Test: Behringer, DX2000USB, Mischpult

Master-/Monitoring-/Crossfader-Sektion

Die Fader im Mix Out (Main bzw. Monitor) sind leichtgängig, haben aber einen deutlich spürbaren Gegendruck, der bei den kürzeren Faderwegen von 6 cm angenehm ist. Die Gesamtlautstärke am Hauptausgang wird mit den beiden Mainreglern bestimmt und optisch in der darüber liegenden Aussteuerungsanzeige für den rechten und linken Kanal getrennt angezeigt. Bei -30 dB fängt die Anzeige an mit 7 grünen Balken bis zum 0 dB-Punkt, danach 4 orangene Balken, die bereits eine Verstärkung signalisieren und schließlich 1 roter Balken, der nun endgültig ein Übersteuern anzeigt. Aufgefallen ist mir, dass wenn die rote Clip-LED im Kanal bereits kräftig leuchtet, der rote Balken des PFL-Signals erst später eine Übersteuerung signalisiert. Eine Rückfrage bei Behringer hat ergeben, dass hier bewusst ein Headroom (wieviel dB wurde mir nicht genannt) vorhanden ist, um all zu heftige DJ-Dreher im Zaum zu halten.

Rechts vom Hauptmix-Regler befindet sich der Fader für den Monitorausgang, der unabhängig von der Gesamtlautstärke ist.

Ganz rechts außen auf der Frontplatte ist die Kopfhörereinheit untergebracht. Neben einer 6,3 mm Stereo-Klinkenbuchse zum Anschluss eines Kopfhörers ist der Lautstärkeregler und der Balanceregler vorhanden. Mit den Tasten Main/PFL und Splitt kann man bestimmen, welches Signal auf den Kopfhörer geroutet werden soll. Bei gedrückter Splitt-Taste wird der zum Balanceregler und es lässt sich einstellen, ob man nur das PFL-Signal oder anteilig die Summe mithören will. Die Qualität des Kopfhörerverstärkers ist für den Einsatz des Mischpultes völlig ausreichend. Ein Brummen habe ich nicht wahrgenommen, Rauschen stellte sich erst bei hohem Pegel ein. Bereits bei einer Aussteuerung zwischen 1 und 2 kommt genügend „Saft“ auf den Hörer, man muss also vorsichtig justieren. Mit der darüber liegenden Phones-To-Monitor-Taste kann man den Kopfhörer-Mix an den Monitorausgang senden.

Das VU-Meter mit den LED-Ketten und dem Behringer Logo

Das VU-Meter mit den LED-Ketten und dem Behringer Logo

Mit einem weiteren Ausgang unabhängig vom Haupt-Mix kann der Anwender mit dem Zone-Regler einen separaten Raum beschallen. Hierfür ist natürlich eine zusätzliche Verstärker/Lautsprecher-Kombination erforderlich. Leider kann man den Pegel nicht am Mixer ablesen, man muss also seine Ohren zur Hilfe nehmen.

Zur Ansteuerung einer Lichtanlage stellt der Mixer einen separaten und regelbaren Ausgang mit einer Mono-Klinken-Buchse zur Verfügung. Nach Aussage von Behringer ist dieser nicht galvanisch getrennt. Bei symmetrischer Kabelführung sollten keine Probleme wie Brummen auftreten. Es wird aber auch empfohlen, eine DI-Box nach dem Ausgang anzuschließen.

Der dritte Drehknopf in diesem Bereich regelt den Effekt-Return.

Taster über Taster

Taster über Taster

Links neben den Mainfadern liegen zwei Taster; bei Drücken der oberen Main-Boost-Taste wird der Gesamtmix um +4 dB angehoben. Dies ist von Vorteil, wenn man kurze oder auch leisere Passagen eines Musiktitels hervorheben möchte. Beim Drücken der unteren Main-Dim-Taste wird der Mix um -20dB abgesenkt, um z.B. die Tanzenden zum Mitsingen zu animieren.

Forum
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    VEBFilm

    Also ich finde Euch ja ganz toll. Die Tests, was Ihr testet, wie und überhaupt. Und dann noch für lau… klasse.

    Aber wieso beginnen gefühlte 110% der Tests mit dem Prolog “ Der Postbote , das Paket und ich ! „.
    Ja ich weiß, UPS Männer schwitzen , wenn sie 50kg in den 149.zigsten Stock schleppen müssen. Und ja, Pakete sind 4-eckig und meist aus Pappe. Aber irgendwie… hach ihr wisst schon : Bitte, bitte entsagt Euch diesem Zustell-Fetish .. ja ?

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      AMAZONA Archiv

      Der Test beginnt mit dem Paketboten was ja fast alles sein kann. Die Post kommt erst später ins Spiel. :-))

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    sir stony

    Zugegeben, der Preis ist für’s Gebotene einfach unglaublich budgetschonend.
    Aber hier werden doch soviele kleinere und z.T. auch essentielle Schwachpunkte angeführt, dass ich das Gesamturteil mit 3 Sternen definitv unangebracht finde.
    -Staubschutzlippen sind imho ein Muss für einen ernsthaften DJ Mixer und kosten so gut wie nichts in der Herstellung.
    -EQs mit nur +6db sind verdammt schwach, +10 sollten es mindestens sein, die Masse der Konkurrenz bietet 12-15db.
    -EQ bypass nicht pegelneutral
    –Nicht störgeräuschfreie Phonoeingänge sind an einem DJ Mixer ein K.O. Kriterium für jede ernsthafte Anwendung, gerade in Anbetracht der hohen Verstärkungsfaktoren angeschlossener PA Systeme.
    -keine schnelltauschbaren Fader. Wenigstens dem Crossfader hätte man diese Möglichkeit verpassen sollen.
    -Faderkappen aus dem Studiobereich. DJ Mixer sollten vorzugsweise alle solche Faderkappen haben wie der Crossfader für mehr Bediensicherheit im hektischen Betrieb.
    -wenig Headroom/Übersteuerungsfestigkeit

    …und noch einige andere Punkte, aber das hier soll ja kein Bashing werden.
    In anderen Aspekten hat man offenbar Dinge richtig gemacht, die man bei einigen Konkurrenten vergeblich sucht, wie z.B. die (gut gewählten) Inserts, FX Loop, einzelne Masseschrauben für die Kanäle, aufgeräumte Oberfäche, gut zugängliche Anschlüsse. Die in der Zusammenfassung angeführte Phantomspeisung sehe ich allerdings nirgends bestätigt, weder gibt es einen Schalter dafür, noch steht davon irgendwas im Manual, soweit ich sehe. Sehr schade.
    Dann gibt es auch wieder ein paar Dinge, die ich für schlichtweg „an der Praxis vorbei“ halte, wie die Main Boost Funktion, die dominanten Trackstart Knöpfe an den 5 Line Kanälen, oder die getrennten L/R Master Fader.

    An sich hat man hier einen starken Herausforderer der großen Mixersparte am Start, aber das Featureset ist für den üblichen Einsatz in der Branche recht seltsam. Ich wüsste so nicht, welchem Kundenkreis man das Gerät empfehlen sollte, trotz des sehr günstigen Preises.
    Aber großes Lob für den umfangreichen und recht gründlichen, informativen Test, der einige der wichtigsten Schwächen nicht ungenannt lässt. Da hoffe ich in Zukunft noch mehr von Hernn Gentemann lesen zu können!

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      AMAZONA Archiv

      Vielen Dank fürs Lob. Das Merkmal „Phantomspeisung“ ist auf der Herstellerseite (siehe Link am Ende des Berichtes) nachzulesen; im Manual steht nichts davon geschrieben; ich konnte allerdings nicht testen, da ich kein Kondensatormikrofon besitze. Schaltbar ist sie auch nicht.

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