Test: Singular Sound BeatBuddy Mini, Drumcomputer

7. Mai 2016

Mini Trommelkiste zum Treten

Die Firma Singular Sound hat sich offensichtlich auf die Fahne geschrieben, das Leben der „schlagenden“ Zunft durch die Entwicklung kleiner Drumsound-Generatoren schwieriger zu gestalten und entwickelt seit einiger Zeit kleine Bühnengeräte mit Drumloops und -Fills. Heute habe ich nun besagte Konkurrenz in Form einer kleinen Tretbox auf meinem Tisch liegen. Das Ganze hört auf den freundlichen Namen Singular Sound BeatBuddy Mini, ab zum Test.

Singular Sound BeatBuddy Mini

Singular Sound BeatBuddy Mini

Als langjähriger und erfolgreicher Cajon-Verweigerer hebe ich den Fehdehandschuh gelassen auf und schreite selbstbewusst hinüber in den blitzweißen Testraum. Nicht ohne vorher routiniert-gelangweilt in der Vakuumschleuse auf das Ende meiner Molekularlevel-Reinigung zu warten – oder so ähnlich.

Auspacken und erste Eindrücke

Nach Anlegen des Laborkittels und der Intelligenz fördernden Hornbrille fällt mir als bekennendem Pedanten sofort der schöne Transportschutz der Bedienelemente auf. Den BeatBuddy Mini kann man so bestimmt auch ohne eine extra Tasche im Gigbag gut benutzen. Klein genug ist das Gerät jedenfalls, um samt Netzteil ohne Probleme irgendwo Platz zu finden. Aus selbem Hause gibt es übrigens auch den größeren BeatBuddy, den hatte mein Kollege Stephan schon für Amazona.de getestet, hier geht’s zum Test.

Der Inhalt der kleinen Schachtel

Der Inhalt der kleinen Schachtel

Der BeatBuddy Mini ist eine klassische Stompbox für den Live-Einsatz, nur dass man anstatt Gitarren- oder Gesangseffekte eben Drumloops abfeuert. 100 Grooves stehen zur Auswahl, gesteuert wird alles per Fußschalter und zwei Potis.

Der Lautstärkeregler des BeatBuddy Mini läuft satt und schön mittelschwer, das Auswahlpoti ist sauber gerastert, das Metallgehäuse wirkt solide – das macht schon mal einen guten Eindruck! Der Fußtaster wirkt ebenfalls, als könne er die vorgesehene Benutzung durch Schuhsohlen gut und lange verkraften. Einzig das Layout der Bedienoberfläche hätte ich anders aufgebaut und den Trittschalter möglichst weit weg von den Drehelementen positioniert. Aber auch so wird zumindest der geübte Gitarristenfuß nur das treffen, was auch wirklich dafür vorgesehen ist.

Klangbeispiele
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