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Test: Audio Technica ATH-M50x, Studiokopfhörer

Verarbeitung

Ein Großteil des Produkts besteht aus Kunststoff, der einen hochwertigen Eindruck vermittelt. Durch einen Klappmechanismus, der in zwei Stufen deutlich einrastet, macht sich der Hörer zum Transport entsprechend klein. In der mitgelieferten Tasche lässt er sich dann gut verstauen.

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Der Hörer zusammen geklappt

Der Hörer zusammengeklappt

Die Ohrmuscheln lassen sich um je 90° nach vorn und hinten schwenken, so dass auch das Abhören mit einem Ohr möglich ist. In der Vertikalen lässt sich die Muschel um 180° drehen. Während ich letztens beim Test des ATH-M40x zu bemängeln hatte, dass die Gelenke zu leichtgängig sind, ist das beim großen Modell deutlich besser gelöst. Hier sind sie schwergängig genug, um unbeabsichtigtes Verstellen zu vermeiden.

Sehr gut funktioniert das auch mit der metallenen Weitenregulierung, die in 11 Stufen verstellbar ist. Kopf- und Ohrpolster bestehen aus einem stabilen Kunstleder, das sich angenehm anfühlt und gegenüber dem alten Modell langlebiger sein soll. Alles in allem bietet der Kopghörer die gewohnt gute Audio Technica Qualität.

Neuigkeiten

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Im Großen und Ganzen hat Audio Technica sein bewährtes Produkt direkt weiter geführt. Zwei Veränderungen wurden vorgenommen. Während die überarbeiteten Ohrpolster hier weniger ins Gewicht fallen, ist das abnehmbare Kabel eine klare Produktverbesserung. Der alte ATH-M50 konnte entweder mit Spiralkabel oder einem 3,5 m langen geraden Kabel geordert werden. Der Audio Technica ATH-M50x hat nun beides mit dabei, das Spiralkabel lässt sich von 1,2 m auf ca. 3 m ausziehen, die gerade Strippe ist 3 m lang. Zusätzlich ist für mobile Anwendungen noch ein kurzes 1,2 m langes Kabel beigelegt, sehr schön.

Hörerseitig kommt ein 2,5 mm Klinkenstecker zum Einsatz, der durch eine Drehung in der Hörerbuchse verriegelt wird. Das andere Ende aller drei Kabel ist als 3,5 mm Miniklinke ausgeführt. Ein Adapter auf 6,3 mm Klinke liegt natürlich auch bei. An den beiden langen Kabeln wird dieser Adapter aufgeschraubt, nicht so aber an dem kurzen. Was ich zuerst für einen Produktionsfehler hielt, ist aber eigentlich logisch, diese Strippe ist für MP3-Player u.a. vorgesehen, die sind halt mit 3,5 mm bestückt. Ein handelsüblicher Adapter ohne Verschraubung lässt sich aber benutzen, falls das kurze Kabel unbedingt in die große 6,3 mm Buchse soll.

Natürlich sind austauschbare Kabel im Falle eines Defekts sehr nützlich, bei der Qualität der verarbeiteten Materialien sehe ich den großen Vorteil hier aber vor allem in der perfekten Anpassung auf Situation und Einsatzzweck.

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Forum
  1. Profilbild
    ClubOfTone

    Ein rund um sorglos Paket für meine Ohren. Klang für mich hervorragend und klar, kein Rauschen kein Verzerren und klare intensive Bässe. Da wird nichts Verschluckt und nichts verzerrt. so wie es reingeht kommt es auch wieder raus. Ich will nicht behaupten das ich ein super Gehör habe, oder der grosse Fachmann bin, aber für mich als Ottonormaluser macht es wenig Sinn das dreifache oder noch viel mehr für High End und on Top Quallity Lauscher aus zu geben, ich würde den Unterschied nicht merken wenn man ihn mir ins Ohr Tätowierte. Sehr wohl kann ich zwischen guter und schlechter Qualität unterscheiden und diese ATH-M50X sind für mich Top.

  2. Profilbild
    AQ  AHU

    Der Test war für mich Grund den ATH-50 X zu kaufen, in der schönen BL Version ;-) Fazit, er klingt wirklich sehr gut. Wenn man Musik mit etwas Abschirmung geniessen will, ist er sehr empfehlenswert.
    Der Tragekomfort ist gut, obwohl er nicht an gute Konkurrenzprodukte heran kommt. Trotz der guten Polsterung spüre ich den Kopfbügel doch recht stark.
    Schade finde ich bei einem sooo schönen Kopfhörer, wie dem M50 X BL, das Kunstleder.
    Leider wird es auch rasch recht Heiss um die Ohren. Da frage ich mich schon, ob das beim Topmodell der ATH Serie sein muss? Für echtes Leder bezahle ich gerne noch ein paar Euros mehr.

  3. Profilbild
    anselm  

    Es gibt diverse Ersatzohrpolster von Drittherstellern u.a. aus Velour. Manch einer klagt aber, dass manche den Klang negativ verändern (da ist ja ein Netz, sofern nicht völlig ausgeschlossen).
    Da würde ich mir mal einen Zusatz-Test wünschen. Wäre nicht das Kunstleder, hätte ich den wohl schon gekauft.

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Nix zu nölen. Kann damit gut abmischen (keine großen Differenzen zum Monitorsound) und beim Einsingen passt das auch. Robust, fairer Preis, kann man relativ lange am Kopp haben. Was will man mehr?

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