit“ und eine Online-Verbindung haben möchte um zu schauen, ob es zertifiziert ist..
um den Preis keine keystep tastatur finde ich schon enttäuschend.
@Numitron finde die kexsteptastatur für die große nicht übel..
hatte den microkorg und liebe den microbrute.
aber nicht wegen der „spongy“ Tastatur 😀
die reface soll ja wirklich toll sein.
ja, sollte in der Größe auch ordentlich sein.
@Numitron vielleicht etwas Pianomagie und Klavier Lack! 😀
Das kleine Teil ist schon interessant, weil man so oder so viel zu wenig Platz daheim hat und für Unterwegs sowieso genial. Wobei ich auch schon oft erlebt habe, dass das Musizieren im Urlaub gar nicht mal soooooo spannend ist und man das Teil oft sinnlos mitgeschleppt hat und sich an zwei Abenden mal dran setzt um bei seiner Frau die Mitnahme zu rechtfertigen :D
Was mir an der Astrolab-Reihe nicht gefällt ist das Runde Display. Vor allen Dingen mit dem Auswahlrad verbunden. So ein Quatsch. Hat man immer die Hand vor dem Display, bzw. muß aufpassen, dass dem nicht so ist.
Hier hat man wenigstens ein separates Display. Schöner fänd ich das vom Keylab MK3.
Auch eine Rack- oder Desktop-Version würde ich interessant finden.
Wobei es an Klängen in der heutigen Zeit nun wahrlich nicht mangeln sollte. Ich habe mir gerade ein MOD M gegönnt, der fast meine ganze Plugin-Sammlung „in Frage stellt“. :D
Zumindest meine anderen Mini-Synth überflüssig macht… Ich weiß ja nicht.. Verkauft man sowas dann??
@Andreas Das Display ist ein völlig sinnfreier, typischer ARTURIA-Designfurz. Die haben da irgendeinen Hau im Getriebe…
Die Herrschaften sind mir bei Displays schon zwei Mal SEHR unangenehm aufgefallen…
Das erstemal war so ein Versager-Display im Arturia Spark Trommelknecht der 1. Generation zu finden. Mehrfarbig flimmernd und verschwommen – Augenkrebs!
Noch schlimmer: Das Sch…-Display bei meinenm Matrixbrute – unbeleuchtet und zeigt keinerlei Infos bei Werteänderungen, wenn man Drehregler u.ä. bewegt. Lediglich Preset-Namen und 4 Belegungen der „Macro-Schächte“ sind „sichtbar… Was ein Schwachsinn…
Man will sich ja auf Teufel-Komm-Raus von den Mitbewerbern unterscheiden – Stichwort: ALLEINSTELLUNGSMERKMAL. Ein schlechter Witz!
die Grundidee die Arturia Klangeruger in einer Hardware zu haben finde ich ziemlich gut. Ich hätte es persönlich spannender gefunden wenn Arturia das in eine Plattform, vergleichbar zu ihrem Origin oder einer MPC gepackt hätte. Keyboards habe ich eigentlich genug.
Als jemand, der das Ding nur live einsetzen würde, meine 2Cent:
Mastervolumen auf der rechten Seite?? Ernsthaft?
Wie oft drehe ich live nochmal am Regler für den Hall/Effekte? Richtig, genau null mal. Brauche ich also nicht, dafür wäre es extrem sexy, wenn ich Sounds direkt spontan anwählen könnte, so richtig mit Tastern. Und ein rundes Display macht für mich ja auch mal gar keinen Sinn.
Ist also eine schöne, brauchbare Grundidee, für mich aber, trotz toller Sounds, komplett am Ziel vorbei.
Ich habe noch eine letzte Frage
Ist der Sequencer UND Arpeggiator bei diesem Gerät wie, beim Keystep MK2, der selbe?
Ich meine, damit genau gesagt, nicht so in etwa, sondern wirklich gleich?
Wenn ja.. dann werden es nur 6 Tage Urlaub im Sommer😉
lg
So Schritt um Schritt packt jetzt jeder PlugIn Hersteller seine PlugIns in ein Instrument. So auch Arturia. Siehe auch die 3-oktavigen Korgs, den neuen Waldorf. Ist im Live Betrieb sicherer als ein Computer, aber weniger flexibel. Da muss jeder abwägen, was ihm wichtig ist. Alles Wichtige ist drin, im Prinzip entscheide ich nur noch, welche Plugins ich als Keyboard mit auf die Bühne nehmen will.
@Tai Ich hätte jetzt mal gesagt, dass Arturia mit dem „Origin“ durchaus eine der ersten Firmen war, lasse mich aber gerne verbessern.
@m-ex Der Origin war damals schon ein ziemlicher Hammer.
Creamware mit dem Noah waren glaube ich noch davor. Und das Teil von Muse Research, der Receptor …
@fitzgeraldo Mit dem Erscheinungsdatum vom Noah hast Du bestimmt Recht.
Ich hatte Creamware jetzt nicht unbedingt unter der Rubrik „PlugIn-Hersteller“ abgespeichert.
War denen Ihre Software nicht immer irgendwie von der eigenen Hardware abhängig, zu Beginn halt Erweiterungskarten für einen Rechner?
Und der Receptor war ja – simpel formuliert – ein in ein 19-Zoll-Gehäuse gepresster „Spezial-PC“, auf dem dann die PlugIns anderer Hersteller geladen werden konnten (bitteschön nicht wertend gemeint).