Test: Arturia MatrixBrute, Teil 1, Synthesizer

4. Februar 2017

Elegant und sexy

Zugegeben: Mit der Art und Weise, wie einige Hersteller von elektronischer Hardware heutzutage den Markt erkunden, habe ich grundsätzlich ein Problem. Ich mag es nicht, wenn man auf Musikmessen das Käuferinteresse anheizt, indem man Prototypen offeriert, die Euphorie der potentiellen Kundschaft ins Grenzenlose steigert und wenn man dann nicht liefern kann. Nicht einmal annähernd in einem zeitlich vertretbaren Rahmen. Insofern hat sich Arturia (wie andere Hersteller in der Vergangenheit auch) nicht mit Ruhm bekleckert, als sie auf der NAMM 2016 mit der Vorstellung des MatrixBrute der globalen Synthesizergemeinde zu hysterischen Anfällen verholfen haben und dann nicht liefern konnten.

Im Dezember 2016 tauchten dann plötzlich wie ein zweites Weihnachtswunder Nachrichten auf, der MatrixBrute käme zur Auslieferung. Videos auf Facebook zeigen auf einmal glückliche Besitzer in Spanien und Frankreich. Und was war mit Deutschland? Dann der Anruf von meinem Händler Digital AudionetworX in Berlin. “Wir könnten einen bekommen. Willste noch?“ Und ob. Ich bereitete gerade ein Konzert in Münster vor und das wäre schon was gewesen, diesen Synthesizer auf der Bühne zu spielen. Dann, eine Woche vor dem Gig, kam eine neue Nachricht. „Wir haben ihn. Allerdings mit einem großen Loch im Karton. Daher werden wir ihn wieder zurücksenden“. Na klasse. Glaubt man so was? Der Gig ging auch ohne MatrixBrute gut über die Bühne und jetzt, seit dem 25. Januar 2017 steht der Arturia MatrixBrute vor mir. Im Studio. Und ich bin überglücklich, denn das lange Warten hat sich wirklich gelohnt.

Wenn heute von Hardware-Synthesizern gesprochen wird, kann es durchaus sein, dass man über kleine Kistchen aus Plastik redet, die man nicht nur locker unter den Arm klemmen, sondern gar in die Tasche stecken kann. Besitzern des MatrixBrute dürfte das schwerfallen, handelt es ich hier doch um „echte“ Hardware, die 20 kg auf die Waage bringt. Der MatrixBrute IST schwer. Ein Minimoog ist dagegen ein echtes Leichtgewicht. Der Name dieser Mutter aller Synthesizer fällt hier nicht zufällig, gibt es durchaus optische und haptische Anleihen. Der MatrixBrute orientiert sich ganz bewusst am analogen Vorbild. Dadurch fühlt man sich schnell mit ihm „zu Hause“.

Der erste Eindruck ist oftmals der entscheidende. Und schon das Öffnen des Kartons zeigt mir, dass hier über alles bis ins kleinste Detail nachgedacht worden ist. Dieser Bolide ist unglaublich sicher verpackt. Man sollte meinen, dass er keinen Schaden nimmt, selbst wenn er von einem LKW fällt (was ja keiner wirklich will). Die Verpackung des MatrixBrute ist geradezu fürsorglich.

Arturia MatrixBrute – hervorragende Verpackung –

Das setzt sich fort, wenn man den Synthesizer dann endlich vor sich zu stehen hat. Sogar die Tasten des Keyboards sind mit Schutzfolie beklebt und gegen versehentliches Eindrücken mit einer Schaumstoffleiste unterhalb gesperrt. Das ist vorbildlich. Meine Begeisterung geht aber noch weiter. Wie auch der eingangs erwähnte Minimoog (und auch die Voyager von Moog), wurde der MatrixBrute mit einem schwenkbaren und im Gehäuserahmen versenkbaren Panel (in dem die eigentliche Elektronik steckt) ausgestattet. Moog-Nutzer wissen, dass sich dieses Panel leicht hin und her bewegen kann, sollte man den Synthesizer einmal hochkant stellen müssen. Arturias Ingenieure haben sich dazu etwas Einfaches, aber äußert Sinnvolles einfallen lassen. Das Panel ist mit einem kleinen Schloss ausgestattet. Rastet es (im versenkten Zustand) ein, kann es nicht versehentlich auf Wanderschafft gehen. Das ist ebenfalls vorbildlich. Um das Panel zu lösen, muss man nur einen kleinen, gehäusemittig installierten Knopf (Panel Release Button) drücken und man kann das Panel aus dem Rahmen herausziehen.

Klangbeispiele
Forum
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    lightman  AHU

    Danke für den ersten Teil des Tests, macht Lust auf mehr. Freut mich, daß der Matrixbrute den hohen Ansprüchen offenbar gerecht wird, die im Vorfeld an ihn gestellt wurden. Der Sound ist wie schon bei den Mini- und Microbrutes durchaus eigen, was mir gut gefällt, besonders die härteren und in Richtung Effekte gehenden Klänge sind vielversprechend.

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    Uli Ringhausen  

    Danke für den ersten Test . Kein gedrucktes Handbuch finde ich etwas schwach . Das man sich erstmal das aktuelle Firmware holen muss , ist wohl der Zeitgeist :-(

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      Bernd Kistenmacher  RED

      Darum kommst Du leider nicht rum. Das Du heute ein PDF als Download bekommst, ist auch bei anderen Herstellern „Standard“. Es wird halt überall gespart… ;-)

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        pmm  AHU

        Ausgedruckt ist zudem nicht gleichbedeutend mit gut, im Sinne von einigermassen vollständig. Man denke hier z.B. an Rolands Faltblätter. Solange das Handbuch des Matrixbrute dessen Funktionen vollständig und nach Möglichkeit detailliert beschreibt, gebe ich dem pdf den Vorzug. So obliegt es mir dieses ausdrucken zu lassen. Die Zeiten eines Manuals wie es der OASYS hatte sind vorbei.

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        patcassady  

        Das ist zum Glück bei Moog noch nicht so. Dort bekommt man sogar zwei – die originale und eine regionale Übersetzung des jeweiligen Vertriebes.

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          pppch

          naja für den doppelten preis müssen sie ja was bieten.. sei es nur ein manual :P wird wohl edel mit plastik eingebunden sein

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              pppch

              solange es von kindern.. ähh jungmitarbeitern bei foxconn hergestellt wird.. wird das schon passen zu den trüben tassen…

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      Mayasfinest

      Bei meinem Matrixbrute, den ich jetzt seit gut 3 Wochen habe ist sowohl die aktuelle Firmware als auch ein gedrucktes Handbuch in A5 dabei. Alles wie es sich gehört.

      Leider gibt es ein paar unschöne Bugs im Sequencer und mit der Tempo-Tab-Taste:
      https://www.youtube.com/watch?v=CrBFEiN5Gwg

      Werden aber bestimmt bald abgestellt… (oder in die Anleitung als Feature eingearbeitet :-)

      Ein grandioser Synth, jeden Cent wert und sehr hochwertig verarbeitet, macht Spaß…

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      monokit  

      Hmmm in diversen Unboxing Videos ist ein gedrucktes Handbuch zu sehen. Ich denke da hat Bernd eines der ersten Exemplare erwischt, die noch ohne Handbuch ausgeliefert worden sind.

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    pytrel  

    Schöner test. Bin gespannt auf mehr! Zu dem pdf Thema… Ich bevorzuge es 100% pdf zu benutzen statt Papier. Ich liebe den Geruch eines guten Buches aber wir wissen ja mittlerweile wie es der Natur geht und da brauch man nichtmehr unbedingt für jedes gerät noch ein paar Bäume dazu fällen. Die (gute) Luft wird dünner…

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    Chick Sangria  

    Kann es sein, dass das ein Generationenproblem ist? Wer mit der Tastenkombination Strg+F aufgewachsen ist, wird einem PDF vermutlich immer den Vorzug geben, weil es einem jegliches Blättern erspart. Oder liege ich falsch?

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      A.Vogel  AHU

      Generagtionsfrage vielleicht.
      Ich habe bereits vor einigen Jahren komplett auf .pdf umgestellt, sprich ich habe für alle Geräte hier im Studio die Anleitungen als .pdf gesucht (und gefunden) und danach einen Kubikmeter Anleitungen entsorgen können.
      Erst wollte ich diese wegwerfen, habe sie dann bei ebay eingestellt und war dann total baff, dass wirklich ALLE verkauft wurden. Viele für den berühmten einen Euro, einige aber auch für mehr als 10 Euro. Es scheint also wirklich noch eine Menge Papierliebhaber zu geben.
      Ist ja auch OK, wenn es halt der Arbeitsweise entspricht und nicht stört.
      Ich dagegen hab ein altes iPad mit allen Manuals im Studio liegen und hab so sämtliche Informationen direkt im Zugriff. Find auch auch gut, insbesondere inklusive der Möglichkeite, Textpassagen zu vergrößern. Die Augen werden im Alter ja auch nicht besser……

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        amazonaman  AHU

        Die alten Leute wollen an ihrem Papier festhalten und finden PDF doof. Die jungen finden wollen nur PDF und finden Papier doof. Jaaaa was jetzt! Fragt da der Richter, was steht denn zu diesem Thema in unserem Gesetzbuch? NIX. Also keiner kann verurteilt werden. Dumm gelaufen, leider 2 Standpunkte und keiner hat recht und keiner Unrecht. Riecht streng nach rechtsfreiem Raum. GUTSO

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          monokit  

          Ich mag beides. Gedrucktes lese ich aufm Klo oder im Bett. Das PDF am Synth oder Pad, und ja die Suchfunktion ist genial.

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        glain  

        Mein Problem mit gedruckten Anleitungen ist häufig, dass diese nich up to Date sind, weil schon wieder ein Update draußen ist. Trotzdem fehlen sie mir, weil ich sie gerne z.B. in die Bahn mitgenommen habe und gelesen habe und so auch auf Funktionen gestoßen bin, welche ich sonst nie rausbekommen hätte.

        Die Hersteller sollten mal über gescheite E-Books nachdenken.

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      Tyrell  RED

      Ich bin jetzt auch nicht mehr der Jüngste, aber meine gedruckten Handbücher verstauben alle im Schrank. Ich habe hier einen Ordner mit allen PDFs – aber sogar die nutze ich n ur noch selten, sondern greife am liebsten auf ein YT-Tutorial zu.

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      pytrel  

      Liber Chick. Ich habe schon ein paar Jährchen bevor es Internet und pdf gab mitgemacht. Vom Umweltschutz Gedanken und Vorschlag aufs alter zu schliessen. Tja das kann man auch machen. Ich jedoch meinte nur das man nicht unbedingt Bäume fällen muss damit man Anleitungen druckt nur weil man dann blättern kann oder weil das „Authentischer“ ist. Das ist alles. Es handelt sich hier um keine Generationen Thematik-Discussion sondern um Umwelt Gedanken. Also ja ich würde sagen du liegst ziemlich falsch. Wenn dein Kommentar jetzt nicht auf meinen bezogen war …. In diesem fall bitte ich um Verzeihung

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    Chromengel

    Glückwunsch zum ersten Testbericht hier bei Amazona, Bernd.
    Es wurde ja mal Zeit, dass der Matrixbrute genauer und die Lupe genommen wird und ich freue mich sehr, dass Du das diesmal übernommen hast.
    Bin schon sehr auf den zweiten Teil gespannt.
    Schönen Gruß
    Michael

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    Green Dino  

    Also, da ist er nun. Tjaja.
    Übrigens folgender Satz hat mir eben solch eine enorme Freude bereitet „Die Qualität der Klangerzeugung korrespondiert mit seinem edlen Auftreten.“
    Keine Ahnung, musste ich gerade mal loswerden^^ Grüße

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    iggy_pop  AHU

    Elegant? Sexy?
    Das Teil sieht aus wie eines dieser Frankenstein-Euroracksysteme, die aus Modulen zig verschiedener Hersteller zusammengewürfelt worden sind, mit zig verschiedenen Fonts, Knöpfen, Layouts, Designs, Farben… ein materialisierter Migräneschub.
    A propos Migräne: Blaue LEDs sind eine Zumutung. Ist das noch immer nicht in den Holzköpfen der Designer und Hersteller angekommen?
    A propos Holz: Hier und da eine Dachlatte anschrauben macht noch keinen gelungenen Analogsynthesizer.

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      Tyrell  RED

      Ich muss Bernd recht geben: „Elegant und Sexy“ trifft es für mich genau. Aber ich mag auch Miniröcke und High-Heels ;-)

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      NicGrey  

      Ich kann deine Kritik nicht nachvollziehen. Das Design ist absolut gelungen, optisch homogen und zurückhaltent. Sieht aus wie der kleine Bruder vom Schmidt Synthesizer. Von wegen Frankenstein.

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      Steinklopfer  

      Ich bin doch schon seit Jahren aktiver Leser von Amazona und gehöre eher zu den stilleren Geniessern, doch möchte ich mal folgendes angemerkt haben: ist es denn „iggy_pop“ wirklich nötig, gebetsmühlenartig solche Statements zu verfassen. Radikal ist ja schön und gut – und man sollte zuweilen auch eine pointierte Meinung vertreten: Doch wenn man über Jahre wirklich zu allem und jedem, was die Synthesizerwelt hervorbringt, einen Kommentar verfasst, als gälte es die Hunnen verbal zurückzuschlagen, dann wirkt das ein wenig pubertär. Ich schlage vor uns damit zu verschonen und dafür in ein paar Jahren uns mit einem Gesamtwerk zu überraschen: „Mein Krampf – Synthesizer von Andromeda bis Zebra“ – Ein wenig entspannt jedem die eigene Präferenz gönnen, wäre doch gar nicht so falsch.

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        amazonaman  AHU

        Was wäre amazona ohne seine Kommentare? Ob dumm oder gescheit ist jedem persönlich überlassen. Wichtig ist doch die Meinung aus der Basis beleuchtet zu bekommen, nicht nur der Werbe Industrie oder der eines einzelnen Testers aus der Redaktion.
        Die Betroffenen zu fragen, die Besitzer Nutzer Dudler Musikanten fröhlichen und Leidgeprüfte und alles was dazwischen liegt!
        Testberichte ohne Kommentar sind wie Besuche auf dem Friedhof, dort ist es auch ziemlich still.

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      lectrolurch  

      da muss ich Iggy zustimmen…
      Die Anwesenden hier scheinen wohl ewig keinen Sex mehr gehabt zu haben, da Sie jeder daher wackelnden Synthylatte hinterher gaffen.
      Jetzt aber mal wieder ran an eure alten Analog Muttis ;o)

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        iggy_pop  AHU

        „Doch wenn man über Jahre wirklich zu allem und jedem, was die Synthesizerwelt hervorbringt, einen Kommentar verfasst, als gälte es die Hunnen verbal zurückzuschlagen, dann wirkt das ein wenig pubertär.“
        Ich sage es mal so:
        Solange hier gebetsmühlenartig alles als toll, großartig, der nächste große Wurf und die beste Erfindung seit geschnitten Brot angepriesen wird und alle wie die Schafe artig blöken und mitlaufen im Kreis — solange ist es nötig.

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    SmashSystem

    Hab mich jetzt nach 3 Jahren Amazona stöbern hier angemeldet. Und zwar nur um dem Herrn iggy_pop mal folgendes mitzuteilen.

    Sie sind ein mieser,überheblicher Meckerkopp.

    Herr Osterberg wäre Stolz.

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      iggy_pop  AHU

      Ist das so?
      Na, dann freue ich mich doch über dieses Kompliment aus berufenem Munde.
      Bussi.
      (Ansonsten gilt: Beachten Sie die Mittelfinger.)
      PS: „Stolz“ schreibt man in diesem Zusammenhang klein — es ist ein Adjektiv.

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        Tyrell  RED

        Wir lassen diese kurze, emotionale Differenz mal so im Raum stehen und löschen sie nur, wenn einer von Euch beiden das wünscht. Zum Thema: Ja, der IP ist hier gerne mal der Provokateur – und somit auch das Salz in der Suppe. Das hält sich aber immer im Rahmen. Den Mecker-Bonus hat er sich hier definitiv schwer erarbeitet :-) Peace !!

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          MichBeck  

          Ja, Iggy gibt gern das Enfant terrible (grins). Aber, ich mag das … und ab und zu lässt er sogar durchblicken, dass er nicht nur ein Meckerkopf und Lektor ist, sondern auch von der Materie „Synthesizer“ Ahnung hat.

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                Dirk Matten  RED

                Ich kann deine Einschätzung zum Design des Gerätes teilen, ich gehe sogar davon aus, dass 1. Modularität suggeriert werden soll, obwohl sie nicht vorhanden ist und der Synthesizer lediglich (neben vielfältigen Anschlüssen) über bestimmten Quellen gewisse Ziele per Modulationsmatrix anspricht, 2. eine gewiesse Ungeschliffenheit der Klänge sich im robusten Äußeren darstellen und 3. die Holzlatte für „analog“, Wärme“ und „Echtheit“ stehen soll. Von daher kann man Herrn Hartmann, sollten meine Annahmen richtig sein, bestätigen, dass er alles richtig gemacht hat. Klapppanel wildert da noch zusätzlich bei der Assoziation zum Minimoog. „Groß“ und „viel“ scheint immer noch ein Qualitätsmerkmal zu sein, sonst gäbe es nicht die unsäglichen Schnitzel-XXXL-Restaurants. Ich bin dagegen.

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                A.Vogel  AHU

                Doch noch ein paar alte Bekannte hier…
                Dann hast du ja 2006 bei uns in Münster bei den Geräuschwelten gespielt.
                Wäre ich vom Nick hier nicht unbedingt drauf gekommen…..

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    D.Siegmund  

    Danke erstmal für ersten Teil des Tests, ich denke, da werden wohl mindestens drei Teile nötig sein.
    Ich habe meinen Matrixbrute seit 14 Tagen hier stehen, nur leider hat mich die Grippe sehr davon abgehalten, mich überhaupt mit ihm beschäftigen zu können.
    Den Kritikpunkt des Displays für die Modulationsmatrix kann ich aber voll nachvollziehen. Hier hätte meines Erachtens ein Oled-Display mehr Sinn, als ein E-Ink-Display gemacht… was interessieren mich die letzten Modulationsquellen im Ausgeschalteten Zustand ?

    Den Druck im Sound kann ich bestätigen, gefällt mir.
    Was mir beim Spielen mit Kophörer (V-Moda/AIRA M-100) aufgefallen war, sind manchmal Knack- oder Ploppgeräusche beim Umschalten von Presets, das muss ich noch weiter beobachten.

    Ansonsten bereue ich den Kauf bisher nicht.

  10. Profilbild
    Mick  

    Hi!
    1.Also Moog liefert noch ein Handbuch mit! Aber ich bin ehrlich, wenn ich am Rechner sitze, google ich mal eben schnell was ich brauche!
    2. Jetzt nach gut einem Jahr, bin ich froh, keins dieser Produkte verfallen zu sein, ala DeepMind12, Vermona14, Minimoog Reissue, Oddissey oder Matrixbrute.
    Aber der MatrixBrute ist der einzige, der bei mir noch Begierde weckt, und DSI Rev. 2 Prophet Sound ist eh nicht meins. Ich werde ihn definitv antesten, und den Test hier weiter verfolgen. . . . Danke!

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    mdesign  

    danke für den interessant und kompetent geschriebenen bericht nebst aussagekräftigen samples.

    ich habe mit diverser hard- und software aus dem hause arturia bisher kaum gute erfahrungen machen dürfen, alles war bei auslieferung in beta-status und wurde trotzdem praktisch nicht mehr weiterentwickelt.

    aber unsere welt wird ja bekanntlich jeden tag besser. vielleicht machen die rührigen franzosen ja mittlerweile nicht nur gutes marketing, sondern auch akzeptable technik. würde mich freuen.

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    Coin  AHU

    Also ich find den auch edel & sexy.
    Aber ich spreche hier nicht stellvertretend für alle Menschen auf der Welt.
    Ist nur meine Meinung.
    Insgesammt empfand ich das als schönen Test
    mit guten Klangbeispielen.

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    psv-ddv  AHU

    Hatte letztens Gelegenheit den Matrix Brute bei einem Freund (testende Zunft) ausgiebig zu spielen. Ich war positiv beeindruckt. Obwohl ich ja ein vintage Junkie bin und mir das Design des Matrix auch um Einiges zu eklektizistisch (zusammengewürfelt, falls jemand fragt) ist. Ich muss sagen, das Teil lässt sich super bedienen und klingt auch noch ordentlich. Der verrückte Stilmix der Bedienelemente ergibt im Gebrauch wirklich Sinn…macht Spaß, die Kiste!

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    tomeso  

    Zuerst mal vielen Dank für den gelungenen Start der Testreihe und die tollen Audiodemos, macht Laune auf mehr!
    Witzig wie sich hier eine Diskussion um das Handbuch entwickelt hat … und dabei gibt es doch ein gedrucktes Handbuch. Die allerersten Instrumente (und da gehört Bernds MatrixBrute dazu) wurden noch ohne Handbuch ausgeliefert, da die Druckerei nicht rechtzeitig geliefert hat. Mittlerweile liegt das Handbuch dem MatrixBrute bei und die User der ersten Lieferung können gerne eins beim Vertrieb abrufen. :-)

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    timewindx

    Ich habe meinen Matrixbrute schon seit 2 Wochen. Der kam mit Handbuch. Da es sich um eine Retoure handelt, ist der schon „länger“ mit Handbuch unterwegs.
    Den sehr guten Sound kann ich auch bestätigen. Das Display finde ich auch eher schwach. Es gab aber wohl einen Grund wieso die ausgerechnet eInk genommen haben. Kann mich aber nicht mehr erinnern.
    Ich finde das größte Manko, dass die Reglerstellungen über kein Display ausgegeben werden. Im Panel-Modus kein Problem. Wenn man aber an Presets schraubt fehlt ein irgendwo angezeigter Wert doch sehr.

    • Profilbild
      Bernd Kistenmacher  RED

      An Deiner Kritik ist was dran. Am besten war das – so glaube ich – beim Little Phatty gelöst, wo die Encoder permanent angezeigt haben, wo die Parameter stehen. Aber man kann nicht alles haben… ;-)

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        timewindx

        Die überlegen aber wohl schon, wie das sichtbar gemacht werden soll. Ich bin ja für das große Display. Bei Arturia wird aber wohl darüber nachgedacht, dass in der Matrix darzustellen.

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    Mick  

    … natürlich kannst Du nicht für alle Menschen sprechen, halt Dich fest,… Du bist ein Hund! ;-)

  17. Profilbild
    hejasa  

    Ist das in den Audio Beispielen so gewollt, oder klingt der Matrix Brute tatsächlich so weich?
    Ob der sexy aussieht ist für mich uninteressant, da kenne ich weichere Modelle als diese Hardware. Spannend wäre nur der Vergleich, ob man bei beiden an den gleichen Knöpfen drehen muss? Ist das so, kaufe ich den!

  18. Profilbild
    TimeActor  AHU

    Der Arturia löste bereits seit Ankündigung „haben wollen“ bei mir aus (wenn der Klang stimmt). Dies scheint mit dem kurzen Einblick hier bestätigt – Vielen Dank dafür! Mich interessieret sehr stark die Modulationsmatrix die statt Widerstandsstifte wie beim VCS 3 etc. mit Tastern (gepatcht) werden. Ist der Aufbau ähnlich? Statt Macroregler hätte ich mir allerdings lieber einen Joystick gewünscht um alle Achsen einer Modulation „gezielt“ und flexibel anfahren zu können! Der Aufwand den der Hersteller bei der Verpackung an den Tag legt, lässt wohl darauf schließen das Arturia gute Kistenmacher sind!? ;-)

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    tantris  

    Der Ansatz aus einem Mix simpler Wellenformen, moduliert mit LFO, gepaart mit Hüllkurven, einen Sound zu kreieren, mag 1980 innovativ gewesen sein. Aber heute ist es erstaunlich, dass man mit diesem Uraltkonzept noch einen Markt erreicht.

    Die Klangfarben eines analogen Synthesizers sind inzwischen komplett abgelutscht. Alles schon 1000-mal gehört, aber bei mir hat es immer noch nicht „zoom“ gemacht.

    In Anbetracht des Preises und der Beschränkungen auf Dreiton-Musik schon gar nicht.

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      monokit  

      Gitarren sind auch nicht besonders innovativ…dennoch gibts immer wieder neue Modelle davon. Schlimm für dich, oder?

      DANN GEH DOCH ZU NETTO!

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    TimeActor  AHU

    Wird mir wohl immer ein Rätsel bleiben…warum fragen soviele bei neuen Synthis immer nach Polyphonie? M. M. n. gibt’s doch schon genug davon um Soundscapes, Flächen etc. zu erzeugen!? Wirklich coole Monophone Soundtüftlermaschinen (die Modularen jetzt mal außen vor) gibt’s doch nicht so viele oder?

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    polyaural  AHU

    Man braucht keinen Mittelfinger um das Gerät hässlich zu finden. Ich finde den Matrixbrute weder elegant noch sexy. Das Bedienfeld sieht aus wie angeordnet, sortiert, hingeschoben wie es gut passt. In etwa wie hier … http://thi.....umblr.com/
    .
    Auch ihn wie einen Minimoog aufzubauen, also mit aufstellbarem Panel, das passt irgendwie nicht. Allerdings kann ich nicht sagen warum(!) es nicht passt. Ist ein Bauchgefühl. Immerhin kann ich sagen: Die weißen Knöpfe am Keyboard stören massiv. Auch das Farbenspiel in der Filtersektion, zusammen mit dem schön großen, aber total anders gestalteten Cutoff-Regler stößt mir auf. Auch die riesige Matrix ist übersichtlich, sieht aber so was von verloren aus das es mir im Bauch weh tut.
    .
    Alles in allem scheinen die Ingenieure zu viel zu sagen gehabt bei der Gestaltung des Panels. Übrigens, der Minibrute ist mir als erstes wegen des hervorragenden Paneldesigns aufgefallen. Es geht also auch anders …

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      iggy_pop  AHU

      Das Ding sieht unausgegoren aus, wie ein Prototyp, zusammengeschustert. Will viel.
      Für ein Vorserienmodell wäre das Design durchgegangen, Konzeptstudie, aber als Seriengerät?
      Der Schmidt gefällt mir übrigens auch nicht — das überladene Bedienfeld ist dem Konzept geschuldet, wirklich alles erreichbar machen zu wollen, aber dass das nicht geht, haben viele Hersteller in der Digitalwelt lernen müssen (Jellinghaus DX-Programmer, Rhodes Chroma Programmer).
      Aber wie immer gilt:
      „Machtoch watta wollta.“ (Frank Zander)

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    pppch

    wenn es um design und vollendeten klang geht.. so geht nichts über meine sovjet miniorgel…
    https://www.youtube.com/watch?v=4N_X3lnuHI4
    das einzig wahre…. mit anschlagsakustischer tastatur. ( perkussion )
    ka design.. als ich den jp8 gekauft habe.. war ich stark an lego in den 70ern erinnert.
    braun sollte mal nen schneewittchen-synth machen..
    und ich bin froh das alessi noch keinen mit integrierter saftpresse gemacht hat.
    gibt au das design.. http://bit.ly/2kgun6O
    sie haben immerhin die langweile von den trüben tassen, dave schmitz, und die rote hässlichkeit von den führern aus dem norden hinter sich gelassen

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    lightman  AHU

    Hands-on Bedienung bis ins Detail ist das Konzept, und da das Gerät recht komplex ist, fällt halt auch die Bedienoberfläche komplex aus. Elegant und sexy wirkt das auf den ersten Blick nicht, eher pragmatisch bis veriwrrend, aber wenn man den Aufbau der einzelnen Segmente mal auf sich wirken läßt, ist das im Grunde auch nur ein klassischer von links-nach-rechts-Aufbau (VCO -> VCF -> VCA -> Matrix -> Effekte -> usw.), halt mit ’ner Menge Knöppe pro Abteilung. Da die Kiste mit vielen CV-Ausgängen ausgestattet ist und daher wohl auch als Zentrale eines entsprechenden Setups dienen kann bzw. auch als Solche gedacht ist, macht der direkte Zugriff zwecks Echtzeit-Modulation externer Geräte Sinn, man möchte ja nicht erst in einem Menü rumtippen müssen, nur um etwa die LFO-Intensität über CV zu verändern. Vermutlich hätte man das Interface besser machen können, ich bin kein Designer, aber so ganz daneben ist es meines Erachtens nicht. Viel hilft viel ^^

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    gutzufuss  

    Ein Freund von mir hat den Matrixbrute zuhause stehen, und wir haben vor kurzem bis in die Nacht hinein Klänge geschraubt. Ich stand dem Gerät zuerst kritisch gegenüber – habe das Potential der Matrix unterschätzt. Unglaublich wie schnell wir sehr interessante sich selbst entwickelnde Soundscapes erstellt haben. Es gibt meines Erachtens keinen Synthesizer der so flexibel ist wie ein Modularsystem, aber so intuitiv und komfortabel zu bedienen ist wie der MB. Ganz großes Kino. Es gibt nur einen Grund ihn nicht zu kaufen. Ich kann dieses Schiff als Session-Spieler und Nutzer der Öffentlichen Verkehrsmittel kaum bewegen. 22 kg ist schon ne Ansage. Wenn ich meine beiden Doepfer-Koffer (3- und 2-reihig) mitnehme liege ich bei 12 kg und habe 2 stabile Koffer mit Henkel zu transportieren – das ist sehr viel angenehmer. Und so ein Doepfer-System bietet dann letztendlich doch deutlich mehr klangliche Möglichkeiten. Dafür muss ich aber für das Patchen deutlich mehr Zeit einplanen.
    Also ich finde den MB großartig – nur zu groß und zu schwer für mich. Als Korg Volca Matrix wäre ich sofort dabei…

  25. Profilbild
    syntach  

    Habe den Matrixbrute „in echt“ antesten können,
    die erste Unübersichtlichkeit verschwindet schnell, dann kommt darunter ein sehr guter Workflow zutage, der Sound ist eigen und gefällt mir sehr gut, das Konzept ist sehr rund.
    Dazu veströmt der Matrixbrute Inspiration und Seele.

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    alba63

    Also klanglich sehe ich den Matrix Brute in der Tradition eines Waldorf Pulse, sprich, sehr „drahtig“; eher hart als geschmeidig. Mir gefällt das nicht so besonders. Ist aber rein subjektiv…
    Ich habe 10J lang (ab ca. ’93) viel Musik gemacht und war Synth- Fanatiker. Im Vergleich zu damals sind das heute geradezu goldene Zeiten: Ziemlich gute VST- Instrumente, geradezu unzählbare neue, analoge Mono- Synths, und erstaunlich viele neue und gut klingende Poly- Synths (im Falle des Minilogue sogar günstig und hinreißend klingend).
    Insofern: ist für jeden was dabei, und das meiste klingt auch noch gut!

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    nontachi

    Wer sich für 299,- den Microbrute zulegt, dann noch den Pulse 2 von Waldorf für 500,- dazu vielleicht noch den Roland JD-XI Crossover für 500,-, hat für insgesamt 1299,- Euro viel mehr als der Matrixbrute für 1999,- bietet.
    Musste mal gesagt werden!

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      A.Vogel  AHU

      Du scheinst mit allen vier Geräten umfassende Erfahrungen gemacht zu haben, wie sonst kämst du auf solch eine subjektive Milchbubenrechnung.
      Ich habe sowohl Matrix- als auch Microbrute, den Pulse hatte ich immerhin einige Jahre, die Roland Tischhupe stand bei mir allerdings noch nie auf dem Zettel.
      Scheinbar scheint es dir auszureichen, mit Minitasten ein wenig rumzuklimpern und beim Pulse 2 exzessives Menudiving zu betreiben, um Sounds zu schrauben; ich hätte da keine Lust drauf.
      Eine anständige Tastatur mit Aftertouch, nahezu alle Parameter im direkten Zugriff, eine großartige Modulationsmatrix inklusive vier weiterer Hardwarecontroller für Kombimodulationen, ein ordentlicher Sequencer: für mich sind das durchaus wichtige Parameter. Aber das ist meine Meinung und hiermit auch als solche gekennzeichnet.
      Musste aber dennoch mal gesagt werden. Aber ohne Ausrufungszeichen.
      Klar ist ein monophoner Synth für 2k€ kein Mitnahmeartikel, aber der Matrixbrute ist ein Instrument, das ähnlich wie die alten Boliden auch noch in 30 Jahren genutzt werden wird.

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        nontachi

        In 30 Jahren bin ich tot!
        Mit Ausrufungszeichen(Jg.59) ;-)
        Für die Liveaction kann ich deinen Kommetar ja noch ein wenig nachvollziehen, aber für zuhause in Verbindung mit einer DAW dann doch wieder nicht. Aber nichts für ungut, die Meinungen sind da eh sehr unterschiedlich wie man hier ja zu hauf lesen kann.
        Ich wollte eigentlich nur mal aufzeigen, dass man mit viel weniger Geld sehr gute – und meiner Meinung nach – bessere bzw. vielfältigere Ergebnisse erziehlen kann, als mit nur einem einzigen monophonen Synth. Und von den gesparten 700,- ist dann auch noch ein Mallorca Urlaub drin (da nehme ich dann die Tischhupe mit).

        Gruß

        (P.S. Der Test ist allerdings sehr gut geschrieben, danke!)

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          A.Vogel  AHU

          Nix für ungut. Ich wollte nur angemerkt haben, dass die doch sehr individuellen Anforderungen an ein Instrument sich nicht auf ein „für den Preis kann man anderes/besseres/mehr Gear kaufen“ reduzieren lässt.
          Und die Qualität von Musik lässt sich ohnehin nicht objektiv betrachten, und da bin ich auch vollkommen bei dir: Musik die gefällt kann ebenso mit günstigen wie mit teuren Instrumenten gemacht werden. Da ist die Technik im Hintergrund eher zweitrangig.
          Was aber bereits weiter oben angemerkt worden ist kann ich nur unterstreichen: Diejenigen, die sich durch Haptik und Aufbau eines Instruments spielerisch an Komposition und Arrangement herantasten, haben mit dem Matrixbrute ein „echtes“ Instrument zur Hand.
          Für diejenigen, die allerdings weitgehend in der DAW arbeiten und dort Komposition und Arrangement zusammenbringen, ist dieser Aspekt ggf. zu vernachlässigen.
          Gut, dass heutzutage beides (plus etwaiger Mischformen) technisch gut machbar ist.
          Ansonsten drück ich dir die Daumen, dass die nächsten 30 Jahre noch gut packst; ist ja kein unmögliches Ziel :)
          Beste Grüße

  28. Profilbild
    siebener

    Wenn ich , „bevor die Entdeckungsreise losgeht“ den MatrixBrute erst einmal registrieren sollte, frag ich mich doch ob es sich denn dabei um ein Musikinstrument handelt.
    In erster Linie möchte ich doch ganz altmodisch SPIELEN, und zwar gleich nach dem Auspacken. Für die Freude am Editieren gibt es doch jede Menge Software, und die meist deutlich billiger.
    Hmmm.., die MatrixBrute – Software läuft also auf Mac und PC. Also auch auf Linux? Oder ist mein Thinkpad etwa kein PC?

    Als hauptsächlicher Impromusiker geht es mir vor allem um den Moment des Musizierens, des intuitiven Verschmelzens mit meinem Instrument und um die musikalische Kommunikation mit meinem MitspielerInen. Vor dem Rechner sitze doch ich eh schon viel zu oft…

    Nun frage ich mich, ob der MatrixBute trotzdem auch ein Instrument für mich sein könnte?????????

    • Profilbild
      Dirk Matten  RED

      Vielleicht geht es darum, die aktuelle Firmware auf dem Instrument zu haben – oder was ist der Grund? Garantieansprüche kann man auch per Rechnung nachweisen.

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