Test: Ashdown, BTA 400, Bassverstärker

24. November 2010

Ashdown BTA 400

Quizfrage: Was ist teuer, unheimlich schwer und lässt Basserherzen vor allem beim Tragen des gesuchten Objekts aufgrund fehlender Fitness höher schlagen? Na? Richtig! Ein Röhrenverstärker! Kaum ein anderes Bass-Equipment ist unter Bassisten begehrter und steht auf den Wunschzetteln so weit oben, wie die mit Röhren bestückten Verstärker, die mit ihrem unverkennbaren Soundmerkmalen bestechen.

Dementsprechend  kann sich auch kein Unternehmen aus dem Bass-Equipment-Bereich davor drücken, nicht auch eine Röhrenverstärker-Serie in ihrer Produktlinie zu führen. So auch das britische Unternehmen Ashdown, das im Jahre 1997 von Mark Gooday ins Leben gerufen wurde. Dieser absolvierte seine Lehrjahre als Chefingenieur und Manager im Kultunternehmen Trace Elliot, bis es bei diesem finanziell bergab ging und Mark Gooday daraufhin entlassen wurde. Warum aber die Flinte ins Korn werfen? Besser ist es doch, aus gemachten Fehlern zu lernen, die gewonnene Erfahrung zu nutzen, um diese in ein frisch gegründetes Unternehmen einfließen lassen. Eine mutige Entscheidung, die mit dem Unternehmen Ashdown auf jeden Fall erfolgreich umgesetzt wurde. So etablierte sich das Unternehmen Ashdown seit Firmengründung zu einem ernst zu nehmenden Produzenten für Bass-Verstärker, Boxen, Effekte und Zubehör, die auf den Bühnen dieser Welt immer wieder anzutreffen sind. Nicht zuletzt namhafte Endorser wie Adam Clayton (U2), Mark King (Level42) oder Guy Pratt (Pink Floyd/David Gilmour etc.) schwören seit Jahren auf die Produkte von Ashdown.

-- Der Ashdown BTA 400 --

— Der Ashdown BTA 400 —

Und wie sollte es auch anders sein, gibt es in der Produktlinie von Ashdown die BTA-Serie, bestehend aus Bass-Topteilen, die 200, 300 oder 400 Watt Leistung bescheren, allerdings nicht als reinerassige Vollröhrenverstärker, sondern als Hybridversionen mit verbundener Röhren- und Transistorschaltung. Für den nachfolgenden Test wurde der Amazona.de Redaktion mit dem Ashdown BTA 400 das leistungsstärkste Modell dieser Serie bereit gestellt. Was unsere Nachbarn von der Insel mit diesem Verstärker im Detail realisiert haben, wird sich nun zeigen.

Lieferumfang & Ausstattung

Bassist sein ist wahrlich Schwerstarbeit. Diesen Umstand erfährt man sofort am eigenen Leib, wenn man das Paket mit dem Ashdown BTA 400 darin für ein paar Meter und am besten noch über einige Stufen tragen muss. Der Grund dafür steckt im Inneren des Pakets. Geballte 35kg in Form eines 400 Watt Bass-Topteils mit den Produktmaßen 36,2x61x30 cm. Also wahrlich kein Leichtgewicht, wenn man bedenkt, dass hier noch keine Bass-Box dabei ist. Das Gewand des Ashdown BTA 400 besteht aus schwarzem Kunstleder mit metallenen Schutzhauben auf den Ecken. Für einen sicheren Stand auf Boxen oder sonstigen Untergründen sorgen vier Gummifüße auf der Unterseite des Verstärkers, und zwei robuste Tragegriffe an der Oberseite sollen den Transport dieses Brummers erleichtern. Jedoch ist es äußerst unhandlich, solch ein großes Gewicht nur von oben tragen zu können.

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