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Test: Audio-Technica ATH-M60xa, geschlossener Kopfhörer

Kompakter Studiokopfhörer mit Stärken und Schwächen

24. November 2025
audio technica ath-m60xa test

Audio-Technica ATH-M60xa, geschlossener Kopfhörer

Der Audio-Technica ATH-M60xa ist ein geschlossener On-Ear-Monitorkopfhörer mit den gleichen 45-mm-Treibern wie der bewährte M50x. Das kompakte Design richtet sich an mobile Toningenieure, Broadcaster und Studionutzer, die einen analytischen Hörer in handlichem Format benötigen.

Kurz & knapp
Was ist es? Audio-Technica ATH-M60xa, geschlossener On-Ear-Monitorkopfhörer mit 45-mm-Treibern, kompakte Studio-/Broadcast-Lösung.
  • Verarbeitung: Leichte, gut verarbeitete Konstruktion mit austauschbaren Polstern und umfangreichem Kabelpaket.
  • Tragekomfort: Sehr bequem, jedoch mit wackeligem Sitz und zu leichtgängiger Größenverstellung.
  • Klang: Detaillierte, mittenbetonte Wiedergabe mit moderaten Höhen und zurückhaltendem Tiefbass.
  • Einsatzgebiet: Gut für Editing und Analyse, weniger geeignet für laute Umgebungen und finale Mix-/Mastering-Entscheidungen.

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Fazit vorab

Der Audio-Technica ATH-M60xa präsentiert sich als solide erarbeitete Kompromisslösung zwischen Mobilität und Studioqualität. Laut Recherche unterscheidet sich der Audio-Technica ATH-M60xa von seinem Vorgänger, dem Audio-Technica ATH-M60x, weder klanglich noch baulich. Aufgrund offiziellen Angaben und Händlerinformationen handelt es sich beim M60xa um eine leicht überarbeitete Version des M60x, bei der „ein Bauteil geändert wurde, das die Leistung oder Spezifikationen nicht beeinflusst“.

Im Klartext: Das Unternehmen selbst sagt, dass die Änderung nicht die Leistung beeinflusst. Somit sind Klang, Ausstattung und Zielgruppe gleich. Der Namenszusatz „a“ dient offenbar nur zur internen Fertigungs-/Verwaltungs-Bezeichnung.

Für wen eignet sich dieser Hörer nun konkret? Primär für Anwender, die einen transportablen Studiokopfhörer mit analytischen Qualitäten suchen, dabei aber bewusst Abstriche bei der Pegeldämmung und dem festen Sitz in Kauf nehmen.

audio-technica ATH-M60xa

Verarbeitung und Ausstattung

Die Konstruktion des Audio-Technica ATH-M60xa wird von Kunststoff in ordentlicher Verarbeitung getragen. Verschraubungen lassen zumindest Reparaturen zu, sollte tatsächlich einmal etwas zu Bruch gehen. Ein Detail, das in Zeiten von Wegwerf-Elektronik durchaus erwähnenswert ist.

Die im Verhältnis zum Gehäuse üppig dimensionierten Kunstleder-Ohrpolster sind austauschbar, wobei das Material nicht den Eindruck vermittelt, als würde dieser Wartungsfall zeitnah eintreten. Die Verarbeitung des Kunstleders wirkt hochwertig und strapazierfähig, auch wenn man bei intensiver Nutzung über Jahre hinweg natürlich mit Alterungserscheinungen rechnen muss.

Mit gerade einmal 217 g zählt der ATH-M60xa zweifellos zu den Leichtgewichten in dieser Kategorie. Für längere Sessions ist dieses geringe Gewicht ein nicht zu unterschätzender Vorteil, auch wenn die Konstruktion dadurch naturgemäß etwas filigraner wirkt als bei den massiveren Over-Ear-Modellen der Serie.

Der Lieferumfang des Audio-Technica ATH-M60xa fällt durchaus großzügig aus. Drei Kabelvarianten (1,2 m gerades Kabel, 3 m gerades Kabel, 3 m Spiralkabel) dürften die gängigsten Einsatzszenarien abdecken. Das kurze Kabel eignet sich hervorragend für den mobilen Einsatz mit Smartphone oder Tablet, während die längeren Varianten im Studioalltag ihre Berechtigung haben. Das Spiralkabel, das sich auf circa 3 m dehnen lässt, ist besonders für Anwendungen interessant, bei denen man einen gewissen Bewegungsradius benötigt, ohne ständig über Kabelschlaufen zu stolpern.

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audio-technica ATH-M60xa Vorderseite auf Steinplatte

Die Verriegelung über einen Twist-Lock-Mechanismus in der linken Ohrmuschel verhindert versehentliches Lösen. Ein Feature, das in der Praxis sehr sinnvoll ist. Allerdings limitiert dieser proprietäre Anschluss die Kompatibilität auf Stecker mit maximal 4,5 mm Durchmesser. Wer also seine eigenen Premium-Kabel verwenden möchte, muss vor dem Kauf die Steckermaße überprüfen. Diese Einschränkung ist etwas ärgerlich, auch wenn Audio-Technica mit den drei beiliegenden Kabeln für die meisten Anwender ausreichend Optionen bietet.

Ein vergoldeter Schraubadapter von 3,5 auf 6,35 mm sowie ein Transportbeutel runden das Paket ab. Der Beutel ist funktional, aber nicht mehr. Ein Hartschalenkoffer wäre der kompakten Bauform und dem professionellen Anspruch angemessener gewesen, bewegt sich preislich aber vermutlich außerhalb der Kalkulation. Für den Transport im Rucksack oder in der Studiotasche reicht die mitgelieferte Lösung aus, wirklichen Schutz gegen Stöße bietet sie jedoch nicht.

Tragekomfort: Bequem, aber etwas wackelig

Der Sitz des Audio-Technica ATH-M60xa ist nach kurzer Eingewöhnungszeit als sehr angenehm zu bezeichnen. Er hat einen festen Sitz, drückt aber gerade für einen On-Ear Kopfhörer nicht allzu sehr auf die Ohren. Die großzügigen, mit Memory-Schaum gefüllten Polster und der verhältnismäßig lockere Anpressdruck schaffen einen hohen Tragekomfort für längere Sessions.

Diese Annehmlichkeit erkauft man sich jedoch mit einem Stabilitätsproblem: Bei abrupten Kopfbewegungen neigt der M60xa zum Verrutschen. Für statische Studioarbeit mag dies verschmerzbar sein, im mobilen Broadcast-Einsatz, wo man auch einmal schnellere Bewegungen vollzieht, wird diese Eigenschaft zum Nachteil.

Die in zwei Ebenen beweglich gelagerten Ohrmuscheln passen sich zwar gut an unterschiedliche Kopfformen an, die Größenverstellung rastet allerdings zu leichtgängig ein. Nach jedem Absetzen ist eine Neujustierung erforderlich – eine straffere Rastung wäre hier deutlich praxisgerechter gewesen.

audio-technica ATH-M60xa im Einsatz auf Holztisch

Klangeigenschaften: Detailliert, aber nicht neutral

Klanglich würde ich dem Audio-Technica ATH-M60xa einen leicht „belegten“ Charakter bescheinigen. Klarer Gewinner ist der Mittenbereich, der sehr präsent und gut abgebildet daher kommt. Die Darstellung wirkt aufgeräumt, besitzt Tiefe und strahlt kraftvolle Präsenz aus, allerdings mit einer Betonung, die nicht jedem Geschmack entsprechen dürfte. Die Mitten ermöglichen zwar eine detaillierte Beurteilung von Stimmen und Lead-Instrumenten, wirken für mein Empfinden aber etwas zu stark im Vordergrund.

Sowohl im ganz feinen Höhenbereich als auch im Bass-, respektive Subbass Bereich fehlt mir persönlich etwas die „perfekte“ Abbildung. Die Höhen klingen zwar offen und besitzen Leichtigkeit, fallen aber im obersten Frequenzbereich etwas früher ab als erwartet. Der Bass präsentiert sich ordentlich definiert und dezent, ohne an Durchsetzungskraft zu verlieren, tieffrequente Fundamente werden jedoch nicht mit der letzten Konsequenz dargestellt.

audio-technica ATH-M60xa vor weissem Hintergrund

Demnach würde ich diesen Kopfhörer nicht zum Mastering bzw. der Vorbereitung zum Mastering verwenden. Für schnelle Qualitätsbeurteilungen beim Sichten von Material, für editierende Tätigkeiten oder das Überprüfen von Timing und Tightness eignet sich der Audio-Technica ATH-M60xa durchaus. Seine Stärke liegt im Aufdecken von Fehlern und Unstimmigkeiten, die absolute Neutralität, die man für finale Mix-Entscheidungen benötigt, erreicht er jedoch nicht.

Audio-Technica ATH-M60xa: Räumliche Darstellung

Die Stereoabbildung fällt beim Audio-Technica ATH-M60xa überraschend weiträumig aus. Einzelne Ereignisse lassen sich präzise lokalisieren, wobei die für geschlossene Kopfhörer typische Darstellung mit extremen Pannings erhalten bleibt.

Unter Verwendung einer Crossfeed-Funktion, ich habe hierzu meinen SPL Phonitor Mini genutzt, erfährt die Abbildung eine deutliche Steigerung des natürlichen Raumeindrucks. In Kombination mit der gelungenen Frequenzseparierung erhält man dann tatsächlich einen analytischen Blick aufs Klanggeschehen.

audio-technica ATH-M60xa Rueckseite auf Steinplatte

Dämmung: Ausreichend, aber nicht herausragend

Als geschlossener Kopfhörer sollte der Audio-Technica ATH-M60xa prinzipiell für Monitoring-Aufgaben in lauter Umgebung taugen. Der direkte Vergleich mit meinen geschlossenen Beyerdynamic-Modellen offenbart jedoch eine spürbar weniger effektive Dämmung.

Für sensible Mikrofonierungen unter hoher Abhörlautstärke oder den Einsatz in besonders lauter Umgebung existieren Kopfhörer, die besser geeignet sind. Die Isolation reicht für typische Studio-Szenarien aus, an die Spitzenklasse reicht sie nicht heran.

audio-technica ATH-M60xa Tasche vor weissem Hintergrund

Einsatzgebiete und Zielgruppe

Der Audio-Technica ATH-M60xa positioniert sich als vielseitiger Allrounder für kleinere Studios und mobile Anwendungen. Die kompakte Bauform prädestiniert ihn für transportintensive Einsätze, der lockere Sitz konterkariert diese Stärke jedoch teilweise. Im stationären Studiobetrieb, wo Mobilität keine Rolle spielt, erfüllt er seine Aufgabe als analytischer Referenzhörer für bestimmte Arbeitsschritte durchaus zufriedenstellend.

Für DJs könnte die schnelle Beurteilungsfähigkeit beim Vorsichten von Tracks durchaus interessant sein. Die Fähigkeit, Unstimmigkeiten und Timing-Probleme klar herauszuarbeiten, ist hier ein Vorteil. Allerdings wird die unzureichende Festigkeit auf dem Kopf im Club-Betrieb oder bei dynamischen Bewegungen zum Problem. Wer sich viel bewegt oder gar tanzt, wird mit dem M60xa keine Freude haben.

audio-technica ATH-M60xa Profilbild auf Steinplatte

Als HiFi-Kopfhörer für reinen Musikgenuss funktioniert der M60xa ebenfalls, wobei die betonte Mittenpräsenz nicht jedermanns Sache ist. Bei Akustikmusik, Singer-Songwriter-Material oder Jazz kommt diese Charakteristik durchaus vorteilhaft zum Tragen. Stimmen und Lead-Instrumente werden plastisch und greifbar dargestellt. Bei elektronischer Musik oder Hip-Hop mit basslastigen Produktionen zeigt sich hingegen die verhaltene Tiefbass-Wiedergabe als Schwäche. Der Audio-Technica ATH-M60xa ist kein typischer „Spaß-Kopfhörer“ mit aufgedrehten Bässen, sondern bleibt seiner Ausrichtung als Studiowerkzeug treu, mit allen Konsequenzen für den reinen Hörgenuss.

Aufgrund seiner universell verwendbaren Wiedergabeeigenschaften kann ich mir die gewinnbringende Unterstützung bei Mix-Arbeiten durchaus vorstellen, allerdings mit klaren Einschränkungen. Der M60xa eignet sich gut für das Überprüfen von Arrangements, das Aufspüren von Maskierungen im Mittenbereich oder das Beurteilen von Vocal-Bearbeitungen. Für finale Mix-Entscheidungen, insbesondere was Bass-Management und Höhen-Auflösung betrifft, würde ich persönlich jedoch einen neutraleren Kopfhörer wie zum Beispiel den Beyerdynamic DT-990 Pro favorisieren.

Das ist freilich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks und der Hörgewohnheiten. Wer mit der Klangcharakteristik des M60xa vertraut ist und dessen Eigenheiten kennt, kann damit durchaus professionell arbeiten. Die Einarbeitungszeit sollte man allerdings nicht unterschätzen. Wie bei jedem Monitorsystem gilt: Erst wenn man weiß, wie verschiedene Produktionen über den Kopfhörer klingen, kann man ihn als verlässliche Referenz nutzen.

Technische Daten

  • Bauform: geschlossen, dynamisch, ohraufliegend
  • Frequenzbereich: 15 – 28.000 Hz
  • Impedanz: 38 Ohm
  • Empfindlichkeit: 102 dB
  • Treiber: 45 mm CAAW (identisch mit ATH-M50x)
  • Ohrpolster: Memory-Schaum mit Kunstleder
  • Kabel: abnehmbar, einseitige Führung (links)
  • Kabellängen: 1,2 m gerade, 3 m gerade, 3 m Spiralkabel
  • Gewicht: ca. 200 g (ohne Kabel)
  • Lautstärkebegrenzung: schaltbar auf 105 dB
  • Lieferumfang: 3 Kabel, Transportbeutel, Klinkenadapter 3,5 auf 6,3 mm

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Fazit

Der Audio-Technica ATH-M60xa ist ein kompetenter Kopfhörer mit klaren Stärken und ebenso klaren Schwächen. Der hohe Tragekomfort und die analytischen Fähigkeiten im Mittenbereich sprechen für ihn. Die unzureichende Dämmung, der wackelige Sitz und die nicht vollständig neutrale Abstimmung schränken das Einsatzspektrum ein.

Wer einen kompakten Monitorkopfhörer für bestimmte Studioaufgaben sucht und mit den genannten Kompromissen leben kann, erhält ein solides Werkzeug zu einem fairen Preis. Als universeller Alleskönner oder gar Referenzkopfhörer für kritische Mix- und Mastering-Entscheidungen sehe ich ihn jedoch nicht. Dafür ist die Konkurrenz in diesem Preissegment einfach zu stark aufgestellt.

Plus

  • geringes Gewicht
  • gute Verarbeitung
  • umfangreiches Zubhör

Minus

  • leicht wackeliger Sitz
  • keine lineare Wiedergabe

Preis

  • 195,- Euro
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Audio-Technica ATH-M60xa
Audio-Technica ATH-M60xa
Kundenbewertung:
(2)
Forum
  1. Profilbild
    Numitron AHU

    um das Geld gibt’s eine Bluetooth Version vom m50x.
    oder um 150€ den normalen m50x.
    hab einen.
    mag ihn sehr, aber leider nach 3 Jahren das Polyurethan bröseln. vor kurzem neue velourpads drauf.
    beim alten AKG hatte ich 20 Jahre die gleichen Pads.
    ein paar Risse, aber ich hätte die wohl noch ein paar Jahre verwenden können
    hier auch neue velourpads.

  2. Profilbild
    krawallo

    Der Tester ist vermutlich Beyer Dynamic, AKG oder Sennheiser Fan. Mir gefallen genau diese Mitten bei denen nicht. Vor allem AKG. Na gut, Geschmacksache. Schlussendlich entscheidet bei mir das IK Multimedia Studiomonitor Flaggschiff, wo schlussendlich damit dann fertig gemixt wird. Mastering mach ich extern, dafür bin ich nicht zuständig ,)

    Den M50X hab ich auch, unglaublich guter Kopfhörer, auch für DJ Sets. Für das Mixing hab ich den R70X im Einsatz, der ist einfach so leicht und bequem dazu. Referenz für mich persönlich.

    Als AT Fan frag ich mich, wieso nicht der M70X getestet wurde ? Würde mich riesig freuen, wenn ihr den mal vorknöpft. Dankööö!!!

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @krawallo stimmt die Beyer zb polarisieren sehr.
      hatte die dt 770 (32 Ohm Version)
      zum halben Preis bekommen als Conrad in Österreich zusperrte.
      hab sie letztes Jahr meiner Schwester Geschenkt.
      waren kaum benutzt.
      auch nicht so mein Fall, aber hier bei vielen Radiosendern im Einsatz.

      • Profilbild
        krawallo

        @Numitron Ist vermutlich die eierlegende Wollmilchsau mit vielen vielen……ähm lassen wir das 😁

      • Profilbild
        Markus Galla RED

        @Numitron Die DT770 Pro sind seit Jahrzehnten Studiostandard. Ich habe meine gekauft, als ich in den 90ern an der SAE war. Allerdings mit 250 Ohm. Andere gab es damals noch nicht. Da braucht es einen kräftigen Verstärker. Stimmt die Anpassung nicht, klingen sie komplett anders. Der Sound ist an sich super, die Transienten sind knackig und der Bass knurrt schön. Der Bass ist leicht überbetont, aber das gleicht der ARC On Ear bei mir aus.

        Kopfhörer sind und bleiben aber eine subjektive Sache, weil jeder eine andere Kopfform hat, verschiedene Ohrmuscheln und auch unterschiedlich geformte Gehörgänge. Sitzt der Kopfhörer nur leicht anders, verschiebt sich das Klangbild stark.

        Wie krass das ist, kann man bei Messungen beobachten. Je nach Kunstkopf und Sitz auf dem Kunstkopf sind die Messergebnisse vor allem im Bass und Tiefmittenbereich radikal anders. Beim DT770 Pro reichen diese von wenig Bass bis zu viel Bass. Deshalb bin ich auch froh, dass der ARC On Ear zur Korrekturkurve zusätzlich den 3-Band-EQ hat, so dass man hier noch angleichen kann. Krass auch bei In Ears: Einige sagen, die Apple Air Pod 2 Pro hätten gar keine Höhen, andere behaupten, sie hätten zu viele. Nirgends gibt es mehr Subjektivität als bei Kopfhörern.

        • Profilbild
          Numitron AHU

          @Markus Galla wow, interessant!
          ja, Klassiker wie der dt770 oder k240 haben mir Zuwenig Bass.
          aber sollten ja Recht neutral sein. 😎

        • Profilbild
          krawallo

          @Markus Galla Das ist sehr interessant und bestimmt ist das so……meine Smartphone USB ear in Kopfhörer klingen meistens nicht gut, wenn sie nicht perfekt sitzen. Da ist schon Geometrie oder Geographie am Werk ,)

          Ich seh‘ es kommen, direkt eingepfanzte KI Roboter Kopfhörer mit Biegeschutz für die kleinen Innenohr Häärchen. Quasi anti-Tinnitus 😉

          • Profilbild
            Markus Galla RED

            @krawallo Du wirst lachen: bei einem Freund von uns aus England wurde so etwas in der Art gerade erst als Hörhilfe gemacht. Er war einer der ersten in GB, die die Operation hatten. Spooky. Aber wenn es hilft?

    • Profilbild
      TomH AHU

      @krawallo Wiedereinmal zeigt sich, über selbst probehören geht nichts.
      Ob nun Kopfhörer oder auch Studio Monitore.
      Das eigene Hörerlebnis entscheidet. Da hilft kein Test mit fremden Ohren.

      Ich bin Team Neumann bei den Studio Monitoren (KH310) und bei den Hören inzwischen bei den beyerdynamics DT 70 IE angekommen, die sind für mich neutral mit trocken Bass (nach einer gewissen einspiel Phase).
      Daneben auch noch einen Ollo S5X (neutral und angehm für mich, der dürfte aber Bassliebhaber enttäuschen) und einen AKG 371, der mir allerdings im Bass dann doch zu viel ist.
      Ich bevorzuge eher die „neutrale“ Abstimmung.

      • Profilbild
        Synthusiast

        @TomH „Selbst probehören“ soll in der Vergangenheit ja möglich gewesen sein, aber wo kann Mensch sowas denn heutzutage noch machen in Anbetracht des nicht mehr existierenden Fachhandels vor Ort. Soll ich mir 15 Kopfhörer online bestellen, auspacken, „probehören“ und dann 14 wieder zurückschicken? Haha, sehr witzig!

        • Profilbild
          krawallo

          @Synthusiast Aber er hat schon auch recht. Es ist wirklich subjektiv. Der R70x ist für mich nebst Klang sehr bequem und leicht zu tragen, vermutlich auch weil er offen/halboffen ist.

          Zum Test: Es erstaunt mich schon, dass das Konstrukt Mängel aufweist. Ist eigentlich nicht üblich bei AT. Jetzt sparen die auch schon ?

        • Profilbild
          TomH AHU

          @Synthusiast Einen Tod muss man halt sterben.
          Und für Studio Monitore für ~ 2000€ das Stück fahre ich auch schon mal.

          Kopfhörer. schon richtig, das lohnt eher nicht.
          Aber trotzdem gilt Probehören, es ist halt nicht optimal mit dem Versandhandel.

        • Profilbild
          Numitron AHU

          @Synthusiast komm zu uns nach Wien!
          in der klangfarbe (bekannt aus Bad Gear) gibt’s viele zum probieren.
          komischerweise aber nimmer Beyer dynamic…

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