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Test: Arturia Minilab MKII, Controllerkeyboard


Update der kompakten Tasten

Rund 3½ Jahre ist es her, dass der französische Hersteller Arturia sein kompaktes Controllerkeyboard Minilab vorgestellt hat. Jetzt folgt der Nachfolger Arturia Minilab MKII und wir haben uns einmal angeschaut, was sich beim 25-Tasten Keyboard getan hat.

Arturia Minilab MKII

Aufbau

Das Arturia Minilab MKII ist ein 25-Tasten Keyboardcontroller zum Einspielen von Noten und Steuern von jeglichen MIDI-Parametern in Verbindung mit einer DAW, geeignet für OSX, Windows und iOS. Dafür verfügt das Minilab MKII über 16 Endlosdrehregler, 8 anschlagsdynamische Pads, zwei kapazitive Touchstrips, mit denen man in der Regel Pitch Bend und Modulation steuert, zwei Oktavierungsbuttons sowie ein Shift-Button sowie ein weiterer zum Umschalten der zweifach belegbaren Pads.

Optisch ähnelt die zweite Version des Minilabs dem Vorgänger, wobei Arturia die Bedienelemente teilweise anders angeordnet hat. Die zwei Touchstrips befinden sich jetzt nicht mehr links neben der Tastatur, sondern oberhalb der ersten paar „Klaviatur“. Direkt darüber die vier angesprochenen Soft-Buttons. Dadurch ist das Arturia Minilab MKII etwas schmaler, die Breite beträgt nun nur noch 35,5 cm, also rund 2 cm weniger als vorher. Dafür benötigt es in der Tiefe rund 1 cm mehr Platz. Das Gewicht des Arturia Minilab MKII beträgt 1,5 kg, ein ordentliches Gewicht für solch einen kompakten Controller.

Die Endlosdrehregler und Pads sind praxisgerecht weit voneinander weg platziert, dadurch lassen sie sich sehr gut bedienen. Gleichzeitiges Schrauben an zwei Encodern funktioniert einwandfrei, Platzprobleme wird man hier sicherlich nicht bekommen. Auch wenn es hinsichtlich der Verarbeitungsqualität keine Beanstandungen gibt, sind die nicht gerasterten Drehregler für meinen Geschmack allerdings zu leichtgängig, mehr Widerstand hätte ich mir hier gewünscht. Die Pads lassen sich ebenfalls gut spielen und lösen sauber aus, auch hier keine Beanstandungen.

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    Chick Sangria ••••

    Ich würde sagen, man sieht schon auf den Pressebildern, dass es eine Holzimitation ist. Schwere Krankheit bei Arturia, die auch vor dem DrumBrute nicht halt gemacht hat.

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      Filterpad AHU

      „Holzimitation?“ Das hätte man jetzt nicht gedacht – Megakrass! Wenn es sich im Vergleich zur Größe „schwer“ anfühlt, finde ich dies eher vorteilhaft. Das lässt es – trotz des geringfügigen Preises – hochwertig erscheinen und bleibt stabil auf dem Tisch. Die Gummifüße unterstützen das zusätzlich – Super! Wie verhält es sich beim schnellen einspielen von Akkorden?

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    phyl0x1

    Zwar suche ich derzeit kein neues Keyboard, bin aber erfreut, dass es endlich mal wieder eines mit 16 Reglern gibt. Momentan scheint es ja Standard zu sein, Keyboards mit allem – Reglern, Pads, Knöpfen und Fadern – zu bestücken, sodass von keinem Typ genug vorhanden ist.

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    HeikoIT

    Also noch eins :) Ich werde so langsam das Gefühl nicht los, dass jeder Hersteller EIN Keyboard für SEINE VSTs auf den Markt bringen möchte. Ich habe auch ein M-AUDIO CTRL49 um mit der VIP-Soft einigermassen ohne Maus arbeiten zu können, dann ein KOMPLETE KONTROL um mit der ganzen NI-Komplete-Geschichte einigermassen effektiv arbeiten zu können und noch ein M-AUDIO CODE49 für sonstige MIDI-DIN-Zwecke. VIP kann nicht alle Patches aller VST erkennen, KOMPLETE KONTROL ist auch nicht so viel besser. Also jetzt auch noch Arturia für deren Analog Lab und sonstiges…naja. Das „ideale“ habe ich jedenfalls noch nicht auf dem Markt gefunden :) Von Arturia habe ich das SparkLE für die Drums, das ist eigentlich ein gutes Add-On, zumindest kann man damit auch ganz gut arbeiten.

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      HeikoIT

      Es ging mir nicht um die eigentliche DAW-Integration, die funktioniert eigentlich bei allen fast ohne Probleme. VIP (Virtual Instrument Player) ist ein, nennen wir es Container-VST, was andere VSTs laden kann. Dafür hat man dann z.B. beim CTRL49 einen Bildschirm am Keyboard, d.h. Du kannst die VST/Patches auch dort auswählen, also fast wir am Hardware-Synth. Problem ist nur, das funktioniert leider nicht mit allen Patches, die in den VSTs drin sind. Das betrifft VIP genauso wie KOMPLETE KONTROL (was praktisch fast das gleiche ist, nur das die Keyboards von NI leider keinen eigenen Screen haben wie das CTRL49, nur ein Textzeilendisplay). An sich ’ne super Sache, wenn es denn auch ALLES abdecken würde – was es derzeit leider nicht so ganz tut. Man kann zwar bei VIP auch eigenes hinzufügen, klappt (zumindest bei mir) nicht immer so ganz 100%.

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    Coin AHU

    Mal ne ganz blöde Frage.
    Woher weiss ich wie die Encoder belegt wurden ?
    Wie findet man raus, was man in den Setups gespeichert hat ?
    Da hilft wohl nur Notizen machen.
    In der Analog Lab Lite Software sieht man ja die Kennzeichnung
    z.B. für Cutoff und Resonanz.
    Aber am Controller muss man dann probieren,
    wo sich was bewegt, oder wie ?
    Genauso das Automapping.
    Woher weiss ich wie die Poties belegt werden,
    bevor ich ein Mapping lade ?
    Schlussendlich haben wir das MIDI Control Center,
    die Analog Lite Software und noch die DAW,
    mit der ich mich beschäftigen muss,
    obwohl der Controller mir eigentlich Arbeit abnehmen soll.
    So bleibt man noch mehr am Bildschirm kleben,
    wie mir scheint.

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    Citro Studio

    Bei all den positiven Ansichten und bunten Tasten
    ist aber zu beachten, dass Arturia hier drastisch den
    Sparstift angesetzt hat. Das Minilab wird jetzt nur noch mit der Analog Lab Lite-Version für einen knappen Hunderter verkauft. Das sind 500 Sounds. Die alte Version enthält mehr als 5000 Sounds. Die Software-Vollversion Analog Lab kostet noch mal 89€. Das erinnnert mich an die Lebensmittelbranche. Neue Verpackung, der Preis wird gehalten. Hier aber mit
    „900%“ weniger Inhalt :-)

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      Wellenstrom AHU

      Na, da würde ich ja eher bis zum nächsten 299 Euro Deal für die komplette Arturia Collection warten und zuschlagen.

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        Wellenstrom AHU

        wobei….. je voller der VSTI Ordner, desto weniger kreativer Output….. zumindest mache ich derzeit die leidige Erfahrung…mehr Möglichkeiten behindern oftmals.Da rotieren zu viele Optionen im Schädel rum. Lähmt.

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Arturia Minilab MKII

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