Test: Behringer C200 aktive Säulenlautsprecher

9. Juni 2019

Günstig, aber nicht preiswert

Säulensysteme gibt es mittlerweile sprichwörtlich wie Sand am Meer. Insbesondere kleine, leichte und gut transportable Säulen erfreuen sich bei Entertainern, Hochzeits-DJs und Musikern, die solo unterwegs sind, großer Beliebtheit. Hersteller wie LD Systems oder Bose haben vorgemacht, wie es geht. Nun drängt Behringer mit der Behringer C200 Säule in den Markt der Kleinsysteme und bietet zum Kurs von 222,- Euro eine Kompakt-PA zum Schnäppchenpreis an. Kann das gutgehen?

Konzept der Behringer C200 Aktivlautsprecher

200 Watt Class-D Endstufe, 8“ Subwoofer und vier 2.5“ Mid/High-Treiber, 3-Kanal-Mischpult mit Bluetooth-Audio, USB/SD/MMC-Card Music-Player zum direkten Abspielen von MP3s, FM-Radio und Lightshow. Damit wären die Eckdaten der Behringer C200 umrissen. Das klingt zunächst einmal erstaunlich angesichts des günstigen Preises. Schauen wir uns die Details an.

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Vier kleine Breitbandlautsprecher sitzen in der oberen Hälfte der Säule

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Ein 8 Zoll-Woofer im Fuß der Säule sorgt für den Bass

Ausstattung

Ins Auge fällt sofort das Display, das Auskunft über den Status des Media-Players und verschiedener DSP-Funktionen gibt. Letztere beschränken sich leider auf einige simple EQ-Presets, Crossover-Frequenz und einen einfachen digitalen EQ. Effekte für die Stimme oder Instrumente fehlen leider. Immerhin werden die DSP-Funktionen über einen großen Encoder gesteuert. Der Media-Player besitzt die üblichen Laufwerksfunktionen: Play/Pause, Forward, Back, Repeat. Über den Mode-Schalter wird die Signalquelle für den Media-Player angewählt. Zur Auswahl stehen USB, SD/MMC Karte, FM-Radio und Bluetooth. FM-Radio? Richtig! Die Behringer C200 hat einen integrierten Radioempfänger. Über Sinn und Unsinn lasse ich den Leser selbst entscheiden. Interessanter ist da schon die Bluetooth-Verbindung zu aktuellen smarten Endgeräten mit oder ohne Apfel. Als Bluetooth-Profil wird A2DP 1.2 unterstützt. Die maximale Reichweite soll 15 Meter (auch Sicht) betragen.

Behringer C200: Anschlüsse

Drei Kanäle soll das Mischpult bieten, die irgendwie mit Signalquellen beschickt werden wollen. Die Ernüchterung beim Betrachten der Eingangssektion ist groß: Die Behringer C200 verfügt zwar über zwei Mikrofonkanäle, diese sind aber mit TRS-Klinkenbuchsen ausgestattet anstelle der eigentlich im 21. Jahrhundert schon lange üblichen XLR-Anschlüsse. Der dritte Anschluss verfügt zwar über eine XLR/Klinke-Combo-Buchse, ist aber für Line- und Instrumentenpegel ausgelegt. Was hat die Ingenieure denn da nur beim Design geritten? So ein „Fail“ ist eigentlich unverzeihlich und ich bin gespannt, ob das System durch die übrigen Features überzeugen kann. Ein XLR-Ausgang führt das Line/Instrumenten-Signal wieder aus der Behringer C200 heraus. Leider kann nicht der gesamte Mix ausgegeben werden, sondern nur das an Kanal 3 anliegende Signal. Wirklich sinnvoll ist das nicht, denn nutzt man ein Mischpult, würde man in der Regel bei der Arbeit mit zwei Behringer C200 auch stereophon mischen wollen. Was soll man mit dem einzelnen Line/Instrumenten-Signal am Ausgang anfangen? Vielleicht fällt den Lesern eine sinnvolle Nutzung ein.

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Mikrofonanschluss in XLR-Ausführung? Fehlanzeige. Dafür gibt es aber ein FM-Radio

Sonstige technische Daten

Der Frequenzgang wird mit ambitionierten 55 Hz als untere Eckfrequenz und 17 kHz als obere Eckfrequenz angegeben. Der Toleranzbereich ist dabei mit ±10 Dezibel sehr großzügig gewählt. Der maximale Schalldruckpegel soll 106 dB SPL bei 1 m Abstand betragen bei Verzerrungen von < 1 Prozent THD+N. Ein einfacher 2-Band-Equalizer für Höhen und Bässe (10 kHz, 100 Hz, ±6 dB Gain) rundet die Ausstattung der Behringer C200 ab. Die Lautsprecher werden durch einen optischen Limiter vor Überlastungen geschützt. Immerhin verfügen alle drei Kanäle über einen eigenen Volume-Regler, bevor der Master schließlich die Gesamtlautstärke reguliert.

Siegessäule?

Schon beim Auspacken fällt die geringe Bauhöhe der Behringer C200 auf. Aufgrund der sehr geringen Säulenhöhe kommt die Frage auf, ob da vielleicht etwas vergessen wurde. Ein Distanzstück vielleicht? Andere Säulen überragen die Köpfe der Zuhörer in der Regel. Die Behringer C200 hingegen wirkt irgendwie zu kurz geraten. Die vier Hoch-/Mitteltöner werden somit vom Publikum abgeschattet, stellt man die Behringer C200 nicht auf einen Tisch oder ein Bühnenpodest. Leider bleibt jedoch keine andere Wahl, möchte man, dass das gesamte Publikum mehr hört als tiefen Mulm. Gerade die Sprachverständlichkeit, ein großes Plus der meisten Säulensysteme, leidet enorm. Nicht, dass bei einem Linienstrahlerkonzept mit vier HF/MF-Treibern nennenswerte Reichweiten erwartet werden könnten, aber zumindest die Konstruktion sollte stimmen, um die Treiber auf die passende Höhe zu bringen. Leider spricht Behringer in der Produktbeschreibung zwar von einer breiten horizontalen Abstrahlung, gibt aber keine genauen Daten für die horizontale und vertikale Schalldispersion an.

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Selbst auf einem Rollbrett bleiben die vier Breitbandlautsprecher unterhalb der Ohrhöhe von stehenden Menschen

Noch ein Exkurs zum Thema Linienstrahler und Säulenlautsprechern: Gerne sprechen Hersteller in der Werbung von Line Arrays, um ihre Säulen zu bewerben. Leider klingt das zwar gut, trifft aber in der Realität in der Regel nicht zu. Ein Linienstrahler soll durch Kopplung mehrerer gleichphasig abstrahlender Schallquellen eine Zylinderwelle erzeugen, die durch die Art der Schallausbreitung für einen geringeren Schallpegelabfall pro Entfernungsverdopplung sorgen (3 dB statt 6 dB pro Entfernungsverdopplung). Das hört sich zunächst einmal gut an, ist aber eine stark idealisierte Betrachtung des Phänomens Zylinderwelle, weil die Schallausbreitung nämlich frequenzabhängig ist und nicht über den gesamten Frequenzbereich gleichförmig. Zudem ist auch die Kopplung der einzelnen Lautsprecher, die für das Ausbilden einer Zylinderwelle essentiell ist, von der Frequenz abhängig. Sie tritt nur dann ein, wenn er Abstand der Schallquellen kleiner ist als die halbe Wellenlänge der abgestrahlten Frequenz. Nun kann man sich vorstellen, dass aufgrund der Wellenlänge eine Kopplung bei tiefen Frequenzen leichter zu erreichen ist (große Wellenlänge) als bei hohen Frequenzen (sehr kleine Wellenlänge). Hinzu kommt, dass ein Line Array eine endliche Länge hat und deshalb der Physik schon allein deshalb Grenzen gesetzt sind. Die Behringer C200 als Line Array oder Linienstrahler zu bezeichnen, wäre somit am Thema vorbei. Behringer ist schlau und nimmt deshalb den Begriff auch nicht in den Mund, obwohl die Konkurrenz es in der Werbung für ihre Produkte anders handhabt.

Anwendungsgebiete

Behringer bewirbt die C200 für kleine bis mittlere Räume, zum Beispiel auch Kirchen. Gerade in Kirchen kann mit gut konstruierten Säulenlautsprechern eine gute Sprachverständlichkeit erreicht werden. Aufgrund der geringen Säulenlänge der Behringer C200 halte ich das allerdings für ein sinnloses Unterfangen, da schon nach Distanz die Höhen und Mitten auf der Strecke bleiben. Und wer möchte schon während der Predigt eine Lightshow sehen?

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Lightshow inklusive – leider immer aktiv und nicht abschaltbar

Und sonst?

Der Behringer C200 liegt eine Fernbedienung bei, mit der sich die Laufwerksfunktionen des Media-Players fernsteuern lassen. Ein Zahlenfeld ermöglicht auch das direkte Anspringen von Titeln per Zahleneingabe. Die Behringer C200 verfügt im unteren Säulenelement über mehrere mehrfarbige LEDs, die eine automatische Lightshow abspielen. Das ist zwar ein nettes Gimmick, nervt aber ziemlich, weil es sich nicht abschalten lässt. Die Lightshow läuft immer, ob Musik wiedergegeben wird oder nicht.

Rein ins Vergnügen

Nun wurde genug von außen begutachtet, wenden wir uns endlich der Praxis zu. Zunächst einmal der Aufbau: Dieser geht sehr schnell von der Hand, die Säule wirkt zusammengesteckt allerdings wesentlich fragiler als Vergleichssysteme wie zum Beispiel die MAUI-Serie von LD Systems. Das Stecksystem, das für die Audioverbindung sorgt, wirkt sehr fragil und wird meiner Meinung nach nicht lange überleben. Hier ist äußerste Vorsicht bei Montage und Demontage angesagt!

Anmerkung zur Verarbeitungsqualität: Die hier getestete PA ist bereits das zweite Testgerät. Beim ersten Testmodell war die Verbindung zwischen Subwoofer und Säule defekt.

Zunächst müssen einige Quick’n’Dirty Messungen im Raum zeigen, ob die groben Eckdaten stimmen. Legt man die Toleranzschwelle ebenfalls bei den angegebenen ±10 dB an, stimmt das Ergebnis gut mit der Herstellerangabe von 55 Hz bis 17 kHz überein. Ein Peak bei 90 Hz lässt vermuten, dass Behringer hier am DSP geschraubt hat, um die kleine Säule „größer“ klingen zu lassen. Dass ein 8 Zoll-Subwoofer die Physik nicht überlistet, versteht sich von selbst. Die Hosenbeine bleiben ruhig und schon der Sinus-Sweep der Messung, der gerne mal „das Geschirr“ in den Schränken klirren lässt, verursacht noch nicht einmal ein leichtes Zucken. Doch schon der Sinus-Sweep lässt eine Beurteilung zu, nämlich einen Hang zur Nasalität und eine geringe Dispersion der Höhen in der Vertikalen. Das möchte ich genauer wissen und messe deshalb mit dem Messmikrofon auf verschiedenen Höhen (Ohrhöhe beim Stehen, Ohrhöhe beim Sitzen und Messmikrofon exakt auf Höhe der vier Breitbandlautsprecher, Abstand ca. 1 m). Siehe da: Der erste Eindruck täuschte nicht. Die Höhen fallen je nach Position stark ab. Bewegt man sich außerhalb der vertikalen 0°-Achse (also Messmikrofon auf Achse der Lautsprecher), fallen die Höhen stark ab. Das gilt für sitzende und stehende Hörer gleichermaßen. Steht man, ist man mit den Ohren oberhalb der Säule, sitzt man, befindet man sich unterhalb. In beiden Fällen ist die Höhenwiedergabe stark beeinträchtigt.

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Die Quick’n’Dirty Messungen bei mir zu Hause zeigen deutlich den Abfall in den Höhen, wenn sich das Ohr nicht auf einer Achse mit den Lautsprechern in der Säule befindet

Nun der Klang mit Musik aus der Konserve: „Leicht nasal“ trifft es ganz gut. Ausgewogen klingt anders. Der Musik fehlt einfach etwas. Es schiebt nicht, die Bässe klingen zurückhaltend, die Gesamtlautstärke der PA wirkt gezügelt. Befindet man sich außerhalb des Abstrahlbereichs der Hochtöner, steht oder sitzt also vor der PA, fehlt dem Sound sämtliche Frische, weil die Höhen nun bereits unterbelichtet sind.

Getestet wurde mit verschiedenen Titeln von Pop bis Rock aus mehreren Jahrzehnten. Je rockiger es wird, desto weniger gefällt naturgemäß die PA, denn nun macht sich der fehlende Bass und Tiefmittenschub stark bemerkbar. Mit Popmusik aus dem Top 40-Genre oder den 80ern kommt die PA besser klar.

Die DSP-Programme machen das Ergebnis nicht besser. Das neutrale „Music“-Preset gefällt mir besser als alle anderen, die eher die bauartbedingte Fehlleistung noch mehr ins ungünstige Licht rücken. Der 2-Band-EQ des DSPs (Bass/Treble) ergibt da auch nicht viel mehr Sinn als das Pendant, das sich per Regler bedienen lässt. Interessant ist noch die Einstellung für den Sub: Off, 63 Hz, 80 Hz und 120 Hz. Off ist gar nicht zu empfehlen, zwischen den 63 Hz und 80 Hz ist kaum ein Unterschied wahrnehmbar und bei 120 Hz fehlen deutlich die Bässe. Per Gain lässt sich ein weiterer Gain-Boost abseits von Kanallautstärke und Master herausholen.

Auf das FM-Radio hätte ich gerne verzichtet, dafür lieber mehr Kontrolle über den EQ gehabt oder, noch wichtiger, einen zeitgemäßen Mikrofoneingang! Klinke statt XLR ist ein „No go“! Die Player funktionieren, die Bluetooth-Verbindung bleibt auch in einigem Abstand oder mit dem Zuspieler (iPhone 6s) im Nebenraum stabil. Das FM-Radio scannt das UKW-Spektrum und speichert anschließend die gefundenen Sender auf mehreren Programmplätzen ab, durch die mit den Player-Tasten zum Vor- und Zurückspringen gesteppt werden kann. Die Empfangsqualität ist leider nur Durchschnitt. Das kann jedes Autoradio besser. Steht man neben der Säule, sind Störungen zu hören. Noch ein Wort zum Encoder, der für das Bedienen des Players und des DSPs unerlässlich ist. Durch das Drehen am Encoder lassen sich Werte ändern, das Drücken übernimmt man entweder einen Wert oder wechselt zum nächsten Menüpunkt. Die Bauteilqualität ist allerdings so schlecht, dass trotz der Rasterung des Encoders oft Sprünge erfolgen, die es unmöglich machen, eine bestimmte Einstellung gezielt vorzunehmen. Hier ist es dann ein Glücksspiel, ob der betreffende Wert erreicht wird oder nicht.

Fazit

Das Behringer C200 Säulensystem orientiert sich offenbar an den Produkten anderer Hersteller. Leider bleibt es dabei und hinsichtlich der Umsetzung wirkt die Säule eher orientierungslos. Die Lightshow und der Klang rücken das Produkt eher in die Ecke Party-PA für den Partykeller als Beschallungslösung für die Bühne. Trotz des geringen Preises tut man sich als Kunde keinen Gefallen damit, diese Beschallungsanlage für die Bühne näher in Betracht zu ziehen. Zu schwer wiegen die Nachteile. Angefangen beim fehlenden XLR-Eingang für das Mikrofon, über die nicht gerade berauschende Klangqualität, die zu geringe Säulenhöhe und der damit verbundene Höhenabfall, die schlechte Bauteilqualität des Encoders und vieles mehr. Angesichts der Tatsache, dass man für wenig mehr Geld bei Behringer exzellent verarbeitete und durchdachte Produkte bekommt und der Hersteller sich in fast allen Bereichen hinsichtlich der Qualität so extrem gesteigert hat, darf die Frage gestellt werden, welcher Produktmanager die Behringer C200 Säule zu verantworten hat? Das Produkt wird dem guten Ruf, der durch die verbesserte Fertigung und den Zukauf von Know-how dem Hersteller in der jüngeren Vergangenheit zuteil wurde, nicht gerecht und schadet meines Erachtens dem nun endlich guten Image. Schade. Tipp: Lieber nicht am falschen Ende sparen und ein wenig mehr Geld investieren. Die Turbosound iP500 Säule kostet nicht viel mehr und ist besser verarbeitet. Die LD Systems MAUI 5 kostet auch nicht die Welt, klingt aber erheblich besser als die Behringer C200.

Plus

  • kompakt
  • geringes Gewicht

Minus

  • Klang
  • Konzeption
  • Bauteilqualität
  • Klinken- statt XLR-Mikrofoneingang

Preis

  • 222,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    teofilo  

    Das erste Foto verwirrt, auch bei ähnlichen Produkte. Die Rede ist immer von einer(1) Säule? Die mit einer zweiten Säule nicht zu einem Stereosystem wird? Die „Ultimate Ears BOOM“ zeigt, dass „Einzellautsprecher“ „Raumklang“ erzeugen können. Gehen die Säulen auch in die Richtung?

  2. Profilbild
    Georg Herzog

    Danke für diesen ausführlichen Bericht. Ich hatte das System kurz zuhause, meine Bewertung kann man bei Thomann nachlesen… was mir besonders auffiel, ist die totale Kopie der Maui 5 von LD. Insider-Gerüchten nach wird das Teil im gleichen Werk in China hergestellt. Die 3 Distanzstange ist wohl eingespart worden, der Platz in der Verpackung ist vorhanden/vorgesehen. Wahrscheinlich ist sogar das Styroporteil das gleiche wie bei LD. Den Ausführungen kann ich sonst nur zufügen, dass billig eben billig ist und fast nie preiswert. Im direkten Vergleich zu einer L1 Compact oder einer Stagepass 600i. Möchte man die C200 sofort wieder einpacken.

  3. Profilbild
    stanger

    Habe was leuten hören, dass Behringer verklagt wurde und die C200 nicht mehr verkaufen darf und alle ausgelieferten Einheiten Container zurückholt (holen muss).

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Ich habe davon noch nichts gehört. Die C200 wird nach wie vor beworben und überall verkauft. Bis auf die Form des Subwoofers haben die Maui 5 und die C200 nichts gemeinsam. Habe die Maui 5 auch schon zum Test hier gehabt. Das Design allein würde wohl kaum ausreichen, um von einer Kopie zu sprechen. Davon abgesehen ist auch die Bose L1 ähnlich aufgebaut. Ich glaube nicht, dass das meinem ehemaligen Chef schlaflose Nächte bereitet. Man darf Behringer außerdem nicht absprechen, innovativ zu sein. Man schaue sich nur das X32 und den DeepMind an oder den Neutron. Davon abgesehen gibt es kaum einen Hersteller, der nicht Produkte im Programm hat, die ein gewisses Maß an Reverse Engineering beinhalten. Wie viele Kopien vom SM58 gibt es? Wie viele Kopien von Neve oder API Channel Strips? Wie viele Kopien vom U87? Regt sich keiner drüber auf. Bei Behringer schon. Auch wenn der Deep Mind Juno-esk daher kommt, ist er eigenständig und der technisch klar überlegene Synth. Und Korg und andere haben doch auch bei ARP kopiert und ARP seinerzeit bei Moog. Alles nicht so wild.

  4. Profilbild
    stanger

    Music Store hat es schon nicht mehr andere werden wohl folgen müssen. Der drastische pricedrop auf vermutlich EK-Niveau ist schon auffällig bei denen die es noch anbieten.

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