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Test: Audio Innovate innoFader Pro 2, Crossfader

Einstellmöglichkeiten

Zuerst ist der Fader sehr lose eingestellt, wenn man das Gehäuse von links nach rechts kippt, bewegt sich auch der Fader alleine von der Schwerkraft. Mit Hilfe des mitgelieferten Mini-Schraubenziehers sollte also erst einmal sein persönlicher Lieblings-Widerstand eingestellt werden. Dazu gibt es im Gehäuse des innoFaders ein kleines Loch und im beweglichen Teil des Faders eine kleine Kreuzschlitzschraube, die dann je nach Vorliebe weiter rein- oder rausgedreht wird. Erstaunlich, dass das hält, aber auch bei meinem 7 Jahre alten Modell kann ich keine signifikante Veränderung des Widerstandes feststellen. Selbst wenn der Widerstand sehr hoch eingestellt wird, ist kein Ruckeln, Stottern o.ä. zu bemerken.

InnoFader Pro2 Einstellmöglichkeiten

InnoFader Pro2 Einstellmöglichkeiten

Mit demselben Kreuzschlitz-Dreher können 3 Potis am Fader verstellt werden: Der Cut-In rechts, Cut-In links sowie die “Curve”, also die Überblendungskurve. Der Cut-In definiert, ab wann der Fader anfängt Einfluss auf die Überblendung zu nehmen. So kann z.B. eingestellt werden, dass der Fader erst sehr spät anfängt, von einem Kanal zum anderen zu überblenden, um trotz sehr empfindlicher Kurve noch etwas Toleranz an den Enden zu haben. Oder stellt ihn so ein, dass er theoretisch sofort anfängt zu regeln, aber die Kurve so spitz eingestellt ist, dass erst in der Mitte ein abruptes Überblenden stattfindet. Es gibt eigentlich immer mehrere Wege, an sein gewünschtes Ziel zu gelangen. Bei einigen Mixern, wie z.B. den Rane Mixern mit magnetischen Fadern (TTM-56, Sixty-One usw.), wird diese Einstellung auch nötig, da die originalen Fader einen kleineren Regelbereich haben. Würde man den innoFader einbauen ohne nachzuregeln, wären die ersten Millimeter immer ohne Funktion.

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AI innofader Pro2 Adapter

Ein Sack voll Platinen

Dadurch dass die Platinen und der Fader an sich nun besser isoliert sind, kann man einfacher am “offenen Herzen” die Einstellungen vornehmen, ohne sich permanent Gedanken über Kurzschlüsse zu machen. Wenn über den Mixer bereits Einstellungen an der Faderkurve oder dem Cut-In gemacht werden können, werden diese auch an den innoFader übertragen. Somit kann man die Einstellungen des Faders und des Mixers nutzen, sollte dann aber aufpassen, dass sich diese sinnvoll ergänzen und nicht aufheben. Wenn der Mixer keine Möglichkeiten bereit hält, man aber keine Lust hat, permanent den Mixer zu öffnen, um am Fader herumzustellen, bietet sich der innoJuster an. Das ist eine (nicht im Lieferumfang enthaltene) Platine mit zwei Drehknöpfen, zwei Schaltern und einem Knopf zum Kalibrieren. Mit den Drehreglern kann der Cut-In (symmetrisch für beide Seiten) und die Kurve eingestellt; mit den Schiebereglern zwischen “normal” oder “Hamster” (also gespiegelter Kanalzuweisung) und “X” oder “Y” Faderkurve gewählt werden. Wobei man sich X und Y bildlich als Überblendung vorstellen muss, bei X geht die Überblendung nach Überschreiten der Mitte weiter, bei Y hört sie in der Mitte auf.

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Diese Platine kann man dann am Mixer anbringen und an den innoFader anschließen. Wenn man sich die zusätzlichen ca. 40,- Euro denn leisten möchte.

Der Fader bietet im Vergleich zum ersten innofader Pro und den anderen Fadern von AI die feinsten Cut-In Einstellungen und die kleinsten Faderabstufungen. So gibt es im Vergleich zum innoFader pnp viermal so viele Faderschritte, nämlich 1024 zu 256. Die Cut-In Schritte sind sogar fünfmal feiner einstellbar, mit Schritten à 0,05 mm. Da der Fader aber meistens von scratchwütigen HipHop-DJs genutzt werden dürfte, die blitzschnell von einer Quelle zur anderen wechseln, diese Zahlen nur am Rande.

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