Revolution für 3D-Audio oder nur Experiment?
Audiocube Pro ist anders: Es ist nicht einfach ein Sequencer, der Mixe in 3D-Audio ermöglicht, sondern ein System, das den kompletten Workflow objektorientiert und in 3D Audio umsetzt. Wer sich in Pro Tools, FL-Studio, Cubase, Logic etc. zu Hause fühlt, wird beim Öffnen von Audiocube Pro erst einmal fremdeln. Ja, es kostet etwas Zeit, sich in den neuartigen Workflow einzuarbeiten. Aber alles der Reihe nach.
Was ist es? Audiocube Pro, 3D-Audio-Software, ein objektorientiertes 3D-Mixing- und Sounddesign-System mit eigenständigem Workflow.
- Konzept: Objektorientierte 3D-Audio-Umgebung mit frei platzierbaren Klangobjekten und immersiver Bühne.
- Stärken: Innovative Akustik-Simulation, flexible Objektanimation und experimentelles Sounddesign.
- Schwächen: Sehr steile Lernkurve, kein Plug-in-Support und eingeschränkte Arrangierfunktionen.
- Zielgruppe: Experimentierfreudige Produzenten und Sounddesigner mit Interesse an immersivem Audio.
- Fazit: Visionäres Tool mit großem Potenzial, aktuell jedoch noch mit deutlichen Einschränkungen im Workflow.
Inhaltsverzeichnis
Audiocube Pro: Der erste Eindruck
Wie heute üblich, findet auch Audiocube Pro via Download den Weg auf den eigenen Rechner. Ganz zeitgemäß ist die Software nicht nur für Windows und macOS verfügbar, sondern auch für Linux. Damit begibt sich der Entwickler in gute Gesellschaft, denn auch Marktbegleiter wie bspw. Reaper und Bitwig Studio sind auf dem Open-Source-System verfügbar. In Zeiten, in denen Linux-Gaming ein echtes Thema ist und immer mehr wird, sollten alle Software-Häuser Linux verstärkt im Blick haben. Die Treibersituation ist (speziell, was Original-Treiber von Herstellern angeht) zwar noch lange nicht ideal, aber das wird sich finden!
Die Systemanforderungen für Audiocube Pro sind sehr überschaubar und selbst von recht alten Computern zu erfüllen.
Für Windows ist die Mindestvoraussetzung eine Dual-Core CPU (oder besser) ab 2 GHz, 4 GM RAM, eine ASIO kompatible Audiohardware und 500 GB auf dem Massenspeicher (mehr für die Sound Library). Ebenso ist eine DirectX11 kompatible GPU von Nöten. Das sind Anforderungen, die selbst ältere Windows 7 Rechner erfüllen und somit scheint es nur folgerichtig, dass Windows 7 die Minimalanforderung auf Seiten des Betriebssystems ist.
Für macOS sind die Voraussetzungen etwas strammer, aber trotzdem noch sehr gering: Als CPU ist ein i5 mit 1,8 GHz (oder besser) notwendig sowie 4 GB RAM und den identischen Anforderungen an den Massenspeicher (HDD/SSD). Die GPU muss Metal-kompatibel sein, das Betriebssystem mindestens auf den Namen macOS 11.0 Big Sur (oder neuer) hören. Aktuelle Apple Silicon Rechner werden natürlich gleichfalls unterstützt. Auch das ist sehr niederschwellig.
Für Linux gibt der Hersteller auf Nachfrage identische Systemanforderungen wie für Windows an.
Der Download von Audiocube Pro geht einfach von der Hand. Es ist kein herstellereigener Download-Manager notwendig, auch kein Konto bei iLok oder gar ein Dongle.
Wenn die Zip-Datei (im Falle von Windows) mit dem Sequencer heruntergeladen und entpackt ist, gestaltet sich die Suche nach einem Installer schwierig, denn es gibt keinen. Das Programm lässt sich direkt aus dem Download-Ordner starten – sehr interessant! Keine ewig langen Install-Prozesse, sondern einfach loslegen. Somit könnte das System auch auf einem USB-Stick/Festplatte mitgenommen werden.
Der Kopierschutz ist, wie bereits ausgeführt, mit einem Login bei Programmstart gelöst. Wer keine Lizenz hat, kann immerhin mit der funktionsbeschränkten kostenfreien Version arbeiten.
Das Konzept von Audiocube Pro
Wie bereits angedeutet: Das Konzept von Audiocube ist anders und nicht vergleichbar mit Systemen wie Reaper, Ableton Live oder Samplitude. Das ist der interessante Aspekt und zugleich die Hürde: Wer bisher Erfahrungen mit den üblichen Sequencern gesammelt hat, wird beim ersten Start von Audiocube zunächst erstmal etwas hilflos sein. So ging es zumindest mir: Ich lud das Programm herunter, öffnete es und hatte gleich eine ganze Sammlung von Fragezeichen im Gesicht.
Die Oberfläche der Software erinnert sehr an 3D-Programme wie Blender oder Maya, wirkt zunächst erstmal technisch und nicht allzu intuitiv oder modern. Auch erinnern die Fenster, Schaltflächen und Menüs an ZorinOS oder CachyOS, weniger an das, was wir alle von Microsoft oder Apple gewohnt sind.
Auch das Verhalten des GUI (mehrere Request-Fenster gleichzeitig offen etc.) ist anders als in unserer sonstigen Software üblich. Das ist natürlich kein Design-Fehler der Applikation, sondern ist dem Konzept geschuldet. Ich hatte beim ersten Lesen der Beschreibung von Audiocube ein Tool zum 3D Mixing mit rudimentären Sequencer-Funktionen erwartet. Um gleich zu „spoilern“: Das ist Audiocube nicht. Es ist eine eigene Welt. Die Oberfläche zeigt eine dreidimensionale Bühne, auf der Klangobjekte angeordnet werden können. Wenn überhaupt ein Vergleich angebracht ist, dann mit Systemen wie Reactable (wie allgemein bekannt sein dürfte, wurde die aktive Entwicklung bei Reactable leider eingestellt).
Erste Schritte in Audiocube Pro
Eine vollständige Anleitung wird leider nicht angeboten. Der Entwickler von Audiocube hat allerdings verschiedene Tutorials auf YouTube hochgeladen, darunter auch mehrere (verschiedene Programmversionen-betreffende) Rundblicke, die in 30 Minuten das Gros der Funktionen zeigt und erklärt.
Leider sind diese Tutorials konzeptionell und didaktisch nicht gut aufbereitet. Hier hat Audiocube noch Startup-Charakter – nicht schlimm, erleichtert jedoch den Einstieg nicht unbedingt.
Audiocube bietet verschiedene Templates an, die für verschiedene Aufgabenstellungen bereits Elemente auf der Oberfläche geladen haben. Für Einsteiger bietet sich der Start mit einem leeren Projekt an, um die Bedienweise Stück für Stück zu erlernen. Ein Tutorial-Projekt für die jeweils aktuelle Version wäre ein klarer Schritt nach vorne.
Es beginnt also mit einer Art leeren Bühne, auf der ein Mikrofon platziert ist. Dieses markiert den Abhörpunkt. Klangobjekte (im einfachsten Falle Wave-Files) lassen sich nun in allen drei Dimensionen auf dieser Bühne platzieren. Es stehen verschiedene Modulatoren bereit, mit denen die Klangobjekte bearbeitet werden können. Sogar eine Art Partikelkanone wie aus After Effects, DaVinci Fusion etc. ist verfügbar. Somit lässt sich akustische Kunst auf neue Weise kreieren, eben nicht nur Musik.
Auch auf Effekte muss nicht verzichtet werden. Es lassen sich den Klangobjekten manche Effekte direkt zuweisen oder wir bemühen das interne Mischpult.
Den klassischen Bounce wie bei ProTools oder den Audio-Export wie bei anderen gibt es nicht in der Form. Soll das eigene Wert den Weg aus Audiocube finden, wird das Projekt abgespielt und vorher eine Aufnahmefunktion aktiviert. Quasi wie früher: Record + Play an der Senkelmaschine (1/4″ Bandmaschine) und Play auf der Mehrspurmaschine. Dabei kann live die Abhörposition mit der Kamera verändert werden wenn gewünscht.
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Vollständiger Überblick über Audiocube 8 (zu Version 9 stand bei Redaktionschluss kein Video zur Verfügung).
Die Arbeit mit Audiocube Pro
Um ehrlich zu sein, so lange habe ich bisher noch bei keinem Audioprogramm gebraucht, bis ich einen Ton herausbekommen habe. Es waren zwar keine Stunden, aber trotzdem von allen am merklich längsten.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Ich würde Audiocube nicht nutzen, um ein ganzes Album zu produzieren oder einen dedizierten Track. Ich sehe es eher als Werkzeug für Sounddesgin und musikalische Experimente. Einen Pop-Song mit Chartkompatibilität würde ich lieber traditionell produzieren.
Wäre Audiocube als Plug-in integrierbar (mit umfassender Automationsoption durch den Host), wäre das ein großer Schritt und würde Audiocube erheblich universeller nutzbar machen. Und da sind wir am Punkt: Das intuitive Aufbauen von Songstrukturen ist nicht einfach bzw. nicht intuitiv. Hier wäre evtl. in einem neunen Major-Update eine abstrahierte Sequencer-Ansicht eine gute Idee, über die eine grobe Steuerung des Arrangements übernommen werden könnte. Zwar ist das in der aktuellen Version in Ansätzen erkennbar, aber noch nicht ausreichend umgesetzt.
Das Samplepack von Audiocube Pro ist ok. Die Drumloops sind teilweise aus dem Oldschool-Lager – was nun wirklich kein Malus sein muss, aber klar in eine elektronische Richtung gehend. Eigenes Soundmaterial muss also integriert werden, das sollte für niemanden unter uns ein Problem sein. Neben den Loops sind auch noch ein paar Drumsounds und Synthesizer-Sound-Basics enthalten. Wichtig zu wissen: Wer Plug-ins in Audiocube integrieren möchte, hat derzeit keine Chance, sehr schade. Die eingebauten Effekte sind ebenfalls ganz gut. Im Vergleich zu den Stock Plug-ins bekannter DAWs muss Audiocube aber noch nachlegen.
Wo Audiocube aber recht gut punkten kann: Es kann auch Akustik simulieren und macht dabei eine recht gute Figur! Es lassen sich virtuelle Wände platzieren, die akustisch auch praktisch genau so wirken wie in der Realität. Allein dieses Feature rechtfertig einen näheren Blick auf Audiocube und – je nach persönlichem Usecase – die Anschaffung.
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Vollständige Musikproduktion mit Audiocube
Übrigens: Audiocube bietet an, den Ordner für die Soundlibrary auf einen eigenen Pfad zu legen. Das hat bei mir aber auf keinem Testsystem befriedigend funktioniert. Zwar wurden dann die Files in der App angezeigt, ließen sich aber nicht abspielen. Schade, da so die App schwerer auf einem USB-Stick für verschiedene Rechner nutzbar wird.
Wie erwähnt, lassen sich leider noch keine Plug-ins in Audiocube nutzen, auch Audiocube selbst lässt sich nicht als Plug-in in großen Sequencern nutzen. Allerdings gibt es hier Pläne, beides noch in diesem Jahr in Audiocube zu integrieren.
Zwar wird derzeit kein Auro 3D, Dolby Atmos oder DTS:X supportet, allerdings hat der Entwickler Noah Feasey-Kemp Pläne in diese Richtung. Er sieht Audiocube als eine Art 3D-Mixing-Tool und immersives Instrument. Mit der Prämisse sehe ich das Plug-in-Thema wieder ganz oben.
Während des Tests wurde Audiocube Pro auf Version 9 upgedatet. Die wohl wichtigste Neuerung ist der neue Timeline-Editor für Samples, Emitter usw. Damit rückt die Bedienbarkeit schon deutlich näher an die großen Vorbilder heran. Auch der neue Spline Motion Creator verspricht, die Bewegungen im Arrangement genauer zu kontrollieren zu können.
Und da kommen wir zu einem der Pferdefüße: Ich war im Test bereits sehr zufrieden, wenn ich es überhaupt geschafft hatte, ein Objekt zu animieren. Wenn es dann nur halbwegs sich so bewegte, wie vorgesehen, war das schon großartig. Bis sich also für den gemeinen Nutzer der neue Spline Motion Creator wirklich bezahlt macht, steht erst einmal eine sehr steile Lernkurve an.
Selten hat mich ein Produkt so ratlos zurückgelassen wie Audiocube. Die Idee und die recht schnelle Entwicklung ist beeindruckend. Der Usecase erschließt sich aber auch nach längerer Beschäftigung mit dem Thema nur bedingt.
Der Entwickler Noah Feasey-Kemp sieht die „Hauptzielgruppe von Audiocube sind Produzenten und Sounddesigner, die sich für experimentelle, bahnbrechende Techniken und immersives Audio interessieren.“ Das ist gut nachvollziehbar, allerdings fehlen dazu noch einfache Quality of Live-Features.
So ist das Interface – speziell auf Monitoren unter 20″ und HD-Auflösung (oder höher) – kein großer Spaß. In der Timeline sind beispielsweise keine Rechtsklicks möglich, so dass das Editieren zur Tortur werden kann. Ausgefeilte musikalische Arrangements sind zwar mit Audiocube denkbar, jedoch mit einem Zeitaufwand, der deutlich jenseits der Arbeit mit den üblichen Verdächtigen liegt. Auch ist das Einspielen in Echtzeit von MIDI oder AUDIO (in der Form wie wir das von ProTools, Cubase, Samplitude … gewohnt sind) schlicht nicht möglich – soll aber auch noch kommen.
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Wenn sich alle Features in Audiocube Pro einfinden, die der Entwickler Noah Feasey-Kemp im Austausch durchblicken hat lassen, wäre Audiocube schon mehr als einen gewaltigen Schritt weiter.
Wenn dann noch die Nutzeroberfläche (stringenter Rechtsklick, Menü übersichtlicher, Undo/Redo, Skalierbarkeiten usw. usf.) nachzieht ist Audiocube ein echtes Killer-Tool. Wenn!
Im jetzigen Entwicklungsstand ist Audiocube ein Achtungserfolg und eine tolle Vision, aber eben nur wenig mehr. Für derzeit knapp 80,- Euro für die Pro-Version reicht mir das aber trotzdem nicht.
Wer auf die umfangreiche Einarbeitung und die Entwicklung Lust hat, sollte sich Audiocube ganz genau ansehen. Wer eben nur in 3D produzieren und mischen will, sollte auf alle Fälle die nächsten Updates abwarten.










































Vermutlich seiner Zeit zu sehr voraus.
@Filterpad Das könnte gut sein. Können wir so ganz sicher erst in eininger Zeit sagen.
Wird am Wochenende auf jeden Fall getestet. Yay, endlich mal wieder ein WE an dem ich einiges vorhabe.
@Mac Abre Berichte ruhig darüber den ich denke, viele interessiert das. Zumindest dann, wenn du die Basics erforscht hast weil keiner, included me, checkt auch nur im Ansatz was das sein soll. Aber es wirkt spannend und ich lobe generell neue Ansätze. Neue Erkenntnisse und Klänge braucht das Land.
@Filterpad Ja, da wören verschiedene Blickwinkel besonders interessant.
@Florian Scholz Ich habe es am WE heruntergeladen und kurz geöffnet. Zu mehr bin ich leider nicht gekommen. Was ich sagen kann, es ist portable, kein Installer. Dieses WE wird auch wieder nichts, da mein Studiochen ein kleines Facelifting bekommt und vorgestern die ersten Teile eingetrudelt sind.
Interessanter Ansatz, sieht für mich ein bisschen nach klanglich geordnetem Chaosprinzip aus.
Für Sounddesigner könnte das spannend werden, wenn das Programm etwas ausgereifter ist.
So ganz ohne PlugIn Kompatibilität ist das doch erst einmal eine Hürde.
@Mixit So wie ich Noah verstanden habe, ist das auch das Konzept. Die Plug-in-Schnittstelle wird wohl wirklich sehr bald da sein.
so ganz habe ich es noch nicht kapiert. Ich mache Klanginstallationen, wo die Musik, Geräusche etc. über 20 -30 Lautsprecher ausgegeben werden. Geht das damit? Also kann ich den Programm sagen: Lautsprecher 1 steht hier, Lautsprecher 2 dort, aber in 5 Meter Höhe und dann bewege ich den Sound dazwischen hin und her.
@dr noetigenfallz Das ist mal eine Ansage. Aber wer kann das schon testen, wenn er nicht selbst sowas macht? Ich schätze, die Frage ist beim Hersteller besser adressiert.
@dr noetigenfallz Wohl noch nicht möglich.
@dr noetigenfallz Jain das geht so halb.
das Plugin erzeugt eine Dolby-Atmos 3D File.
In dem sind die Sound und deren Vector Positionen gespeichert.
Die Lautsprecher Positinen macht der Spatial-Prozessor
https://www.l-acoustics.com/products/l-isa-processor-ii/
Gibt von allen Firmen sowas.
Ich hab mal ein Plugin für das yamha Pendant in Max4Live geschrieben was die Animationen übernimmt.
Das ganze Dolby satmmt eher ais dem Kino wo es durchaus auch baulich standards gibt.
Aber auch mehr als die Mindestanzahl an Lautsprechern geben kann.
Daher wird das dann von Dolby-Atmos Decoder gemacht.
Nativ kann das noch keine Software da hier sehr viele genaue FIR und IIR berechnungen notwendig sind.
Damit auch die Phasenlage stimmt. Dafür sind x64 Prozessoren weniger geeignet als DSPs.
Allerdings bietet einige DSP-Interfaces das,aber auch mit engen grenzen, weil aich wieder Studio für Kino und sind Lautsprecher Positinen eher genormt.
Probier das mal Aus:
https://www.ableton.com/en/blog/free-tools-live-unlock-3d-spatial-audio-vr-ar/
im Grunde ist Audiocube Pro nur eine sehr Schöner Automations Visualizer, salopp gesagt.
Da die XYZ postiione aich mit anderen. Plugins schon gut auutomatisiert werden können.
Trotzdem iat es gut das es Software gibtdie den 3D Objekt Ansatz in den Vordergrund stellt . Da sich hier die Anforderungen und Wörkflows verschieben.
Danke für den Beitrag! Hab mir mal die Basic-Version installiert und schau mir das Gelegenheit nochmal näher an. Bin auch sehr gespannt auf weitere Updates:)
Das ist ein praktisches, futuristisches Werkzeug. Man nimmt einfach die bearbeiteten Einzel-Spuren aus der DAW um damit eine Konzertbühne darzustellen. Vielleicht sogar mit einer Gallerie oberhalb der Bühne. Dann simuliert man einen Walktrough des Besuchers, wie er im Lokal herumspaziert und ungehindert auf der Bühne zwischen den Musikern umher geht.
Pro Bus muss man einfach einen Durchgang rendern, während die anderen Instrumenten gemutet werden. Das wird dann in der DAW weiterverarbeitet.