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Test: Behringer Eurodesk SX2442FX

26. Juni 2009

Behringer SX2442FX

Low Budget Mixer mit Top Ausstattung

„Ein Mischpult der Superlative mit überwältigender Ausstattung sowie umfangreichen Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten.“ So lobt Behringer das Eurodesk SX2442FX im Text seiner Bedienungsanleitung. In einem Praxistest möchte ich herausfinden, ob die flache Konsole dieser Beschreibung als Top-Produkt für Studio- und Live-Anwendungen gerecht wird.
Das Eurodesk SX2442FX ist ein analoges Mischpult mit 24 Eingangskanälen (16 Mono-, 8 Stereo Eingänge), vier Subgruppen und zwei unabhängigen, digitalen 24-Bit Effektprozessoren. „Die 16 Mono-Eingänge sind mit High-End XENYX Mikrofon Preamps ausgestattet, deren Klangqualität und Dynamik mit denen teurer Outboard-Vorverstärker vergleichbar ist.“ Auch mit dieser Beschreibung übt sich das Manual nicht gerade in Bescheidenheit. Ganz im Gegenteil, mit derartigen Formulierungen werden hohe Erwartungshaltungen aufgebaut. Und das bei einem Verkaufspreis, der eher in den unteren Gefilden der 24-kanaligen Konsolenmixer anzusiedeln ist. Man darf gespannt sein.
 

-- Eurodesk SX2442FX --

— Eurodesk SX2442FX —

Erste Inbetriebnahme

In die nur 10 cm hohe Konsole mit etwas mehr als 68 cm Breite und 41 cm Tiefe ist ein modernes Netzteil eingebaut, das eine automatische Anpassung zwischen 100 und 240 Volt vornimmt. Dieses Feature zielt auf den internationalen Mark. Für mich bedeutet es, Kaltgerätekabel anschließen und Mischpult einschalten. Eine Kontrolle der eingestellten Netzspannug erübrigt sich. Direkt neben dem Power-Schalter auf der Rückseite des Gerätes sitzt übrigens der Kippschalter für die Phantomspeisung. Steht er auf ON, werden die 16 XLR-Buchsen der Monokanäle mit einer 48 Volt-Spannung für den Betrieb von Kondensatormikrofonen versorgt.
Vor dem Einschalten habe ich das Pult mit Aktiv PA-Lautsprechern verbunden. Dazu bietet das SX2442FX gleich zwei Optionen. Die mit MAIN OUT bezeichneten, symmetrischen XLR-Ausgänge oder zwei Klinkenausgänge mit gleicher Bezeichnung. Neben den Klinkenbuchsen sind die beiden MAIN INSERT-Anschlüsse. Hier können, wie auch bei den 16 Kanal-Inserts, Geräte zur Bearbeitung des Signals eingeschliffen werden. In diesem Fall zur Beeinflussung des Summensignals. Oft hängt an diesem Einschleifpunkt ein Dynamikprozessor oder Equalizer.
 
 
Mono-Kanalzüge

Alle 16 Mono-Kanalzüge sind identisch aufgebaut. Neben symmetrischen Mikrofoneingängen mit XLR-Buchsen gibt es symmetrische Line-Eingänge mit Klinkenbuchsen und INSERT I/O-Anschluss. Dieser Einschleifpunkt liegt vor dem Fader, dem EQ und dem Aux Send. Zum ersten Test schließe ich ein dynamisches Mikrofon an. Mit dem LEVEL SET TRIM-Poti ist schnell die richtige Eingangsverstärkung für das Mikro gefunden. Dabei hilft der SOLO-Schalter neben dem Kanalfader mit dessen Hilfe das Signal entweder auf den Solo-Bus oder den PFL-Bus gelegt werden kann. In meinem Fall wähle ich PFL (Pre Fader Listening) damit die Stärke des Signals nicht durch die Stellung des Faders beeinflusst wird. Ein Druck auf die Taste LOW CUT und schon sind alle tieffrequenten Signale mit einem steilflankigem Filter (18 dB/Oktave, -3 dB bei 80 Hz) eliminiert.
 

-- XENYX Mikrofon Preamps in den Monoeingängen --

— XENYX Mikrofon Preamps in den Monoeingängen —


 

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