88 Tasten mit Software-Klangerzeugung
Mit dem AstroLab 61 hat Arturia seit rund einem Jahr ein Stage-Keyboard im Programm, das klassische Funktionen eines Keyboards mit einer Klangerzeugung auf Software-Basis verbindet. Seit Kurzem ist nun das Arturia AstroLab 88 erhältlich, das aufgrund seiner 88er-Tastatur mit Hammermechanik noch mehr auf Live-Keyboarder zugeschnitten ist. Dazu hat Arturia kürzlich das Firmware-Update 1.5 veröffentlicht, das einige Neuerungen mit sich bringt. Wir haben uns das AstroLab 88 einmal näher angeschaut.
- Was ist es? Arturia, AstroLab 88, Stage-Keyboard – ein softwarebasiertes Stage-Keyboard mit 88 Tasten und Fokus auf Live-Einsatz.
- Klangvielfalt & Software-Integration: Über 1.600 hochwertige Sounds aus 37 Software-Instrumenten – ideal für Live-Keyboarder.
- Tastatur & Verarbeitung: Sehr gut spielbare Fatar-TP/40L-Tastatur mit Hammermechanik und insgesamt robuster Bauweise.
- Live-Fokus & Bedienung: Schnelles Sound-Umschalten, intuitive Bedienung – perfekt für den Bühnenalltag.
- Effekte & App-Steuerung: Gute Effekt-Sektion und praktische Steuerung via AstroLab-Connect-App.
- Zukunftssicher & erweiterbar: Regelmäßige Updates und neue Klangerzeuger sichern langfristigen Einsatz.
Inhaltsverzeichnis
Konzept des Arturia AstroLab 88
Wie eingangs bereits erwähnt, handelt es sich um beim Arturia AstroLab 88 um ein Stage-Keyboard, das im Gegensatz zu herkömmlichen Keyboards und Stagepianos mit einer Software-Klangerzeugung ausgestattet ist. Ganz genau handelt es sich dabei um die Software Analog Lab Pro – die Host-Software von Arturia, die jeder Nutzer bei Kauf einer Arturia-Hardware im Lieferumfang findet (wenn auch meistens in Form der abgespeckten Lite/Intro-Version).
Das Konzept, einen Hardware-Controller mit einer Software-Klangerzeugung auszustatten, ist nicht neu, Arturia bietet dies in Form der AstroLab-Keyboards aber erstmalig an. Der Schritt vom Tonstudio zur Live-Bühne wird hierdurch fließend, denn was man an Sounds im Studio erstellt, lässt sich mit solch einem Keyboard mühelos auf die Bühne mitnehmen.
Allerdings gibt es im Tonstudio und auf der Live-Bühne unterschiedliche Anforderungen: Ein schnelles Umschalten von Sounds, eine hohe Stabilität und Verlässlichkeit sowie die Möglichkeit, im hektischen Live-Alltag spontan auf Änderungen zu reagieren, sind da sicherlich die wichtigsten.
Aufbau des Arturia AstroLab 88
Die Bedienoberfläche des AstroLab 88 ist sehr übersichtlich aufgebaut und gestaltet. Von links angefangen bietet das Stage-Keyboard zunächst jeweils ein Pitchbend- und ein Modulationsrad sowie Oktavierungs-/Transpositions-Buttons, dann folgt erstmal lange nichts. Hätten wir evtl. noch ein paar Fader Platz finden können? Über diese verfügt das AstroLab 88 nämlich nicht, dafür aber über neun Drehregler und allerhand Buttons.
Mittig platziert hat Arturia ein kleines LC-Display, das gleichzeitig auch als Encoder und Auswahl-Button funktioniert. Durch Drehen des Encoders steppt man sich durch die unterschiedlichen Preset-Sounds und das Menü, mit einem Klick darauf selektiert man. Alternativ ist dies auch mit Hilfe der darunter platzierten Up/Down-Buttons möglich.
Links des Displays befinden sich eine kleine Transportsektion sowie die Tasten, um die Chord/Scale-Funktion sowie den Arpeggiator (als Doppel-Belegung auch Metronom, Hold und Tempo) zu aktivieren und einzustellen.
Wandert man auf der Bedienoberfläche des Arturia AstroLab 88 weiter nach rechts, folgen die Buttons zur direkten Anwahl der Sound-Kategorien, zur Aktivierung der zwei Parts sowie der Split/Layer-Funktion (mit LED-Anzeige des Splitpunkts), vier Drehregler zur Editierung der Sounds und vier für Effekte.
Bei der Editierung setzt Arturia – analog zu Analog Lab Pro – auf Makros, d. h. hier lassen sich nicht alle Parameter eines Sounds detailliert bearbeiten, sondern mit den Reglern Brightness, Timbre, Time und Movement mehrere Parameter gleichzeitig beeinflussen, so dass sich der Klangcharakter entsprechend ändert. Abgerundet wird die Bedienoberfläche des AstroLab 88 mit einem Lautstärkeregler.
Verarbeitungstechnisch macht das Stage-Keyboard einen sehr guten Eindruck. Das Gehäuse des AstroLab 88 besteht aus Metall und ist solide verarbeitet. Alle Buttons lassen sich sauber und gut bedienen, die Drehregler sind mit ausreichend Widerstand ausgestattet und auch die LC-Display-Encoder-Kombination macht in der Praxis einen guten Job.
Tastatur des Stage-Keyboards
Im Gegensatz zum AstroLab 61 verfügt das Arturia AstroLab 88 über eine 88er-Tastatur. Während Arturia beim KeyLab 88 auf die vor allem für ihr geringes Gewicht bekannte TP/110-Tastatur von Fatar setzt, kommt beim AstroLab 88 eine TP/40L-Tastatur zum Einsatz.
Für mich ist das die richtige Entscheidung, da sich die TP/40-Tastatur nochmal ein gutes Stück besser spielen lässt als die TP/110-Tastatur. Allerdings geht damit auch ein höheres Gewicht einher, ordentliche 22,2 kg bringt das Arturia AstroLab 88 auf die Waage.
Dafür erhält man allerdings sehr gut spielbare 88 Tasten mit Aftertouch, die schon deutlich auf Pianisten ausgelegt sind, da das Spielen einen gewissen Kraftaufwand benötigt – Hammermechanik eben.
Wer dagegen lieber auf leichtgewichteren Tasten spielt, muss entsprechend zum kleineren Modell mit 61 Tasten greifen.
Anschlüsse
Um das Arturia AstroLab 88 sowohl im Tonstudio als auch im Live-Betrieb passend zu verbinden, hat der Hersteller es mit ausreichend Anschlüssen ausgestattet. So verfügt es ausgangsseitig über ein Klinkenpärchen (6,3 mm) sowie einen Kopfhöreranschluss. Signale lassen sich über zwei regelbare XLR/TRS-Combo-Eingänge zuführen.
Hinzu gesellen sich MIDI-Ein- und Ausgang, Sustain/Expression- und zwei AUX-Pedalanschlüsse sowie ein USB-C-Port zur Verbindung mit einem Computer und USB-A zur Verbindung mit einem USB-Speichermedium. Hierdurch ist es grundsätzlich auch möglich, einen externen Controller anzuschließen, damit man beispielsweise die Zugriegel der virtuellen Arturia Orgel steuern kann.
Auch über eine Bluetooth- und WiFi-Schnittstelle verfügt das AstroLab. Abgerundet wird die Rückseite mit einem Power-on/off-Schalter sowie einem Netzteilanschluss
Das zum Betrieb notwendige Netzteil liegt dem Arturia AstroLab 88 genauso bei wie ein Noten/Tablet-Ständer. Die zum Keyboard gehörende Software lässt sich mit Hilfe der Seriennummer, die auf einem beigelegten Pappkärtchen zu finden ist, installieren.
Ebenfalls mit im Paket befindet sich ein gedrucktes englischsprachiges Handbuch, das alle Funktionen des AstroLab 88 gut erklärt. Eine deutsche Version der Bedienungsanleitung sowie einige Videos stellt Arturia auf seiner Website zum Download bereit.
Einsatz des Arturia AstroLab 88
Wie bereits erwähnt, basiert das Arturia AstroLab 88 auf der Arturia Software Analog Lab, eine Sammlung von Software-Instrumenten, die von Vintage-Synthesizern über Nachbildungen von akustischen und elektrischen Pianos bis hin zu modernen Synthesizern und Klangerzeugern einiges zu bieten hat.
Insgesamt ist das AstroLab 88 mit 11 Sound-Engines (bzw. 37 Software-Instrumente) ausgestattet, die dem Nutzer über 1.600 Sounds bieten:
- Virtual Analog
- Samples
- Wavetable
- FM
- Granular
- Physical modelling
- Vector Synthesis
- Harmonic
- Phase distortion
- Vocoder
- Karplus Synthesis
In Verbindung mit der Analog Lab Software hat man darüber hinaus Zugriff auf alle weiteren Sounds von Analog Lab Pro, die sich auch auf das AstroLab transferieren lassen. Einzige Voraussetzung: Arturia muss die entsprechenden Software-Instrumente bereits für das AstroLab 88 portiert haben, was mit einem gewissen zeitlichen Versatz aber laut Hersteller passieren wird.
So wurde die Kompatibilität des AstroLab 88 mit dem seit Mitte Juli erhältlichen Update 1.5 um die Software-Instrumente Augmented MALLETS und YANGTZE, Jup-8000 V, Minibrute V, Pure LOFI, Synthx V und SEM V3 erweitert.
Dazu kann das AstroLab 88 nun auch Program-Change-Befehle an externe Geräte senden und Playlists können vom AstroLab in Analog Lab transferiert werden. Das Update ist auch für das AstroLab 61 erhältlich.
Steppt man sich durch die einzelnen Presets der 37 Instrumente, merkt man schnell, wie vielseitig das AstroLab 88 aufgestellt ist. Wie bereits die Namen der Sound-Kategorieren verraten, ist hier wirklich alles enthalten, was man für den Live-Einsatz benötigt. A- und E-Pianos, Orgeln, Mallets, Streicher und natürlich eine Vielzahl von Synthesizer-Sounds findet man im Repertoire des Stage-Keyboards.
Die Sound-Presets können anhand ihres Typs, des dahinter stehenden Software-Instruments, nach Artists (a-ha, Beatles, Air, Aphex etc.) oder Lieblingssounds sortiert durchgegangen werden. Auch Playlists können angelegt und geladen werden, so dass sich Live-Keyboarder ihre kompletten Set-Listen abspeichern können.
Diese Playlisten lassen sich im Übrigen auch mit der zugehören iOS/Android-App AstroLab Connect erstellen und verwalten. Verbindet man die App mit dem AstroLab, kann man hierüber nahezu die komplette Bedienung vornehmen, beispielsweise Sounds anwählen etc.
Vor allem der Synthesizer-Bereich hebt das AstroLab von anderen Stagepianos ab, denn während viele dieser Pianos sehr gute A- und E-Pianos bieten, wird der Synthesizer-Bereich von einigen Herstellern fast schon ein wenig vernachlässigt. Da lobe ich mir Arturia, deren Ursprung ja in der Emulation von Vintage-Synthesizern liegt – und das hört man auch beim Arturia AstroLab 88.
Gerade in diesem Bereich ist es aber schade, dass das AstroLab lediglich vier Makro-Regler für die Steuerung und Editierung der Sounds bietet. Hier hätte ich mir ein wenig mehr Zugriffsmöglichkeit gewünscht. In der Tiefe lassen sich die Sounds nur editieren, wenn man zusätzlich die V Collection besitzt, dann auch nur am Computer, nicht am AstroLab. Auf der anderen Seite ist die Bedienung des Stage-Keyboards dadurch aber konsequent einfach gehalten, was für den Live-Alltag ja nicht das Schlechteste ist.
Wichtig zu wissen, aber das ist ja bei fast allen Synthesizern so: Dreht man im Live-Betrieb an den Makro- und Effekt-Reglern, sind die Änderungen sofort hörbar. Wechselt man den Sound, sind alle Änderungen aber weg, d. h. man kehrt danach zum Ausgangs-Presets zurück. Hier wäre eine Art Snapshot-Funktion toll, damit Änderungen am Sound auch später wieder aufgerufen werden können.
Letztlich hat Arturia den Fokus beim AstroLab auf ein großes Repertoire und viele Preset-Sounds gelegt, die sich schnell und intuitiv aufrufen lassen, weniger auf eine detaillierte und komplexe Sound-Bearbeitung direkt am Keyboard. Bearbeitungen können aber sehr wohl vorgenommen werden (auch live, dann aber wie erwähnt ohne Möglichkeit des Speicherns), nur eben am Computer/Tablet und müssen dann als fertige Presets an das AstroLab übertragen werden.
Verbindet man das AstroLab mit einem Tablet oder Computer, wird die enge Verbindung zwischen Hardware und Software deutlich, denn in Echtzeit lassen sich Parameteränderungen und ein Wechsel von Sounds nachvollziehen.
In der Praxis arbeitet das Arturia AstroLab 88 im Übrigen auch als klassischer MIDI-Controller, lässt sich im DAW-Setup entsprechend für andere Software-Instrumente einsetzen.
Effekte
Um die Sounds des Arturia AstroLab 88 ins rechte Licht zu rücken, haben die Arturia-Entwickler das Stage-Keyboard mit einer guten Effekt-Sektion ausgestattet. Während die ersten beiden Effekt-Slots A und B eine Auswahl unterschiedlicher Effekte bieten, sind die Effekte 3 und 4 fest auf Delay und Reverb eingestellt.
Die Effekte lassen sich für jeden der zwei Parts unabhängig voneinander nutzen und bei Slot A und B besteht die Möglichkeit, aus 12 Effekttypen zu wählen, die wiederum mit unterschiedlichen Presets ausgestattet sind.
Die einzelnen Effekt-Slots lassen sich durch Druck auf den darunter liegenden Button ein- und ausschalten, ein längeres Drücken führt zur Editierung.
Der Klang der Effekte ist durch die Bank weg gut. Viele Preset-Sounds kommen bereits mit fertigen Effekt-Typen daher, da heißt es dann oftmals nur, den Sound ein wenig anzupassen.
Verbesserungen und Wünsche
Mit dem letzten 1.5-Update des AstroLab hat Arturia nicht nur die o. g Software-Instrumente zur Kompatibilitätsliste des Stage-Keyboards hinzugefügt, sondern laut eigenen Angabe auch die (CPU-) Leistung verbessert, was zu einem schnelleren Umschalten von Presets und einer höheren Polyphonie führen soll.
Zwar konnte ich keinen direkten Vergleich vornehmen, kann aber nach ausgiebigem Test berichten, dass der Umschaltvorgang absolut praxistauglich ist. Eine nennenswerte Verzögerung konnte ich auch bei schnellem und mehrfachem Umschalten nicht feststellen.
Auch hinsichtlich der Polyphonie gibt es nichts zu kritisieren. Auch ein ausgiebiger Pedaleinsatz mit vielen gehaltenen Tönen zwingt das AstroLab 88 nicht in die Knie.
Bevor ich das AstroLab 88 für den Test erhielt, hatte ich mir bereits einige Videos zum Stage-Keyboard angeschaut und war skeptisch, ob das kleine LC-Display in der Praxis ausreichend ist. Während des Tests wurde dann schnell klar, dass es mich nicht zu 100 %, wohl aber zu 95 % überzeugt. Vermutlich sind wir Nutzer mittlerweile von großformatigen Tablets und Smartphones verwöhnt, so dass kleine Displays erst einmal abschreckend wirken. Die Bedienung ist gut, allerdings muss man schon oft am Cursor-Rad drehen, klicken, drehen usw., bis man an das gewünschte Ziel kommt.
Klar, auch beim AstroLab 88 wäre ein 7-Zoll-Touchdisplay (oder größer), wie ihn so manches Entertainer-Keyboard bietet, eine wahre Wohltat, aber dies würde den Preis des Stage-Keyboards stark nach oben katapultieren. Und mit einem Preis von aktuell 2.399,- Euro ist das AstroLab auch nicht gerade günstig.
Letztlich kommt man mit dem vorhandenen Display in der Praxis gut voran. Vor allem, wenn man sich ein wenig eingearbeitet hat, gehen die einzelnen Bedienungsschritte dann doch schnell von der Hand.
Als Alternative bietet Arturia mit der AstroLab Connect App glücklicherweise genau die komfortable Smartphone-Bedienung, die man sich dann für gewisse Momente wünscht.













































Da es bei diesem Testbericht keine Klangbeispiele gibt, bin ich auf die Arturia Homepage gegangen. Dort kann man sich die Sounds kaufen. Man benötigt aber Dollar. Ich habe nach Pianos gesucht und unter den angezeigten Soundfiles nicht ein einziges passenden Grand Piano gefunden.
@Spartakus Im Test steht doch, dass da alle Sounds von Analog Lab Pro mit dabei sind (zumindest alle, die schon ein paar Monate erhältlich sind). Da sind dann auch Pianos dabei, selbstverständlich kostenlos. Hör dir einfach die Sounds von Analog Lab Pro an. Da findest du fast alles, was tastentechnisch möglich ist
@Spartakus Man kann „Konfigurationen“ kaufen um sich Arbeit zu ersparen. Im Prinzip kann man diese sich aber auch selber erstellen – So sehe ich das zumindest. Ich habe mir seinerzeit ein paar „Berühmte“ Sounds geholt. Vangelis, Depeche Mode, Pink Floyd und sowas (einfach „Tribute“ als Suchbegriff). Diese sind mal gut mal schlecht. Aber oft ganz ordentlich als Basis.
Pianos finde ich bei Arturia nicht so dolle, wobei ich letztens ein Video gesehen habe, wo es recht gut klang. Konnte ich aber bei meiner Arturia-Collection nicht bestätigen. Die Pianos klingen alle (allein) ziemlich künstlich. Im Verbund mit einem weiteren Sound und Effekten sind aber ein paar Gute dabei.
Ich persönlich finde das Astrolab tatsächlich nur dann interessant, wenn man schon AnalogLab Nutzer ist, bzw. die Collection hat und hier einiges Nutzt. Dann weiß man was einem erwartet und was man bekommt. Im Grunde genommen ist die Collection sowieso ein „Must Have“ und im Sale auch erschwinglich.
Insgesamt finde ich aber den Aufbau des AstroLabs sehr ungelungen. Das kleine Display und ein paar Knobs.. Ist nicht viel fürs Geld
Ich finde es toll, dass man hier eine TP40 Tastatur genommen hat, was das Gerät zwar weniger Mobil macht, aber dafür besser zu spielen. Was ich schade finde ist das „Overlay“. Das Keylab als Aufbau wäre hier doch viel schöner gewesen und da wären die Teile dann schon vorhanden gewesen. Das Mini-Display ist in meinen Augen nicht wirklich Zeitgemäß. Was er sonst so kann, kann ich nicht mal beurteilen, denn an ein Bühnengerät habe ich ja doch den ein oder anderen Anspruch, wie z.B. das anlegen von Songlisten und der schnelle Wechsel zwischen diesen. Splitt-Funktion (mehrfach am besten) Layer-Funktion und eben schnelle Bedienbarkeit.
Ich weiß nicht, ob es das alles beherrscht, denn rein optisch ist das Teil bei mir schon unten durch. Leider.
Aber vielleicht gibt es irgendwann mal ein Gerät, mit dem man auch andere VSTs vernünftig bedienen kann.
Ich finde es sehr wertvoll ein Keyboard einzuschalten und sofort los spielen zu können (besonders life). In deiner Alternative müsste ich das Macbook hochfahren, das Audiointerface anschließen, Controller Keyboard anschließen und einschalten, dann eine DAW wählen, hierin dann den Sound …. und – endlich – geht es los.
Schick isser ja 🙂
Als Tastatur / Kontroller habe ich mich dann doch für etwas anderes entschieden….
, du kauft nicht nur das Astrolab sondern ein Ökosystem. Du hast auf der einen Seite Analog Lab mit dem du Patches, Sounds für das Astrolab erstellen kannst und hernach via Astrolab Connect, Perfomances und Setlist verwalten kannst. Am Astrolab kannst dann mit den Makro Reglern, Pedalen perrformen. Und das funktioniert super. Somit hast du Komplexität, wenn nötig und Reduktion aufs Wesentliche auf der Bühne.
irre oder? 😀
@Numitron vielleicht auch weil der Microfreak und der bald erscheinende microbrute se so günstig sind 😃
wie bei teuren Smartphones.
danke an alle, die die kaufen.
macht meine billiger. 😜
Ist vielleicht etwas spitzfindig von mir – ich finde die Bezeichnung „Klangerzeugung auf Software-Basis“ etwas seltsam. Na, vielleicht hat sich der Ausdruck so ja eingebürgert. Aber ich finde die Beschreibung trifft auf jeden Digitalen zu. Die haben alle Software welche den Klang erzeugen. Klangerzeugung auf VSTi-Basis fände ich passender. Ok, passt dann wieder nicht, weil es ja auch Analog Lab als „standalone“ gibt. Na, ist wahrscheinlich schon ok.😁
Und jetzt auch mit 37 Tasten:
https://www.arturia.com/de/products/hardware-synths/astrolab/astrolab-37
Arturia macht es richtig. Die drei Größen, bei denen für jeden die richtige dabei ist. die meisten anderen Hersteller können sich da ein Scheibchen abschnippeln.