AMAZONA.de

Test: Behringer Control2USB, Monitorcontroller mit Audiointerface


Update des günstig(st)en Controllers

Mit dem Control2USB erweitert Behringer seine Palette an Kombi-Geräten aus Monitorcontroller und Audiointerface. Wie bei Behringer üblich, wird auch bei diesem Produkt – zumindest quantitativ – zunächst einmal geklotzt, die Feature-Liste liest sich vorab bereits sehr gut. Doch wie schlägt sich der Behringer Control2USB in der Praxis? Kann er auch qualitativ überzeugen?

Behringer Control2USB

Der erste Eindruck wiegt

… schwer und groß dazu. Denn mit 39 x 20 x 8,7 cm nimmt der Behringer Control2USB viel Platz auf der Arbeitsfläche ein, das Gewicht liegt bei 2,4 kg. Das Gehäuse des Monitorcontrollers besteht aus einem Kunststoff-Metall-Mix. Ein solider Rumpf aus Metall sowie Seitenteile aus Kunststoff. Die Verarbeitung lässt zunächst keine Kritikpunkte zu, es ist alles passgenau gefertigt, sauber verarbeitet und verschraubt.

Die Bedienoberfläche des Control2USB wird vom 7 cm messenden Lautstärkeregler geprägt. Darum herum liegt ein beleuchteter Zahlenkranz, an dem man sich dank der weißen Markierung auf dem Drehrad grob orientieren kann. Dreht man das Rad auf die Stellung 0 bzw. 100 fällt jedoch auf, dass die Markierung um 1 mm (Stellung 0) bzw. 2 mm (Stellung 100) abweicht, hier stimmen Poti und Zahlenkranz somit nicht ganz überein. Tatsächlich ist das Signal auch erst zu 100% stumm, wenn der Drehknopf auch wirklich am Ende anschlägt. Das Drehrad ist sehr leichtgängig, hier hätte ich mir etwas mehr Schwergängigkeit sowie insgesamt mehr Grip gewünscht.

Links des Lautstärkerads gesellen sich zwei in der Lautstärke regelbare Kopfhörerverstärker aneinander, die zugehörigen Anschlüsse sind praxisgerecht nach vorne hin ausgeführt. Direkt darüber ein weiteres Poti zum Steuern der Lautstärke des Studio-Ausgangs auf der Rückseite, ein zusätzlicher (Monitor-)Ausgang neben den drei Hauptausgängen für die Monitore A, B und C.

Oberhalb des Lautstärkerads befinden sich die drei selbsterklärenden Funktionstasten Mono, Mute und Dim (-20 dB). Rechts das interne Talkback-Mikrofon samt Lautstärkeregler und den zwei Tasten „To 2-Track“ und „To Phones/Studio“, die das Talkback-Signal den entsprechenden Ausgängen zuweist, solange die entsprechende Taste gedrückt ist.

1 2 3 >

  1. Profilbild
    Sokrates

    Das Teil erinnert mich an mein SPL Crimson. Allerdings kostet das Crimson über 500 ,- Euro.
    Ich bin mit meinem Crimson zufrieden und behalte das Teil.
    Vielleicht könnt Ihr einen Vergleichstest mehrerer Geräte durchführen, wenn Ihr sie schon im Studio habt.

    • Profilbild
      Joezz

      Genau das dachte ich auch. Bin mit meinem Crimson auch sehr zufrieden – ausser, dass er keinen An/Aus Schalter hat. Ein Vergleich wäre interessant!

      • Profilbild
        der-gt

        Das Crimson (V1) hab ich auch daheim.
        Ist es bei euch auch so, dass der Lautstärke Poti im ganz leisen Bereich die Monitore nicht mehr gleich ansteuert (Also eine Box lauter als die andere) und bei voller Lautstärke bzw. kurz davor spinnt der Poti auch ein wenig rum.

        Vorallem wenn z.B. kein Input gewählt wurde, und ich den Lautstärke Poti aufdrehe, passiert (wie es sollte nichts) und bei voller Lautstärke geht das Signal auf einmal durch.

        Ansonsten bin ich mit dem Gerät auch zufrieden, aber der Poti wundert mich doch ein wenig…

  2. Profilbild
    bscooper ••

    Gerade bei solchen Geräten, die direkt und maßgeblich im Signalweg zur Beurteilung liegen, finde ich nicht wirklich etwas über die Audioqualität im Test. Wenn ich das Teil als Schaltzentrale verwenden würde, und Abhören von mehreren tausend Euros dranhängen, müsste man schon etwas über die Audioqualität, Bauteile oder Messergebnisse schreiben. So steht halt nur im Raum:“ja, das was man reinschickt, kommt auch ungefähr wieder hinten raus.“

  3. Profilbild
    J.Joseph

    Ich habe dieses Gerät und bin sehr zufrieden mit dem Klang und den Möglichkeiten. Probleme gab es Anfangs mit dem USB-Audio, da es zu sehr großen Wiedergabeverzögerungen kam und es somit unmöglich war, über Midi zu Cubase, dann zum Behringer über USB Audio zum Verstärker zu spielen. Da Behringer für dieses Gerät keinen eigenen ASIO Treiber für Windows liefert, habe ich den ASIO4ALL Treiber installiert und die Puffergröße soweit wie möglich minimiert. Danach zeigte Cubase eine Latenz von 5ms an und alles war gut!

  4. Profilbild
    dieter198

    Ich hatte die 1er und die 2er Version. V1 fing nach einem Jahr an zu knistern wenn man die Lautstärke gedreht hat.
    Bei V2 passiert das nur wenn Musik läuft; heißt, dreht man an der Lautstärke wenn es ruhig ist, knistert nichts. Dreht man aber bei laufender Musik, knistert es leider auch wieder.

  5. Profilbild
    Atomicosix

    Früher gab es den Spruch „Wollen Sie was gutes oder was von Philips“ – für Philips kann man getrost Behringer einsetzen. Was nützen die vielen Features wenn alles relativ schlecht umgesetzt wird. Dann doch lieber weniger aber bitte mit Qualität.

    Das „Knister-Problem“ hatte ich auch bei der V1 Version – ich musste zwei Monate auf das reparierte Gerät warten, aber das war auch das letzte mal…

Kommentar erstellen Kommentar erstellen Leser-Story erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

Über den Autor

Bewertung

Behringer Control2USB

Bewertung: 4 Sterne Bewertung des Autors
Leserbewertung: 4
Jetzt anmelden und dieses Produkt bewerten.

Hersteller-Report Behringer

AMAZONA.de Charts

Aktion