Alles was es braucht für Mixing & Mastering?
Die Arturia FX Collection 6 ist da, Anlass für einen Test hier auf Amazona.de. In der Pro-Version, die wir hier testen, sind insgesamt fünf neue Plug-ins hinzugekommen. Genau auf diese fünf Neuzugänge werden wir unsere Aufmerksamkeit richten. Für alle, die wissen möchten, was sonst noch enthalten ist, habe ich unten den entsprechenden Link zur Arturia Website verlinkt. Außerdem findet ihr in unserem Testbericht zur Vorgängerversion weitere Informationen zu diesem Effekt-Plug-in-Bundle.
Was ist es? Arturia FX Collection 6 Pro – ein Effekt-Plug-in-Bundle mit Tools für Sounddesign, Mixing und Mastering.
- Fünf neue Plug-ins: Neu dabei sind Tape J-37, Pitch Shifter 910, Mix Drums, Bus Transient und EFX Ambient.
- Soundcharakter: Besonders die Tape-Emulation J-37 liefert warme Bandsättigung und vielseitige Klangvariationen.
- Kreativ-Tools: Pitch Shifter 910 und EFX Ambient richten sich vor allem an Sounddesign und experimentelle Effekte.
- Mixing-Helfer: Mix Drums und Bus Transient bieten schnelle Bearbeitung von Drumbus und Transienten.
- Fazit: Umfangreiche Effekt-Sammlung mit kreativen Tools – das Upgrade lohnt sich, der Preis ist jedoch relativ hoch.
Inhaltsverzeichnis
Arturia dürfte den allermeisten vor allem für seine extrem hochwertigen Synthesizer-Emulationen und zahlreichen Klassiker ein Begriff sein. Etwas weniger bekannt ist, dass die Franzosen auch mindestens ebenso hochwertige Effekte für das Mixing und Mastering entwickeln. Genau diese Mixing- und Mastering-Plug-ins werden in der FX Collection zusammengefasst.
Was ist neu in der Arturia FX Collection 6?
Die Arturia FX Collection 6 Pro umfasst mittlerweile 39 Plug-ins. Neu hinzugekommen sind die Tape-Emulation J-37, der Pitch Shifter 910, das Drum Mixing Tool Mix Drums, ein Multiband Transient Tool namens Bus Transient und zu guter Letzt noch das EFX Ambient, ein aufwendiges Modulations-Tool für Synths und andere Quellen.
Arturia Tape J-37
Bei dieser Emulation einer Bandmaschine handelt es sich um die legendäre von Studer. Auch wenn der Begriff inflationär erscheinen mag: Diese Maschine ist wirklich legendär. So wurde sie unter anderem in den Abbey Road Studios in London von den Beatles oder auch Pink Floyd benutzt.
Das Besondere an dieser Maschine ist der Aufbau, bestehend aus über 50 Röhren, die zusammenarbeiten – ein Materialaufwand, der heutzutage völlig unvorstellbar und natürlich auch unbezahlbar wäre. Arturia hat sich zur Aufgabe gemacht, diesen heiligen Gral der Tontechnik mithilfe ihrer TAE-Technologie als Plug-in umzusetzen. Wie gewohnt hat Arturia neben der sehr sorgfältigen Nachbildung des Originals auch einige Features hinzugefügt, die so im Original nicht verfügbar waren.
Zentraler Bestandteil des Plug-ins sind die beiden Tape-Spulen, die sich ganz authentisch drehen, während man Material damit bearbeitet. Irgendwie finde ich so etwas immer etwas übertrieben, da es ja nichts zum Klang hinzufügt. Erwische mich dann aber doch dabei, die Animation, die sich abschalten lässt, wieder anzuschalten, weil es einem ein besseres Gefühl gibt. Zumindest geht es mir so. Die Maschine arbeitet wahlweise mit einer Geschwindigkeit von 15 oder 7,5 IPS. Zentraler Bestandteil ist der mittige Drehregler, mit dem sich der Pegel einstellen lässt, den man aufs virtuelle Band schickt. Das wird wiederum hervorragend durch ein VU-Meter visualisiert, sodass man genau weiß, wie stark man die Maschine gerade anfährt.
Um noch mehr Klangvariationen bereitzustellen, hat Arturia vier verschiedene Bänder modelliert – von einem sehr hochwertigen bis zu einem abgenutzten Band ist alles dabei. Zusätzlich lassen sich noch die Hoch- und Tiefpassfilter, die eine Bandmaschine immer hat, deaktivieren, um einen noch größeren Frequenzbereich abzubilden. In den Klangbeispielen könnt ihr den immer wieder gleichen Drumloop mit den unterschiedlichen Bändern hören und feststellen, wie sich die Bänder klanglich unterscheiden.
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Wer noch tiefer in die Materie einsteigen möchte, kann den Advanced-Modus aktivieren. Hier gibt es unter anderem einen Equalizer, den man entweder vor oder nach das Signal schalten kann. Außerdem bietet dieser auch einen Emphasis-Modus. Dieser hebt etwa die Höhen vor der Bearbeitung an und senkt sie danach wieder ab. So kann man bestimmte Frequenzbereiche stärker betonen, ohne dass sich der Gesamtklang des Signals stark ändert. Auch die Kalibrierung der Bandmaschine kann man im Advanced-Bereich ändern. Zusätzlich gibt es noch ein Delay-Modul, mit dem sich Tape-Delay-Effekte erzeugen lassen.
Klanglich bewegt sich das alles auf höchstem Niveau. Dezent eingesetzt auf dem Masterbus kann Arturia J-37 der Mischung echt noch ein ganzes Stück Wärme und Glanz verleihen. Aber auch auf Einzelsignalen, wie zum Beispiel dem Drumbus, lohnt es sich, damit zu experimentieren. Großartig finde ich die Möglichkeit, verschiedene Bänder zu vergleichen, was im echten Leben, wenn man sich denn überhaupt solch eine Maschine leisten könnte, nur mit extremem Aufwand möglich wäre.
Arturia Pitch Shifter 910
Nicht minder legendär ist unser nächster Testkandidat. Handelt es sich hierbei doch um den 910 von Eventide, einem der ersten digitalen Pitch-Shifter-Geräte auf dem Markt. Nun ist solch ein Gerät qualitativ längst nicht mehr vergleichbar mit heute erhältlichen Lösungen wie etwa Melodyne oder Autotune. Aber darum geht es auch gar nicht. Vielmehr haben diese Geräte, wie so viele alte Studioklassiker, einen gewissen Charme, der genau in ihrer Unperfektheit liegt. Und genau diesen hat Arturia versucht, hier einzufangen. Demzufolge ist der 910 weniger ein Tool für exaktes Korrigieren von falschen Noten oder zur Transposition von Stimmen, sondern eher ein extrem kreatives Tool zur Verfremdung von Klängen.
Bei den Klangbeispielen habe ich den Drumloop, den ihr schon zuvor gehört habt, auch einmal durch den Arturia Pitch Shifter 910 geschickt, um ihm mit einem Chorus-Preset ein wenig mehr Breite zu verleihen. Auch andere Experimente mit Drum-Loops fand ich ganz spannend. Weitere Klangbeispiele, die ihr hören könnt, sind mit einem Synth-Pad gestaltet. Hier zeigt sich meiner Meinung nach die Stärke des Plug-ins, lassen sich doch damit schöne Modulationen und Delays erzeugen, mit deren Hilfe auch vermeintlich simple und langweilige Synth-Sounds zu interessanten Parts eines Mixes werden können.
Arturia Mix Drums
Beim nächsten Plug-in handelt es sich um keine Emulation, sondern eine Neuentwicklung von Arturia. Der Name sollte ziemlich deutlich machen, um was es hier geht, nämlich das Mixen von Drums. Arturia empfiehlt den Einsatz von Mix Drums vor allen Dingen auf den Subgruppen, egal ob bei elektronischen oder akustischen Schlagzeugen. Mix Drums bietet zwei Bänder, somit kann man den Bassbereich getrennt vom Mitten-Höhenbereich bearbeiten.
Zur Verfügung stehen verschiedene Sättigungsalgorithmen wie Tape- oder Röhrenverzerrung. Außerdem gibt es pro Band einen Transienten-Designer, mit dem sich Transienten und Sustain unabhängig bearbeiten lassen. Und zu guter Letzt kann man noch einen Hall- oder Delay-Effekt hinzufügen. Auch lässt sich der Klang über einen einfachen 2-Band-Equalizer noch weiter formen. Gut gefallen hat mir auch die Eingangssektion, die automatisch erkennt, wie laut das Signal ist und den Clipper entsprechend einstellt.
Selbstverständlich hört ihr auch dieses Plug-in mit einem Schlagzeug-Beat, zunächst den unbearbeiteten und danach die Bearbeitung. Es klingt deutlich voller, wärmer und lauter. Und es macht in der Praxis echt Spaß, damit zu arbeiten. Als alleiniges Tool auf dem Drumbus wäre es mir aber dann doch zu simpel aufgebaut. Da würde ich zumindest noch einen weiteren Equalizer nutzen wollen, um gezielt spezielle Frequenzen abzusenken oder anzuheben. Auch einen Kompressor würde ich wahrscheinlich immer noch zusätzlich nutzen wollen. Aber als Charakterwerkzeug, mit dem man schnell kreativ die eigenen Drum-Spuren formen kann, ist Arturia Mix Drums echt ein Hinzugewinn im heimischen Mixing-Setup.
Arturia Bus Transient
Auch dieses Plug-in ist eine Eigenentwicklung von Arturia und widmet sich exklusiv der Bearbeitung von Transienten. Dazu stehen insgesamt drei Frequenzbänder zur Verfügung, sodass sich Bässe, Mitten und Höhen getrennt bearbeiten lassen. Auch hier liegt der Einsatz auf Drum-Subgruppen oder Drum-Loops, bei denen man keinen Zugriff auf die Einzelspuren hat nahe. Ein entsprechendes Beispiel mit einem Schlagzeug-Loop habe ich euch in den Klangbeispielen angehängt.
Wie ihr im entsprechenden Klangbeispiel hören könnt, tut Arturia Bus Transient auch genau das, was es verspricht. Man kann bei dem Schlagzeug-Loop sehr schön die Kick etwas herausarbeiten und durch Absenken des Sustains im Mittenbereich den Raumklang etwas in den Griff bekommen. Von den fünf Neuzugängen ist das sicherlich der unspektakulärste, aber gut zu wissen, dass man so ein Helferlein im Arsenal hat.
Arturia EFX Ambient
EFX Ambient dient, wie auch hier der Name schon erahnen lässt, vor allem zum Erstellen von Klanglandschaften. Unter der Haube findet ein spektrales Processing statt, was zu sehr komplexen Ergebnissen führen kann. Zur Verfügung stehen zum einen 6 Tone-Variationen (u. a. Codec, die Simulation schlechter digitaler Codecs wie frühe MP3-Codecs) und zum anderen Space. Das Ganze ist so angelegt, dass man mit wenigen Drehreglern arbeiten kann, was sich sehr intuitiv gestaltet. Über eine zentrale X/Y-Matrix kann man schnell bestimmen, wie viel von welchem Modul man mit dem eigenen Signal beimischen möchte.
Wer möchte, kann natürlich wie immer im Advanced-Modus arbeiten und hat Zugriff auf viele weitere Parameter. Für den Praxisteil habe ich ein einfaches Synth-Pad in Logic erstellt, das ihr zunächst unbearbeitet hören könnt. Danach kommen mehrere Beispiele, die zeigen, was mit EFX Ambient möglich ist. Trotz der Komplexität, die unter der Haube steckt, lässt sich das Plug-in einfach und schnell bedienen und man kommt schnell zu teils spektakulären Ergebnissen. Verwenden kann man es, denke ich, sicherlich sowohl beim Produzieren und Sounddesignen als auch später beim Mixdown, wenn man das Gefühl hat, dass die eine oder andere Spur noch etwas Leben und „Excitement“ gebrauchen könnte.








































Vielen Dank für den tollen Test!
Ich kann mich dem Fazit voll anschließen. Für mich bringt dir Arturia FX Collection (aktuell noch Version 5, Upgrade dann ggf. Ende des Jahres) alles mit, was ich an Effekt-Plugins benötige, um ehrlich zu sein sogar noch viel mehr.
Die fünf neuen Plugins machen auf jeden Fall einen guten Eindruck, gerade die Tape-Emulation und die Bus-Tools sind schon eine coole Sache. Bus PEAK und Bus EXCITER (beide in V5 eingeführt) gehören neben den aus meiner Sicht erstklassigen Reverbs mit zu meinen meistgenutzten Plugins.
Ein allgemeiner Punkt zu Arturia: Wann wird endlich ein optionales Abo-Modell für die V- und FX Collection eingeführt? Den jährlichen persönlichen Upgrade-Entscheidungsprozess zu den verschiedenen Sale-Gelegenheiten würde ich gerne dadurch abgeben :)
Aber zurück zur FX Collection: Was noch sehr interessant wäre: Ein Vergleichstest zu anderen FX-Bundles, vor allem auch zu einigen kostenlos verfügbaren Plugins (ich denke da an Analog Obsession, Tukan-Plugins für Reaper etc.). Die Auswahl an geeigneten Testkanditen ist hier natürlich extrem groß, aber vielleicht gibt es ja ein paar Bundles, die sich für einen solchen Vergleich anbieten würden.
@Dizzy Ein Vergleichstest wird schwierig sein, denn mit was genau soll man vergleichen? Nach einigen Jahren hat so mancher seine Lieblingskette zusammengestellt, und das dürfte sehr individuell sein. Ich z.B. halte mittlerweile überhaupt nichts mehr von Tape-Plugins, weil ich nicht wie 1970 klingen will. Für andere sind sie ein Muss.
@bluebell Das stimmt, hinsichtlich reiner Klangqualität wird ein solcher Vergleich schwierig, da das sehr subjektiv ist und es gar kein „richtig“ und „falsch“ gibt. Aber in Kombination mit einem Vergleich von Features, CPU-Effizienz, angebotene Effekttypen etc. fände ich das schon interessant. Vielleicht ist das aber auch eine Schnapsidee, ich lasse mich überraschen, ob sowas mal kommt 😊
Zum Tape-Plugin: Das hängt natürlich sehr vom Genre und von der Intensität des Plugin-Einsatzes ab. Als dezente Veredelung (für einzelne Spuren/Gruppen) kann ich mir das gut vorstellen bzw. setze ich ähnliche Plugins auch ab und zu ein. Oder mal für ein Intro, um es vom Grundsound im restlichen Song etwas abzusetzen…
Arturia wird es schwer haben ihr FX-Paket für Dynamik und Mastering zu vermarkten. Die Plugin-Ordner der Anwender sind voll damit. Anfangs hat Arturia auf Modulationen gesetzt und sollten sich dort auch weiter verbessern. Vor allem sollten sie endlich ALLE Instrumente updaten. Der ARP2600 V ist grottenschlecht und das letzte Synclavier-Update ist auch schon 7 Jahre her. Der Screen-Mode ist buggy und man merkt, daß hier zwei unterschiedliche Programmierungen stattgefunden haben. Knobs und Fader werden teilweise nicht aktualisiert, die visuelle Einbindung erscheint veraltet. Die Sachen wurden teils noch unter Windows 7 entwickelt, da kann nicht mehr alles so funktionieren wie vor 11 Jahren.
Meine V-Collection ist aktuell, dort gab es ein gutes Angebot und den JP-8000, sowas fehlt hier. Bei Modulation und Reverb fehlen mir noch ein Blackhole, H3000, Ensoniq DP4, Rockman etc.
Insgesamt verschlingt die Installation Gigabytes, was bei algorithmischen Sachen auf eine hohe Ineffizienz hinweist. Da wird ganz bestimmt viel Müll seit Jahren mitgenommen.
Der Pitchshifter 910 ist nett, rechtfertigt aber keine 200€ für ein Update.
Leider mehr Kritik als Sonne, tut mir leid! Für mich kein Grund zum updaten.
@Kazimoto „Arturia wird es schwer haben ihr FX-Paket für Dynamik und Mastering zu vermarkten“
Ich würde das auch viel eher unter dem Label Sounddesign laufen lassen. Klar, man kann damit auch mixen und mastern aber viel interessanter sind in der Collection die Plugins finde ich, die den Sound vollkommen durch die Mangel nehmen.
@Kazimoto Die Arturia Plugins brauchen deswegen soviel Speicherplatz, weil nicht mit Vektorgrafiken gearbeitet wird. Also gibts für jede Zoomstufe ein Bitmap Paket und das summiert sich.
Genauso ineffizient wird dann alles schön ins RAM geladen. Z.B. braucht einmal Pigments 6 ca. 700 MB RAM auf Windows. Pro geladener Instanz!
@exitLaub Ja, ich habe diese vielen kleinen Bildchen auch schon wahrgenommen, wie aus einer anderen Zeit. Ich weiß nicht wie andere Hersteller das hinbekommen, auch sind die Pakete total ineffizient gepackt oder besser gesagt, überhaupt nicht.
@exitLaub Moment, ich kapiere jetzt erst was du sagst, 700MB pro instanz? Sicher? Ich komme unter Linux/Wine sogar auf 3GB. 1-2GB sind auch bei einigen nativen Plugins „normal“. Heute Abend schaue ich mal genauer, Pigments ist bis jetzt Spitzenreiter.
@Kazimoto Win11 + Live 12 + Pigments 6 auf 100% Zoom und im Taskmanager kann ich sehen, daß pro geladener Instanz etwa 700MB vom freien Arbeitsspeicher abgezogen werden.
Pigments 6 wohlgemerkt, vielleicht braucht die 7er noch mehr RAM wegen der animierten Grafikspielereien.
@exitLaub Wäre lustig wenn Win11 ein besseres Speichermanagement hätte, liegt vielleicht auch an der DAW und der zugrunde liegenden Plugin-Verwaltung. Bitwig bietet zur Kompatibilität glaube ich 5 Modi.
Ich sehe es ähnlich wie @Kazimoto. Grund sind die vielen guten PlugIns, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen und den Weg auf die Festplatte gefunden haben.
Mir käme es z.b. nicht in den Sinn, das Bundle aufgrund der Studer Bandmaschinen Emulation zu kaufen, um etwas mehr Wärme oder seidigen Glanz zu erhalten. Dazu verwende ich z.B. den UAD Faichild 670 oder den Manley Massive Passive als PlugIn. Geschmacksache, klar.
Sicherlich ist es gut, wenn Arturia Neues auf den Markt bringt, doch wenn die Produktpallette zu groß wird, erleiden die älteren Plugins womöglich keine Weiterentwicklung mehr, das finde ich schade.
Arturia sollte nicht den gleichen Fehler wie Native Instruments machen und mit immer neuen Tools nur oben drauf zu setzen. Hauptsache verkaufen. Detailverbesserungen könnten das ein oder andere PlugIn zum Klassiker werden lassen, der dann über viele Jahre genutzt bzw. verkauft wird.
Sehr hochwertige PlugIns gibt es inzwischen zum Low-Price, im Sale bekommst Du ein PlugIn für 29-49 € was zum Erscheinungstermin für über 300 € UVP angeboten wurde.
Für 500 € Budget kann man heute eine sehr gute Auswahl über die Sales zusammenstellen, gegen die es Arturia mit dem FX-Bunde schwer haben wird.
Einige Anbieter versuchen es mit Masse Kunden zu gewinnen, was ich persönlich für den falschen Weg halte. Etwas einzigartiges oder richtig Gutes mit regelmäßigen Updates zu pflegen wäre aus meiner Sicht der bessere Weg.
@Mixit Richtig, Alleinstellungsmerkmale sind wichtig. 👍
P.S. Es geht nicht gegen Arturia, ich selbst verwende die V Collection 11 und bin zufrieden damit. Ich stelle jedoch immer wieder fest, dass ich nicht alles nutze und lieber meine Tools individuell zusammenstelle.
@Mixit Aber es steht Dir doch absolut frei, Dich bei Arturia mit einzelnen PlugIns einzudecken.
Die mathematischen Hintergedanken, ab dem wievielten Einzelprodukt sich die Collection rentiert hätte, ist so anspruchsvoll ja nun nicht.
@m-ex Da hast Du natürlich recht, das kann jeder für sich entscheiden, wann sich das für einen lohnt. Rein mathematisch kostet ein Plugin unter 13 € im Bundle beim UVP. So gesehen eher günstig. Im Sale wird es vielleicht noch etwas günstiger.
Ich wüsste halt nicht was ich mit gefühlt 50% der PlugIns anfangen soll. Aber auch das sieht jeder anders, was auch gut ist. Nichts gegen Arturia, ich nutze selbst einiges davon. 👍
Dennoch gilt für mich derzeit: Nicht noch ein Bundle….
Danke für den Bericht!
Muß ich mehrfachs lesen ehe wie man sagt es in fleisch+But übergeht:-)
Software hab ich wenn Plugin kaum erfahrung aber ich denke
lernkurve ist eher hoch um das beherrschen zu können.
totally recall ja das kommt mit dazu und da hat software sicher riesen vorteile.
freundlicher netter gruß🙂